Medien
Pressefreiheit: Reporter ohne Grenzen entblößen Albaniens Premier
Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat auf die Vorwürfe des albanischen Premierministers Edi Rama reagiert, der die Berichte über Medienverstöße im Pressefreiheitsindex 2021 dementiert.
Finnische Energieunternehmen weigern sich, „Russlands Google“ zu beliefern
Finnische Elektrizitätsunternehmen weigern sich, Stromverträge mit der russischen Suchmaschine Yandex abzuschließen, die in der Nähe von Helsinki ein Datenzentrum unterhält, da diese unter Verdacht steht, Kriegspropaganda zu verbreiten.
Russische Trolle greifen finnische Medien an
Eine russische Troll-Farm, die indirekt vom Kreml unterstützt wird, hat im Rahmen einer Hetzkampagne finnische Medien sowie deren Journalist:innen ins Visier genommen.
Irlands Präsident kritisiert Twitter-Kauf: „Gefährlicher Narzissmus“
Der irische Präsident Michael D. Higgins hat die Beteiligung von Milliardären an der Entscheidungsfindung im öffentlichen Diskurs kritisiert und als "gefährlichen Narzissmus" bezeichnet.
Albanischer Premier bezeichnet Pressefreiheitsindex als Lüge
Der albanische Premierminister Edi Rama hat die Bewertung der Pressefreiheit in Albanien durch Reporter ohne Grenzen als "Lüge" und "Fantasie" bezeichnet, nachdem das Land innerhalb eines Jahres um 20 Plätze zurückgefallen ist.
Niederlande fallen im Ranking der Pressefreiheit deutlich zurück
Die Pressefreiheit in den Niederlanden ist im Vergleich zum letzten Jahr aufgrund von Angriffen auf die Presse deutlich gesunken.
Estland und Litauen unter den Besten bei der Pressefreiheit
Laut dem am Dienstag veröffentlichten Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen gehören Estland und Litauen zu den zehn besten Staaten in Sachen Pressefreiheit.
Pressefreiheit in fast 40 Prozent der europäischen & zentralasiatischen Länder „problematisch“
Fast 40 Prozent der Länder Europas und Zentralasiens befinden sich in einer "problematischen" Situation hinsichtlich der Pressefreiheit, so der am Dienstag (3. Mai) veröffentlichte World Press Freedom Index 2022 von Reporter ohne Grenzen (RSF).
Deutschland sagt vom Ukraine-Krieg betroffenen Medienschaffenden finanzielle Unterstützung zu
Die deutsche Bundesregierung sagte Exilmedien und geflüchteten Medienschaffenden, die vom russischen Angriffskrieg betroffen sind, eine Million Euro Unterstützung zu. Die Hilfsgelder richten sich auch explizit an Menschen aus Russland und Belarus.
Twitter stellt Frankreichs Verbot der Wahlberichterstattung auf die Probe
Frankreichs Verbot von "Wahlpropaganda" während der Wahlwochenenden hat nicht verhindert, dass politische Inhalte im Zusammenhang mit den Wahlen auf Twitter auftauchten.
Irischer Fernsehsender wegen Verleumdung verklagt
Die EU-Abgeordneten Clare Daly und Mick Wallace haben am Montag getrennte Verleumdungsklagen gegen den irischen Fernsehsender RTÉ eingereicht.
RSF-Chef: Russischer Journalisten-Exodus vergleichbar mit bolschewistischen Zeiten
Immer mehr unabhängige russische Journalisten fliehen aus ihrem Land und suchen Schutz in Europa, erklärte der Generalsekretär und Generaldirektor von Reporter ohne Grenzen (RSF) Christophe Deloire in einem Interview mit EURACTIV.
Beschränkung der Pressefreit führt zu Medien-Exodus aus Russland
Aufgrund eines neuen, umstrittenen Mediengesetzes in Russland, durch das die Verbreitung von angeblichen „Falschinformationen“ über den Krieg in der Ukraine mit bis zu 15 Jahren Haft belangt wird, stellen mehrere internationale Medien ihre Arbeit in dem Land ein.
Russlands Krieg gegen die freien Medien
Während der Krieg in der Ukraine weiter tobt, geht Moskau immer vehementer gegen die freie Berichterstattung im eigenen Land vor und bemüht sich, alle größeren Medienhäuser auf Staatslinie zu bringen.
Russland verbietet Deutsche Welle wegen deutschem RT-Verbot
Das russische Außenministerium kündigte am Donnerstag (3. Februar) die Schließung des Korrespondentenbüros der Deutschen Welle in Moskau an, um auf das Verbot von dem russischen Sender Russia Today (RT) durch deutsche Behörden zu reagieren.
EU finanziert „Fact-checking“-Website in Ungarn vor wichtigen Wahlen
Agence France-Presse (AFP) startet eine Website zur Bekämpfung von Desinformation in Ungarn, nur drei Monate vor den Parlamentswahlen, die über Orbáns Machterhalt entscheiden werden - Experten bleiben jedoch skeptisch.
Persönliche und berufliche Verbindungen zwischen Orbán und neuem Euronews-Eigentümer
Das Venture-Capital-Unternehmen, das den paneuropäischen Medienanbieter Euronews übernehmen will, unterhält seit langem persönliche und berufliche Beziehungen zum ungarischen Premierminister Viktor Orbán.
Medienbeobachter: Zahl inhaftierter Journalisten erreicht historischen Höchststand
24 Journalist:innen wurden im Jahr 2021 getötet und 293 wegen ihrer Arbeit inhaftiert, wie Angaben des Komitees zum Schutz von Journalist:innen (CPJ) zeigen. Das macht 2021 zum gefährlichsten Jahr für Medienschaffende.
Google schließt Fünfjahresvertrag mit AFP für die Wiederverwendung journalistischer Inhalte ab
Google hat einen Fünfjahresvertrag mit der Agence France-Presse (AFP) abgeschlossen, in dem der Tech-Gigant für die Wiederverwendung journalistischer Inhalte bezahlen wird. EURACTIV Frankreich berichtet.
Die Bekämpfung von Hassrede nach wie vor mit Dilemma konfrontiert
Ein Bericht der dänischen Denkfabrik Justitia fordert eine Aufnahme der Content-Moderation in einen internationalen Menschenrechtsrahmen. Kritiker:innen warnen, dass ein freiwilliger Ansatz zu schwach ist, um die "Infodemie" zu bekämpfen.
Bericht: Klima-Fehlinformationen auf Facebook häufen sich
Klima-Fehlinformationen sind auf Facebook weit verbreitet, obwohl die Plattform das Gegenteil behauptet, so ein neuer Bericht.
Serbien nutzt Fußball, um geopolitische Ziele im ehemaligen Jugoslawien zu erreichen
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat eine Reihe verschiedener, scheinbar harmloser Mittel eingesetzt, um seine politischen Ziele zu erreichen, berichtet Darko Čačić für EURACTIV Bulgarien.
Jourová ruft zu grenzüberschreitender Medienzusammenarbeit auf
"Keine Journalist:innen sollten sterben oder verletzt werden, nur weil sie ihre Arbeit machen", sagte die für Werte und Transparenz zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Věra Jourová.