: Schulden

Außenpolitik 08-04-2021

G20: Arme Länder müssen Schulden erstmal nicht bedienen

Die G20 will armen Ländern in der Pandemie helfen: Bis Ende 2021 müssen diese die Zinsen für ihre Schulden nicht begleichen. Bernd Riegert berichtet aus Brüssel.

Stabilitäts- und Wachstumspakt soll 2022 weiter ausgesetzt bleiben

Die Europäische Kommission hat am Mittwoch betont, dass der Stabilitäts- und Wachstumspakt auch im kommenden Jahr ausgesetzt bleiben sollte. Europas Wirtschaft brauche zusätzliche Impulse, um das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen.

Spaniens Staatsschulden steigen auf historischen Rekordwert

Aufgrund der schweren wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, stieg die Verschuldung Spaniens im Jahr 2020 um insgesamt knapp 1.3 Milliarden Euro an. Das entspricht in etwa den jährlichen Rentenausgaben des südeuropäischen Landes.

Koalition will das Geld zum Fließen bringen

Im Vorjahr brauchte der Bund viel weniger neue Schulden als gedacht. Hilfen wurden weniger nachgefragt, Steuern flossen besser. Wie wird es in diesem Jahr?
Innenpolitik 09-12-2020

Wie teuer wird die Corona-Pandemie?

Der Bundestag bringt den Haushalt 2021 auf den Weg. 180 Milliarden Euro neue Schulden sind vorgesehen. Wird das reichen, wenn Deutschland erneut in einen harten Lockdown muss?

Scholz plant 2021 neue Schulden von etwa 160 Milliarden Euro

Bundesfinanzminister Olaf Scholz plant für das kommende Jahr mindestens 160 Milliarden Euro an neuen Schulden und damit weitaus mehr als bisher bekannt.
Außenpolitik 29-09-2020

Afrikanische Staaten verlieren 89 Milliarden Dollar jährlich durch illegale Kapitalflucht

Afrikanische Staaten verlieren geschätzte 88,6 Milliarden US-Dollar, oder 3,7 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Kontinents, durch illegale Kapitalflucht. Das geht aus dem UN-Bericht zur wirtschaftlichen Entwicklung in Afrika hervor.

Finanzminister Scholz verteidigt Schuldenaufnahme für Konjunkturpaket

Um die Krise zu meistern, scheut Deutschland ausnahmsweise keine Schulden. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt nimmt der Staat aufgrund der Corona-Krise insgesamt 218,5 Milliarden Euro zusätzlich auf. Kritik kommt vom Verbund der Steuerzahler.

Bund der Steuerzahler kritisiert Neuverschuldung schwer

Der Bund der Steuerzahler hat sich "entsetzt" über den neuen Nachtragshaushalt von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) gezeigt. Der neue Nachtragshaushalt sieht eine zusätzliche Neuverschuldung von 62,5 Milliarden Euro vor.
Binnenmarkt 29-05-2020

„Steuerzahler in den Nordländern sollen Ausgaben in den Südländern finanzieren“

Die Pandemie beschleunigt massiv Veränderungen, die schon länger im Gang waren: Digitalisierung in der Wirtschaft, De-Globalisierung von Lieferketten, Überschuldung von Staaten und Unternehmen, die politische Übertünchung zunehmender wirtschaftlicher Divergenz im Euroraum sowie den Wiederaufstieg des staatlichen „Volksheims“. Ein Gastbeitrag.

„Ein Quantensprung“: Deutsche MEPs begrüßen EU-Schulden für Wiederaufbau

Bis vor kurzem wehrte sich Deutschland gegen die Aufnahme gemeinsamer Schulden. Nun regnet es lobende Worte aus Deutschland zum heute vorgestellten Wiederaufbauplan der EU-Kommission.
Innenpolitik 21-05-2020

Jean-Claude Juncker: „Bürger an den Grenzen wurden Opfer der Berliner Willkür“

Über seine Nachfolgerin Ursula von der Leyen verliert Ex-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker im DW-Interview kein schlechtes Wort. Doch das Krisenmanagement der EU-Staaten in der Corona-Krise sieht er kritisch.

G20 stunden die Schulden ärmster Länder

Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) wollen in der Corona-Krise besonders armen Staaten mit Schuldenerleichterungen unter die Arme greifen. Finanzminister Olaf Scholz spricht von einem Akt internationaler Solidarität von historischer Dimension.

EU-Finanzminister befassen sich mit Aussetzung von Defizitregeln wegen Coronavirus

Die Corona-Pandemie zwingt EU-Staaten zu neuen Schulden. Daher befassen sich die EU-Finanzminister am Montag in einer Video-Konferenz mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise.

Österreich schickt seine Wirtschaft in den Kryoschlaf

Um Österreichs Wirtschaft durch die Corona-Krise zu bringen, nimmt die Regierung 38 Milliarden Euro in die Hand. Unternehmen werden künstlich am Leben erhalten.

Deutschland beendet 2019 mit deutlichem Haushaltsüberschuss

Der Bund hat im vergangenen Jahr erneut einen Milliardenüberschuss erwirtschaftet. Nach vorläufigen Berechnungen belaufe sich das Plus auf 13,5 Milliarden Euro, hieß es am Montag aus dem Bundesfinanzministerium.
EU-Innenpolitik 22-08-2019

Nullzinsen: Fluch oder Segen für Europa?

Die extrem niedrigen Zinssätze stellen für überschuldete EU-Länder aktuell sowohl eine Chance als auch eine riskante Versuchung dar. EURACTIV Frankreich berichtet.

„Fast 25 Prozent sind Zombie-Unternehmen“

Die Griechen bekommen eine neue Regierung, die Wirtschaft zieht wieder an. Aber viele Unternehmen sind noch immer so hoch verschuldet, dass sie kaum überleben. EURACTIVs Medienpartner WIrtschaftsWoche berichtet. 
Luigi Di Maio

Italien bereit zu Verhandlungen mit Brüssel über den Staatshaushalt

Bisher ist die italienische Regierung keine Schritt von ihrer Position abgewichen, höhere Staatsschulden aufzunehmen, als die Kommission möchte. Nun zeigt Rom doch Bereitschaft für den Dialog.
EU-Innenpolitik 17-10-2018

Juncker: EU-Kommission kann Italiens Haushaltsplan nicht akzeptieren

Akzeptiere die Kommission den italienischen Haushaltsplan vollständig, würde sie von anderen Mitgliedsstaaten "mit Beleidigungen überzogen werden", so der EU-Kommissionspräsident.

Moscovici: Griechenland muss als „normales Land“ behandelt werden

Griechenland benötigt nach Ablauf des Rettungsprogramms keine vorsorgliche Kreditlinie oder andere aufgezwungene Maßnahmen, so EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici.
Innenpolitik 31-05-2017

EU-Kommission für gemeinsamen Haushalt und Finanzminister

Hat die Euro-Zone bald einen gemeinsamen Finanzminister und nimmt gemeinsam Schulden auf? Darüber berät die EU-Kommission am heutigen Mittwoch.
EU Europa Nachrichten May
Innenpolitik 21-04-2017

EU-Papier: Vor Brexit soll London Schulden in Euro begleichen

Bevor Großbritannien die Europäische Union verlässt, soll es laut der EU-Kommission seine Schulden bei der EU in Euro begleichen. Die Höhe der Schulden sind noch nicht klar.
EU Europa Nachrichten Juncker

Juncker: Italien bleibt im Euro

Italien ist laut EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf dem Weg der wirtschaftlichen Erholung.
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