Sprachen und Kultur

Soziales 17-01-2018

Reding: „Das Internet kann gefährdete Sprachen retten“

Plattformen haben dazu beigetragen, das Internet mehrsprachig zu machen. Gerade weniger häufig gesprochene Sprachen profitieren davon, so Viviane Reding.
Innenpolitik 15-01-2018

Britische Kulturinstitution: Der Brexit wird unsere Kooperation nicht verändern

Das British Council werde trotz des Brexits seine Arbeit wie bisher fortsetzen, so der Vorsitzende der Organisation im Interview.
EU Europa Nachrichten Journalismus
EU-Innenpolitik 24-02-2017

Pressefreiheit: EU sollte „Sanktionen gegen Polen verhängen“

Die NGO Reporter Ohne Grenzen (ROG) ruft Brüssel dazu auf, die Pressefreiheit in Polen zu schützen. Im weltweiten ROG-Ranking fiel das Land um 29 Plätze zurück. Euractiv-Kooperationspartner Ouest-France berichtet.
EU Europa Nachrichten
Innovation 19-01-2017

Turner: Technologie und Journalismus müssen Hand in Hand gehen

Die Medien sollten nicht von Oligarchen geführt werden, betont Sebastian Turner, Herausgeber und Teilhaber des Tagesspiegels im Interview mit EURACTIV-Gründer Christophe Leclerc. Die Branche reguliere sich von selbst.
28-06-2011

Experte: Sprachen „Mittel für mehr Geschäfte“

Unternehmen, die die Sprache der Länder lernen, mit denen sie Handel betreiben, werden in Zukunft gedeihen. So ist es einfacher, Vertrauensverhältnisse aufzubauen, und es hilft den Unternehmen zu verstehen, wie die Leute denken. Das sagt Martin Hope, Leiter eines EU-Projekts namens „Language Rich Europe“. Er sprach mit EURACTIV in einem Interview.
07-03-2011

Generaldirektorin der UNESCO: „Weltarmut hat ein weibliches Gesicht“

Trotz einigen Fortschrittes in der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter bestünden negative Trends weiter. In einigen Schwellenländern habe man sogar Rückgänge erlebt. Dies erklärte Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO, EURACTIV in einem Exklusivinterview zum Anlass des hundertsten Weltfrauentags. Irina Bokova ist Berufsdiplomatin aus Bulgarien. Sie fungierte als Vizeaußenministerin ihres Landes, verantwortlich für europäische Integration. Derzeit ist sie Generaldirektorin der UNESCO, der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Georgi Gotev, EURACTIVs Senior Redakteur, führte das Gespräch. Um eine gekürzte Version dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.
22-10-2010

OIF-Chef: „Französisch bleibt Weltsprache“

Französisch sei eine „Weltsprache“ und die Zahl an Französischsprechern weltweit wachse weiter, sagte Abdou Diouf, Generalsekretär der „Organisation Internationale de la Francophonie“, EURACTIV in einem Interview zum Anlass des 13. internationalen Gipfels der Organisation. Abdou Diouf ist seit 2003 Generalsekretär der „Organisation Internationale de la Francophonie“ (OIF). Er war zwischen 1981 und 2000 der zweite Präsident Senegals. Er sticht dafür hervor, dass er sowohl durch eine friedliche Nachfolge an die Macht kam, als auch willig das Amt verließ, nachdem er 2000 die Präsidentschaftswahlen verlor. Andrew Williams von EURACTIV führte das Gespräch. Die Abschrift dieses Interviews ist ausschließlich auf Französisch erhältlich. Um eine gekürzte Version dieses Interviews auf Deutsch zu lesen, klicken Sie bitte hier.
Globales Europa 11-10-2010

