Unternehmen und Arbeit

Rekordinflation: Griechenland erhöht den Mindestlohn

Die konservative Regierung Griechenlands hat beschlossen, den Mindestlohn von 663 Euro auf 713 Euro brutto zu erhöhen. Opposition und Gewerkschaften wandten ein, dass diese "Peanuts" nicht einmal die steigenden Preise decken könnten. 

Das große Gerangel um ukrainische Arbeitskräfte

Während der Ukraine-Krieg in den dritten Monat geht, herrscht in Deutschland weiter Fachkräftemangel. Nun beginnt das Gerangel um die gut ausgebildeten ukrainischen Flüchtlinge.

Polen blockiert Umsetzung der internationalen Mindeststeuer

Polen hat am Dienstag sein Veto gegen einen Kompromissvorschlag eingelegt. Die EU-Richtlinie hätte den internationalen Mindeststeuersatz von 15 Prozent für große multinationale Unternehmen umsetzen sollen.

Druck auf spanische Regierung zur Beilegung des Trucker-Streiks wächst

Viele Sektoren der spanischen Wirtschaft üben Druck auf die Regierung aus, um eine Lösung für den Streik der LKW-Fahrer zu finden. EURACTIVs Partner EFE berichtet.

Dänische Unternehmen von russischer Übernahme bedroht

Dänische Unternehmen in Russland könnten innerhalb weniger Tage übernommen werden, was in der dänischen Geschäftswelt große Besorgnis hervorruft.

Illegaler Handel soll durch strengere Anti-Geldwäsche-Vorschriften eingedämmt werden

Angesichts der Zunahme des illegalen Handels versuchen die Regierungen und die betroffenen Wirtschaftsbranchen, diesem Trend entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck sollen Straftaten im Zusammenhang mit Geldwäsche strenger verfolgt werden, um den Zugang auf illegalen Erträgen zu erschweren.

Leak: EU-Lieferkettengesetz nur für ein Prozent der Unternehmen gültig

Das EU-Lieferkettengesetz wird laut einem Entwurf, den EURACTIV einsehen konnte, nur für ein Prozent der EU-Unternehmen gelten.

Lieferkettengesetz: EU könnte französischem Beispiel folgen

Während die EU-Kommission am Mittwoch (23. Februar) ihren Vorschlag vorlegen wird, um Unternehmen für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltvorschriften zur Rechenschaft zu ziehen, richten sich alle Augen auf Frankreich.

Gender Pay Gap in der EU bleibt bestehen

Obwohl Frauen in der EU im Durchschnitt besser ausgebildet sind als Männer, verdienen sie im Durchschnitt 14,1% weniger, wobei es große Unterschiede zwischen einzelnen Sektoren, Positionen und Mitgliedstaaten gibt.

NGOs: Kommission soll Menschenrechtsverpflichtungen für Unternehmen durchsetzen

Die Europäische Kommission sollte ihre Versprechen einhalten und Menschenrechtsverpflichtungen von Unternehmen durchsetzen, heißt es in einem offenen Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Spanien verzeichnet den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit seit 2008

Die Zahl der offiziell registrierten Arbeitslosen in Spanien ist im November um 74.381 gesunken, der stärkste monatliche Rückgang seit 2008.

Volkswagen vertagt Investitionsentscheidungen wegen anhaltenden Chip-Mangels

Volkswagen hat angekündigt, dass es die für den 12. November bis Dezember geplante Entscheidung über seinen Fünfjahres-Investitionsplan verschieben wird, da sein Umsatz im dritten Quartal gesunken ist.
Innenpolitik 08-10-2021

Škoda Auto stoppt Produktion in Tschechien wegen Chipmangel

Der tschechische Automobilhersteller Škoda Auto wird die Autoproduktion in allen drei tschechischen Fabriken vom 18. Oktober bis zum Jahresende einschränken oder ganz einstellen.

Ende des „Alles-ist-möglich“ für die französische Wirtschaft

Frankreich wird die Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen am 30. September abschaffen und ab Oktober eine neue Ausgleichsregelung für die noch von den Gesundheitsbeschränkungen betroffenen Sektoren einführen, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag an. 

EU-Vertreter versprechen beim Wiederaufbau Fokus auf den Mittelstand

Der Recovery Fund und die neue Strategie für nachhaltige Finanzen der EU werden die Rolle ausweiten, die kleinere Firmen beim "nachhaltigen Wiederaufbau" der europäischen Wirtschaft spielen können, so EU-Beamte.
Innenpolitik 27-07-2021

Über die Hälfte der nationalen Recovery-Pläne abgesegnet; Auszahlung soll bald beginnen

Die Finanzminister:innen der EU-Staaten haben die Wiederaufbauprogramme von Kroatien, Zypern, Litauen und Slowenien genehmigt. Damit ist die Gesamtzahl der abgesegneten nationalen Pläne auf 16 der 27 Mitgliedsstaaten gestiegen.
Energie & Umwelt 27-07-2021

Tschechien will Batterie-Gigafactory bauen

Die tschechische Regierung hat am Montag ein Memorandum mit dem staatlichen Energieunternehmen ČEZ über ein zukünftiges "Gigafactory"-Projekt gebilligt. Am neuen Standort sollen vor allem Batterien für Elektrofahrzeuge produziert werden.

Brüssel gibt grünes Licht für Milliardenhilfe für spanische Unternehmen

Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag der spanischen Regierung genehmigt, einen "Rekapitalisierungsfonds" in Höhe von einer Milliarde Euro einzurichten.

Deutsches Elektroauto-Startup möchte in Bulgarien investieren

Nachdem der Großkonzern Volkswagen den Bau eines neuen Werks ausgeschlossen hat, meldet nun das auf Elektroautos spezialisierte deutsche Startup Next.e.GO Interesse an einer Investition in Höhe von 140 Millionen Euro in Bulgarien an.
Binnenmarkt 28-06-2021

Portugals Wirtschaftsminister: EU-Binnenmarkt fit für den Wiederaufbau machen

Der portugiesische Wirtschaftsminister Pedro Siza Vieira hat gewarnt, der Binnenmarkt der Europäischen Union sei immer noch ein "unvollständiges Konstrukt".

Deutsch-serbische Wirtschaftskammer: Serbien soll Geschäftsklima verbessern

Der Kampf gegen Korruption und Kriminalität, die Transparenz bei öffentlichen Ausschreibungen, die Flexibilität des Arbeitsgesetzes und die Effizienz der öffentlichen Verwaltung müssten in Serbien als schlecht bewertet werden.

Bundestag stimmt über Lieferkettengesetz ab

Der deutsche Bundestag stimmt am heutigen Freitag (11. Juni) über das lang debattierte Lieferkettengesetz ab. Dieses könnte ein "Durchbruch für die Stärkung der Menschenrechte" werden, hofft Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

EU-Kommission fordert nach Pandemie „aktive Politik“ gegen Arbeitslosigkeit

Die Europäische Kommission wünscht sich, dass die Mitgliedsstaaten Maßnahmen ergreifen, um die verstärkte Einstellung und Umschulung von Arbeitnehmenden zu fördern. Schließlich dürften "der grüne und der digitale Wandel" weitere Erschütterungen für den pandemiegeplagten EU-Arbeitsmarkt mit sich bringen.

Italiens Zentralbank fordert Überarbeitung der EU-Schuldenregeln

Es sei notwendig, den Stabilitäts- und Wachstumspakt vor dem Ende seiner aktuellen Aussetzung zu überprüfen, forderte der Gouverneur der italienischen Zentralbank, Ignazio Visco, am Sonntag.