Unternehmen und Arbeit

Innenpolitik 08-10-2021

Škoda Auto stoppt Produktion in Tschechien wegen Chipmangel

Der tschechische Automobilhersteller Škoda Auto wird die Autoproduktion in allen drei tschechischen Fabriken vom 18. Oktober bis zum Jahresende einschränken oder ganz einstellen.

Ende des „Alles-ist-möglich“ für die französische Wirtschaft

Frankreich wird die Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen am 30. September abschaffen und ab Oktober eine neue Ausgleichsregelung für die noch von den Gesundheitsbeschränkungen betroffenen Sektoren einführen, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag an. 

EU-Vertreter versprechen beim Wiederaufbau Fokus auf den Mittelstand

Der Recovery Fund und die neue Strategie für nachhaltige Finanzen der EU werden die Rolle ausweiten, die kleinere Firmen beim "nachhaltigen Wiederaufbau" der europäischen Wirtschaft spielen können, so EU-Beamte.
Innenpolitik 27-07-2021

Über die Hälfte der nationalen Recovery-Pläne abgesegnet; Auszahlung soll bald beginnen

Die Finanzminister:innen der EU-Staaten haben die Wiederaufbauprogramme von Kroatien, Zypern, Litauen und Slowenien genehmigt. Damit ist die Gesamtzahl der abgesegneten nationalen Pläne auf 16 der 27 Mitgliedsstaaten gestiegen.
Energie & Umwelt 27-07-2021

Tschechien will Batterie-Gigafactory bauen

Die tschechische Regierung hat am Montag ein Memorandum mit dem staatlichen Energieunternehmen ČEZ über ein zukünftiges "Gigafactory"-Projekt gebilligt. Am neuen Standort sollen vor allem Batterien für Elektrofahrzeuge produziert werden.

Brüssel gibt grünes Licht für Milliardenhilfe für spanische Unternehmen

Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag der spanischen Regierung genehmigt, einen "Rekapitalisierungsfonds" in Höhe von einer Milliarde Euro einzurichten.

Deutsches Elektroauto-Startup möchte in Bulgarien investieren

Nachdem der Großkonzern Volkswagen den Bau eines neuen Werks ausgeschlossen hat, meldet nun das auf Elektroautos spezialisierte deutsche Startup Next.e.GO Interesse an einer Investition in Höhe von 140 Millionen Euro in Bulgarien an.
Binnenmarkt 28-06-2021

Portugals Wirtschaftsminister: EU-Binnenmarkt fit für den Wiederaufbau machen

Der portugiesische Wirtschaftsminister Pedro Siza Vieira hat gewarnt, der Binnenmarkt der Europäischen Union sei immer noch ein "unvollständiges Konstrukt".

Deutsch-serbische Wirtschaftskammer: Serbien soll Geschäftsklima verbessern

Der Kampf gegen Korruption und Kriminalität, die Transparenz bei öffentlichen Ausschreibungen, die Flexibilität des Arbeitsgesetzes und die Effizienz der öffentlichen Verwaltung müssten in Serbien als schlecht bewertet werden.

Bundestag stimmt über Lieferkettengesetz ab

Der deutsche Bundestag stimmt am heutigen Freitag (11. Juni) über das lang debattierte Lieferkettengesetz ab. Dieses könnte ein "Durchbruch für die Stärkung der Menschenrechte" werden, hofft Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

EU-Kommission fordert nach Pandemie „aktive Politik“ gegen Arbeitslosigkeit

Die Europäische Kommission wünscht sich, dass die Mitgliedsstaaten Maßnahmen ergreifen, um die verstärkte Einstellung und Umschulung von Arbeitnehmenden zu fördern. Schließlich dürften "der grüne und der digitale Wandel" weitere Erschütterungen für den pandemiegeplagten EU-Arbeitsmarkt mit sich bringen.

Italiens Zentralbank fordert Überarbeitung der EU-Schuldenregeln

Es sei notwendig, den Stabilitäts- und Wachstumspakt vor dem Ende seiner aktuellen Aussetzung zu überprüfen, forderte der Gouverneur der italienischen Zentralbank, Ignazio Visco, am Sonntag.

