Nachhaltige Entwicklung-Archiv

  • Überarbeitung der EU-Richtlinie zur Qualität von Kraftstoffen [DE]

    Energie & Umwelt 29-10-2007

    Die Bestimmungen für Benzin und Diesel werden derzeit von der EU überarbeitet, um deren Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt zu mindern, sowie um neue EU-weite Ziele für Biokraftstoffe und die Senkung von Treibhausgasemissionen in Betracht zu ziehen.

  • Luftfahrt und Emissionshandel [DE]

    11-10-2007

    Um den bislang geringen, aber schnell wachsenden Beitrag der Luftfahrt zum Klimawandel einzudämmen, hat die Kommission entschieden, eine Obergrenze für den CO2-Ausstoß aller Flugzeuge einzuführen, die EU-Flughäfen anfliegen. Den Fluggesellschaften würde es dann möglich sein, auf dem "EU-Kohlenstoffmarkt" Verschmutzungszertifikate zu erwerben und zu verkaufen (Emissionshandelssystem).

  • Stadtverkehr [DE]

    19-09-2007

    Im September 2007 hat die Kommission eine neue Strategie für städtischen Verkehr vorgelegt, die eine Reihe möglicher Lösungen und Bereiche nennt, in denen die EU Maßnahmen ergreifen könnte, um zunehmende Verkehrsbelastung, Verschmutzung und Sicherheitsprobleme in den Städten Europas in den Griff zu bekommen.

  • Biokraftstoffe der nächsten Generation [DE]

    18-09-2007

    Weil Ethanol und Biodiesel zunehmend vorgeworfen wird, dass sie die Lebensmittelpreise anhöben und die biologische Vielfalt aufs Spiel setzten, hat sich die EU einer 'zweiten Generation' der Biokraftstoffe als eine umweltfreundliche Alternative für den Verkehrsbereich verpflichtet. Es bleiben jedoch noch viele Herausforderungen bestehen, bevor diese Kraftstoffe in unsere Fahrzeuge gelangen werden.

  • Der Energiemix der EU: Streben nach Vielfalt [DE]

    31-08-2007

    Die Sicherstellung eines vielfältigen Energiemixes wurde als zentrales politisches Ziel festgelegt, um Europa vor möglichen äußeren Energiekrisen zu schützen sowie auf lange Sicht Versorgungssicherheit und ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen.

  • EU-Politik für Erneuerbare Energien [DE]

    Energie & Umwelt 02-08-2007

    Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich im März 2007 darauf geeinigt, 20% des gesamten Energiebedarfs der EU bis 2020 durch erneuerbare Energien aus Biomasse, Wasser, Wind und Sonne zu decken. Um dieses Ziel zu erreichen einigten sich die EU-Regierungschefs auf eine neue Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien, die für jeden Mitgliedstaat individuelle Ziele festlegte.

  • EU-Aktionsplan zu Energieeffizienz [DE]

    Energie & Umwelt 20-07-2007

    Europa hat einen ehrgeizigen Plan ins Leben gerufen, der den Energieverbrauch bis 2020 um 20% reduzieren soll. Das Ziel ist, die Abhängigkeit Europas von importiertem Öl und Gas zu vermindern und die Energiekosten um etwa 100 Milliarden Euro jährlich zu kürzen. Dieser Plan könnte weiterhin verhindern, dass 780 Millionen Tonnen an CO2 in die Atmosphäre ausgestossen werden; eine Zahl, die doppelt so hoch ist, wie das im Kyoto-Protokoll festgelegte Ziel für die EU.

  • Peak Oil – Ölfördermaximum [DE]

    Energie & Umwelt 30-05-2007

    Ist es möglich, dass die Welt das Maximum der Ölproduktion erreicht hat oder kurz davor steht? Einige geologische Experten sind dieser Meinung, und wenn ihre "Peak Oil"-Theorie stimmt, hätte dies enorme Konsequenzen für die Energiesicherheit und für die Weltwirtschaft. Nichtsdestotrotz wird diesem Problem in der EU-Politik zur Energiesicherheit nur wenig Beachtung geschenkt.

  • Umweltfreundliche Gebäude [DE]

    Energie & Umwelt 23-05-2007

    Gebäude machen mehr als 40% der Energie-Endnachfrage der EU aus und sind die Hauptverursacher von Treibhausgasemissionen. Deshalb sind Energiesparmaßnahmen in diesem Bereich ein wichtiges Element der europäischen Klimastrategie.

