: REACH

Energie & Umwelt 09-03-2018

Recycling: Immer weiter in Richtung Kreislaufwirtschaft

Während die EU ihre Anstrengungen in der Abfallwirtschaft verstärkt und sich auf die Verringerung von Kunststoffabfällen konzentriert, gewinnen die Ideen der Kreislaufwirtschaft und eines Recycling-Binnenmarktes an Fahrt.

Die EU braucht neue Gesetze zum berufsbedingten Krebsrisiko

Seit der niederländischen EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2016 wird die Richtlinie zum Schutz von Arbeitnehmern vor krebserregenden Substanzen überarbeitet. Es war auch höchste Zeit.
Außenpolitik 06-05-2016

Intransparenz in TTIP-Verhandlungen – Die Mutter aller Panikmache

Dank eines Leaks hat nun Greenpeace als überzeugter Gegner von TTIP der Öffentlichkeit mehr Transparenz zum Stand der Verhandlungen verschafft. Gleichzeitig hat Greenpeace wissen lassen, dass wir Europäer am Gängelband der Amis hängen, alle unsere schönen Umwelt- und Verbraucherschutzprinzipien den Bach runtergehen und dass es jetzt reicht mit den Verhandlungen. Wirklich?

Unfruchtbar durch Pestizide und Weichmacher

Immer mehr Frauen haben Probleme, schwanger zu werden - Mitschuld dürften häufig hormonell wirksame Chemikalien wie Weichmacher und Pestizide tragen, zeigt eine Studie. Die Folgen kosten die EU 1,4 Milliarden Euro pro Jahr.
16-10-2015

„Die Zulassung unter REACH bringt nicht immer einen Mehrwert an Sicherheit und Schutz“

Das aufwendige und teuere Zulassungsverfahren unter der EU-Chemikalienverordnung REACH betrifft häufig Gefahrstoffe, die nur am Arbeitsplatz relevant sind. Dorothea Steiger, REACH-Expertin des Wirtschaftsverbands WVM, erklärt, warum die Industrie zurecht Bedenken äußert – und welche Alternativen es gibt.

„Die Liste zulassungsbedürftiger Chemikalien ist noch viel zu kurz“

Das Nebeneinander der EU-Chemikalienverordnung REACH und anderer Gesetze zur Arbeitssicherheit ist sinnvoll, um den Gesundheitsschutz von Arbeitnehmern zu sichern, sagt Christoph Streissler von der Arbeiterkammer Wien. Dennoch sieht er auch die Arbeitgeber in der Pflicht, potentiell gesundheitsschädliche Chemikalien durch andere Stoffe zu ersetzen.
13-10-2015

Aktuelle Stoffpolitik – REACH versus Arbeitsplatzgrenzwerte

Die hehren Ziele der EU-Chemikalienvordnung REACH sind unbestritten: REACH soll Mensch und Umwelt vor den lebensgefährlichen Auswirkungen von chemischen Stoffen schützen, deren Ausstoß verringern und besonders aggressive Stoffe bestenfalls aus dem Verkehr ziehen. Auch die Industrie steht hinter diesen Zielen, kritisiert aber, dass REACH in vielen Fällen genau das Gegenteil bewirkt.
Energie & Umwelt 12-10-2015

Das Zulassungsverfahren nach REACH: Anlaufschwierigkeiten einer jungen Verordnung?

Die europäische Chemikalienverordnung REACH soll ein hohes Schutzniveau für Mensch und Umwelt sicherstellen. Für besonders besorgniserregende Stoffe, die bei Menschen etwa Krebs erzeugen können, sieht die Verordnung ein Zulassungsverfahren vor - ein aufwendiger Prozess, den die Industrie als unverhältnismäßig anprangert.

REACH am Arbeitsplatz: Eine „Krake“ auf dem Prüfstand

Ist die EU-Chemikalienverordnung REACH ein Allheilmittel gegen arbeitsbedingte Krankheits- und Todesfälle? Im Gegenteil, sagen Arbeitgeber. Die EU schaffe mit dem Gesetz ein bürokratisches Wirrwarr – mit fatalen Folgen für die Gesundheit von Arbeitnehmern.

„Wir brauchen Alternativen zum Breitband-Antibiotikum REACH“

Die EU-Verordnung REACH soll Mensch und Umwelt vor gefährlichen Chemikalien schützen. Aber in einigen Bereichen gibt es bereits effizientere Gesetze, mahnt die Industrie: Das "Breitband-Antibiotikum" REACH schade Europas Wirtschaft und der Glaubwürdigkeit der Juncker-Kommission, meint Experte Martin Wieske.

REACH: Testfall für bessere Regulierung?

Die Agenda zur besseren Rechtssetzung für die Handhabung von Chemikalien tritt am 19. Mai in Kraft. Damit unternimmt die Kommission erste konkrete Schritte für die Definition ihrer Politik.

EU soll für 100.000 arbeitsbedingte Krebsfälle verantwortlich sein

Die Agenda der "besseren Regulierung" der Kommission – eine Vereinfachung der Gesetzgebung für Unternehmen - zieht die Kritik der Gewerkschaften auf sich. Sie werfen der Kommission vor, EU-Gesetze zu blockieren, die jedes Jahr über 100.000 Leben retten könnten. EURACTIV Brüssel berichtet.

Absenkung von Sicherheitsstandards in der Chemie durch TTIP?

Der BUND sieht durch das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP die Schutzstandards vor gesundheitsschädlichen Chemikalien gefährdet. Die chemische Industrie widerspricht vehement.

REACH: Luftfahrtindustrie hofft auf Straffung des Zulassungsprozesses für „auftragsentscheidende“ Chemikalien

Als die Kommission mit der Arbeit an der Gesetzgebung zur Regulierung potenziell gefährlicher Chemikalien begann, befasste sich die Luftfahrtindustrie kaum damit. Jetzt kämpft sie mit den Bestimmungen der Verordnung zur Registrierung, Bewertung and Zulassung von Chemikalien (REACH). EURACTIV Brüssel berichtet
Außenpolitik 09-03-2015

Foodwatch-Chef Bode: „Die Europäer schlucken TTIP nicht mehr“

Das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ist eine große Lüge, meint foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Im EURACTIV-Interview spricht er über sein neustes Buch zu TTIP – über die Falschinformationen der Befürworter, über ausgehöhlte Verbraucherschutzstandards und den absehbaren Untergang des Abkommens.

Regulierung hormonwirksamer Substanzen: Wirtschaftlichkeit versus Risiko

Verbieten, begrenzen oder voll zulassen? Die EU steht bei der geplanten Regulierung hormonähnlich wirkender Substanzen vor einem Dilemma: Einerseits sind diese Stoffe integraler Bestandteil zahlreicher Produkte des täglichen Badarfs. Andererseits gelten einige von ihnen als gesundheitsschädlich. Eine öffentliche Konsultation soll nun bei der Entscheidungsfindung helfen.