Mittelmeerraum & Süden

Außenpolitik 03-04-2018

Ägyptens Präsidentschaftswahl stellt auch Europa bloß

Dass Ägyptens Präsident al Sisi schon einige Tage zu früh als Wahlsieger ausgerufen wurde, scheint Europa und die USA nicht zu stören. Ihnen ist vor allem die Ruhe wichtig. Ein Kommentar.
Außenpolitik 12-12-2017

Europas schnelle Lösungen können junge Afrikaner noch stärker zur Migration drängen

Der Sklavenhandel in Libyen zeigt, dass kurzfristige Lösungen in Migrationsfragen verheerende Auswirkungen für junge Afrikaner haben können, so Marije Balt.
Sprachen und Kultur 05-07-2011

Plädoyer für „Euro-Mittelmeer“-Erasmus/Leonardo-Programme

Die EU-Mobilitätsprogramme für Studenten (Erasmus) und junge Professionelle (Leonardo) sollten als Folge des arabischen Frühlings auf die Länder des südlichen Mittelmeerraumes ausgeweitet werden, schreiben in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV die Europaabgeordneten, die eine schriftliche Erklärung des Europäischen Parlaments zum Thema verfassten.
30-06-2011

Binnengrenzkontrollen im Schengen-Raum: viel Lärm um nichts?

Die Überarbeitung der grenzfreien Schengen-Zone der EU, die auf die Reaktionen von Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi auf die Einwanderungswelle aus Nordafrika folgt, wird wahrscheinlich von geringem Umfang sein, erklärt Yves Pascouau. Jedoch sagt er, dass Bedenken gerechtfertigt sind, was die angebliche Akzeptanz betrifft, die Freizügigkeit der Menschen einzuschränken oder gar abzuschaffen.
Ukraine 20-05-2011

Demokratisierung in der Nachbarschaft: großzügige Erklärungen und unvermeidbare Dilemmata

Katarzyna Pe?czy?ska-Na??cz analysiert die unvermeidbaren Dilemmata, die die EU davon abhalten, in ihren Beziehungen mit ihren Nachbarn ihre demokratischen Werte konsequent anzuwenden.
11-05-2011

Schengen unter Druck: Kommission verteidigt Rolle der EU

Die Änderungsvorschläge der Europäischen Kommission für Schengen werden nicht zu einer Renationalisierung von Grenzen führen, und die EU wird bei Widereinführung von Binnengrenzkontrollen ihre Zuständigkeit beibehalten. Das meint Yves Pascouau vom European Policy Centre. Diesen Kommentar verfasste Yves Pascouau, politischer Chefanalyst im European Policy Centre und Leiter des Europäischen Programms für Migration und Diversität.
12-04-2011

Palästina/Israel: Es ist an der Zeit, dass die Geber den Blockaden ein Ende setzen

Obwohl die Aufmerksamkeit der Welt auf den arabischen Frühling gelenkt ist, gingen Menschenrechtsverletzungen in den palästinensischen Gebieten weiter und die EU müsse ihre Hilfspolitik bewusst nutzen, um auf ein Ende der Blockade des Gazastreifens und auf ein Moratorium über den Siedlungsbau im Westjordanland zu drängen, argumentiert Chris Bain von der CIDSE. Dieser Gastbeitrag wurde von Chris Bain, dem Präsidenten der CIDSE, einer internationalen Allianz katholischer Entwicklungsorganisationen, und dem Direktor der „Catholic Overseas Development Agency“ von England und Wales, verfasst.
08-04-2011

Die post-revolutionäre EU-Nachbarschaftspolitik: Den Osten nicht vergessen

Die nordafrikanischen Revolutionen hätten aus der Überprüfung der Europäischen Nachbarschaftspolitik eine hitzige Debatte gemacht, schreibt Katarzyna Pe?czy?ska-Na??cz in dieser Analyse. Jedoch sollte Europa gleichzeitig seine Beziehungen mit einigen seiner östlichen autoritären Nachbarn neu überdenken. Katarzyna Pe?czy?ska-Na??cz vertritt in Brüssel das „Centre for Eastern Studies“ (OSW), einen polnischen in Warschau ansässigen Think-Tank. Dieser Beitrag wurde exklusiv an EURACTIV gesandt.
Globales Europa 04-04-2011