  • Abfallvermeidung und Recycling [DE]

    12-04-2007

    Die europäische Strategie zur Abfallbewirtschaftung ist bislang recht fragmentarisch (zwölf Richtlinien seit den 1970er Jahren) und unwirksam gewesen. Die von der Kommission vorgeschlagene thematische Abfallstrategie (21. Dezember 2005) dahingegen errichtet einen Rahmen für eine umfassende Überprüfung der EU-Abfallpolitik, die auf Abfallvermeidung und Recycling basieren soll.

  • Bessere Rechtsetzung [DE]

    Prioritäten der EU für 2020 01-04-2007

    Die Vereinfachung und die Verbesserung von EU-Vorschriften ist eine der Hauptinstrumente der Kommission im Rahmen der Lissabon-Strategie, um die europäische Wirtschaft anzukurbeln. Unter der Bezeichnung „bessere Rechtsetzung“ wurde die Initiative auf dem EU-Gipfel in Edinburgh im Dezember 1992 aus der Taufe gehoben. Bei diesem Gipfel einigten sich die EU- Staats- und Regierungschefs darauf, ein verbessertes Regelungsumfeld zu einer Hauptpriorität der Gemeinschaft zu machen. Bisher konnten jedoch erst geringe Fortschritte erzielt werden.

  • Süßwasserstrategie der EU

    20-03-2007

    Die Wasserpolitik der EU umfasst eine Reihe von Gesetzen, die viele Bereiche abdecken – Schutz vor Überflutungen, Qualität von Badegewässern, Chemikalien im Wasser, sauberes Trinkwasser, Schutz des Grundwassers und kommunale Abwasser. Die Wasserrahmenrichtlinie der EU, die 2000 verabschiedet wurde, zielt darauf ab, die Vielzahl an EU-Gesetzen im Bereich Wasserpolitik in einer übergreifenden Strategie zusammenzufassen. 

  • Soziale Unternehmensführung (CSR)

    Soziales 07-02-2007

    Mit einem Grünbuch, zwei Mitteilungen und einem Bündnis mit der Industrie will die Kommission die soziale Verantwortung von Unternehmen (CSR) stärken. Umstritten ist, ob Unternehmen zu CSR-Praktiken verpflichtet werden sollen. Eine weitere Frage ist, inwieweit zivilgesellschaftliche Organisationen einbezogen werden sollten. 

  • Die Umsetzung des neuen EU-Chemikalienrechts (REACH) [DE]

    Handel 19-01-2007

    Während sich die EU-Institutionen auf die letzte Verhandlungsrunde über die REACH-Verordnung vorbereiten, ist die Umsetzung der geplanten Gesetze bereits im Gange.

  • Energie-Grünbuch: Welche Energiepolitik für Europa? [DE]

    Handel 05-01-2007

    Mit ihrem im März 2006 veröffentlichten Grünbuch hat die Kommission die Debatte über eine gemeinsame EU-Energiepolitik angestoßen. Unter anderem schlägt sie vor, die europäischen Gas- und Strommärkte zu öffnen und engere Beziehungen zu den wichtigsten Energiezulieferern wie Russland und den OPEC-Ländern aufzubauen. Außerdem sollen erneuerbare Energieträger und die Entwicklung von Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz und Verringerung des CO2-Ausstoßes stärker gefördert werden. Die EU-Mitgliedstaaten haben jedoch bereits klargestellt, dass sie bei der Wahl des Energiemixes auch weiterhin das Sagen haben wollen.

  • Luftverkehr und Emissionshandel

    Klima & Umwelt 04-01-2007

    In einem Versuch, den noch kleinen aber stetig zunehmenden Anteil des Luftverkehrs am Treibhausgasausstoß zu bremsen, hat die Kommission im Dezember 2006 einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der darauf abzielt, eine Obergrenze für CO2-Emissionen für Flüge einzuführen, die europäische Fluhäfen frequentieren. Die Fluggesellschaften sollen in den europäischen Handel mit Verschmutzungszertifikaten (Emissionshandelssystem) eingebunden werden.

