Public Affairs-Archiv

  • Türkei wegen „lächerlicher“ Internet-Zensur heftig kritisiert

    Nachrichten 06-05-2011

    Die Türkei hat Maßnahmen zum „Familienschutz“ vor pornografischen Inhalten angekündigt. Doch die Zivilgesellschaft hat das, was sie als eine versteckte Internet-Zensur und als illegale, ja sogar „lächerliche“ Praktiken erachtet, sofort kritisiert. EURACTIV Türkei berichtet.

  • EU verschafft sich Gehör bei den UN

    Nachrichten 04-05-2011

    Catherine Ashton, die Hohe Vertreterin der EU für auswärtige Angelegenheiten und Sicherheitspolitik, wird nunmehr doch das Recht haben, bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu sprechen. Dies ist das Ergebnis einer gestrigen (3. Mai) Abstimmung.

  • Neue Komitologie: Auf wichtige Entwicklungen achten

    Standpunkt 28-04-2011

    Die Beteiligten müssten genau beobachten, wie im Rahmen des Lissabon-Vertrags die Exekutivgewalt an die Europäische Kommission übertragen wird. Der Vertrag von Lissabon habe die Art, wie EU-Politiken gemäß dem so genannten „Komitologie“-Verfahren umgesetzt werden, wesentlich verändert. Dies erklärt Alan Hardacre vom „European Institute of Public Administration“ in einem Exklusivbeitrag für EURACTIV.

    Dieser Beitrag wurde von Alan Hardacre vom „European Institute of Public Administration“ (EIPA)  exklusiv für EURACTIV verfasst.

  • Medienexperte: Auch die EU-Presse braucht öffentliche Unterstützung

    Nachrichten 27-04-2011

    Traditionelle Medienunternehmen leiden unter den Folgen der Finanzkrise und dem Aufkommen des Internets. Die EU-Presse in Brüssel komme nicht zur Ruhe und braucht nach Aidan White, dem ehemaligen Chef der Internationalen Journalistenföderation, „mehr denn je" öffentliche Unterstützung.

  • Aidan White: Pressefreiheit in Europa ist „nicht nur ein ungarisches Problem“

    Interview 27-04-2011

    Auch wenn eine wachsende Zahl an Herausforderungen – darunter die neuen Medien, die Wirtschaftskrise und der Anstieg des Populismus – die Unabhängigkeit und das Überleben der traditionellen Medien in Europa bedrohe, bleibe Qualitätsjournalismus nach wie vor notwendig für die Demokratie, argumentiert Aidan White, ehemaliger Chef der Internationalen Journalistenföderation.

    Aidan White ist ein langjähriger Vorkämpfer für journalistische Freiheit und war von 1987 bis April 2011 Generalsekretär der Internationalen Journalistenföderation.

    Die IJF ist die weltgrößte Journalistengewerkschaft und zählt über 600.000 Mitglieder. Sie befasst sich mit Programmen wie Fonds für die anwaltliche Verteidigung von Journalisten und registriert weltweit Angriffe auf Journalisten.

    Georgi Gotev, Senior Redakteur von EURACTIV, führte das Gespräch.

    Um eine gekürzte Version dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • EU-Lobbying durch Drittstaaten

    Standpunkt 21-04-2011

    Regierungen wendeten sich zunehmend an PR-Unternehmen, um die öffentliche Wahrnehmung ihrer Tätigkeiten zu verbessern. Doch in einer Welt der Berichterstattung rund um die Uhr fielen jegliche Ungenauigkeiten schnell auf, schreibt Andreas Geiger von der Brüsseler Rechtsanwaltskanzlei Alber & Geiger in einem Exklusivkommentar für EURACTIV.

    Dieser Beitrag wurde von Andreas Geiger von der Brüsseler Rechtsanwaltskanzlei Alber & Geiger exklusiv an EURACTIV zur Verfügung gestellt.

  • MdEP unterstützen gemeinsames Lobbyregister von Parlament und Kommission

    Nachrichten 20-04-2011

    Pläne zur Errichtung eines gemeinsamen Registers von Lobbyisten für das Europäische Parlament und die Europäische Kommission hat gestern (19. April) der Verfassungsausschuss der EU-Versammlung unterstützt. Die Europaabgeordneten haben auch den Ministerrat aufgerufen, sich dem neuen Brüsseler „Transparenzregister“ anzuschließen.

  • Über Macht, Nähe und öffentliche Angelegenheiten

    Standpunkt 08-04-2011

    Ehemalige Diplomaten, die verstünden, wie die EU arbeite, würden für die absehbare Zeit wahrscheinlich eine nützliche Rolle spielen. Schließlich verfügten sie über eine Ausbildung in Sachen Geschichte, Erdkunde und Macht – das Wesen schlechthin sowohl der öffentlichen Angelegenheiten als auch der Außenpolitik, schreibt Tom Spencer, Geschäftsführer des „European Centre for Public Affairs“ (ECPA) in einem Kommentar im April.

    Der folgende Beitrag wurde von Tom Spencer, Geschäftsführer des „European Centre for Public Affairs“ (ECPA), verfasst.

  • Ukrainische Plutokratie bei Brüsseler Veranstaltung aufgedeckt

    Nachrichten | Mittelmeerraum & Süden 01-04-2011

    Die ukrainische Regierung scheint die weltweit reichste zu sein. Dies entgeht Einzelheiten, die während einer öffentlichen Veranstaltung enthüllt wurden, welche der EU-Ukraine-Unternehmensverband in Brüssel organisierte und an dem ukrainische Diplomaten teilnahmen.

  • Führungskraft bei der Macht von Wirtschaftsverbänden entscheidend

    Nachrichten 01-04-2011

    Ein stärkerer Führungsstil der Generaldirektoren und Vorstandsmitglieder sei nötig, wenn die Wirtschaftsverbände ihre Wirksamkeit bei der Beeinflussung von EU-Politiken verbessern wollen. Dies sagten Experten, die eine in Brüssel ansässige Beratungsfirma befragte.

  • Parlament öffnet OLAF die Tür einen Spalt

    Nachrichten 31-03-2011

    Das Europäische Parlament hat heute (31. März) bei einem Korruptionsfall, der mindestens vier Europaabgeordnete betrifft, einen kleinen Schritt vorwärts gemacht. Es gab zu, dass es im Aufgabenbereich des Antibetrugsbüros der EU liegt, die Sache zu untersuchen. Es bestand jedoch weiterhin darauf, dass für eine solche Untersuchung ein Mandat von einer nationalen Justizbehörde nötig sei.

  • Spanisches MdEP geht attraktiver „Lobbyistin“ auf den Leim

    Nachrichten 29-03-2011

    Ein spanischer Europaabgeordneter wurde dabei erwischt, wie er Änderungsanträgen zustimmte, um einer Lobbyistin einen Gefallen zu tun. Wie er begründete, sei sie „sehr attraktiv“ gewesen. Der Spanier ging demselben Team von „Sunday Times“-Journalisten auf den Leim, die bereits drei seiner Kollegen bloßgestellt hatten, weil diese Änderungsanträge im Austausch für Zahlungsversprechen eingereicht hatten.