Arabische Revolutionen: Auswirkungen auf die EU-Russland-Beziehungen

Wohingegen der Anstieg der Energiepreise, den die arabischen Revolutionen entfacht haben, Russland in seinen Beziehungen mit der Europäischen Union gestärkt zu haben scheine, sei Moskau noch nie so anfällig für die EU-Forderungen nach Menschenrechten und der Rechtsstaatlichkeit gewesen, schreibt Eugenia Vesanto vom „EU-Russia Centre“. Dieser Kommentar wurde von Eugenia Vesanto, Direktorin des Informationszentrums am „EU-Russia Centre“, einem in Brüssel ansässigen Think-Tank, verfasst.
04-04-2011

Seien Sie nicht albern: Eine Demokratie zu schaffen, bedarf mehr als einer Wahl

Über die unmittelbare Freude über die Revolutionen im Nahen Osten und Nordafrika hinaus sei es noch lange nicht sicher, was deren endgültiger Ausgang sein werde – darunter die Möglichkeit weiterer Unsicherheit, wenn nicht eines Bürgerkriegs. Demokratie werde nicht einfach oder schnell nur auf Grund von Wahlen kommen, sondern eher durch die langsame und konstante Entwicklung von politischen Parteien, der Zivilgesellschaft und Interessensgruppen, schreiben die britischen konservativen Europaabgeordneten Nirj Deva und Samantha Feinstein in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV. Dieser Gastbeitrag wurde von den britischen konservativen Europaabgeordneten Nirj Deva, der Vizepräsident des Ausschusses des Europäischen Parlaments für internationale Entwicklung ist, und Samantha Feinstein, ehemaliger Referentin beim „Internationalen Rescue Committee“ für den Nahen Osten, exklusiv für EURACTIV verfasst.
25-03-2011

25. März: Tag der Freiheit im Lande des letzten Diktators Europas

Die weißrussische Opposition feiere heute den Tag der Freiheit und dieser Tag sollte für die EU eine Gelegenheit bieten, sich an ihre Aufgabe zu erinnern, zu dieser Zeit politischer Krisen die Demokratie zu fördern: nicht nur in Nordafrika, sondern auch vor der eigenen Haustür, schreiben Jacek Protasiewicz, Christofer Fjellner und Alexandr Milinkevich in diesem Kommentar. Jacek Protasiewicz (Polen) und Christofer Fjellner (Schweden) sind Europaabgeordnete und Mitglieder der Europäischen Volkspartei. Alexandr Milinkevich ist ein weißrussischer Politiker und wurde von den führenden Oppositionsparteien für die Präsidentschaftswahlen 2006 zum Gegner des Amtsinhabers, Aleksander Lukaschenko, ernannt. Er wurde nachher wegen Aufrufs zu zivilem Ungehorsam festgenommen und zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt. Diese Analyse wurde exklusiv an EURACTIV gesandt.
Sprachen und Kultur 17-03-2011

Über die arabischen Revolutionen hinaus

Die arabischen Aufruhre hätten gezeigt, dass die Herrschaft von Strategie- und Wirtschaftsinteressen nun den Bürgerforderungen nach Würde und universellen Werten weichen müsse, argumentiert Abdou Diouf, Generalsekretär der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF).
Globales Europa 17-03-2011

Zeit der Entscheidung für die EU-Außenpolitik

Die arabischen Revolutionen stellten für die EU eine einzigartige Gelegenheit dar, wenn sie es nur schaffe eine zusammenhängende Außenpolitik zu formulieren, die sich fest hinter die demokratischen Kräfte stelle, schreibt Tunne Kelam, ein estnisches Mitglied des Europäischen Parlaments von der Mitte-Rechts-Fraktion der EVP. Dieser Kommentar wurde von Tunne Kelam, einem estnischen Europaabgeordneten (Fraktion der Europäischen Volkspartei) und Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Europäischen Parlaments, verfasst.
16-03-2011

