Klimawandel-Archiv

  • Klimawandel: Mehr Unterstützung für Afrika

    12-03-2009

    Der Klimaplan, der in Kyoto verabschiedet wurde habe die nachhaltige Entwicklung in Afrika behindert, argumentiert Araya Asfaw, Vorsitzender des regionalen Umweltzentrums Horn of Africa, an der Universität von Addis Abeba, Äthiopien, in einem Meinungsbericht für das Science und Development Network (SDN) und sagt, dass die Spielregeln in Kopenhagen sich ändern müssten.

  • Informationstechnologie ist nicht grün und wird es niemals sein

    Infogesellschaft 27-02-2009

    Es sei die Aufgabe von Wirtschafts- und Regierungsstrategen, das Potential von „grüner Informationstechnologie“ auszuschöpfen, argumentiert Stefan Heng, Forscher bei der Deutschen Bank, in einer Veröffentlichung vom Februar.

  • Klimawandel in der Wirtschaftkrise

    19-02-2009

    Das man die Wahl hätte, entweder den Klimawandel bekämpfen, oder die Wirtschaft vor der Krise zu retten, sei ein purer Mythos, argumentieren Jeremy Oppenheim, Vorsitzender der Initiative für Klimawandel von McKinsey & Company und Eric Beinhocker, ein leitender Wissenschaftler des McKinsey Global Institute, in einer im Januar veröffentlichten Studie.

  • Gedanken zur Europäischen Führung in Kopenhagen

    16-02-2009

    Die UN-Klimakonferenz, die diesen Dezember in Kopenhagen stattfindet, könne ein entscheidender Faktor dafür sein, ob die Welt rechtzeitig auf eine Bedrohung reagieren könne, die nach der Überzeugung von Wissenschaftlern zu katastrophalen Veränderungen führen würde, reagiere man nicht schnell genug, schreibt Michael Berendt, führender Politikberater bei Fleishman Hillard, auf Blogactiv.

  • Ziel: Emission von Treibhausgasen gleich null

    11-02-2009

    Die Emission von Treibhausgasen muss gleich null sein, um Klimastabilität erreichen zu können, argumentierten Christopher Flavin und Robert Engelman, Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Worldwatch Institute, in einer Veröffentlichung dieses Jahres.

  • Die Belastungsverteilung bei der Senkung der Treibhausgasemissionen

    29-01-2009

    Die Klimapolitik für die Zeit nach 2012 müsse mehr Länder umfassen, die sich verpflichteten, ihre Emissionen in Zukunft noch stärker zu senken, schreiben Tommi Ekholm und andere Experten des finnischen Technischen Forschungszentrum VTT in einer 2008 veröffentlichten Forschungsarbeit.

  • Anpassung an den Klimawandel

    15-12-2008

    Man dürfe nicht darauf warten, dass extreme Wetterphänomene auftreten und Inseln und Küstenregionen überflutet würden, um/bis man beginne eine wirksame Anpassungspolitik an den Klimawandel zu entwickeln, meinen Frank Biermann, Professor für Umweltpolitik am Institute for Environmental Studies (IES), und andere in einem im November veröffentlichten Artikel für das Centre for European Policy Studies (CEPS). 

  • Auf dünnem Eis: Europas Klimapolitik und globale Position

    11-12-2008

    Die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls sei ein großer diplomatischer Erfolg für die EU gewesen, doch die Führungsposition der Union in den internationalen Verhandlungen über ein Klimaschutzabkommen für die Zeit nach 2012 hänge von der Umsetzung seines Pakets mit Maßnahmen gegen den Klimawandel und für die Verbreitung erneuerbarer Energien ab, meinen Louise Van Schaik und Karel Van Hecke in einem Artikel für Egmont (Royal Institute for International Relations).

  • Warum ist Posen wichtig?

    11-12-2008

    Mit der Klimaschutzkonferenz in Posen sei die Halbzeit der Verhandlungen zur Gestaltung eines neuen globalen Abkommens zur Abwendung des gefährlichen Klimawandels erreicht, schreibt Tan Copsey, Entwicklungsmanager der Internetseite Chinadialogue.net.

  • Posen – Neubeginn bei Klimaverhandlungen

    08-12-2008

    Die Klimakonferenz in Posen markiert einen Wendepunkt, da die Verhandlungsführer einen Schritt weiter gehen und von Analysen und Diskussionen zu umfassenden Verhandlungen übergehen werden, erklärt Noriko Fujiwara, ein Research Fellow am Centre for European Policy Studies (CEPS), in einem im November veröffentlichten Paper. 

  • EU-Klimaagenda in der Schwebe

    05-12-2008

    Die ehrgeizige EU-Agenda zum Klimawandel könnte der Wirtschaftskrise zum Opfer fallen, schreibt Simon Tilford, Chefökonom beim Centre for European Reform (CER), in einem im Dezember veröffentlichten Paper. 

  • Kosten für Emissionsminderungen halten sich in Grenzen

    28-11-2008

    Die Steigerung der Produktivität von Kohle sei maßgeblich, um die doppelte Herausforderung des Klimawandels in Zeiten der Rezession zu meistern, schreiben Jeremy Oppenheim, Eric Beinhocker und Diana Farrell, Forscher der Unternehmensberatung McKinsey, in der Ausgabe von Newsweek International vom 15. November 2008. 

  • Klimapolitik nach der Finanzkrise

    07-11-2008

    Obwohl vielfach angenommen werde, dass die Rezession die Ambitionen der EU und anderer Länder im Kampf gegen den Klimawandel drosseln werde, sei es durchaus möglich, dass das Gegenteil eintrete, meint Christian Egenhofer, ein leitender Wissenschaftler am Centre for European Policy Studies (CEPS).

