Klimawandel-Archiv

  • Crossick: Obamas erste hundert Tage haben nicht enttäuscht

    Prioritäten der EU für 2020 30-04-2009

    US-Präsident Barack Obama hat bereits entscheidende Schritte eingeleitet, um die Beziehungen der Vereinigten Staaten mit seinen westlichen Partnern zu verbessern, den Dialog mit der islamischen Welt zu suchen und Konfliktherde anzugehen, erklärte Stanley Crossick, der Gründer des European Policy Centre EURACTIV in einem Interview.

  • IPCC-Chef fordert Übereinstimmung von USA mit EU-Klimazielen

    02-04-2009

    Die USA sollten nicht weniger als die EU unternehmen, um Treibhausgase zu reduzieren, sagte Rajendra Pachauri, der Friedensnobelpreisträger und Vorsitzende des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen in einem exklusiven Interview mit EURACTIV.

    Rajendra Pachauri ist der Vorsitzende des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der UN. Zusammen mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore gewann er 2007 den Friedensnobelpreis. 

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  • Dimas: US-Klimabilanz muss EU-Kompatibilitätstest bestehen

    27-03-2009

    Stavros Dimas, der EU-Umweltkommissar sagte, dass Europa sich darauf freue die Details der US-amerikanischen Klimawandelgesetze zu erfahren, um zu überprüfen ob sie mit dem Kompatibilitätstest der Eu übereinstimme. Er sprach beim dieswöchigen European Business Summit in Brüssel mit EURACTIV.

    Stavros Dimas ist der EU Kommissar für Umwelt.

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  • Klimawandel: EU erwartet von Engagement China und Indien

    25-02-2009

    China und Indien müssten sich im Kampf gegen den Klimawandel voll beteiligen und akzeptieren, dass vom Westen finanzierte Projekte zur Modernisierung ihrer Wirtschaft nur weiter gefördert würden, wenn sich die Länder ernsthaft bemühen umweltfreundlicher zu werden.

    Artur Runge-Metzger vertritt die Position der EU in internationalen Klimaverhandlungen.

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  • UN-Expertin: Europa unterschätzt seinen Wasserverbrauch

    Klima & Umwelt 18-02-2009

    In Europa gebe man auf seinen Wasserverbrauch zwar besser Acht, als dies in anderen Kontinenten der Fall sei, aber tatsächlich ist der europäische Wasserverbrauch größer als man denke. Ins Gewicht fiele der hohe Wasserverbrauch von Importgütern, wie Baumwolle, Bohnen oder Holz, die meistens auch noch aus Regionen kommen, die sehr unter Wasserknappheit leiden, erklärt eine UN-Expertin in einem Interview mit EURACTIV.

    Maude Barlow ist Beraterin des Präsidenten der UN-Generalversammlung für Wasserangelegenheiten.

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  • Wirtschaft: Langfristige Richtlinien entscheidend für Energiespargebäude

    Energie & Umwelt 18-02-2009

    Trotz unzureichender EU-Richtlinien entwickelten einige EU-Mitgliedstaaten langfristige Rahmenkonzepte, die das Baugewerbe anspornen sollen, in die Errichtung von Gebäuden mit niedrigem Energieverbrauch zu investieren, erklärte ein Vorstandsmitglied der Wirtschaftsgruppe EuroACE in einem Interview mit EURACTIV.

    Susanne Dyrbøl ist Vorstandsmitglied der Europäischen Vereinigung für das Einsparen von Energie in Gebäuden (EuroACE).

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  • Abgeordneter: EU braucht neue Ideen um Abholzung zu stoppen

    Klima & Umwelt 16-02-2009

    Die EU solle einen Teil der Einnahmen aus dem Emissionshandel verwenden, um ihre, derzeitig mangelhafte, Politik zur Bekämpfung der Abholzung voranzutreiben, sagte der ungarische mitte-rechts Abgeordnete Péter Olajos in einem Interview mit EURACTIV.
    Der ungarische Abgeordnete Péter Olajos (EPP-ED) ist  Mitglied des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit. 
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  • Experten: Überholt Obama Europa beim Umweltschutz?

    19-01-2009

    Während die 27 Mitgliedstaaten der EU 2008 an der Verabschiedung einer bahnbrechenden Gesetzgebung für den Klimaschutz arbeiteten, machte der designierte US-Präsident Barack Obama während seines Wahlkampfes ehrgeizige Versprechen für den Kampf gegen den Klimawandel. Im Vorfeld der internationalen Gespräche über ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll fragte EURACTIV Experten, ob Obama beim Umweltschutz an Europa vorbeiziehen könnte.