Außenministerin: Bilaterale Abkommen werden Schweiz-EU-Beziehungen regieren

Bilaterale Abkommen würden weiterhin den Beziehungen zwischen der Schweiz und den EU-Ländern zu Grunde liegen, sagte die schweizerische Außenministerin, Micheline Calmy-Rey, gegenüber EURACTIV, bevor sie den dreizehnten Internationalen Gipfel der Francophonie als Gastgeberin empfängt. Micheline Calmy-Rey ist seit Januar 2003 die schweizerische Außenministerin und Mitglied des schweizerischen Bundesrats. Sie diente als Präsidentin des Landes vom Januar bis Dezember 2007 und wird am 1. November 2010 ihren neuen Posten als Vizepräsidentin antreten. Andrew Williams und Christophe Leclercq von EURACTIV führten das Gespräch. Die Abschrift dieses Interviews ist nur auf Französisch verfügbar. Um eine gekürzte Version dieses Interviews auf Englisch zu lesen, klicken Sie bitte hier.
09-09-2010

Marielle de Sarnez: Europa hat bei Roma den Kopf im Sand

Europa habe es sich ausgesucht, zum Thema Roma den Kopf in den Sand zu stecken, sagte die französische Europaabgeordnete Marielle de Sarnez (ALDE) EURACTIV in einem Interview. Sie rief die EU-Staaten und die Institutionen, unter anderem die Kommission, dazu auf, „vor der eigenen Tür zu kehren“ und ihre Verantwortung zu übernehmen. Marielle de Sarnez ist eine französische Europaabgeordnete der Fraktion Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE). Georgi Gotev von EURACTIV führte das Gespräch. Um einen Artikel zu lesen, der sich auf dieses Interview bezieht, klicken Sie bitte hier.  
25-08-2010

Meinungsmacher: EU sollte zu Romakontroverse Stellung nehmen

Auf außergewöhnliche Art habe die Europäische Kommission zu Frankreichs und Italiens Romabehandlung geschwiegen, teilte Dominique Moïsi, Gründer und Berater des Ifri (des Französischen Instituts für Internationale Beziehungen), EURACTIV in einem exklusiven Interview mit. Dominique Moïsi ist auch Mitglied der Bilderberg-Gruppe, den geheimen Jahrestreffen, die seit 1954 die Kontroverse schüren. Georgi Gotev, Redakteur bei EURACTIV, führte das Gespräch. Um einen Artikel zu lesen, der sich auf dieses Interview bezieht, klicken Sie hier.  
06-07-2010

Autorin: Islam und westliche Demokratie können koexistieren

Wenn die Türkei der EU beitreten sollte, würde der Kontinent damit zeigen, dass der Islam und die westliche Demokratie koexistieren können. Dies sei eine „massive Botschaft für die Menschheit“, sagte Elif ?afak, die erfolgreiche türkische Autorin, in einem exklusiven Interview mit EURACTIV. Elif ?afakwurde 1971 in Straßburg geboren und lebte in Madrid und Amman, bevor sie in die Türkei zurückkehrte, wo sie ihr Studium der Internationalen Beziehungen abschloss. Während eines Forschungsstipendiums in den USA schrieb sie ihren ersten Roman. Als Gastdozentin an amerikanischen Universitäten ist sie in Istanbul zuhause, einer Stadt, die sie häufig als eine Quelle der Liebe und Inspiration beschrieben hat. Das Gespräch führte Georgi Gotev.
25-06-2010

Bestsellerautor: Kulturelle Nähe Schlüssel zu Erweiterung

In einigen Dingen sei die Türkei vollkommen europäisch, tatsächlich europäischer als einige Länder im Balkan, doch in anderen Dingen sei sie es überhaupt nicht, sagte der bulgarische Bestsellerautor Alek Popov EURACTIV nach einem einjährigen Austausch mit kulturellen Akteuren in der Region. Doch er sagte, dass das gleiche Phänomen für die Balkanregion im Allgemeinen wahr sei. Alek Popovs Roman „Mission London“, eine Satire bulgarischer Politik und Diplomatie in den Jahren der Transition zur Demokratie, wurde weithin als „das witzigste aktuelle bulgarische Buch“ gelobt. Popovs Kurzgeschichten wurden ins Deutsche, Ungarische, Polnische, Serbische, Tschechische, Französische, Dänische, Englische und Türkische übersetzt. Er sprach mit Georgi Gotev von EURACTIV.
10-06-2010

