Mittelmeerraum & Süden

Außenpolitik 12-12-2017

Europas schnelle Lösungen können junge Afrikaner noch stärker zur Migration drängen

Der Sklavenhandel in Libyen zeigt, dass kurzfristige Lösungen in Migrationsfragen verheerende Auswirkungen für junge Afrikaner haben können, so Marije Balt.

Sprachen und Kultur 05-07-2011

Plädoyer für „Euro-Mittelmeer“-Erasmus/Leonardo-Programme

Die EU-Mobilitätsprogramme für Studenten (Erasmus) und junge Professionelle (Leonardo) sollten als Folge des arabischen Frühlings auf die Länder des südlichen Mittelmeerraumes ausgeweitet werden, schreiben in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV die Europaabgeordneten, die eine schriftliche Erklärung des Europäischen Parlaments zum Thema verfassten.

30-06-2011

Binnengrenzkontrollen im Schengen-Raum: viel Lärm um nichts?

Die Überarbeitung der grenzfreien Schengen-Zone der EU, die auf die Reaktionen von Nicolas Sarkozy und Silvio Berlusconi auf die Einwanderungswelle aus Nordafrika folgt, wird wahrscheinlich von geringem Umfang sein, erklärt Yves Pascouau. Jedoch sagt er, dass Bedenken gerechtfertigt sind, was die angebliche Akzeptanz betrifft, die Freizügigkeit der Menschen einzuschränken oder gar abzuschaffen.

Ukraine 20-05-2011

Demokratisierung in der Nachbarschaft: großzügige Erklärungen und unvermeidbare Dilemmata

Katarzyna Pe?czy?ska-Na??cz analysiert die unvermeidbaren Dilemmata, die die EU davon abhalten, in ihren Beziehungen mit ihren Nachbarn ihre demokratischen Werte konsequent anzuwenden.

11-05-2011

Schengen unter Druck: Kommission verteidigt Rolle der EU

Die Änderungsvorschläge der Europäischen Kommission für Schengen werden nicht zu einer Renationalisierung von Grenzen führen, und die EU wird bei Widereinführung von Binnengrenzkontrollen ihre Zuständigkeit beibehalten. Das meint Yves Pascouau vom European Policy Centre.

Diesen Kommentar verfasste Yves Pascouau, politischer Chefanalyst im European Policy Centre und Leiter des Europäischen Programms für Migration und Diversität.

12-04-2011

Palästina/Israel: Es ist an der Zeit, dass die Geber den Blockaden ein Ende setzen

Obwohl die Aufmerksamkeit der Welt auf den arabischen Frühling gelenkt ist, gingen Menschenrechtsverletzungen in den palästinensischen Gebieten weiter und die EU müsse ihre Hilfspolitik bewusst nutzen, um auf ein Ende der Blockade des Gazastreifens und auf ein Moratorium über den Siedlungsbau im Westjordanland zu drängen, argumentiert Chris Bain von der CIDSE.

Dieser Gastbeitrag wurde von Chris Bain, dem Präsidenten der CIDSE, einer internationalen Allianz katholischer Entwicklungsorganisationen, und dem Direktor der „Catholic Overseas Development Agency“ von England und Wales, verfasst.

08-04-2011

Die post-revolutionäre EU-Nachbarschaftspolitik: Den Osten nicht vergessen

Die nordafrikanischen Revolutionen hätten aus der Überprüfung der Europäischen Nachbarschaftspolitik eine hitzige Debatte gemacht, schreibt Katarzyna Pe?czy?ska-Na??cz in dieser Analyse. Jedoch sollte Europa gleichzeitig seine Beziehungen mit einigen seiner östlichen autoritären Nachbarn neu überdenken.

Katarzyna Pe?czy?ska-Na??cz vertritt in Brüssel das „Centre for Eastern Studies“ (OSW), einen polnischen in Warschau ansässigen Think-Tank.

Dieser Beitrag wurde exklusiv an EURACTIV gesandt.