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  • Atlantikrat: Obama kann von Europas „Softpower” lernen

    Prioritäten der EU für 2020 14-01-2009

    Unter Barack Obama könnten die USA von Europa lernen, wie sie ihre “massive” Softpower in globalen Krisen besser einsetzen können, erklärte Fred Kempe, Vorsitzender des Atlantikrats der USA, eines führenden Think Tanks aus Washington, EURACTIV in einem Interview.

    Fred Kempe ist der Vorsitzende und Geschäftsführer des Atlantikrats der Vereinigten Staaten, eines führenden Think Tanks für Außenpolitik in Washington.

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  • Eizenstat: Globales Klimaabkommen ‚schwierige Aufgabe’ für Obama

    19-12-2008

    Es sei unrealistisch, bis zum Treffen in Kopenhagen im Dezember nächsten Jahres ein neues, globales Klimaschutz-Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll zu erzielen, sagte Stuart Eizenstat, ehemaliger US-Botschafter bei der EU und Berater sowohl der Clinton- als auch der Carter-Regierung. „Wir sind in der Lage, allermindestens einen Rahmen für ein endgültiges Abkommen auszuarbeiten“, sagte Eizenstat, der bereits den Status eines „Weisen“ in Washington erringen konnte und Obama wahrscheinlich als Berater hinter den Kulissen dienen wird. 

    Der ehemalige US-Botschafter bei der EU und einstige Präsidentschaftsberater Stuart Eizenstat ist derzeit Leiter der Abteilung für internationalen Handel und Finanzen der Rechtskanzlei Covington and Burling. 

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  • Monks: Europa kann weltweit Marktführer umweltfreundlicher Technologien werden

    10-12-2008

    Die EU-Länder sollten in „grüne“ Arbeitsplätze investieren, damit Europa im umweltorientierten Ingenieurswesen die weltweite Führungsrolle übernehmen könne, so John Monks, Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB), in einem Interview mit EURACTIV. Er beschrieb das Konjunkturprogramm der Gemeinschaft als „ehrgeizig, aber nicht ausreichend“. 

    John Monks ist seit 2003 Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB). 
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  • Dimas: EU strebt ‚gemeinsame Vision’ bei UN-Klimagesprächen an

    09-12-2008

    Die wichtigsten Elemente eines internationalen Nachfolgeabkommens für das Kyoto-Protokoll seien bereits ausgearbeitet, so EU-Umweltkommissar Stavros Dimas. Was noch fehle, sei eine „gemeinsame Vision“, wie man die Ziele erreichen könne, sagte er in einem Exklusivinterview mit EURACTIV. 

    Stavros Dimas ist EU-Kommissar für Umwelt. Er sprach mit EURACTIV im Vorfeld der hochrangigen Gespräche, die im Rahmen der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im polnischen Posen stattfinden.

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  • Ramsay: Taten statt Worte bei UN-Klimaverhandlungen

    08-12-2008

    Die Teilnehmer der Klimaverhandlungen in Posen sollten „realistisch” bleiben und sich darauf konzentrieren, die Themen festzulegen, mit denen man sich beschäftigen müsse, sobald die neue US-Regierung im Amt sei und alle betroffenen Parteien mit am Tisch säßen, meinte William Ramsay, früherer stellvertretender Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA) im Interview mit EURACTIV.

    William Ramsay ist der frühere stellvertretende Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA). Nun ist er Senior Fellow am Pariser Institut Français des Relations Internationales (IFRI), wo er das Energieprogramm des Instituts leitet.

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  • Eurogypsum: Verlagerung von Emissionsquellen hat bereits begonnen

    Nachhaltige Entwicklung 28-11-2008

    Die Pläne der EU, die CO2-Emissionen der Industrie mittels eines Emissionshandelssystems zu senken, trieben Hersteller von Produkten aus Gips wie Putz und Trockenwänden bereits dazu, ihren Betrieb in Länder jenseits der EU-Grenzen zu verlagern, meint Jean-Pierre Clavel, der Präsident des Wirtschaftsverbands Eurogypsum.

    Jean-Pierre Clavel ist der Präsident von Eurogypsum, einem Verband, der die europäischen Hersteller von Produkten aus Gips vertritt.

  • Orr: Nullsteuersatz soll Investitionen in ‚umweltfreundliche Gebäude’ anregen

    Energie & Umwelt 14-11-2008

    Die wirksamste Maßnahme, um die Energieeffizienz im europäischen Gebäudesektor zu steigern, sei ein gemeinsamer Nullsteuersatz für Investitionen in bereits bestehende Wohngebäude, sagte David Orr, Hauptgeschäftsführer der National Housing Federation of England, in einem Interview mit EURACTIV. 

