: Finanzdienstleist

Eine Geschichte zweier Zahlungsausfälle

Die Wirtschaftskrise Griechenlands ähnelt in vielerlei Hinsicht diejenige Argentiniens am Anfang der 2000er Jahren. Jedoch werde es viel weniger wahrscheinlich sein, dass die Griechen - sollten sie Argentiniens Modell folgen - ihre Schulden zurückzahlen, argumentiert Daniel Gros.

Lagardes Herausforderungen

Christine Lagarde steht ein schwieriger Spagat bevor - zwischen Hilfe bei der Lösung der Krise der Eurozone, bei der sie bislang sehr involviert war, und der Bekämpfung möglicher Krisen in den Entwicklungsländern, erklärt Raghuram Rajan.

Warum ist die Europäische Zentralbank noch das Spielzeug der Politiker?

Da die Europäische Zentralbank im Alltag der einfachen Bürger eine wachsende Rolle spielt, ist es höchste Zeit, dass der Prozess zur Auswahl ihres Präsidenten demokratischer wird, anstatt von den Regierungen der Mitgliedsstaaten beherrscht zu sein, argumentiert David H. Price.

Schulden zurückzahlen oder nicht?

Europa muss nicht zwischen Katastrophe und einfacher Schuldenverteilung wählen: Das sagt der Ökonom Jean Pisani-Ferry, der argumentiert, dass man die Euro-Krise lösen könnte, indem man verschuldeten Ländern eine „Atempause“ gewähre, die für eine vorbereitete und ordentliche Umschuldung in Griechenland den Weg ebnen würde.

Auch Barroso und die Kommission sind Schuld an der griechischen Krise

Während sich die EU-Staatschefs in Brüssel treffen, um die griechische Krise zu lösen, sollten sich Athen und Brüssel die Schuld dafür teilen, dass sie das Land in seine derzeitige Schräglage gebracht haben. Jetzt werde ein neuer Sozialvertrag zwischen der EU und ihren Bürgern benötigt, um das Vertrauen wiederherzustellen, schreibt der ehemalige griechische Europaabgeordnete Yiannis Roubatis.

Griechenland bei Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen in Verzug

Befürchtungen, dass Griechenland wegen seiner Verschuldung in Verzug geraten könnte, sind deplaziert: Das Land sei aufgrund seiner Schulden bei Unternehmen bereits in Verzug geraten, schreibt Gary Finnegan.

Die Eurozone braucht eine neue Erzählweise

Die Eurozone braucht eine neue Erzählweise zur Überwindung der derzeitigen Krise, ansonsten geht sie das Risiko einer wichtigen politischen Spaltung ein, schreibt Maria João Rodrigues, Professorin am Institut für Europastudien in Brüssel und Beraterin bei den EU-Institutionen, in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV.

Die Wirtschaftsregierung, die die EU braucht

Guy Verhofstadt erklärt, dass die Mitgliedsstaaten mehr Vertrauen in die Vereinigung ihrer Hoheitsrechte durch die EU haben müssen, wenn sie auf die Krise der Eurozone rascher und konzertierter reagieren wollen.
Soziales 06-06-2011

Gedanken zur Lage in Griechenland

Die griechische Krise lässt sich am besten als Kampf um einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen den politischen Eliten und den Bürgern analysieren, argumentiert Jens Bastian von der ELIAMEP in einem exklusiven Beitrag für EURACTIV.

Eine rumänische Perspektive zur wirtschaftlichen Integration Europas

Die folgenden Passagen sind Auszüge aus „European Economic Integration“, einem neuen Buch des erfahrenen rumänischen Diplomaten Radu ?erban. Er analysiert darin aus rumänischer Sicht die wirtschaftliche Situation Europas und wirft einen Blick in die Zukunft. Außerdem untersucht ?erban die Möglichkeiten einer „Tobin-Steuer“ auf Finanz-Transaktionen und fragt nach der Rolle der Rating-Agenturen.
Globales Europa 20-05-2011

Europa und der IWF: Warum der Nachfolger ein überzeugter Europäer sein sollte!