Experte: Beste belgische Politiker arbeiten in der EU

Belgien hätte die vorgezogenen Wahlen vermeiden können, die am Sonntag (13. Juni) bevorstehen, wenn seine erfahrenen Politiker in der nationalen Politik geblieben wären. Diese Position teilte Jean-Michel de Waele, Professor der Politikwissenschaft an der Freien Universität Brüssel (ULB) EURACTIV in einem exklusiven Interview mit.Jean-Michel de Waele ist ebenfalls Direktor des Centre for Political Life Studies (CEVIPOL).Das Gespräch führte Georgi Gotev.Um eine gekürzte Version dieses Interviews auf Englisch zu lesen, klicken Sie bitte hier.
08-02-2010

Kommunikationsexpertin: Leidenschaft für Istanbul als Antriebskraft

Die Bürger Istanbuls sind stolz auf ihre Stadt und hoffen, dass deren Rolle als Europäische Kulturhauptstadt es ihnen erlauben wird, ihre Leidenschaft mit mehr ausländischen Gästen zu teilen. Dies sagte Zeynep Gö?ü?, Chefredakteurin von EURACTIV Türkei und Botschafterin für Istanbul als Europäische Kulturhauptstadt 2010, in einem Interview mit EURACTIV. Die professionelle Journalistin und Kommunikationsexpertin Zeynep Gö?ü? gründete EURACTIV Türkei im Jahr 2008. Sie sprach mit Georgi Gotev von EURACTIV.
08-02-2010

Abgeordneter: „Kulturelle Ökonomie“ soll Urheber belohnen

Die EU sollte mehr auf Medieninhalte achten und Fragen der Medienkonzentration und der Finanzhilfen für Filmemacher berücksichtigen, so der französische Europaabgeordnete Jean-Marie Cavada. Der Vorsitzende der neu eingerichteten interfraktionellen Arbeitsgruppe "Medien" im Europäischen Parlament sprach in einem Exklusivinterview mit EURACTIV. Jean-Marie Cavada ist ehemaliger Journalist und ehemaliger Vorsitzender öffentlich-rechtlicher Fernsehanstalten in Frankreich. Seit 2004 sitzt er für die konservative Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament. Er sprach mit Redakteur Frédéric Simon und Herausgeber Christophe Leclercq von EURACTIV. Um eine Kurzfassung dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.
05-02-2010

Türkei für Europa von übergeordneter Bedeutung

Um auf internationaler Bühne stärker zu werden, muss Europa die Türkei aufnehmen. Dies sagte Yuhishthir Raj Isar, Professor an der amerikanischen Universität in Paris, in einem Interview mit EURACTIV. Professor Isar ist Präsident des European Forum for Arts and Heritage (EFAH) und ehemaliger Direktor für Kulturpolitik beim Internationalen Fonds für die Kulturförderung der UNESCO. Er sprach mit Georgi Gotev von EURACTIV. Um eine Kurzfassung dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

Minister: Europa kann von der religiösen Toleranz Kasachstans lernen

Kasachstan will die Toleranz zwischen den Religionen vorantreiben, einem Bereich, in dem es deutliche Erfolge erzielt hat. Dies sagte der kasachische Außenminister Kanat Saudabajew, derzeitiger Vorsitzender der OSZE (Organisation für die Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in einem Exklusivinterview mit EURACTIV, in dem er die Ziele seines Landes für den Vorsitz der Organisation im Jahr 2010 umriss. Der kasachische Außenminister Kanat Saudabajew ist Karrierediplomat und hat als Botschafter seines Landes in der Türkei, Großbritannien und den USA gedient. Er sprach mit Georgi Gotev von EURACTIV. Um eine Kurzfassung dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.
15-12-2009