Globales Europa 04-04-2011

Arabische Revolutionen: Auswirkungen auf die EU-Russland-Beziehungen

Wohingegen der Anstieg der Energiepreise, den die arabischen Revolutionen entfacht haben, Russland in seinen Beziehungen mit der Europäischen Union gestärkt zu haben scheine, sei Moskau noch nie so anfällig für die EU-Forderungen nach Menschenrechten und der Rechtsstaatlichkeit gewesen, schreibt Eugenia Vesanto vom „EU-Russia Centre“.

Dieser Kommentar wurde von Eugenia Vesanto, Direktorin des Informationszentrums am „EU-Russia Centre“, einem in Brüssel ansässigen Think-Tank, verfasst.

04-04-2011

Seien Sie nicht albern: Eine Demokratie zu schaffen, bedarf mehr als einer Wahl

Über die unmittelbare Freude über die Revolutionen im Nahen Osten und Nordafrika hinaus sei es noch lange nicht sicher, was deren endgültiger Ausgang sein werde – darunter die Möglichkeit weiterer Unsicherheit, wenn nicht eines Bürgerkriegs. Demokratie werde nicht einfach oder schnell nur auf Grund von Wahlen kommen, sondern eher durch die langsame und konstante Entwicklung von politischen Parteien, der Zivilgesellschaft und Interessensgruppen, schreiben die britischen konservativen Europaabgeordneten Nirj Deva und Samantha Feinstein in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV.

Dieser Gastbeitrag wurde von den britischen konservativen Europaabgeordneten Nirj Deva, der Vizepräsident des Ausschusses des Europäischen Parlaments für internationale Entwicklung ist, und Samantha Feinstein, ehemaliger Referentin beim „Internationalen Rescue Committee“ für den Nahen Osten, exklusiv für EURACTIV verfasst.

25-03-2011

25. März: Tag der Freiheit im Lande des letzten Diktators Europas

Die weißrussische Opposition feiere heute den Tag der Freiheit und dieser Tag sollte für die EU eine Gelegenheit bieten, sich an ihre Aufgabe zu erinnern, zu dieser Zeit politischer Krisen die Demokratie zu fördern: nicht nur in Nordafrika, sondern auch vor der eigenen Haustür, schreiben Jacek Protasiewicz, Christofer Fjellner und Alexandr Milinkevich in diesem Kommentar.

Jacek Protasiewicz (Polen) und Christofer Fjellner (Schweden) sind Europaabgeordnete und Mitglieder der Europäischen Volkspartei.

Alexandr Milinkevich ist ein weißrussischer Politiker und wurde von den führenden Oppositionsparteien für die Präsidentschaftswahlen 2006 zum Gegner des Amtsinhabers, Aleksander Lukaschenko, ernannt.

Er wurde nachher wegen Aufrufs zu zivilem Ungehorsam festgenommen und zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt.

Diese Analyse wurde exklusiv an EURACTIV gesandt.

Sprachen und Kultur 17-03-2011

Über die arabischen Revolutionen hinaus

Die arabischen Aufruhre hätten gezeigt, dass die Herrschaft von Strategie- und Wirtschaftsinteressen nun den Bürgerforderungen nach Würde und universellen Werten weichen müsse, argumentiert Abdou Diouf, Generalsekretär der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF).

Globales Europa 17-03-2011

Zeit der Entscheidung für die EU-Außenpolitik

Die arabischen Revolutionen stellten für die EU eine einzigartige Gelegenheit dar, wenn sie es nur schaffe eine zusammenhängende Außenpolitik zu formulieren, die sich fest hinter die demokratischen Kräfte stelle, schreibt Tunne Kelam, ein estnisches Mitglied des Europäischen Parlaments von der Mitte-Rechts-Fraktion der EVP.

Dieser Kommentar wurde von Tunne Kelam, einem estnischen Europaabgeordneten (Fraktion der Europäischen Volkspartei) und Mitglied des außenpolitischen Ausschusses des Europäischen Parlaments, verfasst.