Ernst Stetter argumentiert, dass ein „überzeugter Europäer“ die Nachfolge Dominique Strauss-Kahns als Chef des IWF antreten sollte, um das Vertrauen in die europäische Wirtschaft zu stärken und dabei zu helfen, den Kurs für eine Reform der globalen Wirtschaftsregierung beizubehalten.

EU-Projektbonds: Schall und Rauch auf Kosten des Steuerzahlers

Die Vorschläge der Europäischen Kommission für die Einführung von Projektbonds seien von Mängeln behaftet und von Geschäftsgeheimnis umhüllt, schreibt Isabella Besedova vom „CEE Bankwatch Network“ in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV. Dieser Beitrag wurde von Isabella Besedova vom „CEE Bankwatch Network“ verfasst, einer Vereinigung von NRO in Mittel- und Osteuropa, die die sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen der internationalen Entwicklungsfinanzierung in der Region verfolgen.

Umschulden: absichtlich oder automatisch?

Genauso wie Europa vor einem Jahr die Rettungsschirme debattiert hat, bewegt es sich nun auf Umschuldungen zu. Doch ein Jahr werde nicht genügen, und auf der Tagesordnung werde das gefürchtete Wort „Verzug“ stehen, schreibt Jens Bastian, Gaststipendiat für die politische Wirtschaft Südosteuropas am „St. Antony’s College“ in Oxford in England, in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV. Dieser Gastbeitrag wurde von Jens Bastian, einem Gaststipendiaten für die politische Wirtschaft Südosteuropas am „St. Antony’s College“ in Oxford in England, exklusiv an EURACTIV gesandt.
Soziales 11-04-2011

Wir glauben an die Europäische Union: eine andere Art der Europäischen Union

Die bürgerlichen Parteien Europas setzten ein Programm der Sparpolitik und der Fremdenfeindlichkeit ein und es grenze an eine neue „Gewaltherrschaft der Mehrheit“ in Ungarn, argumentieren Anführer der Sozialdemokratischen Partei Europas und der sozialdemokratischen Parteien Ungarns, Rumäniens, Bulgariens und Polens. Dieser Gastbeitrag wurde von Poul Rasmussen, dem Leiter der Sozialdemokratischen Partei Europas, und von Attila Mesterházy, Victor Ponta, Sergei Stanishev und Grzergorz Napieralski, den Anführern der sozialdemokratischen Parteien Ungarns, Rumäniens, Bulgariens und Polens, verfasst.

Die Schuld der EU an der Bankenkrise

Während die Iren die Einschränkungen verstehen müssten, die ihnen die finanzielle Rettungsaktion auferlege, trage die EU auch eine Teilschuld an der Bankenkrise und sollte nicht das irische Wirtschaftsmodell untergraben, schreibt der ehemalige Taoiseach (Regierungschef) John Bruton. Dieser Kommentar wurde von John Bruton verfasst, dem irischen Taoiseach von 1994 bis 1997. Er diente ebenfalls als Irlands Finanzminister und Minister für Industrie und Handel, sowie als EU-Botschafter in den Vereinigten Staaten von 2004 bis 2009.

Europa erneut zerspalten?

Die Eurokrise sei nicht nur eine Währungskrise sondern auch eine politische Krise, schreibt George Soros im folgenden Kommentar. Er behauptet, dass die Politiken der Mitgliedsstaaten häufig eher ihre politischen Sichtweisen als ihre Interessen reflektierten. Der folgende Beitrag wurde von Finanzier, Spekulant und Geschäftsmann George Soros verfasst, dem Vorsitzenden von Soros Fund Management.

Sich verändern oder Europa verlieren

Das Argument für eine Koordinierung der Lohnpolitik in der Eurozone, um eine starke Vermehrung von Ungleichheiten und Beggar-Thy-Neighbour-, also protektionistischer, Politiken zu vermeiden, sei überwältigend und es sei besorgniserregend, dass es so lange ignoriert worden sei, schreiben Frank Hoffer und Friederike Spiecker in diesem Kommentar. Sie schließen den Beitrag mit konkreten Vorschlägen ab, um die europäische Wirtschaft  auszugleichen. Frank Hoffer ist leitender Forscher am Büro für Arbeitnehmeraktivitäten der Internationalen Arbeitsorganisation. Friederike Spiecker ist Makroökonomin und unabhängige Beraterin. Dieser Kommentar wurde exklusiv an EURACTIV gesandt.

