Landwirtschaft-Archiv

  • Industrie: Indikatoren im Werden für wassereffiziente Landwirtschaft

    21-10-2010

    Große multinationale Lebensmittelkonzerne würden sich derzeit Indikatoren ansehen, die Landwirte benutzen könnten, um den Fortschritt bei der Wassereinsparung zu messen. Peter Erik Ywema von der „Sustainable Agriculture Initiative“, einer industriellen Plattform, war mit EURACTIV im Gespräch.

    Peter Erik Ywema ist Generaldirektor des Sekretariats der „Sustainable Agriculture Initiative“ (SAI-Plattform), der wichtigsten Initiative der Lebensmittelindistrie zur Förderung der weltweiten Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft.

    Outi Alapekkala führte das Gespräch.

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  • Experte: Wasser-„Fußabdruck“ entscheidend für nachhaltige Landwirtschaft

    19-10-2010

    Genaue Daten über den Wasserverbrauch würden Landwirten und Entscheidungstreffern bald helfen, besser zu entscheiden, wo Kulturen am besten angebaut werden, sagt Derk Kuiper vom „Water Footprint Network“, einer Organisation, die von der UN unterstützt wird.

    Derk Kuiper ist Geschäftsführer des „Water Footprint Network“, einer in den Niederlanden 2008 gegründeten Organisation, die einen nachhaltigen und fairen Wasserverbrauch unterstützen soll, indem sie den Wasser-Fußabdruck fördert.

    Outi Alapekkala von EURACTIV führte das Gespräch.

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  • Copa-Cogeca: GAP-Gelder sollen aktive Landwirte unterstützen

    24-09-2010

    Die zukünftige Agrarpolitik der EU solle nur noch aktive Landwirte unterstützen, nicht wohlhabende Großgrundbesitzer wie das britische Königshaus oder Fürst Albert von Monaco. Diese Position vertrat Pekka Pesonen, Leiter der EU-Agrarlobby Copa-Cogeca, in einem Exklusivinterview mit EURACTIV.

    Pekka Pesonen ist Generalsekretär von Copa-Cogeca, einer Vereinigung, die die europäischen Landwirte und die landwirtschaftlichen Kooperativen vertritt.

    Outi Alapekkala führte das Gespräch.

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  • Verfechter des Landes: EU sollte lokale Nahrungsmärkte unterstützen

    23-09-2010

    Die Gemeinsame Agrarpolitik der EU sollte reformiert werden, um lokalen Landwirtschaftskooperativen zu erlauben, eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion, kürzere Wege vom Feld in den Laden und eine bessere Wirtschaftsentwicklung in ländlichen Gegenden zu gewährleisten, sagte Professor Michael Dower in einem Interview mit EURACTIV.

    Michael Dower ist Professor am britischen Institut für Land und Gemeinschaftsforschung (CCRI). Er ist in den Prozess der Landwirtschafts- und Landskonvention (ARC 2020) eingebunden.

    Outi Alapekkala führte das Gespräch.

  • Experte der Agrarsubventionen: GAP-Budget kofinanziert nach 2013

    20-09-2010

    In der Zukunft würden große Empfängerländer wie Frankreich keine andere Wahl haben, als eine partielle Wiederverstaatlichung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zu akzeptieren, oder sonst das Risiko eingehen, an osteuropäische Landwirte bedeutende Hilfsgelder zahlen zu müssen, sagt Jack Thurston, Mitgründer einer NRO, die die Agrarsubventionen der EU verfolgt.

    Jack Thurston ist Mitgründer von farmsubsidy.org, die die GAP-Zahlungen und die Empfänger von Agrarsubventionen in jedem Mitgliedsstaat der EU verfolgt, um den Leuten erfahren zu helfen, wer von der GAP was bekommt, und warum.

    Frédéric Simon und Outi Alapekkala von EURACTIV führten das Gespräch.

