Unternehmen und Arbeit

Soziales 05-04-2018

Das letzte Gefecht einer stolzen Gewerkschaft

Die radikale französische Gewerkschaft CGT versucht, mit dem Bahnstreik Muskeln zu zeigen. Allerdings sind die Gewerkschaften in Frankreich schwächer, als es scheint. Ein Kommentar.

Bei der Air-Berlin-Pleite braucht es einen Untersuchungsausschuss

Der 150-Millionen-Euro schwere Staatskredit an Air Berlin war womöglich eine Art Beihilfe zur Insolvenzverschleppung. Es braucht einen Untersuchungsausschuss. Ein Kommentar.

Das ist der Gipfel

Die unternehmensgeführte Welt à la Davos ist gescheitert. Die Wirtschaft muss wieder den Menschen dienen, meint Victor Báez Mosqueira.

Globaler Handel per Mausklick: Die granulare Revolution der Plattformökonomie

Freelancer und Plattformen statt Angestellte und Firmen - dieser neue Trend der Plattformökonomie birgt viele Chancen, doch mehr Verantwortung, meint Franz von Weizsäcker.

Subventionen, Gewinne und Kündigungen

Umstrukturierung ist der neue Begriff für die Optimierung von Unternehmensgewinnen. Siemens ist nicht das erste Unternehmen, das so handelt. Aber es sollte das letzte gewesen sein, meint Martin Schirdewan.
Jugend und Bildung 17-01-2018

Was, wenn die Jugend die Wirtschaftsrealität in der EU ändern könnte?

In Europa gibt es weniger Arbeitslose und die Wirtschaft wächst. Junge Leute haben aber nach wie vor wenig zu lachen, schreibt Luis Alvarado Martinez.
EU Europa Nachrichten

Reform der EU-Entsenderichtlinie – Sinnvolle Debatte zur falschen Zeit

Emmanuel Macron will die EU-Entsenderichtlinie reformieren. Diese Debatte ist zwar legitim - der aktuelle politische Kontext ist dafür momentan aber wenig geeignet.
Binnenmarkt 14-09-2017

Die europäische Dienstleistungskarte – der falsche Weg

Mit ihrem Vorschlag für eine Dienstleistungskarte konterkariert die EU-Kommission geltendes Recht und schwächt soziale Regulierungen, meint Stefan Körzell.

Schifffahrt: Containerchaos in Europas Westhäfen

Die Binnenschifffahrt in Westeuropa ist derzeit arg gebeutelt. Dass Eigner und Kapitäne auf Flüssen und Kanälen bluten müssen, ist eine Auswirkung der weltweiten Schifffahrtskrise, meint Wolf Achim Wiegand.

Markteintritt Deutschland: Möglichkeiten für türkische Unternehmen

Trotz angespannter politischer Lage bleibt Deutschland ein inteterssanter Wirtschaftsstandort für die Türkei, meint Rechtsanwalt Dr. Dirk Jannott.

Portugal: „Rückkehr zur Politik“

Nach einem halben Regierungsjahr ist die portugiesische Linkskoalition stabiler als erwartet. Doch ihre Reformmaßnahmen belasten den Staatshaushalt und ersticken Wachstumsimpulse.
Shared Economy

Gute Jobs – durch das Internet bedroht

Die „Sharing Economy“ macht Industriestaaten wie die USA zu Niedriglohnländern. Es ist ein Trend, der auch auf Deutschland zukommt. Ein Gastkommentar.
Binnenmarkt 24-10-2013

Budgetdefizite in Europa: die naive und die ökonomische Sicht

ÖGfE Policy Brief von Ewald WalterskirchenDie südeuropäischen Länder haben hohe Budgetdefizite, weil sie nicht wettbewerbsfähig sind. Die Budgets der mittel- und nordeuropäischen Länder sind meist im Minus, weil die reichen privaten Haushalte mehr sparen, als die Unternehmen im Inland investieren. Der ÖGfE Policy Brief gibt eine Orientierung für den Strukturwandel, der notwendig ist, um ausgeglichene Budgets zu erreichen.
05-03-2013

EU-Jobgarantie für Jugendliche – aber wie?

Standpunkt von Stefan Vetter (Deutsche Bank Research)Die Jugendlichen in Europa zählen zu den größten Verlierern der Krise. Die Zahlen der sogenannten NEETs (Not in Employment, Education or Training) sind erschreckend. Stefan Vetter (Deutsche Bank Research) analysiert, was zu tun ist.
03-12-2012

Instrumentalisiert die EU-Kommission das Beihilfenrecht?

