Landwirtschaft
Özdemir: Brüssel soll durchgehenden Weizenanbau ermöglichen
Bundesagrarminister Cem Özdemir setzt sich bei der EU-Kommission dafür ein, dass eine neue Regelung zum Fruchtwechsel verschoben wird, damit Landwirt:innen angesichts des Ukraine-Kriegs mehr Weizen anbauen können.
EU-Agenturen verschieben Glyphosat-Gutachten auf Mitte 2023
Aufgrund einer beispiellosen Flut von Rückmeldungen durch Interessengruppen haben die zuständigen EU-Behörden angekündigt, ihre Risikobewertung zu Glyphosat erst Mitte 2023 abschließen zu können, obwohl die derzeitige Zulassung des Herbizids Ende dieses Jahres ausläuft.
Starker Anstieg der Inflation in Albanien trifft Bevölkerung und Unternehmen hart
Die Preise in Albanien sind weiter gestiegen, was den Geldbeutel der Bürger:innen hart trifft und kleine landwirtschaftliche Betriebe in eine gefährliche Lage bringt, da die höchsten Preissteigerungen bei Lebensmitteln und Treibstoffen zu verzeichnen sind.
Agrarhandel als Druckmittel: EU stellt Zusammenarbeit mit Türkei infrage
Die Türkei sollte sich an die Regeln halten, wenn sie ihre Beziehungen zur EU im Bereich Landwirtschaft ausbauen wolle, um ihre Ernährungssicherheit angesichts des Ukraine-Kriegs zu stärken. Das haben die Mitgliedstaaten im Vorfeld eines hochrangigen Treffens diese Woche betont.
EU-Maßnahmen für weniger Antibiotika in der Tierhaltung „unzureichend“
Die Politiken der EU und der Mitgliedstaaten werden aus Sicht von Aktivist:innen nicht ausreichen, um den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung bis 2030 zu halbieren, wie die EU es sich zum Ziel gesetzt hat.
Europa braucht mehr, nicht weniger Natur, um die drohende Nahrungsmittelkrise zu bewältigen
Während versucht wird die Auswirkungen einer weiteren Nahrungsmittelkrise zu bewältigen, könnten opportunistische Bemühungen, Gesetze zum Umweltschutz zu lockern, die Situation noch verschlimmern, so der ehemalige EU-Kommissar Potočnik.
EU-Parlament will Ökolandbau unterstützen, aber kein verbindliches Ziel
Das EU-Parlament hat eine Position über den EU-Aktionsplan für den ökologischen Landbau angenommen, der den Schwerpunkt auf einen marktorientierten Ansatz legt. Doch das Ziel, bis 2030 ein Viertel der Flächen ökologisch zu bewirtschaften, wird nicht erwähnt.
Tschechien soll laut EU Abhängigkeit von gasbasierten Düngemitteln verringern
Die Europäische Kommission hat die Tschechische Republik aufgefordert, ihre Abhängigkeit von synthetischen Düngemitteln zu verringern, die hauptsächlich aus russischem Erdgas hergestellt werden.
Polen setzt auf Krisenhilfe für Landwirte
Polen will seinen Strategieplan für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) anpassen, um einen stärkeren Fokus auf Ernährungssicherheit und Krisenhilfe zu legen, während es gleichzeitig an den Zielen des Grünen Deals festhält. EURACTIV Polen berichtet.
Bulgarische Landwirte erhalten beispiellose Beihilfen zur Ernährungssicherung
Der Landwirtschaftsminister des Landes warnte jedoch davor, dass dies immer noch nicht ausreicht, um den angeschlagenen Sektor zu unterstützen.
Italien erwägt „Neuausrichtung“ seines GAP-Plans, fordert Flexibilität
Italien erwägt als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges eine "Neuausrichtung" seines nationalen Strategieplans. Ziel ist es, das EU-Agrarsubventionsprogramm zur Unterstützung der strategischen Agrarproduktion anzuwenden.
