: Mario Draghi

Innenpolitik 06-06-2018

„Fällt Italien, könnte es das Ende des Euro sein“

DIW-Chef Marcel Fratzscher spricht im Interview über die harte Kritik an der EZB, das Versagen der nationalen Politik in Europa und warum eine Krise in Italien schlimmer wäre als in Griechenland.

Jakob von Weizsäcker: „Die Kritik an Draghi soll nur von politischem Versagen ablenken“

Als Reaktion auf die anhaltend niedrige Inflationsrate hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins in der Eurozone im März erstmals auf null Prozent gesenkt. Von Seiten der deutschen Politik reißt die Kritik seitdem nicht ab. Vor allem Politiker der CDU und CSU griffen EZB-Präsident Mario Draghi zuletzt scharf an und forderten ein Ende der Niedrigzinspolitik.

„Die Bedingungen für einen Bruch in der Euro-Zone sind da“

Das Gefühl der Dringlichkeit, institutionelle Reformen in der Euro-Zone anzugehen, ist vorbei. Der fehlende Handlungsdruck ist gefährlich, sagt Mark Dawson von der Hertie School of Governance. Denn viele strukturelle Mängel in der Konstruktion der Euro-Zone sowie alle Probleme der institutionellen Legitimität gibt es nach wie vor.
EU-Innenpolitik 09-01-2015

Grexit: „Wir sollten jetzt nicht neue Ängste schüren“

Anstatt neue Ängste zu schüren, sollte man die Menschen in Griechenland ermutigen und ihre bisherigen Anstrengungen anerkennen, sagt der SPD-Europapolitiker Axel Schäfer im Interview. Damit hätten allem Anschein nach einige Kollegen der Unionsfraktion wohl ihre Probleme, die einen Medienbericht gleich nutzten, um Griechenland aus dem Euro herauszureden.

Hoyer: „Unser Konzept der Krisenbewältigung entfaltet Wirkung“

Angela Merkel sagt, dass die europäische Finanzkrise noch nicht vollständig überwunden ist. Der Präsident der Europäischen Investitionsbank, Werner Hoyer, sagt, konzeptionell habe Europa die Krise abgewickelt. Warum das kein Widerspruch ist, erklärt Hoyer im Interview mit EURACTIV.de.
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