Mittelmeerraum & Süden-Archiv

  • Demokratische Werte und kuschelige Beziehungen in Nordafrika

    21-02-2011

    Die EU habe in der Vergangenheit wenig getan, um die Demokratie in Nordafrika voranzutreiben, schreibt Anna Khakee vom in Madrid ansässigen Think-Tank FRIDE in einem exklusiven Kommentar für EURACTIV. Wenn Europa weitere Peinlichkeiten vermeiden möchte, müsse es die engen Beziehungen aufgeben, die einige europäische Politiker mit der nordafrikanischen Elite hätten, lautet ihr Argument.

    Der folgende Kommentar wurde von Anna Khakee exklusiv an EURACTIV gesandt. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim in Madrid ansässigen Think-Tank FRIDE.

  • Viertes Mal für Lukaschenko: Lehren, die die EU ziehen kann

    Ukraine 15-02-2011

    Die Maßnahmen, die die Behörden unternommen hätten, bewiesen, dass die von der EU verfolgte Politik eines „vorsichtigen Dialogs“ mit Weißrussland keine Erfolge bringe, schreibt Katarzyna Pe?czy?ska-Na??cz in einem Analysendokument für das „Centre for Eastern Studies“ (OSW).

    Der folgende Kommentar wurde von Katarzyna Pe?czy?ska-Na??cz vom „Centre for Eastern Studies“ (OSW) an EURACTIV gesandt.

  • Zeit für eine gründliche Überholung der Rolle der Europäischen Union in Nordafrika

    Globales Europa 10-02-2011

    Die Beziehung zwischen Nordafrika und Europa sei immer besonders gewesen und die EU habe Pläne entwickelt, um bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Region zu helfen. Allerdings sei es unwahrscheinlich, dass diese Entwicklung ohne eine Liberalisierung der Agrarimporte erfolgreich sei, schreibt Sinan Ülgen von dem „Centre for Economics and Foreign Policy Studies“ (EDAM), einem in Istanbul ansässigen Think-Tank.

    Dieser Beitrag wurde von Sinan Ülgen, Gastwissenschaftler bei „Carnegie Europe“ und Vorsitzender des „Centre for Economics and Foreign Policy Studies“ (EDAM), eines unabhängigen Think-Tanks aus Istanbul, verfasst.

  • EU-Ukraine-Visumliberalisierung: Eine Einschätzung der ukrainischen Bereitschaft

    07-02-2011

    Ein Visumsaktionsplan, der bei einem Gipfel zwischen der EU und der Ukraine vor kurzem angenommen worden ist, sei ein Erfolg für Kiew. Allerdings werde die Hauptherausforderung die Erfüllung der Erwartungen der Europäischen Union an Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sein, schreibt Marta Jaroszewicz vom polnischen Think-Tank „Centre for Eastern Studies“ (OSW) in einem Kommentar im Februar.

    Dieser Beitrag wurde vom „Centre for Eastern Studies“ exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Strategische Auswirkungen des Angriffs auf dem Moskauer Flughafen

    Globales Europa 26-01-2011

    Berichten zufolge sind für den jüngsten Angriff auf den Moskauer Domodedowo-Flughafen nordkaukasische Extremisten verantwortlich. Die russische Strategie für die Region sei bereits adaptiert worden, um eine langfristige Sicherheit vor der 2014-Olympiade in Sotschi sicherzustellen, schreibt das globale Intelligenzunternehmen Stratfor.

    Diese Analyse wurde von dem globalen Intelligenzunternehmen Stratfor verfasst.

  • Sind Hassreden zurück in FYROM?

    24-01-2011

    Obwohl es komisch klingen möge, hat der Chef der (nicht anerkannten) mazedonischen orthodoxen Kirche (MOC), Erzbischof Stefan, in einem Weihnachtsinterview für die Medien die junge Mutter Spaska Mitrova, die von den Behörden in Skopje schikaniert wurde, da sie die bulgarische Staatsbürgerschaft angenommen hatte, heftig kritisiert. Lazar Mladenov, Präsident des bulgarischen Kulturvereines in Skopje, sieht sich die Frage an.

    Dieser Beitrag wurde von Lazar Mladenov, dem Präsidenten des bulgarischen Kulturvereines in Skopje, an EURACTIV gesandt.

  • Russisch-polnische Beziehungen und Auswirkungen auf den Ostseeraum

    06-01-2011

    In diesem Gastbeitrag nutzt der Analytiker von STRATFOR Marko Papic jüngste Entwicklungen in Polen, Schweden und Russland, um die sich verändernde Geopolitik des Ostseeraums im Jahre 2011 unter die Lupe zu nehmen.