Die Idee eines neuen Mittelmeerraums

Der Aufruhr in Nordafrika beinhalte die Möglichkeit einer Erneuerung der Mittelmeerunion, wenn Europa über seine Besessenheit vom islamistischen Fundamentalismus und von der „muslimischen Frage“ hinwegkommen könne, argumentiert Mustapha Tlili von der „New York University“. Dieser Kommentar wurde von Mustapha Tlili, einem Forschungsstipendiaten an der „New York University“, dem Gründer und Direktor des „NYU Center for Dialogues“ und einem Mitglied des Beirats von „Human Rights Watch“ für den Nahen Osten und Nordafrika, verfasst.
Globales Europa 10-03-2011

EU muss ihre Mittelraumpolitik grundsätzlich umgestalten

Die EU sollte ihre Politik gegenüber ihrer südlichen Nachbarschaft angesichts der derzeitigen Welle von tektonischen Veränderungen, die die Region durchziehe, grundsätzlich umgestalten, schreibt der europäische Europaabgeordnete Jacek Saryusz-Wolski in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV. Er argumentiert, dass die Mittelmeerpolitik der EU großzügig gegenüber den Menschen und anspruchsvoll gegenüber den Regierenden sein müsse. Der folgende Gastbeitrag wurde von dem polnischen Europaabgeordneten Jacek Saryusz-Wolski, einem Mitglied der Mitte-Rechts-Europäischen Volkspartei (EVP), exklusiv an EURACTIV gesandt.
Globales Europa 07-03-2011

Es geht nicht nur um Libyen

Die Verbindung zwischen den Ereignissen im Mittelmeerraum und anderen politischen Verfahren und Krisen in Afrika, wie den Protesten in Gabun, Kamerun und Dschibuti vor Kurzem, dürfe nicht übersehen werden, schreibt Manuel Manrique des in Madrid ansässigen Think-Tanks FRIDE in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV. Der folgende Kommentar wurde von Manuel Manrique, einem Nachwuchsforscher beim in Madrid ansässigen Think-Tank FRIDE, exklusiv an EURACTIV gesandt.
Globales Europa 07-03-2011

Arabischer Frühling deckt EU-Schwäche auf

Als Folge der Volksaufruhre in der arabischen Welt in diesem Jahr müsse nun die EU in Milliarden, und nicht in Millionen denken, was die Hilfe zur Reform der Länder angehe, schreibt der Vizepräsident des Europäischen Parlaments Edward McMillan-Scott in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV. Er appelliert an die Union, in dem Übergang zur Demokratie einen umfassenden Einsatz zu ersuchen. Edward McMillan-Scott (Yorkshire & Humber) ist Vizepräsident des Europäischen Parlaments für Demokratie und Menschenrechte. Er ist ein ehemaliger Leader der britischen konservativen Europaabgeordneten im EU-Parlament, wurde jedoch aus seiner Partei ausgeschlossen, da er sich ihren neuen EU-Allianzen widersetzt hatte. Im März 2010 schloss er sich den Liberaldemokraten an.
02-03-2011

Die EU und das demokratische Erwachen des Mittelmeerraums

Als Süd- und Osteuropäische Länder gegen ihre undemokratischen Regierungen rebellierten, habe die Europäische Union ihren Weg zur Demokratie unterstützt und ihr Einfluss sei wesentlich gewesen, schreibt der in Brüssel ansässige Forscher Hendrik Tiesinga. Er argumentiert, dass es allen Beteiligten große Vorteile bringen würde, wenn die EU heute dieselbe Unterstützung dem südlichen Mittelmeerraum entgegen bringen würde. Hendrik Tiesinga ist ein in Brüssel ansässiger Forscher und Autor. Dieser Kommentar wurde exklusive an EURACTIV gesandt.
01-03-2011

