: EZB

Die gefährliche Nähe der EZB zur Finanzindustrie

Sogar die EU-Ombudsfrau kritisiert die Mitgliedschaft des EZB-Präsidenten in einem exklusiven Finanz-Club. Gerade Notenbanker sollten über jeden Zweifel erhaben sein. Ein Kommentar.
Innenpolitik 28-08-2017

Souveränität kann nur noch europäisch sein

Angesicht der globalen Herausforderungen liegt die Zukunft in einem geeinten Europa, meinen Hélène Timoshkin und Arnaud Bergero.
12-07-2016

Mario Draghi: Der Sündenbock für ängstliche Politik

Ehemaliger Goldman Sachs-Mann, Italiener, Zinsvernichter, kreativer Banker - EZB-Präsident Mario Draghi ist wegen seiner Ideen gegen die Deflation besonders in Deutschland umstritten. Doch in extremen Situationen muss zu extremen Mitteln gegriffen werden.

Bund der Steuerzahler fordert permanentes deutsches Stimmrecht in EZB

Der Präsident des Bundes der Steuerzahler Deutschland, Reiner Holznagel, zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das die Anleihen-Politik der EZB bebilligt hat.
Former Bundestag MP Dieter Spöri
EU-Innenpolitik 23-06-2016

Das Elend der europäischen Sozialdemokratie

Der Sozialdemokratie geht es schlecht – nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen europäischen Nachbarländern. Ein Kommentar von Dieter Spöri

„Draghi-Bashing“ stärkt die AfD

Die aktuell immer schrilleren Rufe deutscher Politiker nach einem „deutschen“ Nachfolger für EZB-Präsident Mario Draghi klingen europaweit so kraftmeierisch, dass sie die ohnehin angeschlagene Position Berlins innerhalb der EU weiter schwächen werden, so Dieter Spöri.

„Die EZB darf nicht für einen Grexit missbraucht werden“

Politiker in Europa fordern immer vehementer, dass die EZB über einen Stopp der ELA-Refinanzierungsmöglichkeiten der griechischen Banken einen faktischen Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone herbeiführt. Ein solcher Schritt ist unseriös und schadet dem Ansehen der Zentralbank – und damit auch dem Euro, meint Matthias Kroll, Wirtschaftsexperte vom World Future Council.

Accountability Bonds: Das Ausmaß der gemeinsamen Haftung eindämmen

Die undifferenzierten Marktbedingungen von 1999 bis 2007 waren mit entscheidend für die Entwicklungen, die zur heutigen Krise führten. Die Staaten wurden dazu verleitet, strukturelle Reformen zu vernachlässigen und übermäßige öffentliche (und private) Schulden anzuhäufen. Clemens Fuest und Friedrich Heinemann (ZEW) schlagen nun vor, eine neue Form von nachrangigen Staatsanleihen (Junior Bonds) einzuführen, die sie als "Accountability Bonds" bezeichnen.

„Euro-High Noon“ 2015: Dilettantisches Schweizer Vorspiel

Die durch die Freigabe des Franken ausgelösten Ängste und internationalen Turbulenzen einzelner Finanzinstitute sind nur das von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ausgelöste dilettantische Vorspiel für viel tiefergreifende Entscheidungen, meint Dieter Spöri.

Die Europäische Zentralbank braucht ein neues Werkzeug für ihre Geldpolitik

Spätestens seit die EZB einen negativen Zins für Bankeinlagen eingeführt hat, ist überdeutlich, dass sie mit ihrer Geldpolitik am Ende ihrer Möglichkeiten angekommen ist. Der traditionelle Übertragungsweg für ökonomische Impulse, der Zinskanal, wirkt nicht mehr. Ein Standpunkt von Matthias Kroll (WFC).

Bankenaufsicht und Geldpolitik: Die EZB zwischen Baum und Borke

Am 4. November tritt die Bankenunion in Kraft. Verfrüht, wie Ognian Hishow von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) meint: Weil zahlreiche Banken nicht genug Kapital aufweisen, wird die EZB als Bankenaufseherin Maßnahmen ergreifen, die die Geldwertstabilität gefährden.