: Staatsverschuldung

EU-Innenpolitik 12-07-2018

Staatsschulden: Kommission weist Rechnungshof-Bericht zurück

Die EU-Kommission hat die Empfehlung des Europäischen Rechnungshofs (EuRH) abgelehnt, die Überwachung von EU-Mitgliedsstaaten mit hoher Staatsverschuldung zu verstärken.

Italiens Regierung will Schulden senken

Italiens Schulden betragen 130 Prozent der Wirtschaftsleistung. Nach der Wahl hatte man befürchtet, die neue rechtspopulistische Regierung werde sich auch weiterhin verschulden. Finanzminister Tria wies das heute ab.
Wahlen & Macht 22-05-2018

Jurist soll Italiens neuer Ministerpräsident werden

Nach vielen Wochen der Verhandlung haben sich die beiden italienischen Regierungsparteien auf ein gemeinsames Programm und einen Ministerpräsidenten geeinigt. Doch der ist eigentlich Juraprofessor.

„Wirtschaftliche Ungleichgewichte“: Frankreichs Wettbewerbsfähigkeit verbessert sich

Die Kommission hat Fortschritte der Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs hervorgehoben, aber auch auf strukturelle Probleme hingewiesen.
EU Europa Nachrichten Tajani
Zukunft der EU 14-02-2017

„Großbritannien wird nicht zum Feind der EU“

Sparpolitik und Wachstum müssen Hand in Hand gehen, betont EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani im Interview mit EURACTIV Spanien. Außerdem müsse man sich klarmachen, dass Großbritannien nach dem Brexit nicht zum "Feind" der EU würde.

Deutschland will Schuldenstand unter 60 Prozent

Die Bundesregierung will einem Medienbericht zufolge die Schuldenstandsquote 2020 erstmals seit Jahren wieder unter die symbolisch wichtige Marke von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) drücken.
EU-Innenpolitik 08-02-2016

Nach einigen Kompromissen: Portugal erhält grünes Licht für Haushalt

Die EU-Kommission nimmt den portugiesischen Haushaltsentwurf für 2016 an –  nach intensiven Diskussionen während eines außergewöhnlichen Treffens. Lissabon musste jedoch einige Last-Minute-Anpassungen hinnehmen. EURACTIV Brüssel berichtet.

Fiskalpakt: EU-Staaten beschränken neue Flexibilitätsklauseln

EXKLUSIV / Die EU-Mitgliedsstaaten sind der Meinung, die Kommission lasse schwachen Volkswirtschaften bei der Umsetzung des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu viel Zeit. Sie entschieden sich darum für eine strengere Auslegung der EU-Haushaltsvorschriften. EURACTIV Brüssel berichtet.
Die internationalen Gläubiger fordern von Griechenland Beschlagnahmungen von Immobilien.

Griechenland: Gläubiger streiten mit Athen über Beschlagnahme von Immobilien

Die griechische Regierung sträubt sich gegen Forderungen der internationalen Geldgeber, durch die Beschlagnahmung von Immobilien zur Refinanzierung des angeschlagenen Bankensektors beitragen. Vom Ergebnis des aktuellen Besuchs der Gläubiger hängt ab, ob Athen eine weitere Hilfstranche von zwei Milliarden Euro erhält. 

Spanien plant für 2015 weniger Schulden als erwartet

Positive Entwicklung in Spanien: Die Wirtschaft des Landes erholt sich schneller als bislang gedacht. Laut Internationalem Währungsfonds dürfte das Wirtschaftswachstum dieses Jahr mit mehr als drei Prozent so stark ausfallen wie in keinem anderen großen Land der Euro-Zone.
Entwicklungspolitik 08-07-2015

Präsidenten-Berater fordern umfassende Reformen für Nigeria

Berater des nigerianischen Präsidenten Muhammadu Buhari fordern im Kampf gegen die Staatsverschuldung eine umfassende Spar- und Reformkur für den größten afrikanischen Öl-Exporteur. Derweil eskaliert erneut die Gewalt im Norden des Landes.

Griechenland: Gläubiger beraten in Berlin über letztes Angebot

Weil ein Bankrott von Athen näher rückt, haben sich im Berliner Kanzleramt die Geldgeber Griechenlands über ihr weiteres Vorgehen beraten. Das Ziel: einen letzten Kompromissvorschlag für Griechenland erarbeiten. Dieses "allerletzte Angebot" soll aber strikt auf der Grundlage des jetzigen Programms beruhen.

Drohende Staatspleite: Troika plant drei Negativ-Szenarien für Griechenland

Am Montag ringen die Euro-Finanzminister erneut um eine Einigung in der Griechenland-Frage. Allerdings sind die Beteiligten pessimistisch. Das zeigen auch Planspiele der Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission.