    Diese Analyse wurde von Marko Papic von dem globalen Intelligenzunternehmen STRATFOR verfasst.

  • Fortschritte bei Balkan-Verbindungsleitungen, Borissow misstrauisch zu Nabucco

    10-12-2010

    Fortschritte bei den südosteuropäischen Verbindungsleitungen – kleinen Leitungen, die die Region mit ihren höher entwickelten Nachbarn verbinden wird – sei ein viel versprechendes Anzeichen, dass diese Länder weniger abhängig von russischen Einfuhren würden, schreibt Dr. Theodoros Tsakiris, ein Energieexperte am „Hellenic Centre for European Studies“ (EKEM) und wissenschaftlicher Mitarbeiter der US-griechischen Task-Force „Transforming the Balkans“.

    Dieser Beitrag wurde vom „Hellenic Centre for European Studies“ (EKEM) exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Mitteleuropäische Ängste und das deutsche „Fragezeichen“

    Mittel- und Osteuropa 07-12-2010

    Die mitteleuropäischen Länder seien um ihre Sicherheit besorgt. Obwohl Russland die offensichtliche Bedrohung sein möge, seien jedoch die sich wandelnde Rolle Deutschlands sowie seine knospenden Beziehungen mit Moskau für Warschau und die anderen Hauptstädte ein Grund zur Sorge, schreibt das „Geopolitical Diary“ des globalen Intelligenzunternehmens Stratfor.

    Der folgende Beitrag wurde vom „Geopolitical Diary“ von Stratfor exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Milosevic lebt noch in FYROM

    22-09-2010

    Diejenigen, die denken, dass die Anhänger von Slobodan Milosevic im ehemaligen Jugoslawien auf dem politischen Müllhaufen ständen, würden ganz falsch liegen. Nicht nur seien diese Leute nicht aus der heutigen Politik ausgeschlossen worden, sondern zudem verwalteten sie auch viele Teile des post-jugoslawischen geopolitischen Raums, schreibt Lazar Mladenov, Präsident des bulgarischen Kulturklubs in Skopje.

    Der folgende Beitrag wurde von Lazar Mladenov, dem Präsidenten des bulgarischen Kulturklubs in Skopje, exklusiv für EURACTIV verfasst.

     

  • Deutsch-russische Partnerschaft erfüllt Erwartungen nicht

    30-07-2010

    Zu viele Hindernisse stünden im Weg, als dass das volle Potenzial der deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft erreicht werden könnte, schreibt Justyna Gotkowska in einem für den polnischen Think-Tank Centre for Eastern Studies (OSW) im Juli geschriebenen Kommentar.

    Der folgende Beitrag wurde von Justyna Gotkowskavom Centre for Eastern Studies verfasst.

  • Ein Schritt in die richtige Richtung: Frontex, Griechenland und der Kampf gegen die irreguläre Migration

    23-07-2010

    Die Grenzleitungsagentur der EU, Frontex, wird ihr erstes Betriebsbüro in Piräus in Griechenland am 1. August 2010 öffnen. Obwohl politische und administrative Lücken weiterhin bestehen, sollte das neue Büro die Rolle von Frontex in Südosteuropa  stärken und dabei helfen, die illegale Migration im Mittelmeer zu bekämpfen, schreiben Stavros Kortalis und Gerasimos Tsourapas, Forscher beim Hellenischen Zentrum für Europäische Studien (EKEM)in einem Kommentar, der exklusiv für EURACTIV geschrieben wurde.

    Der folgende Kommentar wurde von EKEM exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Belarus: Das Ende der Freundschaft

    Ukraine 23-07-2010

    Das geopolitische Spiel des Präsidenten von Belarus, Alexander Lukaschenko, ist in eine Sackgasse geraten – der Dialog zur EU sei unterbrochen worden, Russland wende sich gegen ihn und das Land müsse jetzt die Aussicht eines von Russland eingeleiteten Regimewechsels angehen, so Balazs Jarabik, wissenschaftlicher Mitarbeiter des in Madrid ansässigen Think-Tanks FRIDE, in einem im Juli exklusiv für EURACTIV geschriebenen Kommentar.

    Der Gastkommentar wurde von FRIDE exklusiv für EURACTIV geschrieben.

  • Kirgisistan: Auf dem Weg in den Bürgerkrieg?

    Globales Europa 15-06-2010

    Jos Boonstra, ein Forscher bei dem in Madrid ansässigen Think-Tank FRIDE, entwirft drei Szenarien für Kirgisistan, nachdem das Land am vergangenen Wochenende von Gewalt erschüttert wurde.Jos Boonstra ist Forscher bei FRIDE und Vorsitzender des EU-Zentralasien-Untersuchungsprogramms.Er schrieb diesen Kommentar exklusiv für EURACTIV.

