: Hormonwirksame Substanzen

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Endokrine Disruptoren: EU will USA und Kanada besänftigen

EXKLUSIV/ Die USA und Kanada sorgen sich um mögliche Handelseinschränkungen für Waren, die endokrinen Disruptoren ausgesetzt sind. Jetzt zeigt sich jedoch: Die EU-Kommission hat ihren Handelspartnern versprochen, die neuen Pestizid-Gesetzentwürfe würden ihre Bedenken zerstreuen. EURACTIV Brüssel berichtet.

Wasserversorger: Laxe Kriterien für hormonwirksame Substanzen kommen Verschmutzern zugute

Lasche Kriterien zur Identifikation endokriner Disruptoren erlauben den Herstellern dieser Substanzen, "zu verschmutzen, ohne dafür zu zahlen", warnt der Verband der europäischen Wasserindustrie EurEau. EURACTIV Brüssel berichtet.
Landwirtschaft 16-06-2016

Pestizidbranche kritisiert neue Kriterien für hormonwirksame Substanzen

Pflanzenschutzmittelhersteller bezeichnen die Kommissionsvorschläge zur Definition von Endokrinen Disruptoren als „herbe Enttäuschung“. EURACTIV Brüssel berichtet.

Endokrine Disruptoren: Zeit für eine klare Definition hormonwirksamer Chemikalien

Endokrine Disruptoren brauchen endlich eine Definition, fordern Europaabgeordnete von der EU-Kommission. Seit 2013 wurde das immer wieder verschoben. EURACTIV Frankreich berichtet.
Eingeschweißter Käse und auch Wurst können besonders viel Weichmacher aus der Verpackung aufnehmen.

Chemikalie Bisphenol A: EU-Behörde prüft Wirkung auf Immunsystem

"Bedenken" mit Blick auf das Immunsystem von Föten und Kindern: Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA lässt mögliche schädliche Auswirkungen der umstrittenen Chemikalie Bisphenol A prüfen. Sie wirkt wie ein menschliches Hormon.

Unfruchtbar durch Pestizide und Weichmacher

Immer mehr Frauen haben Probleme, schwanger zu werden - Mitschuld dürften häufig hormonell wirksame Chemikalien wie Weichmacher und Pestizide tragen, zeigt eine Studie. Die Folgen kosten die EU 1,4 Milliarden Euro pro Jahr.
Eingeschweißter Käse und auch Wurst können besonders viel Weichmacher aus der Verpackung aufnehmen.

Weichmacher in Verpackungen machen dick

Die meisten Lebensmittel sind heute in Plastik eingeschweißt. Doch Weichmacher können aus der Verpackung über die Nahrung in den Körper gelangen - und dick machen, wie deutsche Forscher nun zeigen. Die EU-Kommission ist unterdessen weiter im Verzug mit einer Definition von hormonwirksamen Chemikalien, die bereits im Jahr 2013 fertig sein sollte.
Endocrine disruptors

Endokrine Disruptoren: Kommission wegen Verzögerung verurteilt

Das Gericht der EU gibt Schweden nun recht: Die Kommission hat gegen EU-Recht verstoßen, als sie die Veröffentlichung einer Definition von hormonwirksamen Substanzen, den "endokrinen Disruptoren", hinauszögerte. EURACTIV Brüssel berichtet.

Debatte um endokrine Disruptoren: USA stellen Handelsziele über Gesundheitsfragen

Die Europäische Union hat ihre öffentliche Konsultation zu endokrinen Disruptoren veröffentlicht. Europas Handelspartner fürchten vor allem um die wirtschaftlichen Auswirkungen einer strengeren Regulierung, wie das Journal de l'environnement berichtet.

Hormonwirksame Chemikalien: EU-Gesundheitskommissar weist „Verschwörungstheorien“ zurück

Die EU-Kommission steht wegen des Aufschubs ihrer Vorschläge zur Regulierung hormonwirksamer Chemikalien in der Kritik. Jetzt geht Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis in die Offensive und verteidigt die Arbeit der Kommission: Seine Dienste seien keine "mit Messern bewaffneten Straßenräuber". EURACTIV Brüssel berichtet.

Regulierung hormonwirksamer Chemikalien: Kommission und Industrie dementieren Verzögerungstaktik

Die EU-Kommission und die Chemieindustrie haben schwere Vorwürfe zurückgewiesen: Durchgesickerte E-Mails in einem neuen NGO-Bericht sollen zeigen, dass sie gezielt die Regulierung endokriner Disruptoren verlangsamen wollten. EURACTIV Brüssel berichtet.
Innovation 06-02-2015

Hormonwirksame Chemikalien: „Wir müssen klar zwischen verschiedenen Risiken abwägen“

Chemikalien, die wie Hormone wirken, sind in vielen Gütern unseres täglichen Bedarfs enthalten. Die EU-Kommission hat kürzlich eine Konsultation zu diesen Substanzen, den sogenannten Endokrinen Disruptoren abgeschlossen, die helfen sollte, EU-weit einheitliche Kriterien zu schaffen. Weil sie die Deadline für die Definition dieser Stoffe nicht eingehalten hat, klagt nun Schweden vor dem Gerichtshof der Europäischen Union. EU-Parlamentarier Jens Gieseke hält das Vorgehen der Kommission dennoch für richtig. Ein Rechtsstreit könnte ihm zufolge die Abschätzung der Folgen von neuen Gesetzen behindern.

Regulierung hormonwirksamer Substanzen: Wirtschaftlichkeit versus Risiko

Verbieten, begrenzen oder voll zulassen? Die EU steht bei der geplanten Regulierung hormonähnlich wirkender Substanzen vor einem Dilemma: Einerseits sind diese Stoffe integraler Bestandteil zahlreicher Produkte des täglichen Badarfs. Andererseits gelten einige von ihnen als gesundheitsschädlich. Eine öffentliche Konsultation soll nun bei der Entscheidungsfindung helfen.

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