Die feministische Revolution des Nahen Ostens

Die bedeutende Teilnahme von Frauen an den Unruhen im Nahen Osten und in Nordafrika fordere sowohl lokale Diktatoren als auch westliche Stereotypen heraus, schreibt Autorin und Gesellschaftskritikerin Naomi Wolf. Naomi Wolf ist eine politische Beraterin, Gesellschaftskommentatorin und Autorin. Ihr jüngstes Buch heißt: „Give Me Liberty: A Handbook for American Revolutionaries“.
01-03-2011

Das Erwachen des Nahen Ostens

Europa sollte langfristige Unterstützung für die demokratische und wirtschaftliche Entwicklung der Post-Diktaturregierungen des südlichen Mittelmeerraums anbieten, argumentiert der deutsche grüne Politiker Joschka Fischer, ehemaliger Außenminister und Vizekanzler. Dieser Beitrag wurde von Joschka Fischer verfasst. Fischer ist seit 20 Jahren eine Schlüsselfigur der deutschen grünen Partei und war Außenminister und Vizekanzler Deutschlands von 1998 bis 2005.
28-02-2011

Wie man sich mit Ankara versöhnen kann

Obwohl Frankreichs Widerstand einem türkischen Beitritt gegenüber in den Beziehungen zwischen beiden Ländern Spannungen schaffe, böten die Ereignisse im südlichen Mittelmeerraum eine einzigartige Chance für eine strategische Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und der Türkei, schreibt Sinan Ülgen, ehemaliger Diplomat, Gastwissenschaftler bei „Carnegie Europe“ in Brüssel und Präsident des türkischen Think-Tanks EDAM in Istanbul. Der folgende Beitrag wurde von Sinan Ülgen exklusiv an EURACTIV gesandt. Er wurde erstmals auf Französisch auf EURACTIV.fr veröffentlicht und dann von EURACTIV.com übersetzt.
23-02-2011

Welche Rolle spielt die EU in der Reform des südlichen Mittelmeerraums?

Dank der jüngsten politischen Unruhen in Nordafrika habe die EU die Region wiederentdeckt, schreibt Eberhard Rhein in seinem neusten Blogeintrag. Es werde jedoch Jahre dauern, die Vernachlässigung der Vergangenheit wieder gutzumachen und den Ländern zu helfen, die wichtige Frage der Demokratisierung anzugehen. Dieser Kommentar wurde von Eberhard Rhein verfasst, einem Experten zu EU- und Mittelmeerfragen. Zuerst wurde er auf Blogactiv veröffentlicht.
Globales Europa 22-02-2011

Libysches Chaos und seine regionalen Auswirkungen

Die Ereignisse in Libyen unterscheiden sich laut dem globalen Intelligenzunternehmen Stratfor von denen in Tunesien und Ägypten und könnten letztendlich sogar zu einem Bürgerkrieg führen. Dies könnte sogar einen tief greifenden Einfluss auf andere Länder der Region haben und die politische Stabilität des gesamten Nahen Ostens beeinträchtigen, warnt Stratfor in einem Kommentar. Diese Analyse wurde vom globalen Intelligenzunternehmen Stratfor herausgegeben.
21-02-2011

Europa-Afrika: Erneuerung und eine Ende der Heuchelei!

Afrika sei von Bedeutung für Europa und die EU könne eine Menge tun, um seine Beziehung mit dem Kontinent zu verbessern, schreibt Ernst Stetter, General-Sekretär der Stiftung für Europäische Progressive Studien (FEPS), in seinem jüngsten Blog-Eintrag: Dies sei von großer Wichtigkeit, um wirtschaftliche und soziale Veränderung herbeizuführen. Dieser Kommentar wurde von Ernst Stetter verfasst, dem Generalsekretär der Stiftung für Europäische Progressive Studien (FEPS), und zuerst auf blogactiv veröffentlicht.