: Konjunktur

Koalition: Längere Corona-Krise erfordert längere Hilfen

Die große Koalition hat sich in der Nacht zu Mittwoch darauf geeinigt, viele der milliardenschweren Corona-Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Beschäftigte erneut um mehrere Monate zu verlängern.

G7-Staaten machen allmähliche Wirtschaftserholung aus

Die sieben führenden Industriestaaten (G7) machen in der Coronavirus-Krise eine allmähliche Verbesserung der Konjunktur aus. Das US-Finanzministerium teilte am Montag mit, dies sei in allen G7-Ländern feststellbar.

Deutsche Industrie erlebt rasantes Comeback

Die Auftragsbücher der deutschen Industrie füllen sich nach dem Ende der harten Corona-Beschränkungen in Rekordgeschwindigkeit.

Deutsche Wirtschaft bricht in Rekordtempo ein – „Jahrhundertrezession“

Das Bruttoinlandsprodukt fiel von April bis Juni um 10,1 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in einer Schnellmeldung mitteilte. Das sei der stärkste Rückgang seit Beginn der vierteljährlichen Berechnungen für Deutschland im Jahr 1970.

Deutsches Geschäftsklima: „Hoffnungsschimmer“ auf niedrigem Niveau

Das deutsche Geschäftsklima verbessert sich: Laut einer Ifo-Umfrage findet die Wirtschaft ihren Optimismus wieder. Allerdings ist dieses Phänomen mit Vorsicht zu genießen, denn weiterhin fehle vielen Unternehmen die Zukunftsperspektive, warnt die DIHK.
Energie & Umwelt 18-06-2020

IEA: Staaten sollen drei Billionen Dollar in nachhaltige Energie investieren

Die Internationale Energieagentur hat ein COVID-19 Wirtschaftsprogramm vorgestellt, das den Übergang in eine umweltfreundliche Energiewirtschaft ermöglichen soll. Darin distanziert sie sich ungewohnt deutlich vom fossilen Markt und setzt ganz auf Erneuerbare.

Wirtschaftsweisen korrigieren Konjunkturprognose nach unten

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird einem Medienbericht zufolge seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. Man sei zu optimistisch bezüglich der USA gewesen.

Ifo: Noch nie so viele Deutsche in Kurzarbeit

Berechnungen des Münchener Ifo-Instituts zeigen, wie viele Menschen während der vergangenen Wochen tatsächlich in Kurzarbeit gegangen sind. Selbst in Zeiten der Finanzkrise waren es nicht so viele.

Deutscher Einzelhandel erlebt größten Monatsrückgang seit 2007

Die deutschen Einzelhändler haben im April wegen der Geschäftsschließungen infolge der Corona-Krise die stärksten Einbußen seit 2007 erlitten.
Binnenmarkt 29-05-2020

„Steuerzahler in den Nordländern sollen Ausgaben in den Südländern finanzieren“

Die Pandemie beschleunigt massiv Veränderungen, die schon länger im Gang waren: Digitalisierung in der Wirtschaft, De-Globalisierung von Lieferketten, Überschuldung von Staaten und Unternehmen, die politische Übertünchung zunehmender wirtschaftlicher Divergenz im Euroraum sowie den Wiederaufstieg des staatlichen „Volksheims“. Ein Gastbeitrag.

„Ein Quantensprung“: Deutsche MEPs begrüßen EU-Schulden für Wiederaufbau

Bis vor kurzem wehrte sich Deutschland gegen die Aufnahme gemeinsamer Schulden. Nun regnet es lobende Worte aus Deutschland zum heute vorgestellten Wiederaufbauplan der EU-Kommission.

Handel mit geteilter Meinung zu Lockerungen der Coronamaßnahmen

Am 20. April sollen erste Lockerungen für Ladenöffnungen in Kraft treten, allerdings unter strengen Hygienevorschriften. Das Echo aus der Wirtschaft ist geteilt. 