  • Wasserstoff- und Brennstoffzellen [DE]

    Energie & Umwelt 24-11-2006

    Wasserstoffautos könnten die Abhängigkeit der Welt vom Öl lösen und verkehrsbedingte Luftverschmutzung und CO2-Emissionen abschaffen. Kritiker warnen jedoch davor, dass Wasserstoff nur wirklich sauber ist, wenn er aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. 

  • EU-Forstaktionsplan [DE]

    27-10-2006

    Die Kommission hat am 15. Juni 2006 einen Fünfjahresplan (2007-2013) verabschiedet, zu dessen Zielen die Verbesserung der Nachhaltigkeit im Forstmanagement und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Forstindustrie gehören.

  • CO2-Abscheidung und -Speicherung [DE]

    Handel 10-10-2006

    CO2-Emissionen aus Kraftwerken zu komprimieren und sie unterirdisch zu speichern ist eines der Verfahren, die zur Bekämpfung des Klimawandels entwickelt werden. Die EU hat eine Technologieplattform zur Schaffung emissionsfreier fossiler Kraftwerke ins Leben gerufen. Ein Rechtsrahmen für die Kommerzialisierung und Subventionierung der neuen Technologien wurde mittlerweile angenommen. 

  • EU-Klimapolitik nach 2012 [DE]

    04-10-2006

    Der erste Verpflichtungszeitraum des Kyoto-Protokolls endet im Jahr 2012. Auf EU-Ebene wird daher darüber beraten, wie die langfristige Klimaschutzstrategie gestaltet werden soll. Die Verringerung der vom Verkehr verursachten Treibhausgasemissionen und die Fortführung der marktorientierten Instrumente (z.B. Emissionshandel) sollen nach Vorschlägen der Kommission ihre Hauptelemente bilden. Die größte Herausforderung wird jedoch darin bestehen, die größten Emissionsverursacher - darunter die USA und China - dazu zu bewegen, bindenden Vereinbarungen zur Verringerung der Klimabelastungen zuzustimmen.

  • Integrierte Produktpolitik (IPP)

    22-09-2006

    Am 18. Juni hat die Kommission ihre lang erwartete Mittileung über Integrierte Produktpolitik (IPP) verabschiedet, die einen freiwilligen Ansatz für ökoprodukte befürwortet. IPP will die von Produkten verursachten Umweltschäden über den gesamten Produktlebenszyklus minimieren.

  • TEN-V: Aufbau eines transeuropäischen Verkehrsnetzes [DE]

    Erweiterung 13-09-2006

    Der Aufbau eines transeuropäischen Verkehrsnetzwerkes, das alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union miteinander verbindet, ist für die Förderung des Wirtschaftswachstums, des sozialen Zusammenhalts, der Wettbewerbsfähigkeit und der Nachhaltigkeit im Umweltbereich unabdingbar. Dennoch verzögern sich große Projekte durch den Mangel an Mitteln und fehlende Koordination zwischen den Regierungen.

  • Erhaltung der biologischen Vielfalt – ein Aktionsplan der EU [DE]

    04-09-2006

    Im Mai 2006 hat die Kommission einen neuen Aktionsplan zur Erhaltung  der biologischen Vielfalt vorgestellt. Es ist der fünfte Aktionsplan, seitdem die Staats- und Regierungschefs sich 2001 darauf einigten, das Artensterben bis 2010 einzudämmen. Diese Initiative zielt vor allem darauf ab, Zuständigkeiten innerhalb der bereits bestehenden Gesetzgebung zu klären.

  • Energie, Wettbewerbsfähigkeit und Umwelt [DE]

    Handel 02-08-2006

    Eine Gruppe hochrangiger Regulatoren und Industrievertreter ist auf EU-Ebene tätig und soll die Kommission über Initiativen in den Bereichen Energie, Wettbewerbsfäigkeit und Umwelt beraten. Zu den Themen, mit denen sich die Gruppe auseinandersetzen wird, zählen: die Notwendigkeit umfassender Neuinvestitionen in Energieinfrastruktur sowie die Beseitigung der Schwachstellen der europäischen Gas- und Elektrizitätsmärkte. Das EU-Emissionshandelssystem wird ebenfalls überarbeitet werden, um sicherzustellen, dass europäische Unternehmen im internationalen Wettbewerb nicht benachteiligt sind.