Regionalpolitik-Archiv

  • Delebarre: „Ich bin gegen die Idee einer Leistungsreserve“ für Regionen

    01-04-2011

    Bei einem Treffen heute (1. April) in Brüssel werden die Chefs der Regionen wahrscheinlich einen Bericht annehmen, welcher vielen der Ideen der Europäischen Kommission für eine Reform der EU-Strukturfonds in den kommenden Jahren direkt widerspricht. Der Bürgermeister von Dünkirchen, Michel Delebarre, unterhielt sich mit EURACTIV darüber, weshalb der Ausschuss der Regionen einige der Kommissionspläne nicht unterstützen dürfe.

    Michel Delebarre ist der Bürgermeister von Dünkirchen in Nordfrankreich und war Präsident des EU-Ausschuss der Regionen (AdR) zwischen 2006 und 2008. Er war für die Verfassung der AdR-Position zur Zukunft der Kohäsionspolitik (2014-2020) zuständig. EURACTIV befragte ihn am 31. März, nur einen Tag, bevor seine Entwurfsposition bei der AdR-Plenarsitzung in Brüssel diskutiert und angenommen wurde.

    Ben Carlin von EURACTIV führte das Gespräch.

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  • MdEP: „Europa zeigt sein Gesicht durch regionale Projekte“

    22-03-2011

    Die Europäische Kommission will durch eine neue Finanzierungskategorie Regionen wie Ostdeutschland finanziell unterstützen, welche weniger wohlhabend als der EU-Durchschnitt sind. Der deutsche Europaabgeordnete Markus Pieper (Europäische Volkspartei), Vizevorsitzender des Ausschusses des Europäischen Parlaments für Regionalpolitik, erklärte EURACTIV in einem Exklusivinterview, warum er von der Idee nicht überzeugt ist.

    Markus Pieper ist ein deutscher Europaabgeordneter und Mitglied der Europäischen Volkspartei. Er ist Vizevorsitzender des Ausschusses des Europäischen Parlaments für Regionalentwicklung und Mitglied des Sonderausschusses zu den politischen Herausforderungen und den Haushaltsmitteln für eine nachhaltige Europäische Union nach 2013.

    Seit 2004 ist er Mitglied des Europäischen Parlaments.

    Das Gespräch wurde auf Deutsch von Hanna Gieffers für EURACTIV geführt.

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  • Markus Pieper: Skepsis gegen „Zwischenregionen“

    18-03-2011

    EU-RegionalförderungenDie Europäische Kommission will Regionen wie in Ostdeutschland, die weder besonders arm noch besonders reich sind, durch eine neue Förderklasse speziell subventionieren. Markus Pieper (CDU), MEP und Berichterstatter im Regionalausschuss des Europäischen Parlamentes, erklärt im Interview mit EURACTIV, warum er von dieser Idee nicht überzeugt ist.

  • Italienischer Experte: Regionale Finanzierung muss mit Bedingungen einhergehen

    25-01-2011

    Wie sollte die Kohäsionspolitik der EU reformiert werden, damit sie den Herausforderungen, die den Regionen Europas in den kommenden Jahren bevorstehen, begegnen kann? EURACTIV Tschechische Republik hat Fabrizio Barca, einen der führenden Experte Europas im Bereich der Wirtschaft und der regionalen Entwicklung, befragt.

    Fabrizio Barca ist Generaldirektor für Entwicklung im italienischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen.

    Barca hat einen einflussreichen, 2009 veröffentlichten Bericht verfasst, in dem er eine Reihe an Vorschlägen für die Reform der Kohäsionspolitik der Europäischen Union  ausstellte.

    Jan Vitásek, Chefredakteur von EURACTIV Tschechische Republik, führte das Gespräch.

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  • Tschechischer Minister: „Flexibilität“ notwendig bei EU-Regionalausgaben

    18-01-2011

    Welche sind die wichtigsten Aspekte der EU-Kohäsionspolitik aus der Perspektive eines „neuen“ Mitgliedsstaats in Mitteleuropa? EURACTIV Tschechische Republik hat Daniel Braun, einen Vizeminister im Ministerium für Regionale Entwicklung, befragt. Er beschrieb die Hauptelemente der Position der tschechischen Regierung.

    Daniel Braun ist der Vizeminister für Regionale Entwicklung der Tschechischen Republik.

    Jan Vitásek, Chefredakteur von EURACTIV.cz, führte das Gespräch.