Finanztransaktionssteuer: Die Zeit ist reif

Die Zeit sei reif für eine europaweite Steuer auf Finanztransaktionen, um Spekulationen zu drosseln und Einkommen zu erheben, schreiben die Europaabgeordneten Anni Podimata und Udo Bullmann von der Fraktion der Sozialisten & Demokraten (S&D). Dieser Kommentar wurde von der griechischen Europaabgeordneten Anni Podimata, Berichterstatterin des Europäischen Parlaments über innovative Finanzierungsmethoden, und dem deutschen Europaabgeordneten Udo Bullmann, Koordinator der S&D-Fraktion für Wirtschafts- und Währungsfragen, verfasst.

Warum Europa automatische Sicherheitsabschläge braucht

Die Eurozone benötige automatische Sicherheitsabschläge, die mit ihren Rettungspaketen einhergingen, da die Währungsunion nicht ohne Marktdisziplin beibehalten werden könne, schreibt Hans-Werner Sinn, ein Wirtschaftswissenschaftler an der Universität München. Dieser Beitrag wurde von Hans-Werner Sinn, Professor für Wirtschaft und Staatsfinanzen an der Universität München und dem Präsidenten des ifo Instituts, verfasst.

Europäische Pakte: Zeit für eine Wirtschaftsunion

Der Vorschlag Deutschlands für einen „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ biete eine einmalige Chance, um eine wirkliche Wirtschafts- und nicht nur Währungsunion zu schaffen, sagt Maria João Rodrigues, Professorin für Wirtschaftspolitik und Sonderberaterin bei den EU-Institutionen. Allerdings warnte sie auch vor dem Risiko ernsthafter Spaltungen, die sich zu zeigen anfingen. Maria João Rodrigues ist Professorin für Europäische Wirtschaftspolitiken am Institut für europäische Studien (Freie Universität Brüssel) und Sonderberaterin bei den EU-Einrichtungen. Diesen Beitrag hat sie exklusiv an EURACTIV gesandt.

Neuer Plan zur Finanzierung von Start-ups muss mit mehr Transparenz der EIB einhergehen

EU-Pläne, um Start-ups zu finanzieren, müssten mit mehr Transparenz von der Europäischen Investitionsbank (EIB) einhergehen, schreibt Isabella Besedova von dem „CEE (Mittel- und Osteuropa) Bankwatch Network“ in einem Exklusivkommentar für EURACTIV. Der folgende Kommentar wurde von Isabella Besedova von dem „CEE (Mittel- und Osteuropa) Bankwatch Network“ exklusiv an EURACTIV gesandt.

Die wirtschaftlichen Folgen von Silvio Berlusconi

Die wirtschaftlichen Strategien des italienischen Premierministers mögen einen drastischen Fall seiner Beliebtheitswerte kurzfristig verhindert haben, aber letztlich würden sie fehlschlagen, schreibt Tito Boeri, Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Bocconi-Universität in Mailand. Tito Boeri ist Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Bocconi-Universität in Mailand und Direktor der „Fondazione Debenedetti“.

Die Lücke im Rentensystem überbrücken

Da der Druck auf die europäischen Rentensysteme weiter wächst, könne und müsse die EU eine größere Rolle in der Rentenpolitik spielen, schreibt Andrea Moneta, Geschäftsführer von Aviva Europe, in einem Kommentar für EURACTIV. Der folgende Beitrag wurde von Andrea Moneta, dem Geschäftsführer von Aviva Europe, einer der weltgrößten Versicherungsgruppen und der größten in Großbritannien, an EURACTIV gesandt.

Der Euro kann nur gerettet werden, wenn Europa existiert

Die politische Einheit in Europa sei wesentlich, um die Finanzmärkte vom Zweifel zu befreien und die gemeinsame Währung zu stabilisieren, schreibt Emma Bonino, Vizepräsidentin des italienischen Senats, frühere Kommissarin und ehemalige Europaabgeordnete. Der folgende Beitrag wurde von Emma Bonino, der Vizepräsidentin des italienischen Senats, früherer Kommissarin unter anderem für den Verbraucherschutz und ehemalige Europaabgeordnete, verfasst.

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