Nachhaltige Entwicklung-Archiv

  • Weltwassermärkte: Hoher Bedarf an Investitionen sowie institutionelle Risiken

    06-07-2010

    Über die nächsten Jahrzehnte werde Investition in Wasserinfrastruktur insgesamt steigen müssen, um die wachsende Nachfrage zu befriedigen. Dies werde eine schnelle und entschlossene Handlungsweise von Regierungen und finanzielle Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor voraussetzen, schreiben Eric Heymann von Deutsche Bank (DB) Research, Deirdre Lizio von der Robert Bosch Stiftung und Markus Siehlow von der Dresdner Technologie-Universität in einem Bericht im Juni.

    Der folgende Beitrag wurde von Eric Heymann, Deirdre Lizio und Markus Siehlow verfasst.

  • Millenium-Entwicklungsziele: Keine gebrochenen Versprechen mehr

    15-06-2010

    Die EU müsse tapfer sein und viel härter daran arbeiten, ihre globalen Entwicklungsziele einzuhalten, schreibt der britische Europaabgeordnete der Labour-Partei Michael Cashman in einem exklusiven Kommentar für EURACTIV. Er ist der Berichterstatter für die Millennium-Entwicklungsziele im Europäischen Parlament.Der folgende Kommentar wurde vom britischen Europaabgeordneten der Labour-Partei Michael Cashman exklusiv an EURACTIV geschickt.

  • Flugverkehrsmanagement: Eine umweltfreundliche Lösung im Luftverkehr

    01-03-2010

    Globale Interoperabilität und messbare Ziele sind Schlüsselvoraussetzungen an ein modernes System, das erhebliche Senkungen bei Treibstoffverbrauch sowie CO2-Emissionen bietet, schreibt Antonio De Palmas, Geschäftsführer verantwortlich für Kontakte zu der EU und NATO bei Boeing.

  • Der Weg zu einem kohlenstoffarmen Europa: Perspektiven für eine Haushaltsreform der EU

    Prioritäten der EU für 2020 17-02-2010

    In einem Februarpapier fordert Chris Littlecott, politischer Berater bei der unabhängigen Denkfabrik Green Alliance, ein abgestimmtes Handeln der Mitgliedstaaten, um gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen und den Haushalt der Union zu reformieren.

  • Was wollen die Bürger? Die Messung des Wohlergehens und europäische Sozialpolitik

    10-12-2009

    „Die Lücken bei bereits vorhandener Informationen sind kein Grund für Europa, bei einer Neuausrichtung seiner Politik zu zögern – stattdessen muss es sicherzustellen, dass die EU über ein nachhaltiges Wirtschafts- und Sozialmodell verfügt, mit dem es den Herausforderungen der Zukunft begegnen kann“, schreiben Sotiria Theodoropoulou und Fabian Zuleeg, politische Analysten beim European Policy Centre, in einem Dezemberpapier.

  • Weicht Barroso dem Klimakampf aus?

    Klimawandel 09-12-2009

    Die Botschaft, die der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso gestern (8. Dezember) den französischen Medien bezüglich einer nicht bindenden Einigung in Kopenhagen vermittelte, schickt ein beunruhigendes Signal an Aktivisten und Verhandlungsführer, die eine Kompromisslösung bei den Klimagesprächen erreichen wollen, so Monica Frassoni, Sprecherin der Europäischen Grünen Partei, in einem Blogactiv-Beitrag.

  • Umweltsteuer in einer Rezession

    Klimawandel 03-09-2009

    Da die Regierungen der Herausforderung entgegensehen, sich auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft inmitten einer Rezession zu bewegen, “kann“ das Steuersystem „ein mächtiger Baustein sein, um das Verhalten zu ändern“, argumentiert die Association of Chartered Certified Accountants (ACCA) im August in einem Policy Paper.