Italiens Gewerkschaften sauer: Einschätzung der EU-Kommission „absolute Lüge“

Die Kommission bezeichnet den Entlassungsstopp - der im vergangenen Jahr in Italien eingeführt wurde, um den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie entgegenzuwirken - als "nicht effektiv".
Soziales 31-05-2021

Sozialdumping in der Baubranche: „Wir wollen endlich Veränderungen sehen“

Die EU muss gegen Sozialdumping und Betrügereien im Bausektor vorgehen, fordert Tom Deleu im Interview mit EURACTIV.com. Unter anderem müssten Strohfirmen, Sozialdumping und Schwarzarbeit angegangen werden.

Recovery Fund: Der Druck steigt

Der EU Recovery Fund nähert sich langsam der Umsetzungsphase. Die Kapazitäten der Mitgliedsstaaten zur Mittelaufnahme und die Kontrollmechanismen dürften allerdings die größten Herausforderungen für eine erfolgreiche Einführung werden.

Psychische Erkrankungen: Die „parallele Pandemie“

COVID-19 hat eine "parallele Pandemie" mit psychischen Gesundheitsproblemen ausgelöst, die noch lange nach der Bekämpfung des Coronavirus spürbar sein wird, warnen Fachleute.

Die EU auf der Suche nach Konsens in Sachen „nachhaltiger Tourismus“

Portugals Tourismusministerin hofft, dass "zwei große Anliegen" erfolgreich angegangen werden: das Engagement der Mitgliedsstaaten für einen nachhaltigen Tourismus und die Finanzierung des entsprechenden Wandels.

Recovery Fund soll 25.000 Arbeitsplätze in Österreich schaffen

Die Maßnahmen, die die österreichische Regierung mit dem Geld aus dem EU-Konjunkturfonds umsetzen will, dürften 25.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und das österreichische BIP um 1,21 Prozent steigern.

Gewerkschafterin: Beim Kohleausstieg braucht es Mitsprache und soziale Gerechtigkeit

Die europäischen Gewerkschaften begrüßen die ehrgeizige Klimapolitik der EU, mahnen aber, dass sie Hand in Hand mit einem ebenso ehrgeizigen Plan im Sozialbereich umgesetzt werden muss,
Soziales 06-05-2021

ÖVP „überfährt“ Grüne und lehnt Idee eines EU-Mindestlohns ab

Wenige Tage vor dem EU-Sozialgipfel in Porto hat der österreichische Arbeitsminister Martin Köcher (ÖVP) die Idee eines EU-weiten Mindestlohns abgelehnt.

Breton zur Industriestrategie: Die EU war naiv, nimmt jetzt aber das Steuer in die Hand

Die Europäische Union wird wirtschaftlich offen bleiben, dabei jedoch angesichts der sich rasch verändernden Welt nicht länger "naiv" auftreten und stattdessen versuchen, das Steuer in die Hand zu nehmen, so Kommissar Thierry Breton.
Soziales 04-05-2021

Juncker zum Sozialgipfel: „Wenn Costa es nicht schafft, dann keiner“

Der ehemalige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gibt sich zuversichtlich, dass Portugals Führung beim anstehenden EU-Sozialgipfel in Porto konkrete Ergebnisse erzielen kann.
Soziales 03-05-2021

Mindestlohn in der EU: Schmit hofft auf Einigung bis Ende Juni

Die EU-Mitgliedsstaaten werden hoffentlich noch vor dem Ende der portugiesischen Ratspräsidentschaft zu einer gemeinsamen Position über die Definition von EU-Mindestlöhnen kommen, so der für Beschäftigung zuständige EU-Kommissar Nicolas Schmit.

Arbeitnehmerverbände fordern vor EU-Sozialgipfel „mehr Demokratie am Arbeitsplatz“

Das Thema "Mehr Demokratie am Arbeitsplatz" sollte eine größere Rolle in der EU-Agenda spielen, insbesondere auf dem bevorstehenden Sozialgipfel in Porto, fordern Gewerkschaften und andere Arbeitnehmervertreter.