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  • Herz-Expertin: Verbraucher verdienen “nützliche” Lebensmittelinformation

    15-06-2010

    Im Vorfeld einer Abstimmung morgen (16. Juni) über einen Vorschlag der Europäischen Kommission zur Regulierung der Verbraucherinformationen auf Nahrungsmitteln rief die Direktorin des Europäischen Herznetzwerks (EHN) die MdEPs dazu auf, eine „faire Darstellung“ der Nährstoffe in Lebensmittelprodukten zu unterstützen.Susanne Løgstrup ist die Direktorin des Europäischen Herznetzwerks (EHN), eines in Brüssel ansässigen Zusammenschlusses der Herzstiftungen Europas.Das Gespräch führte Outi Alapekkala.Um eine gekürzte Version des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • De Castro: EU soll in grüner Landwirtschaft Gegenseitigkeit anstreben

    31-03-2010

    Die EU müsste andere landwirtschaftliche Mächte in der Welt dazu verpflichten, ähnliche Umweltschutzbestimmungen anzunehmen, wenn sie nach Europa exportieren möchten, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaft,  Paolo De Castro, in einem Interview mit EURACTIV.Sozialdemokratischer Europaabgeordneter Paolo De Castro ist Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung im Europäischen Parlament.
    Er sprach mit Outi Alapekkala. Um eine Kurzfassung dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • UN-Gesandter: Neue Nahrungskrise 2010 zu erwarten

    26-11-2009

    Untätigkeit bei der Verhinderung von Spekulationen über landwirtschaftliche Produkte sowie anhaltende Politiken im Bereich der Biokraftstoffe schaffen den Weg für eine Neuauflage der Krise um Lebensmittelpreise von 2008 im Jahr 2010 oder 2011. Dies behauptet Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf angemessene Ernährung, in einem Interview mit EURACTIV.

    Olivier De Schutter ist Juraprofessor an der Universität Louvain (UCL) und dem Europa-Kolleg (Natolin). Im März 2008 wurde er vom Menschenrechtsrat zum UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf angemessene Ernährung ernannt.


    Er sprach mit  Giacomo Fassina von EURACTIV.

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  • Think-Tank: Globale Ernährungssicherung ‚durch Liberalisierung in Gefahr’

    24-11-2009

    Eine vollkommene Liberalisierung des weltweiten Handels mit Agrarprodukten ohne jegliche Regeln würde die weltweite Ernährungssicherung bedrohen, da private Investmentfonds riesige Landmengen in Entwicklungsländern kaufen würden und gewinnorientiert statt zur Ernährung der Armen produzieren würden. Davor warnte Jacques Carles, Gründer des französischen Think-Tanks Momagri.

    Jacques Carles is Gründer und geschäftsführender Direktor von 
    Momagri
    , 'Mouvement pour une organisation mondiale de l'agriculture', ein französischer Think-Tank zur Landwirtschaft.

    Er sprach mit Outi Alapekkala von EURACTIV.

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  • Fischer Boel: Zukünftige Agrarpolitik sollte Produktion stärken

    23-11-2009

    Die Europäische Union sollte der Versuchung widerstehen, Unterstützungen für die Gemeinsame Agrarpolitik zu kürzen, und stattdessen den Bauern die richtigen Instrumente zur Steigerung der Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung stellen, sagte Mariann Fischer Boel, EU-Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, EURACTIV in einem Interview.

    Mariann Fischer Boel ist die EU-Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

    Sie sprach mit Outi Alapekkala und Daniela-Vincenti Mitchener.

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  • Besteuerung von Junk-Food hilft nicht gegen Fettleibigkeit

    28-04-2009

    Klarere Kennzeichnung und Aufklärungskampagnen können helfen, eine Fettleibigkeitsepidemie in Europa zu verhindern, sagte der rumänische Europaabgeordnete Magor Imre Csibi in einem EURACTIV- Interview. Trotzdem sei die Besteuerung von fettigem Essen keine Lösung
    Der rumänische Abgeordnete Magor Imre Csibi ist Mitglied der ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament
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  • Fischler: Neue Technologien gegen Nahrungsmittelkrise

    31-03-2009

    Aufgrund von wachsender weltweiter Nahrungsnachfrage, sind neue Technologien Teil der Lösung um Ackerland produktiver zu machen, sagte Franz Fischler, der ehemalige EU-Kommissar für Landwirtschaft in einem Interview mit EURACTIV.