Aufbau-Fonds der EU könnte 1,5 Billionen Euro schwer werden

Bei der EU-Kommission ist einem Medienbericht zufolge für die von der Coronakrise gebeutelte Wirtschaft ein Wiederaufbaufonds im Volumen von 1,5 Billionen Euro im Gespräch.

Trotz schwächelnder Konjunktur wieder hoher Staatsüberschuss

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2019 zum achten Mal in Folge mit einem Überschuss. Grund dafür sind, trotz schwächelnder Konjunktur, eine günstige Beschäftigungsentwicklung, der private Konsum und der Bauboom.

Deutsche Exporte sinken unerwartet stark, Produktion zieht kräftig an

Die deutschen Exporteure haben im November einen überraschend deutlichen Rückschlag hinnehmen müssen, Unternehmen steigerten derweil ihre Produktion im November so kräftig wie seit anderthalb Jahren nicht mehr.

Wie lange hält der Arbeitsmarkt noch stand?

Die Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft häufen sich zwar: Kurzarbeit, Personalabbau, Werkschließungen. Doch der Arbeitsmarkt zeigt sich bisher recht unbeeindruckt. EURACTIVs Medienpartner Wirtschaftswoche berichtet. 

Alle Zeichen stehen auf Rezession

Das ifo Institut hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum für dieses und kommendes Jahr gesenkt. Statt 0,6 Prozent erwarten die Forscher nun für 2019 nur noch 0,5 Prozent - und das, obwohl das Institut die Prognose mit der Annahme erstellte, dass ein harter Brexit oder eine Eskalation des US-Handelskriegs ausbleiben. 

Handelskonflikte: Deutschland schlittert in die Rezession

Deutschland bereitet sich auf die Rezession vor, die Stimmung in den Unternehmen ist so schlecht wie zuletzt während der großen Weltwirtschaftskrise. Die Forderungen nach mehr Investitionen werden immer lauter – möglicherweise aus den falschen Gründen.

Das Comeback unkonventioneller EZB-Maßnahmen

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) bleibt weiter auf Null – und das soll noch zumindest bis zum Sommer 2020 so bleiben, das hat der EZB-Rat heute bekanntgegeben. Auch stellte sie ein neues Anleihenkaufprogramm in Aussicht. Entscheidend sei jedoch eine entschlossene Fiskalpolitik, mahnte Draghi – vor allem in Richtung Deutschland sowie Italien.  

Draghi signalisiert neue EZB-Finanzspritzen – Trump verärgert

EZB-Chef Mario Draghi stellt auf den letzten Metern seiner Amtszeit die Weichen für eine erneute Lockerung der Geldpolitik - und verärgert damit US-Präsident Donald Trump.

Arbeitsmarkt trotzt Konjunkturflaute

Mit der Frühjahrsbelebung sank die Arbeitslosenzahl auf 2,229 Millionen und damit auf den geringsten April-Wert seit der Wiedervereinigung 1990, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag, 30. April, in Nürnberg mitteilte.

Wirtschaft fordert Konjunkturmotor, Finanzministerium sieht weiterhin Wachstum

Der Wirtschaftsstandardort Deutschland verliert an Gewicht. Ein neuer Konjunkturmotor ist dringend nötig, da sind sich alle einig. Wie der allerdings genau aussehen soll, bleibt Streitthema Nummer eins zwischen dem Wirtschafts- und dem Finanzministerium. Altmaier fordert eine Senkung der Unternehmenssteuer. Scholz hält das für unnötig.
eu europa Nachrichten
Binnenmarkt 22-02-2019

Staatsüberschuss gut eine Milliarde Euro geringer als angenommen

Der Rekordüberschuss im deutschen Staatshaushalt ist 2018 um gut eine Milliarde Euro geringer ausgefallen als bislang angenommen.
Landwirtschaft 10-01-2019

Konjunktur 2019: Deutsche Landwirte „verhalten optimistisch“

Erstmals befasst sich die jährliche Konjunkturprognose des Institutes der Deutschen Wirtschaft auch mit der Landwirtschaft. Befragt wurde der Deutsche Bauernverband, der sich „verhalten optimistisch“ zeigte.
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