Gesetzgeberin: EU durch ‚banale’ Mitteilungen gehemmt

„Ein verbreiteter Allgemeinplatz ist die Aussage, dass die EU-Eliten pro-europäisch sind, während es die Bürger nicht sind“, argumentiert die Europaabgeordnete Sylvie Goulard, die vor kurzem einen Preis für ihr Buch ‚Europa für Dummies’ gewonnen hat. In einem Interview mit EURACTIV erklärt sie, dass das Gegenteil meistens der Fall ist und dass die Meinungsführer eher mit „banalen“ Angelegenheiten beschäftigt sind als die Bürger. Die Europaabgeordnete Sylvie Goulard (ALDE, Frankreich) hat den diesjährigen Europäischen Buchpreis für ihr Werk ‚Europa für Dummies’ gewonnen. Sie ist Präsidentin der Europäischen Bewegung – Frankreich und diente lange als politische Beraterin der Prodi-Kommission. Sie sprach mit Hervé Devavry. Um eine Kurzfassung dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.
24-09-2009

UNESCO Generaldirektorin: Ich werde mich für sprachliches Gleichgewicht einsetzen

Die neu gewählte Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova, hat EURACTIV in einem Interview ihre ehrgeizigen Pläne für die Organisation präsentiert, die für die Förderung von Bildung, Wissenschaft und Kultur in der ganzen Welt verantwortlich ist. Sie maß der Frankophonie besondere Bedeutung bei.
20-07-2009

Kulturchefin: Verwendung von Deutsch in EU ‚könnte besser sein‘

Es gebe immer noch Raum für Verbesserungen was die Zahl der Dokumente betrifft, die von den EU-Institutionen ins Deutsche übersetzt werden, obwohl eine wachsende Zahl von EU-Beamten ihre Muttersprache beruflich nutzen, erklärte Margareta Hauschild, Direktorin des Goethe-Instituts Belgien gegenüber EURACTIV in einem Interview. Margareta Hauschild ist die Direktorin des Goethe-Insituts Belgien, einer deutschen Kulturorganisation. Um eine Zusammenfassung des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier
17-02-2009

Europäische Schulen der Förderung „sozialer Trennung“ beschuldigt

Das Schulsystem, welches für den Nachwuchs von EU-Beamten etabliert wurde, schaffe ein sozial-homogenes „Apartheid Regime“, welches den Schülern ein Gefühl der Überlegenheit gibt, erklärte Philippe van Parijs, Professor an der Katholischen Universität Löwen (UCL) EURACTIV in einem Interview. Der Belgier Professor Philippe van Parijs, ist der Vorsitzende des Hoover Ausschuss für Wirtschafts- und Sozialethik der Katholischen Universität Löwen. Um eine Zusammenfassung dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.
13-11-2008

Orban: Mehrsprachigkeit fester Bestandteil der Demokratie in EU

EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit Leonard Orban sprach mit EURACTIV Slowakei über seine Überzeugung, dass das Thema auch nach Mandatsende der aktuellen Europäischen Kommission im Herbst 2009 „seinen eigenen Platz“ innerhalb des Politikrahmens der EU finden werde. Der Rumäne Leonard Orban ist EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit.  Um eine Zusammenfassung des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.
02-04-2008

Orban: Wichtigkeit von Mehrsprachigkeit „wird nicht abnehmen“

Das Portfolio „Mehrsprachigkeit“ sei zu wichtig, um von der nächsten Europäischen Kommission geopfert zu werden, sagte der Kommissar für Mehrsprachigkeit, Leonard Orban, in einem Interview mit EURACTIV Rumänien. Um dies zu bekräftigen, deutete er an, dass Türkisch die nächste offizielle EU-Sprache werden könnte, vorausgesetzt, dass Zypern die Gespräche über die Wiedervereinigung abschließe. Um eine Zusammenfassung des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.   Leonard Orban ist der EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit.
28-03-2008

Suard: „Sprachen zu ernst zu nehmen, vernichtet sie“

Die Vielfalt der Sprachen in Europa zu verteidigen, sei der beste Weg, um sie zu schützen; eine einzelne Sprache zu ernst zu nehmen dagegen, vernichte sie. Dies erklärt Catherine Suard vom Französischen Institut in Sofia in einem Interview mit EURACTIV Bulgarien. Catherine Suard ist die Leiterin des Kulturzentrums des Französischen Instituts in Sofia.