    Franz Fischler ist ehemaliger EU-Agrarkommissar und derzeit Vorsitzender der 
    RISE Foundation
    .
    EURACTIV interviewte ihn und John Atkin, dem Vorsitzenden des schweizerischen Biotechunternehmens Sygenta, einem strategischen Partner der RISE Foundation.

    Um eine Zusammenfassung des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • Tschechischer Minister: GAP muss ‚liberaler, offener und flexibler‘ werden

    04-07-2008

    Eine umfassende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sei notwendig, um es der EU zu ermöglichen, in effizienterer Weise auf die steigenden Lebensmittelpreise und den internen Druck zu reagieren, sagte Ivo Hlavac, der tschechische Staatssekretär für Agrarwirtschaft. Er sprach in einem Interview mit EURACTIV Frankreich. 

    Ivo Hlavac ist der tschechische Staatssekretär für Agrarwirtschaft.

  • Wie Forschung zur Bewältigung der Lebensmittelkrise beitragen kann

    03-07-2008

    Guy Riba, der stellvertretende Direktor des französischen nationalen Instituts für landwirtschaftliche Forschung (INRA), betont die vielen Herausforderungen, denen sich die Welt bis 2050 stellen muss, um ausreichend Nahrung für ihre neun Milliarden Bewohner zur Verfügung zu stellen, ohne die Umwelt zu zerstören. EURACTIV sprach mit Riba im Vorfeld einer wichtigen Konferenz der französischen Ratspräsidentschaft, die heute (3. Juli 2008) im Parlament stattfindet.

    Guy Riba ist der stellvertretende Generaldirektor des Institut national de la recherche agronomique (
    INRA
    ). Er ist für wissenschaftliche Programme, Ressourcen und Auswertung zuständig.

  • Britischer Minister unterstützt stärkere EU-Entwicklungspolitik

    Handel 08-04-2008

    Die reichsten Länder müssten ihren Verpflichtungen nachkommen, ihre Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7% ihres BSP zu erhöhen. Andernfalls wären die Milleniums-Entwicklungsziele zum Scheitern verurteilt, sagte der britische Minister für Entwicklung, Gareth Thomas, in einem Interview mit EURACTIV.

    Gareth Thomas ist der britische Minister für Entwicklung.

  • Murray: neue Herausforderungen für die Verbraucherpolitik

    19-12-2007

    Der demographische Wandel werde in den kommenden Jahren weitreichende Auswirkungen auf Einkommen, Renten und Gesundheitssysteme haben, so Jim Murray, ehemaliger Direktor von BEUC, in einem Interview mit EURACTIV. Zurückblickend auf fast 20 Jahre als Chef der europäischen Verbraucherorganisation hob Murray digitale Rechte, Nanotechnologie und Technologien zur gentechnischen Veränderung als die überwiegenden Fragen hervor, die während seiner Leitung aufgekommen seien.

    Jim Murray ist der ehemalige Direktor von BEUC, der europäischen Verbraucherorganisation.

  • GVOs: ‚Wir sollten das Vorsorgeprinzip nicht mit der öffentlichen Wahrnehmung verwechseln’

    30-10-2007

    Trotz einer fortwährend ablehnend eingestellten öffentlichen Meinung zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln, sagt Nathalie Moll, Geschäftsführerin der Abteilung für umweltfreundliche Biotechnologie bei EuropaBio, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) auf Grundlage von wissenschaftlichen Aspekten und nicht der öffentlichen Wahrnehmung genehmigt werden sollten. Mitgliedstaaten sollten die Zulassung eines Produktes nicht verwechseln mit dem Recht der Menschen, selbst zu entscheiden, ob sie dieses Produkt kaufen wollten oder nicht.

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