: Mario Draghi

Draghis “Whatever it takes” im italienischen Duden: Drei Wörter, die den Euro retteten

Drei einfache Worte schafften im Jahr 2012 eine klare Aussage, die in scheinbar endlosen Sitzungen von EZB, Kommission, EU-Parlament und Mitgliedstaaten zuvor nicht gemacht wurde.

Missgünstig und engstirnig

Es ist unhaltbar, dass die Europäer auf den IWF-Vorsitz bestehen. Das schadet dem Währungsfonds – und Europa selbst, meint Adam Tooze.

Die gefährliche Nähe der EZB zur Finanzindustrie

Sogar die EU-Ombudsfrau kritisiert die Mitgliedschaft des EZB-Präsidenten in einem exklusiven Finanz-Club. Gerade Notenbanker sollten über jeden Zweifel erhaben sein. Ein Kommentar.

Der Sparer ist das Opfer

Die USA heben langsam die Zinsen an. Großbritannien hat erst am Donnerstag die Leitzinsen erhöht. Im Euroraum geschieht dies nicht.

EZB: Geldpolitik wider die Realität

Die Eurohüter weigern sich, die Geldpolitik zu straffen, obwohl die Inflation anzieht – insbesondere in Deutschland. Das hat politische Folgen, kommentiert EURACTIVs Medienpartner “WirtschaftsWoche”.

Mario Draghi im Bundestag: Euroraum ist noch immer fragil

Die Maßnahmen der EZB zur Stabilisierung des Euroraums sind derzeit alternativlos, aber nicht für eine nachhaltige Beilegung der Eurokrise geeignet. Ohne kollektive Bemühungen der Eurostaaten geht es nicht, meint Paweł Tokarski.
12-07-2016

Mario Draghi: Der Sündenbock für ängstliche Politik

Ehemaliger Goldman Sachs-Mann, Italiener, Zinsvernichter, kreativer Banker - EZB-Präsident Mario Draghi ist wegen seiner Ideen gegen die Deflation besonders in Deutschland umstritten. Doch in extremen Situationen muss zu extremen Mitteln gegriffen werden.

„Draghi-Bashing“ stärkt die AfD

Die aktuell immer schrilleren Rufe deutscher Politiker nach einem „deutschen“ Nachfolger für EZB-Präsident Mario Draghi klingen europaweit so kraftmeierisch, dass sie die ohnehin angeschlagene Position Berlins innerhalb der EU weiter schwächen werden, so Dieter Spöri.

„Die EZB darf nicht für einen Grexit missbraucht werden“

Politiker in Europa fordern immer vehementer, dass die EZB über einen Stopp der ELA-Refinanzierungsmöglichkeiten der griechischen Banken einen faktischen Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone herbeiführt. Ein solcher Schritt ist unseriös und schadet dem Ansehen der Zentralbank – und damit auch dem Euro, meint Matthias Kroll, Wirtschaftsexperte vom World Future Council.

Accountability Bonds: Das Ausmaß der gemeinsamen Haftung eindämmen

Die undifferenzierten Marktbedingungen von 1999 bis 2007 waren mit entscheidend für die Entwicklungen, die zur heutigen Krise führten. Die Staaten wurden dazu verleitet, strukturelle Reformen zu vernachlässigen und übermäßige öffentliche (und private) Schulden anzuhäufen. Clemens Fuest und Friedrich Heinemann (ZEW) schlagen nun vor, eine neue Form von nachrangigen Staatsanleihen (Junior Bonds) einzuführen, die sie als "Accountability Bonds" bezeichnen.

„Euro-High Noon“ 2015: Dilettantisches Schweizer Vorspiel

Die durch die Freigabe des Franken ausgelösten Ängste und internationalen Turbulenzen einzelner Finanzinstitute sind nur das von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ausgelöste dilettantische Vorspiel für viel tiefergreifende Entscheidungen, meint Dieter Spöri.

Die Europäische Zentralbank braucht ein neues Werkzeug für ihre Geldpolitik

Spätestens seit die EZB einen negativen Zins für Bankeinlagen eingeführt hat, ist überdeutlich, dass sie mit ihrer Geldpolitik am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen ist. Der traditionelle Übertragungsweg für ökonomische Impulse, der Zinskanal, wirkt nicht mehr. Ein Standpunkt von Matthias Kroll (WFC).

Vor dem G20-Gipfel: Europa als Bremsklotz der Weltkonjunktur

Die EU ist von einem früher international beneideten ökonomischen Modellprojekt inzwischen zum Bremsklotz der Weltkonjunktur geworden. Die wachsende Kritik unserer Partner ist verständlich, denn in Berlin und Brüssel erzählt man jedes Jahr das permanente Märchen vom kurz bevorstehenden Aufschwung. Ein Kommentar von Dieter Spöri, Ehrenpräsident der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) und früherer SPD-Wirtschaftspolitiker.
UNTERSTÜTZEN