Merkel: Zahlungsunfähigkeit Griechenlands muss verhindert werden

Im Schuldenstreit mit Griechenland muss laut Bundeskanzlerin Angela Merkel alles getan werden, um eine Zahlungsunfähigkeit von Athen zu verhindern. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras zeigte sich optimistisch über eine Einigung mit den Gläubigern des Landes.

Frühlingsgefühle im Kanzleramt: Merkel und Tsipras beschwören Neustart

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Griechenlands Premier Alexis Tsipras wollen ein neues Kapitel in den deutsch-griechischen Beziehungen aufschlagen – den Zwist um Kriegsschulden, NS-Vergleiche und Stinkefinger hinter sich lassen. Doch in den Kernfragen des Schuldenstreits bleiben die beiden Regierungschefs vage.

Griechenland: Tsipras verpflichtet sich zu Reformen

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat nach mehrstündigen Beratungen in Brüssel den Spitzenvertretern der EU eine rasche Umsetzung von Reformen zugesichert. Athen spricht inzwischen offen von einem Liquditätsproblem. Wie schlecht die Finanzlage tatsächlich ist, bleibt aber unklar.

„Graccident“: Steht Athen kurz vor der Pleite?

Die Regierung Griechenlands ist offenbar schon Ende des Monats Pleite, ein ungeplanter "Grexit" wird immer wahrscheinlicher. Doch während EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker den griechischen Premier Alexis Tsipras zu einem Brandbrief an die Eurogruppe drängen, redet Athen seine Finanzprobleme klein.

Frankreichs Staatsdefizit: Tolerante Auslegung des Stabilitätspakts ist erneuter Rückschlag

Zum dritten Mal schon schlägt die Kommission Frankreich eine Verlängerung zur Korrektur des Staatsdefizits vor. Doch auf weitere Schritte gegen Frankreich vorerst zu verzichten, sei aus mehreren Gründen ein Fehler, meint Nicolaus Heinen von DB Research. Durch diese Auslegung des Stabilitätspaktes würden wirtschaftspolitische Reformen weiterhin nicht angegangen.

Paris will EU-Defizitziel erst 2018 erreichen

Der Haushaltsstreit zwischen Brüssel und Paris hält an: Die französische Regierung will das Drei-Prozent-Ziel des Stabilitäts- und Wachstumspaktes erst 2018 erfüllen. Die EU-Kommission verschiebt nun die Entscheidung über ihr weiteres Vorgehen. Deutschland erreichte indes 2014 einen Überschuss von 0,6 Prozent.
Außenpolitik 20-02-2015

Schuldenstreit: Deutschland nennt Antrag Griechenlands „Trojanisches Pferd“

Im Schuldenstreit drängt die Euro-Gruppe Griechenland zu einer Einigung. Während heute die Euro-Finanzminister in Brüssel über ein weiteres Vorgehen beraten wollen, beschwerte sich Regierungschef Alexis Tsipras über die harte deutsche Position.
Österreich 16-02-2015

Wiener Kreditwürdigkeit: Down-Grading als Impulsgeber für Reformen?

Zum Valentinstag gab es Dornen statt Rosen: Die Ratingagentur Fitch entzog Österreich die Bestnote AAA. Während die Regierung beschwichtigt, wird der Ruf nach politischen Gegenmaßnahmen lauter.

Schuldenstreit mit Griechenland: Zehn-Punkte-Plan gegen den „Grexit“?

Kurz vor dem Sondertreffen der Eurogruppe soll hinter den Kulissen ein Zehn-Punkte-Plan gegen die griechische Schuldenkrise erarbeitet werden: Das könnte das Ende für die Troika bedeuten und die wiederaufflammenden Sorgen vor einem griechischen Euro-Austritt besänftigen.
EU-Innenpolitik 30-01-2015

Griechenland: Schulz sieht bei Tsipras Gesprächsbereitschaft

Athen rückt offenbar von einigen radikalen Standpunkten ab. Parlamentspräsident Martin Schulz sagte nach einem Gespräch mit Regierungschef Tsipras, Griechenland sei bereit, auf die EU zuzugehen. Unterdessen erwägt Russland einem Medienbericht zufolge, Griechenland finanziell zu unterstützen.
Außenpolitik 29-01-2015

Griechenland: Tsipras geht auf Konfrontationskurs mit Gläubigern

Erst wenige Tage im Amt, sucht Griechenlands neuer Regierungschef Alexis Tsipras bereits die Konfrontation mit der EU. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz übte unterdessen scharfe Kritik am Russland-Kurs der neuen griechischen Regierung.