Soziales Europa & Jobs

Arbeitnehmerrechte: Ringen in Brüssel nimmt im Vorfeld der französischen EU-Präsidentschaft zu

Der Kampf für Arbeitnehmerrechte in Brüssel spitzt sich zu: Das EU-Parlament ist bereit, Verhandlungen über eine Mindestlohnrichtlinie aufzunehmen und über einen neuen Bericht abzustimmen, der Druck auf die Europäische Kommission ausüben soll.

Zwischen Flexibilität und Prekarität: Brüssels nächster Schritt in der Gig Economy

Die EU-Kommission soll am 8. Dezember ihren Vorschlag zur Plattformarbeit vorlegen und muss darin sowohl angemessene Arbeitsbedingungen sicherstellen als auch die Flexibilität eines boomenden Sektors erhalten.

Dänische und schwedische Sozialdemokraten kämpfen gegen Mindestlohnrichtlinie

Die Mindestlohnrichtlinie ist ein wichtiges politisches Ziel der europäischen Sozialdemokraten, aber linke Parteien und Gewerkschaften in Dänemark und Schweden sehen darin eine Gefahr für ihr Arbeitsmarktmodell.

Vierte Corona-Welle: Deutschland erwägt Verlängerung der Unternehmensförderung bis März

Während Deutschland gegen die vierte Corona-Welle kämpft, sind die Aussichten für die Urlaubssaison düster, was die Regierung dazu zwingt, eine Verlängerung der Unterstützung für angeschlagene Unternehmen bis März 2022 zu erwägen.

EU-Gesetzgeber:innen stimmen für eine Stärkung der Tarifverhandlungen

Die Mitglieder:innen des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments haben über einen EU-Gesetzesentwurf abgestimmt, der einen angemessenen Mindestlohnschutz in der EU gewährleisten soll.

Italienische Gemeinden sollen 50 Milliarden Euro aus dem Konjunkturprogramm erhalten

"Die Gemeinden und Großstädte werden fast 50 Milliarden Euro verwalten, um das nationale Konjunkturprogramm umzusetzen", sagte Ministerpräsident Mario Draghi am Donnerstag (11. November).

Lebenslanges Lernen: Große Diskrepanzen in den Mitgliedstaaten

Die Europäische Union will das lebenslange Lernen der Arbeitskräfte auf dem Kontinent fördern. Der Anteil der Erwachsenen, die Lernangebote wahrnehmen, ist jedoch in Europa sehr unterschiedlich.

EZB-Chefin Lagarde plädiert für mehr Frauen in der Wirtschaft

Laut einer Studie sind nur 25% der Führungspositionen in den Wirtschaftswissenschaften an Universitäten und Wirtschaftshochschulen mit Frauen besetzt. Christine Lagarde, EZB-Chefin, setzt sich für mehr Frauen in der Wirtschaft ein und sagt: "Vielfalt ist der Schlüssel zur Schaffung von Wissen".

Unruhe bei Volkswagen wegen angeblicher Diess-Äußerung zum Abbau von 30.000 Stellen

Volkswagen-CEO Herbert Diess hat laut Medienberichten vor einem Szenario in dem VW 30.000 Stellen in Deutschland streichen müsste gewarnt. Unruhe bei Volkswagen: Aus dem Konzern wurde am Mittwoch (13. Oktober) ein Bericht zurückgewiesen, Konzernchef Herbert Diess habe in einer Aufsichtsratssitzung...
Innenpolitik 23-09-2021

Jahr der EU Jugend 2022: neue Erasmus+ App

Am Dienstag (21. September) kündigte die Europäische Kommission eine bedeutende Verbesserung der App für Studierende an, die im Rahmen eines EU-finanzierten Programms im Ausland studieren.
Innenpolitik 17-09-2021

Frankreich verstärkt duale Ausbildung, EU kündigt Erasmus für Arbeitslose an

Ein französisches Programm zur Förderung der Mobilität von Auszubildenden in der Europäischen Union könnte als Vorbild für das neue EU-Programm ALMA dienen. Das Programm soll junge Menschen unterstützen, die weder eine Beschäftigung noch eine Ausbildung haben.
Innenpolitik 27-07-2021

Über die Hälfte der nationalen Recovery-Pläne abgesegnet; Auszahlung soll bald beginnen

Die Finanzminister:innen der EU-Staaten haben die Wiederaufbauprogramme von Kroatien, Zypern, Litauen und Slowenien genehmigt. Damit ist die Gesamtzahl der abgesegneten nationalen Pläne auf 16 der 27 Mitgliedsstaaten gestiegen.