  • Die Nahrungsmittelkrise und Landinvesitionen in Entwicklungsländern

    Landwirtschaft 29-07-2009

    Die Krise der Lebensmittelpreise von 2007 bis 2008 führte zur wuchernden Aneignung von Ackerboden in Entwicklungsländern durch andere Länder, die damit versuchen die Sicherheit ihrer Nahrungsmittelversorgung sicherzustellen, argumentieren Joachim von Braun und Ruth Meinzen-Dick in einem aktuellen Bericht für das International Food Policy Research Institute.

  • Auf dem Weg zu einem transatlantischem Grünen New Deal

    Klimawandel 02-07-2009

    Ein globaler Grüner New Deal würde nur funktionieren, wenn er sowohl die derzeitigen Prioritäten des Umweltschutzes und die drückenden sozialen Belange in Industrie- und Entwicklungsländern mit einbezieht, so ein Bericht, der im Juni von dem Worldwacht Institute für die Heinrich-Böll-Stiftung vorbereitet wurde. 

  • Ist lokale Nahrung besser?

    Landwirtschaft 21-04-2009

    Lokales Essen schmecke, aber die Probleme mit der Nahrungsmittelkette und ihr Einfluss auf die Umwelt, sowie die (bereitstehenden) Lösungen um das anzugehen seien global, schreibt Sarah DeWeerdt in einem Bericht, der im April beim Worldwatch Institute erschienen ist.

  • Wasseressourcen schützen

    13-03-2009

    Der Schutz der Wasserressourcen sollte unter den höchsten Prioritäten eines globalen Abkommens zur Bekämpfung des Klimawandels rangieren, da er die Basis für Nahrung, Energie, Gesundheit und wirtschaftliche Entwicklung garantieren wird und damit den Erfolg einer Nation sicherstellt, schreiben Dr. Mark Smith, Vorsitzender der Wasserinitiative der Weltnaturschutzunion (IUCN) und Dr. Ger Bergkamp, Vorsitzender des Weltwasserrates, in einem im März veröffentlichten Bericht.

  • Aufforstungsfonds der Weltbank bringt Menschen und Wäldern nichts

    Klima & Umwelt 11-12-2008

    Die Weltbank habe sich so sehr beeilt, ihre Forest Carbon Partnership Facility (FCPF) einzurichten und verfügbar zu machen, dass der Prozess bislang „überstürzt“ worden sei und wichtige Punkte außer Acht gelassen wurden, so ein neuer Bericht von Wissenschaftlern des Forests and the European Union Resource Network (FERN) und des Forest Peoples Programme (FPP). 

  • Gedanken zur EU-Politik für Bioenergie

    Energie & Umwelt 27-11-2008

    Eine angemessene Umsetzung der entsprechenden EU-Richtlinien werde die Verwendung von Bioenergie zwar erhöhen, doch seien weiterhin bedeutende technologische Entwicklungen nötig, wolle man eine neue Generation von Biokraftstoffen und Rohmaterialien entwickeln, um die europäischen Ziele für 2020 zu erreichen, meinen Kai Sipilä u.a. des Bioenergy Network of Excellence (Bioenergy NoE). 

  • Was Europa gegen die internationale Nahrungsmittelkrise tun sollte

    18-11-2008

    Die Zeit sei reif, dass Europa die Führung bei der Einleitung gemeinsamer internationaler Schritte und Regulierungsmaßnahmen zur Bekämpfung der Nahrungsmittelkrise übernehme, meint der französische Landwirtschaftsminister Michel Barnier in der Herbstausgabe von Europe’s World.

  • Antworten auf die weltweite Nahrungsmittelkrise: Drei Perspektiven

    Landwirtschaft 15-10-2008

    Die derzeitige Krise bei der weltweiten Versorgung mit Nahrungsmitteln, die von den drastischen Preissteigerungen ausgelöst wurde, sei eine gute Gelegenheit, für die Sicherung der langfristigen Versorgung mit Nahrungsmitteln zu sorgen und zukünftige Krisen zu vermeiden, geht aus drei Artikeln im jährlichen Bericht des International Food Policy Research Institute hervor.

