: Arbeitsschutz

Soziales 04-09-2017

EU Kommission: Arbeitsunfälle kosten jährlich 476 Milliarden Euro

Einer neuen Schätzung zufolge Kosten arbeitsbedingte Erkrankungen und Verletzungen die EU 3,3 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. Das sind 476 Milliarden Euro.
Depression

„Depression und Suizid fehlen völlig auf der gesundheitspolitischen Agenda“

Depression ist Volkskrankheit Nummer eins. Doch während die Mitarbeiter im Bundeskanzleramt in Hinsicht auf seelische Gesundheit richtiggehend gecoacht werden, verdrängt die Bundesregierung das Thema ansonsten noch immer, kritisiert Diana Doko vom Verein "Freunde fürs Leben" im Interview.
CETA, Schiedsgerichte, EU-Parlament, Europäischer Gerichtshof (EuGH)

Eilanträge gegen CETA gescheitert – grünes Licht im Parlament

Mehrere Eilanträge gegen das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada sind am Bundesverfassungsgericht erfolglos geblieben.
Entwicklungspolitik 08-12-2016

Nationaler Aktionsplan „Wirtschaft und Menschenrechte“: Verbindlich unverbindlich

Mehr Verantwortung für Menschenrechte in globalen Lieferketten lautet das Ziel des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte. Doch kurz vor der Veröffentlichung üben Menschenrechtler heftige Kritik am neuesten Entwurf.

„Die Liste zulassungsbedürftiger Chemikalien ist noch viel zu kurz“

Das Nebeneinander der EU-Chemikalienverordnung REACH und anderer Gesetze zur Arbeitssicherheit ist sinnvoll, um den Gesundheitsschutz von Arbeitnehmern zu sichern, sagt Christoph Streissler von der Arbeiterkammer Wien. Dennoch sieht er auch die Arbeitgeber in der Pflicht, potentiell gesundheitsschädliche Chemikalien durch andere Stoffe zu ersetzen.

Arbeitsbedingte Todesfälle: Grenzwerte sollen Leben retten

Die Industrie fordert die EU auf, noch strengere Grenzwerte für krebserregende Stoffe zu erlassen. Gewerkschaften halten das allerdings für zu wenig.

REACH: Testfall für bessere Regulierung?

Die Agenda zur besseren Rechtssetzung für die Handhabung von Chemikalien tritt am 19. Mai in Kraft. Damit unternimmt die Kommission erste konkrete Schritte für die Definition ihrer Politik.

EU soll für 100.000 arbeitsbedingte Krebsfälle verantwortlich sein

Die Agenda der "besseren Regulierung" der Kommission – eine Vereinfachung der Gesetzgebung für Unternehmen - zieht die Kritik der Gewerkschaften auf sich. Sie werfen der Kommission vor, EU-Gesetze zu blockieren, die jedes Jahr über 100.000 Leben retten könnten. EURACTIV Brüssel berichtet.