CEP-AnalyseDie EU-Kommission will das Beihilfenrecht reformieren. Insbesondere will sie Beihilfen künftig so ausrichten, dass sie das Wirtschaftswachstum in den Mitgliedstaaten stärker fördern. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Mit der Reform instrumentalisiert die Kommission das Beihilfenrecht, um die Wirtschaftspolitik der Mitgliedstaaten nach ihren Vorstellungen zu steuern.
16-10-2012

EADS und BAE – eine rüstungspolitische Bruchlandung

SWP-StandpunktDie Fusion von EADS und BAE ist Geschichte, der Druck auf den europäischen Rüstungssektor bleibt. Die Rüstung in Europa braucht nun endlich einen politischen Rahmen, meint Christian Mölling von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).
19-07-2012

Ver.di als „Staatsfeind“?

Standpunkt von Andreas GeigerMit scharfer Kritik an der Rolle der Gewerkschaften, speziell ver.di, bei Insolvenzen von Traditionsunternehmen beleuchtet Andreas Geiger, Anwalt und Lobbyist in Brüssel und Berlin, das Schicksal der "Schlecker-Frauen" und "Neckermänner".
30-04-2012

Kooperation der Euro-Länder bei Renten, Steuern und Löhnen – aber wie?

Analyse von Freiherr Freytag von Loringhoven (AA)Für eine bessere Zusammenarbeit der Euro-Staaten bei Renten, Steuern und Löhnen sowie für mehr wirtschaftspolitische Koordinierung plädiert Arndt Freiherr Freytag von Loringhoven, Stellvertretender Leiter der Europaabteilung im Auswärtigen Amt.
31-01-2012

EU-Recht gilt auch auf Bohrplattformen

EuGH-Urteil gegen die NiederlandeFür Arbeitnehmer, die auf Bohrplattformen auf dem Festlandsockel eines Mitgliedsstaats beschäftigt sind, gilt das Unionsrecht. Bei einem Umzug in einen anderen Mitgliedsstaat haben sie deshalb auch Rechte gegen den Sozialversicherungsträger, an den sie Beiträge entrichtet haben. Folglich kann ein niederländischer Arbeitnehmer jetzt mit einer Rente wegen Arbeitsunfähigkeit rechnen, obwohl er in Spanien wohnt.
15-08-2011

„Big Four“-Safari: Frei zum Abschuss

Standpunkt über die vier beherrschenden WirtschaftsprüferkonzerneBerater und gleichzeitig Wirtschaftsprüfer: Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier will die Marktmacht des Vierer-Oligolpols brechen. Lobby-Anwalt Andreas Geiger schildert in seinem Standpunkt für EURACTIV.de, wie der Wettbewerb angeheizt werden kann.
06-04-2011

Instrumentalisierung der öffentlichen Auftragsvergabe?

CEP-AnalyseDie EU-Kommission will Instrumentarien und Methoden des öffentlichen Auftragswesens reformieren, um die Vergabeverfahren besser zu gestalten und öffentliche Gelder effizienter einzusetzen. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Der Ermessensspielraum öffentlicher Auftraggeber darf nicht so groß werden, dass diese sachfremde Ziele verfolgen können.
22-03-2011

Reck: „Energiesystem wird dezentraler und mittelständischer sein“

Debatte: EU-Energiepolitik nach FukushimaEine Technologie, deren Einsatz absolute Sicherheit voraussetzt, kann keine Zukunftsoption für die Energieversorgung sein, meint Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). In einem Standpunkt auf EURACTIV.de fordert Reck Investitionen in intelligente Netze und dezentrale Speicherlösungen. Gefragt sei eine ökologische Industrialisierung.
09-02-2011

50 Vorschläge zur Belebung des Binnenmarkts

CEP-Analyse zur BinnenmarktakteDie EU-Kommission will mit dem "Single Market Act" den Binnenmarkt neu beleben. Hierzu macht sie 50 konkrete Vorschläge, die bis 2012 verabschiedet werden sollen. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Der Versuch der Kommission, Investitionen zu privilegieren, die mit der Strategie "Europa 2020" politisch auserkoren wurden, ist industriepolitisch motiviert und daher abzulehnen. Dies gilt auch für die geplante Ausgabe projektbezogener Anleihen durch die Kommission; hierfür gibt es die Europäische Investitionsbank.
Umweltschutz 02-02-2011

„Eine florierende industrielle Basis von Weltrang“

CEP-Analyse zur integrierten IndustriepolitikDer europäischen Industrie stellen sich laut EU-Kommission zwei große Herausforderungen: die Konkurrenz von Unternehmen aus Schwellenländern und der Klimawandel. Daher stellt sie Maßnahmen vor, mit denen eine "florierende industrielle Basis von Weltrang" geschaffen werden soll. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) hält die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für sinnvoll. Diese sollten jedoch für alle Unternehmen gleich sein. Die Kommission sollte daher auf sektorspezifische Maßnahmen verzichten: Sie bergen das Potenzial für Wettbewerbsverzerrungen.