EU-Kommission fordert nach Pandemie „aktive Politik“ gegen Arbeitslosigkeit

Die Europäische Kommission wünscht sich, dass die Mitgliedsstaaten Maßnahmen ergreifen, um die verstärkte Einstellung und Umschulung von Arbeitnehmenden zu fördern. Schließlich dürften "der grüne und der digitale Wandel" weitere Erschütterungen für den pandemiegeplagten EU-Arbeitsmarkt mit sich bringen.

Italiens Zentralbank fordert Überarbeitung der EU-Schuldenregeln

Es sei notwendig, den Stabilitäts- und Wachstumspakt vor dem Ende seiner aktuellen Aussetzung zu überprüfen, forderte der Gouverneur der italienischen Zentralbank, Ignazio Visco, am Sonntag.

Italiens Gewerkschaften sauer: Einschätzung der EU-Kommission „absolute Lüge“

Die Kommission bezeichnet den Entlassungsstopp - der im vergangenen Jahr in Italien eingeführt wurde, um den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie entgegenzuwirken - als "nicht effektiv".
Soziales 31-05-2021

Sozialdumping in der Baubranche: „Wir wollen endlich Veränderungen sehen“

Die EU muss gegen Sozialdumping und Betrügereien im Bausektor vorgehen, fordert Tom Deleu im Interview mit EURACTIV.com. Unter anderem müssten Strohfirmen, Sozialdumping und Schwarzarbeit angegangen werden.

Europäische Kommission erwägt Plan B für Mindestlohnkonses

Laut EU-Beschäftigungskommissar Nicolas Schmit erwägt die Europäische Kommission einen „Plan B“, falls Portugal vor Ablauf seiner Amtszeit im Rat keinen Konsens über die Festlegung von EU-weiten Mindestlöhnen erzielen sollte.
Portugals Premierminister Antonio Costa bei einer Vorveranstaltung zum Sozialgipfel

EU-Sozialgipfel in Porto soll in Corona-Krise Zeichen setzen

Wie sozial sollte Europa sein? Diese Frage wird beim EU-Gipfel in Portugal bis Samstag diskutiert. Denn die EU ist mit ihrem Binnenmarkt und der Währungsunion vor allem ein Wirtschaftsraum, der den freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Kapital betont.

Gewerkschafterin: Beim Kohleausstieg braucht es Mitsprache und soziale Gerechtigkeit

Die europäischen Gewerkschaften begrüßen die ehrgeizige Klimapolitik der EU, mahnen aber, dass sie Hand in Hand mit einem ebenso ehrgeizigen Plan im Sozialbereich umgesetzt werden muss,
Soziales 06-05-2021

ÖVP „überfährt“ Grüne und lehnt Idee eines EU-Mindestlohns ab

Wenige Tage vor dem EU-Sozialgipfel in Porto hat der österreichische Arbeitsminister Martin Köcher (ÖVP) die Idee eines EU-weiten Mindestlohns abgelehnt.
DBG-Cheff Hoffmann im Interview mit AFP, Beispielbild

Deutscher Gewerkschaftsbund-Chef Hoffmann verlangt „klares Zeichen“ von EU-Sozialgipfel

Vor dem EU-Sozialgipfel hat DGB-Chef Reiner Hoffmann die Staats- und Regierungschefs aufgefordert, "verbindliche Regeln" für den Schutz von Arbeitnehmerrechten festzuschreiben. Nötig sei "ein ganz klares Zeichen, dass soziale Grundrechte Vorfahrt haben", sagte Hoffmann.