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  • Budapester Bürgermeister: Regionalfonds kürzen könnte sozialer Gerechtigkeit schaden

    06-10-2010

    Jegliche zukünftigen Kürzungen der EU-Regionalfonds könnten die Fähigkeit der lokalen und regionalen Behörden einschränken, die Wirtschaftsentwicklung mit entscheidenden sozialen und umweltpolitischen Änderungen abzustimmen, so der scheidende Budapester Bürgermeister, Gabor Demszky, gegenüber EURACTIV in einem Interview.

    Gabor Demszky zog sich diese Woche nach fünf Wahlsiegen und beinahe 20 Jahren aus seinem Amt als Bürgermeister von Budapest zurück. Er gab EURACTIV einen Überblick über die Erfahrung seiner Stadt bei der Nutzung von EU-Regionalfonds und gab seine Meinung zur Debatte über die Zukunft der EU-Regionalpolitik, die derzeit auf den Open Days in Brüssel heiß diskutiert wird.

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  • Hahn: „Regionalpolitik muss ihr derzeitiges Budget beibehalten“

    04-10-2010

    Regionalpolitik sei die beste Art, wie man die wirtschaftlichen Ziele der „Europa 2020“-Stretegie in konkrete Leistungen verwandeln könne, und um dies zu machen, müsse sie ihren derzeitigen Anteil am EU-Haushalt erhalten, so der EU-Regionalpolitikkommissar, Johannes Hahn.

    Johannes Hahn ist der EU-Kommissar für Regionalpolitik.

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  • Lang zur ESF-Debatte: „Osteuropa fürchtet den Dammbruch“

    Finanzen & Wirtschaft 27-08-2010

    SWP-Experte Kai-Olaf Lang im InterviewAlte und neue Mitgliedsstaaten drohen in den Verhandlungen um den EU-Haushalt aneinander zu geraten. Die Visegrad-Länder fürchten eine "Enteuropäisierung" der Kohäsionspolitik, erklärt Osteuropaexperte Kai-Olaf Lang im EURACTIV.de-Interview. Zugleich machen die Slowakei und Ungarn mit Alleingängen von sich reden. "Ihnen ist das innenpolitische Hemd näher als der europäische Rock", so Lang.

  • Tallinn-Bürgermeister: Mehr Einfluss für Kommission bei Regionalbudget

    20-08-2010

    Das große EU-Budget für Regionalpolitik solle auf seinem derzeitigen Niveau bleiben, doch nur wenn die Europäische Kommission ein größeres Mitspracherecht bekomme, wie und an welche Regionen Gelder verteilt werden. Dies teilte Edgar Savisaar, Bürgermeister von Tallinn, EURACTIV in einem Gespräch mit, in dem er den Mangel an Kohärenz bei der Verteilung von Mitteln beklagte.

    Edgar Savisaar ist Bürgermeister von Tallinn.

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  • Bürgermeister zu Rolle der Städte bei der “Europa 2020”-Strategie

    05-07-2010

    Politische Führer vor Ort bräuchten die Freiheit, maßgeschneiderte Lösungen für die erfolgreiche Umsetzung der „Europa 2020“-Strategie zu finden, doch müssten sie auch mehr Verantwortung für diese Aufgabe übernehmen, sagte Lodewijk Asscher, amtierender Bürgermeister von Amsterdam, gegenüber EURACTIV in einem Interview.

    Lodewijk Asscher ist der amtierende Bürgermeister von Amsterdam.

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  • GE-Chefin: Binnenmarkt immer noch von „einer Tonne Barrieren“ gehemmt

    06-05-2010

    Die Europa 2020-Ziele sind "gut und notwendig", doch fundamentalere Änderungen werden benötigt um die "Tonne" Barrieren zu entfernen, die weiterhin die Vollendung des Binnenmarkts hemmen, sagte Nani Becalli, Präsidentin und Generaldirektorin von GE International EURACTIV in einem Interview.
    Nani Becalli ist Präsidentin und Generaldirektorin von GE International.

  • Eurocities: Europäische Städte „frustriert“ von Innovationspolitik

    27-04-2010

    Die größten europäischen Städte glauben, die Definition der Europäischen Kommission von Innovation beschränke sich zu sehr auf den kommerziellen und den Forschungssektor. In einem Interview mit EURACTIV sagte Paul Bevan, Generalsekretär von Eurocities, dass Europas Stadtzentren von Beispielen sozialer, organisatorischer und marktgerechter Innovationen strotzen.

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