  • Wasserproduktivität steigern

    01-09-2008

    Wasserknappheit habe negative Auswirkungen auf das Wachstum in der Lebensmittelproduktion. Deshalb müsse versucht werden, die Wasserproduktivität zu steigern, schreibt Lester R. Brown in einem Kommentar für das Earth Policy Institute am 27. August 2008.

  • Die neue Lebensmittelgleichung: Ergibt die EU-Politik einen Sinn?

    16-07-2008

    Nach einen enormen Anstieg der Getreidepreise im vergangenen Jahr weise die momentane Situation der weltweiten Umwelt darauf hin, dass die Ära der billigen Lebensmittel vorüber sei. Dies schreiben Juan Delgado und Indhira Santos in einem Artikel für den Think-Tank Bruegel vom Juli.

  • Rohstoffkrise: Sollte man eine Einigung mit den Händlern finden?

    Energie & Umwelt 19-06-2008

    Die hohen Preise für Öl und Lebensmittel seien Anzeichen einer drohenden Krise der Weltwirtschaftsordnung, die ökologische Grenzen nicht in Erwägung ziehe, sagt der luxemburgische grüne Europaabgeordnete Claude Turmes.

  • Nachdenken über die Lebensmittelkrise

    Gesundheit & Lebensstil 29-05-2008

    Die Sorgen hätten sich in der ganzen Welt verbreitet und die Menschen würden damit beginnen, spontan zu handeln, um Probleme wie die Lebensmittelkrise anzugehen. Daher sei es nun an der Zeit, unsere Köpfe anzustrengen, behauptet Norbert Walter in einem Kommentar vom 16. Mai 2008 für Deutsche Bank Research.

  • Positionen der Industrie zum EU-Klimapaket – „Mythos oder Realität”

    Klimawandel 12-03-2008

    Die energieintensiven Industriezweige der EU versuchten, unter der Klimaagenda der EU etwas für „umsonst“ zu bekommen, indem sie unberechtigte Forderungen stellten und einen großen „Wirbel“ um die Bedrohung der „Umverteilung von CO2-Emissionsquellen“ machten. Dies schreibt der grüne Europaabgeordnete Claude Turmes im Vorfeld des bevorstehenden Ratstreffens.

  • Die ökonomischen Aspekte der Anpassung an den Klimawandel

    Klimawandel 20-02-2008

    Es bestünden deutliche Ähnlichkeiten zwischen der Anpassung an den Klimawandel und wirtschaftlichem Verhalten. Daher könne man das Thema Klimawandel im Rahmen wirtschaftlicher Analysen behandeln, schreiben Asbjørn Aaheim und Marianne Aasen für das Centre for European Policy Studies (CEPS).

  • ‚Schlechte’ Biokraftstoffe verbieten und bessere Verbraucher werden

    Energie & Umwelt 31-01-2008

    Der jüngste Vorschlag der Kommission, Biokraftstoffe „schlechter Qualität“ zu verbieten, könnte allen Beteiligten und gar der Branche selbst zu Gute kommen, da er ein gewisses „Vertrauen“ in das stark kritisierte Produkt wiederherstelle, so eine Analyse des Worldwatch Institute von Januar 2008.

  • Über den ‚Bali-Fahrplan’ hinaus

    Klimawandel 14-01-2008

    Die Klimagespräche auf Bali im Dezember 2007 hätten zu einem wichtigen Durchbruch geführt, da man sich nun allmählich den Handelsaspekten des Klimawandels sowie der Bedeutung vieler anderer Bereiche bewusst werde. Die schreibt Cristian Egenhofer für das Centre for European Policy Studies (CEPS).

  • Kohlenstoffarme Technologien nach Bali-Verhandlungen

    11-12-2007

    Die Reduktionsverpflichtungen von Unternehmen, die Kohlenstoff einen Wert gäben, würden in jeglichem Klimaabkommen für die Zeit nach 2012 ‚entscheidend’ sein, um einen Rahmen zu schaffen, in dem Innovationen für Klimatechnologien florierten. Dies schreiben die Autoren eines Papiers vom Dezember 2007 für das CEPS.