  • CO2-Grenzen und Emissionshandel: US-Klimapolitik am Scheideweg

    28-10-2008

    Die EU habe bisher die alleinige Führungsposition in Sachen Klimaschutz eingenommen, doch die USA könnten bald nachfolgen, meint Klaus Deutsch in einer im Juli veröffentlichten Publikation für Deutsche Bank Research. Er weist darauf hin, dass der Senat mit der Vorbereitung eines weit reichenden Klimaschutzgesetzes begonnen hat.

  • Wirtschaftliche Auswirkungen einer alternativen Gestaltung der Klimapolitik

    27-10-2008

    Keins der derzeit vorgeschlagenen Modelle für ein globales Klimaschutzabkommen sei stark genug, um die Erderwärmung unter dem Temperaturziel der EU von zwei Grad zu halten. Allerdings unterschieden sich die Modelle stark in Bezug auf ihre Konsequenzen für die Umwelt, die Wirtschaft und die verschiedenen Regionen der Erde, meinen Forscher der Fondazione Eni Enrico Mattei in einem neuen Arbeitsdokument für CESifo.

  • Die Rolle von Versteigerungen im Emissionshandelssystem

    14-10-2008

    Das Emissionshandelssystem der EU (EU-ETS) sei noch lange nicht ausgereift, meinen die Forscher Karsten Neuhoff von der Cambridge-Universität und Felix Matthes vom Institute for Applied Energy. In der September-Ausgabe von Climate Strategies (CS) legen sie die wirtschaftlichen Gründe dar, weshalb Emissionsrechte versteigert und nicht kostenlos an die Emittenten vergeben werden sollten.

  • Klimawandel bekämpfen und Wirtschaftswachstum sichern

    04-07-2008

    Um die gegenwärtigen weltweiten Herausforderungen des Klimawandels anzugehen, müsse die Welt die beiden entscheidenden Ziele miteinander in Einklang bringen: die Stabilisierung der atmosphärischen Treibhausgase und die gleichzeitige Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums, so eine Gruppe von Beratern vom McKinsey Global Institute (MGI) in einem Bericht von Juni 2008.

  • Klimapolitik: Wie kann die transatlantische Kluft geschlossen werden?

    26-06-2008

    Wenn sich die Länder der G8 vom 7. bis 9. Juli 2008 in Hokkaido, Japan, treffen, sollten sie versuchen, die Differenzen zwischen ihnen über Vorschläge zum Kampfe gegen den Klimawandel zu beseitigen. Dies behauptet Nigel Purvis von Climate Advisers in einem Grundsatzpapier für den German Marshall Fund of the United States vom Juni 2008.

  • Klimawandel: Die neusten globalen Entwicklungen

    10-06-2008

    Ein beispielloser Anstieg der globalen Temperatur, der seine Ursache in dem vom Menschen verschuldeten Klimawandel habe, sei verantwortlich für die unnatürlich hohen Mengen von CO2 in der Erdatmosphäre, so Léa Malebranche von Total Energies. In ihrem Papier vom Frühjahr 2008 behauptet sie, dass es für die Regierungen an der Zeit sei, eine Änderung im Verhalten der Menschen anzustoßen, um diese Entwicklung aufzuhalten. 

  • Einbezug der Fluggesellschaften in EU-Emissionshandelssystem

    Klima & Umwelt 09-06-2008

    Die Frage, ob Fluggesellschaften, die außerhalb der EU ansässig sind, in das künftige Kapitel für den Flugsektor des Emissionshandelssystems der EU (EU-ETS) aufgenommen werden sollten oder nicht, sowie die Frage, wie der Grenzwert für Emissionen selbst bestimmt werden soll, könnten sich als Hindernisse für die Pläne zur Ausweitung des EU-ETS erweisen, so ein Bericht von PricewaterhouseCoopers (PwC).

  • Überarbeitung des Emissionshandelssystems der EU

    15-05-2008

    Das EU-ETS sei in Anbetracht der Herausforderungen, mit denen es konfrontiert gewesen sei, ein relativer Erfolg gewesen und sollte der gegenwärtigen Debatte über Klimapolitik in den USA als Beispiel dienen. Dies behaupten Denny Ellerman und Paul Joskow in einem Bericht für das Pew Center on Global Climate Change vom Mai 2008.

  • Patente: Das nächste Schlachtfeld für den Klimawandel

    07-05-2008

    Patente zu nutzen, um Wettbewerber zu blockieren, darf nicht im Bereich der ökologischen Innovationen nicht erlaubt werden, wie es nach Ansicht vieler auf dem Gebiet der Kommunikations- und Informationstechnologien der Fall ist. Dies schreibt Alison Brimelow, die Präsidentin des Europäischen Patentamtes. 

  • USA sollten umfassendes Emissionshandelssystem einführen

    06-05-2008

    Zunehmende Bedenken seitens der Öffentlichkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse und Maßnahmen auf lokaler Ebene liefern hinreichend Motivation für die Annahme eines CO2-Emissionssystems auf staatlicher Ebene in den USA, sagte Harvard-Professor Robert Stavins in einem Diskussionspapier vom 14. April 2008 für das Belfer Center an der Universität Harvard.

  • Klimawandel: Europa sollte sich die USA nicht zum Feind machen

    25-04-2008

    Die Europäer wären gut beraten, wenn sie die Klimapläne der US-Präsidentschaftskandidaten genauer betrachteten, statt sich auf die Bush-Administration zu konzentrieren. Dies schreibt Stephen Boucher, Generalsekretär von Notre Europe, einem Think Tank mit Sitz in Paris.