  • Polarisierte Politik in der Ukraine

    04-05-2010

    Viktor Yanukovich „muss als Staatsoberhaupt als vereinigende Figur agieren, nicht als entzweiende“, schreibt David Kramer, Forscher im transatlantischen Bereich beim German Marshall Fund für die USA in einem Artikel im April.

  • Gaspec: ohne Fleiß kein Preis?

    03-05-2010

    Das Resultat des jüngsten Forums der Gas-Exportierenden Länder (Gaspec), das in Oran in Algerien gehalten wurde, „war für die Gasproduzenten alles andere als explosiv“, schreibt Matthew Hulbert, Forscher am in Zürich ansässigen Centre for Security Studies, in einem exklusiven Artikel für EURACTIV.

  • EU muss der Ukraine helfen ihre Demokratie zu stärken

    30-04-2010

    Das Abkommen, das die Ukraine und Russland zu Gas und Flotten letzte Woche in Kharkiv unterzeichnet haben, unterstreicht, wie kurzfristiges politisches Denken und enge Geschäftsinteressen in der Ukraine überwiegen, schreiben Natalia Shapovalova und Balazs Járábik vom in Madrid ansässigen Think-Tank FRIDE.

  • Die Union für das Mittelmeer muss endlich Ernst machen

    23-04-2010

    „Die EU muss ihren Ansatz gegenüber ihren Mittelmeerpartnern fundamental ändern“, schreibt Eberhard Rhein, Dozent an der Mittelmeerakademie für diplomatische Studien in Malta, in einem Posting auf Blogactiv vom April.

  • Die EU und natürliches Gas: Die neue Sicherheitsagenda

    Ukraine 16-04-2010

    "Energieversorgung [...] sollte die allgemeinen EU-Sicherheitsziele für die nahe Zukunft aufgrund der Abhängigkeit von Russland dominieren", schreibt George Joffe, Forscher am Zentrum für Internationale Studien an der Universität von Cambridge in einer im April veröffentlichten Arbeit.
    Der folgende Kommentar wurde von George Joffe geschrieben.

  • Russland: Zollunion statt WTO?

    Globales Europa 12-04-2010

    Russland, Kasachstan und Weißrussland könnten kurz vor Schaffung einer supranationalen Gemeinschaft nach Vorbild der EU-Integration stehen. Die Aufgabe könnte sich jedoch als schwierig erweisen, genommen die bisherigen Probleme ihrer Zollunion, schreibt George Bovt, Journalist und Politikbeobachter, in einer Märzveröffentlichung für das EU-Russland-Zentrum.

  • Janukowitsch-Paradox: Neuer, ukrainischer Präsident als gute Nachricht für Europa

    25-03-2010

    Viel mehr als die Ukraine weiter Russland anzunähern, könne die Wahl von Wiktor Janukowitsch der EU die Chance geben, die Kontakte zu diesem wichtigsten Nachbarn in Osteuropa zu erneuern, argumentiert Andrew Wilson, Ukraine-Experte beim Europäischen Rat für Auslandsbeziehungen (ECFR), in seinem Konzeptionspapier im März.

  • Ende der Kohabitation in der Ukraine

    24-03-2010

    Das neue, ukrainische Kabinett des Premierministers Mykola Azarov sei "nur dem Namen nach eine Koalitionsregierung", schreibt Tadeusz A. Olsza?ski, Forscher am Warschauer Zentrum für Oststudien, in seinem Märzpapier.

  • Ukraine: EU hofft auf einen Reformkurs von Janukowitsch

    17-03-2010

    "Das Interesse der EU an der Ukraine ist seit der Wahl von Wiktor Janukowitsch zum Präsidenten letzten Monat deutlich gestiegen. Das Interesse stieg noch mehr, als er wenige Tage nach der feierlichen Amtseinführung seine erste Reise nach Brüssel vor Moskau unternahm", schrieb Rory Watson, ein Brüsseler Journalist, in seiner Märzveröffentlichung für das EU-Russland-Zentrum.

  • Abchasien: Zunehmende Abhängigkeit

    02-03-2010

    "Die seit jeher begehrte Region Abchasien verfiel in eine noch tiefere Abhängigkeit von Moskau seit der kontroversen Anerkennung [seiner Unabhängigkeit] durch Russland vor einem Jahr", schreibt die Internationale Krisengrupe im ihrem Bericht vom Februar.
     

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