Landwirtschaft-Archiv

  • UN-Gesandter: Neue Nahrungskrise 2010 zu erwarten

    26-11-2009

    Untätigkeit bei der Verhinderung von Spekulationen über landwirtschaftliche Produkte sowie anhaltende Politiken im Bereich der Biokraftstoffe schaffen den Weg für eine Neuauflage der Krise um Lebensmittelpreise von 2008 im Jahr 2010 oder 2011. Dies behauptet Olivier De Schutter, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf angemessene Ernährung, in einem Interview mit EURACTIV.

    Olivier De Schutter ist Juraprofessor an der Universität Louvain (UCL) und dem Europa-Kolleg (Natolin). Im März 2008 wurde er vom Menschenrechtsrat zum UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf angemessene Ernährung ernannt.


    Er sprach mit  Giacomo Fassina von EURACTIV.

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  • Think-Tank: Globale Ernährungssicherung ‚durch Liberalisierung in Gefahr’

    24-11-2009

    Eine vollkommene Liberalisierung des weltweiten Handels mit Agrarprodukten ohne jegliche Regeln würde die weltweite Ernährungssicherung bedrohen, da private Investmentfonds riesige Landmengen in Entwicklungsländern kaufen würden und gewinnorientiert statt zur Ernährung der Armen produzieren würden. Davor warnte Jacques Carles, Gründer des französischen Think-Tanks Momagri.

    Jacques Carles is Gründer und geschäftsführender Direktor von 
    Momagri
    , 'Mouvement pour une organisation mondiale de l'agriculture', ein französischer Think-Tank zur Landwirtschaft.

    Er sprach mit Outi Alapekkala von EURACTIV.

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  • Fischer Boel: Zukünftige Agrarpolitik sollte Produktion stärken

    23-11-2009

    Die Europäische Union sollte der Versuchung widerstehen, Unterstützungen für die Gemeinsame Agrarpolitik zu kürzen, und stattdessen den Bauern die richtigen Instrumente zur Steigerung der Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung stellen, sagte Mariann Fischer Boel, EU-Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, EURACTIV in einem Interview.

    Mariann Fischer Boel ist die EU-Kommissarin für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.

    Sie sprach mit Outi Alapekkala und Daniela-Vincenti Mitchener.

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  • Besteuerung von Junk-Food hilft nicht gegen Fettleibigkeit

    28-04-2009

    Klarere Kennzeichnung und Aufklärungskampagnen können helfen, eine Fettleibigkeitsepidemie in Europa zu verhindern, sagte der rumänische Europaabgeordnete Magor Imre Csibi in einem EURACTIV- Interview. Trotzdem sei die Besteuerung von fettigem Essen keine Lösung
    Der rumänische Abgeordnete Magor Imre Csibi ist Mitglied der ALDE-Fraktion im Europäischen Parlament
    Um die Kurzfassung des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • Fischler: Neue Technologien gegen Nahrungsmittelkrise

    31-03-2009

    Aufgrund von wachsender weltweiter Nahrungsnachfrage, sind neue Technologien Teil der Lösung um Ackerland produktiver zu machen, sagte Franz Fischler, der ehemalige EU-Kommissar für Landwirtschaft in einem Interview mit EURACTIV.

    Franz Fischler ist ehemaliger EU-Agrarkommissar und derzeit Vorsitzender der 
    RISE Foundation
    .
    EURACTIV interviewte ihn und John Atkin, dem Vorsitzenden des schweizerischen Biotechunternehmens Sygenta, einem strategischen Partner der RISE Foundation.

    Um eine Zusammenfassung des Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • Tschechischer Minister: GAP muss ‚liberaler, offener und flexibler‘ werden

    04-07-2008

    Eine umfassende Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sei notwendig, um es der EU zu ermöglichen, in effizienterer Weise auf die steigenden Lebensmittelpreise und den internen Druck zu reagieren, sagte Ivo Hlavac, der tschechische Staatssekretär für Agrarwirtschaft. Er sprach in einem Interview mit EURACTIV Frankreich. 

    Ivo Hlavac ist der tschechische Staatssekretär für Agrarwirtschaft.

  • Wie Forschung zur Bewältigung der Lebensmittelkrise beitragen kann

    03-07-2008

    Guy Riba, der stellvertretende Direktor des französischen nationalen Instituts für landwirtschaftliche Forschung (INRA), betont die vielen Herausforderungen, denen sich die Welt bis 2050 stellen muss, um ausreichend Nahrung für ihre neun Milliarden Bewohner zur Verfügung zu stellen, ohne die Umwelt zu zerstören. EURACTIV sprach mit Riba im Vorfeld einer wichtigen Konferenz der französischen Ratspräsidentschaft, die heute (3. Juli 2008) im Parlament stattfindet.

    Guy Riba ist der stellvertretende Generaldirektor des Institut national de la recherche agronomique (
    INRA
    ). Er ist für wissenschaftliche Programme, Ressourcen und Auswertung zuständig.

  • Britischer Minister unterstützt stärkere EU-Entwicklungspolitik

    Handel 08-04-2008

    Die reichsten Länder müssten ihren Verpflichtungen nachkommen, ihre Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7% ihres BSP zu erhöhen. Andernfalls wären die Milleniums-Entwicklungsziele zum Scheitern verurteilt, sagte der britische Minister für Entwicklung, Gareth Thomas, in einem Interview mit EURACTIV.

    Gareth Thomas ist der britische Minister für Entwicklung.

  • Murray: neue Herausforderungen für die Verbraucherpolitik

    19-12-2007

    Der demographische Wandel werde in den kommenden Jahren weitreichende Auswirkungen auf Einkommen, Renten und Gesundheitssysteme haben, so Jim Murray, ehemaliger Direktor von BEUC, in einem Interview mit EURACTIV. Zurückblickend auf fast 20 Jahre als Chef der europäischen Verbraucherorganisation hob Murray digitale Rechte, Nanotechnologie und Technologien zur gentechnischen Veränderung als die überwiegenden Fragen hervor, die während seiner Leitung aufgekommen seien.

    Jim Murray ist der ehemalige Direktor von BEUC, der europäischen Verbraucherorganisation.

  • GVOs: ‚Wir sollten das Vorsorgeprinzip nicht mit der öffentlichen Wahrnehmung verwechseln’

    30-10-2007

    Trotz einer fortwährend ablehnend eingestellten öffentlichen Meinung zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln, sagt Nathalie Moll, Geschäftsführerin der Abteilung für umweltfreundliche Biotechnologie bei EuropaBio, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) auf Grundlage von wissenschaftlichen Aspekten und nicht der öffentlichen Wahrnehmung genehmigt werden sollten. Mitgliedstaaten sollten die Zulassung eines Produktes nicht verwechseln mit dem Recht der Menschen, selbst zu entscheiden, ob sie dieses Produkt kaufen wollten oder nicht.

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