Mittel- und Osteuropa-Archiv

  • Oppositionsführer: Bulgarien wird zu „Polizeistaat“

    26-03-2010

    Der neue, bulgarische Premierminister Bojko Borissov schaffe eine Atmosphäre der Angst in der Gesellschaft, indem er das Land auf eine Art und Weise regiere, die an Stalinismus erinnere, sagte sein sozialdemokratischer Vorgänger, Sergej Stanishev, in einem Spezial-Interview mit EURACTIV.
    Sergej Stanishev war von 2005 bis 2009 bulgarischer Premierminister. Er ist ausgebildeter Politikwissenschaftler und Vorstandsmitglied des Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE).
    Er sprach mit Georgi Gotev.
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  • Botschafter: Osteuropa möchte faire Vertretung im EAD

    25-03-2010

    Die Premierminister der Visegrad-Gruppe (die Slowakei, die Tschechische Republik, Polen und Ungarn) haben ein Gemeinschaftspapier angenommen, in dem eine faire Vertretung der neuen Mitgliedsländern in den Strukturen des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) gefordert werde, sagte der Botschafter Ivan Kor?ok, ständiger Vertreter der Slowakei bei der EU, in einem Interview mit EURACTIV.Ivan Kor?ok ist ein hochrangiger Diplomat. Er war Sprecher des slowakischen Außenministeriums, Diplomat in der Schweiz und bei der NATO sowie slowakischer Botschafter in Deutschland (2005-2009)Er sprach mit Georgi Gotev.Um einen auf diesem Interview aufbauenden Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • Borncamp: Rumäniens Markt für Öko-Häuser wächst schnell

    04-03-2010

    Der rumänische Markt für Öko-Häuser wächst schnell, da Investoren und Bauunternehmen den Wert der umweltfreundlichen Bauweise erkennen, meint Steven Borncamp, Geschäftsführer des Romania Green Building Council (RoGBC), in einem Interview mit EURACTIV.
    Steven Borncamp ist Präsident und Geschäftsführer bei RoGBC.
    Er sprach mit Adrian Lungu von EURACTIV Rumänien.

  • Professor: Erweiterte EU ist langsamer

    17-02-2010

    Die erweiterte EU braucht länger zur Entscheidungsfindung und es bleibt abzuwarten, ob der Lissabon-Vertrag das ändern wird. Dies sagte Dr. Timothy Haughton, Dozent für russische und osteuropäische Studien an der University of Birmingham, in einem Interview mit EURACTIV Slowakei.
    Timothy Haughton hielt am 8. Februar in Bratislava einen Vortrag auf einer Konferenz mit dem Titel "Awkward and Compliant: The Preferences and Impacts of the New EU Member States".
    Er sprach mit Zuzana Gabrizova von EURACTIV Slowakei.
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  • Designierter Kommissar: ‚Ich habe auf allgemeine Fragen allgemeine Antworten gegeben’

    15-01-2010

    Bei seiner Anhörung vor dem Europäischen Parlament wurde dem ungarischen designierten Kommissar László Andor vorgeworfen, seine Antworten seien „zu allgemein“ gewesen. Viele der Fragen seien jedoch ebenfalls zu allgemein gewesen, wie  Andor in einem Interview mit EURACTIV Ungarn erklärte. 

    Der Ungar László Andor ist designierter Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration. Er ist Wirtschaftswissenschaftler, Dozent an mehreren Universitäten und als Berater für verschiedene Regierungs- und Nicht-Regierungsorganisationen tätig.

    Andor sprach mit Szilvia Kalmár von EURACTIV Ungarn.

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  • De Waele: „Gorbatschows Rolle wurde vollkommen vernachlässigt”

    Ukraine 13-11-2009

    Die Rolle des sowjetischen Anführers Michail Gorbatschow ist bei den Feiern zum Fall der Berliner Mauer vollkommen übersehen worden, so Jean-Michel de Waele, Professor für Politikwissenschaft an der Université Libre de Bruxelles (ULB), in einem Exklusivinterview mit EURACTIV.

    ULB-Professor Jean-Michel de Waele ist auch Direktor des Studienzentrums für das politische Leben CEVIPOL. Vor einigen Tagen wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Bukarest verliehen. Er sprach mit Georgi Gotev von EURACTIV.

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  • Sozialistenführer: Neue Mitgliedstaaten noch im EU-Anpassungsprozess

    13-11-2009

    Die Entscheidung der EU zur Erweiterung um zwölf neue Mitglieder wurde in dem Bewusstsein getroffen, dass noch viel Arbeit vor ihnen liege, so der ehemalige MdEP der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) Jan Marinus Wiersma gegenüber EURACTIV Slowakei in einem Exklusivinterview.

    Jan Marinus Wiersma, ein niederländischer Politiker, ist seit vielen Jahren prominentes Mitglied des Europäischen Parlaments. Er sitzt im Ausschuss für Außenpolitik.
    Er sprach mit Zuzana Gabrižová von EURACTIV Slowakei.

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  • Jouyet: Deutsche Wiedervereinigung „für Paris nicht einfach zu akzeptieren”

    10-11-2009

    Der Vertrag von Maastricht aus dem Jahr 1992, der die Europäische Union begründete und zur Schaffung des Euro führte, war die Antwort auf französische Bedenken bezüglich des deutschen Wiedervereinigungsprozesses, so Jean-Pierre Jouyet, ehemaliger französischer Staatssekretär für EU-Angelegenheiten, gegenüber EURACTIV Frankreich in einem Exklusivinterview.

    Jean-Pierre Jouyet ist zurzeit Präsident der französischen Finanzmarktbehörde und wird für einen hohen Posten im EU-Rat gehandelt. Er sprach mit Clémentine Forissier, Chefredakteurin von EURACTIV Frankreich.

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  • Ungarischer Wissenschaftler: Deuschland hätte mehr vom Osten lernen sollen

    09-11-2009

    Das Einzige, was der Westen von Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung übernommen hat, ist der Grüne Pfeil, so György Fehéri, Wissenschaftler für Literaturgeschichte gegenüber EURACTIV.

    György Fehéri, Wissenschaftler am Collegium Hungaricum Berlin, besaß einen Pass, der ihm das Reisen in den Westen ermöglichte, als die historischen Ereignisse stattfanden. Er sprach mit Szilvia Kalmár von EURACTIV Ungarn.

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  • Analyst: Russland drängt die USA aus Europa

    Ukraine 02-11-2009

    US-Präsident Barack Obama „sorgt sich nicht besonders viel“ über die Sicherheit in Europa, sagte Edward Lucas, ehemaliger Osteuropa-Korrespondent des Economist für mehr als 20 Jahre, gegenüber EURACTIV.

  • Slowakischer Kommissar: „Meine Zugehörigkeit ist sozialdemokratisch“

    20-10-2009

    Bis vor kurzem hatte der neu ernannte EU-Kommissar, Maroš Šef?ovi?, keine politische Farbe, wird jedoch die sozialdemokratische politische Familie in der EU-Exekutive vertreten, sagte er EURACTIV Slowakei in einem exklusiven Interview.

  • Regulierungsbehörde: Energie-Armut großes Problem für Osteuropa

    13-10-2009

    Die schweren Turbulenzen, die einige Länder während der Finanzkrise erlebt haben, hat die Liberalisierung der Energiemärkte in Osteuropa verlangsamt, sagt Gabor Szorenyi, Vorsitzender der Regionalbehörde für Energieregulierung. Aber der Weg weiterer Liberalisierungen müsse weitergehen, trotz berechtigter Bedenken in Hinblick auf Energie-Armut in diesen Ländern.

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