Rumänien will fehlende Agrarexporte aus Ukraine ausgleichen
Als einer der führenden Agrarproduzenten in der EU setzt Rumänien alles daran, die durch russische und ukrainische Exporteure entstandenen Versorgungslücken zu schließen. EURACTIV Rumänien erkundet, wie der Krieg die landwirtschaftlichen Prioritäten des Landes neu gestaltet.
EU-Klimachef kritisiert Panikmache zur Ernährungssicherheit
Die Verbreitung von Angst vor Nahrungsmittelknappheit ist "unverantwortlich und unehrlich", so der Vizepräsident und Kommissar der EU-Kommission, Frans Timmermans.
Was bedeutet der Ukraine-Krieg für die Ernährungssicherheit in der EU?
Die steigenden Lebensmittelpreise und die Futtermittelknappheit haben den Agrar- und Ernährungssektor der EU erschüttert und ein uraltes Thema wieder ins Rampenlicht gerückt: Die Ernährungssicherheit.
Kroatien bemüht, Folgen des Ukrainekriegs für Landwirtschaft abzumildern
Kroatien die Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit zu einem seiner Schwerpunkte gemacht und eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den Produzent:innen zu helfen, die Auswirkungen des Ukrainekrieges zu bewältigen. EURACTIV Kroatien berichtet.
Albanische Imker sträuben sich gegen Anpassung an EU-Recht
Albaniens Bienenzuchtsektor wird reguliert werden, da die Regierung den endgültigen Entwurf eines neuen Gesetzes vorgelegt hat, um eine Angleichung an den EU-Besitzstand zu erreichen. Aber nicht alle Imker sind von dieser Nachricht begeistert.
Spaniens Agrarminister: Ländlicher Raum vor Jahrhundert-Herausforderung
Der ländliche Raum in der EU stehe vor der größten Herausforderung des Jahrhunderts, sagte der spanische Landwirtschaftsminister Luis Planas gegenüber EURACTIVs Partner EFE Agro.
Französische Brachflächen-Verordnung könnte Agarreform durcheinander bringen
Während der Krieg in der Ukraine weiter andauert, dürfen französische Landwirte Brachflächen bewirtschaften, um die Produktion zu steigern. Nun stellt sich die Frage, ob auch der Kurs der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik betroffen sein wird.
Albanien verdoppelt russische Weizenimporte seit Ukraine-Krieg
Die Einfuhren von Getreide aus Russland in Albanien haben sich verdoppelt, seit Russland am 24. Februar in die Ukraine einmarschiert ist, wie Daten der Statistik-Agentur INSTAT zeigen.Griechischer Minister: Ukrainekrieg stellt Agrarreform auf den Kopf
Griechenland plant, den Strategieplan für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) umzugestalten, um die Instrumente für Finanz- und Risikomanagement für Landwirte zu erweitern, so Georgios Georgantas im Interview mit EURACTIV.gr.
Kleinbauern: Die unbekannten Helden des Ukraine-Kriegs
Der Krieg in der Ukraine hat sowohl in dem vom Krieg zerrissenen Land als auch in anderen Teilen der Welt Sorgen um die Ernährungssicherheit geweckt. Der Schlüssel zur Lebensmittelversorgung der Ukraine könnte dort liegen, wo man ihn nicht erwarten würde.
Brexit-Bürokratie lässt britische Bete verfaulen
In der englischen Provinz versucht der 35-jährige Betriebsleiter Will Woodhall, positiv zu bleiben, obwohl er neben einem riesigen Haufen verrottender Rüben steht, die einst Zehntausende von Pfund wert gewesen wären.
Schulze pocht auf globales Bündnis für Ernährungssicherung
Entwicklungsministerin Svenja Schulze reist mit einer klaren Mission zur Weltbank-Frühjahrstagung in Washington: Geberländer sollen sich angesichts der weltweiten Nahrungsmittelkrise zu einem Bündnis für Ernährungssicherheit zusammenschließen.