    David Orr ist Hauptgeschäftsführer der National Housing Federation of England, die 1 300 unabhängige, gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften aus dem ganzen Land vertritt, und Päsident des CECODHAS, dem Europäischen Verbindungsausschuss zur Koordinierung der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft, der 46 regionale und nationale Verbände aus 19 Mitgliedstaaten vertritt.

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  • Wissenschaftler: Aussagen der Wirtschaft über Verlagerung von CO2-Emissionsquellen ‚übertrieben’

    13-11-2008

    Trotz der Warnungen der Wirtschaft gebe es bislang keine Beweise dafür, dass die EU-Klimapolitik Unternehmen dazu zwinge, ihre Produktion in Drittstaaten zu verlagern, sagt Karsten Neuhoff, Wirtschaftswissenschaftler und Forscher an der Cambridge University, in einem Interview mit EURACTIV. 

    Karsten Neuhoff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Wirtschaft an der University of Cambridge in Großbritannien. Er hat sich auf Themen der Energiewirtschaft (Strom, Gas, CO2-Emissionen), Marktgestaltung und -regulierung (Investitionen in Energieproduktion, neue Technologien) sowie Netzwerk-Industrien (Marktmacht in Netzwerken, Netzwerkzugang) spezialisiert.

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  • Ölraffinerien: Wollen sich vor Risiko der Verlagerung von CO2-Emissionsquellen schützen

    20-10-2008

    Dem europäischen Ölraffinerie-Sektor könnte es gelingen, während der zweiten Phase des CO2-Emissionshandelssystems der EU kostenlose Emissionsrechte zu erlangen. Das erfuhr EURACTIV in einem Interview mit Isabelle Muller, der Generalsekretärin von Europia, dem Europäischen Verband der Mineralölindustrie.

    Isabelle Muller ist Generalsekretärin von Europia, der European Petroleum Industry Association, die die Mineralölindustrie vertritt.

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  • Europaabgeordnete anlässlich ambitionierter Klima-Abstimmung erwartungsvoll

    07-10-2008

    Die finnische grüne Europaabgeordnete Satu Hassi hat einen Vorschlag durch das Parlament gebracht, der die Frage behandelt, wie die EU-Länder ihre „Bemühungen“ aufteilen sollten, um ihre CO2-Emissionen bis 2020 um ein Fünftel senken zu können. Sie ist zuversichtlich, dass bei der heutigen Abstimmung ein ambitioniertes Ergebnis erzielt werden kann, obwohl einige Mitgliedstaaten versuchen, die Klimapolitik der Gemeinschaft abzuschwächen. 

    Die finnische grüne Europaabgeordnete Satu Hassi ist stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses im Europäischen Parlament.

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  • McKinsey: CO2-Speicherung bis 2030 möglich

    24-09-2008

    Bis 2030 könnten die Kosten der CO2-Abscheidung und -Speicherung bei Kohlekraftwerken, die die Umwelt in hohem Maße verschmutzen, so reduziert werden, dass sie mit anderen CO2-armen Technologien konkurrieren könnten. Das geht aus einer Studie von McKinsey&Company hervor. Tomas Nauclér, ein Leiter des Stockholm-Büros des Unternehmens, erklärt in einem Interview mit EURACTIV warum. 

    Tomas Nauclér ist ein Leiter des Stockholm-Büros von McKinsey.

  • Kosciusko-Morizet: Klimaabkommen entscheidend für „Glaubwürdigkeit der EU“

    08-07-2008

    Es sei entscheidend, noch vor der UN-Konferenz in Polen in diesem Jahr ein Abkommen über das Energie- und Klimapaket der EU zu erzielen, wenn die Union ihre Stellung als „Triebkraft“ der internationalen Maßnahmen gegen den Klimawandel aufrecht erhalten wolle. Dies behauptet die französische Staatssekretärin für Ökologie Nathalie Kosciusko-Morizet in einem Interview mit EURACTIV Frankreich.

  • Bellona: ‚Innovative‘ Lösungen für CO2-Speicherung nötig

    03-07-2008

    Kohlenstoffsequestrierung und -speicherung sei, wenn auch "keine Wunderlösung",  eine ideale Übergangstechnologie, die schnell eingesetzt werden müsse, wenn es Europa und der Rest der Welt mit dem Kampf gegen den Klimawandel ernst meinten, so Paal Frisvold, Leiter des Brüsseler Büros der Bellona Foundation, einer norwegischen Umwelt-NGO in einem Gespräch mit EURACTIV.

    Paal Frisvold ist der Leiter des Brüsseler Büros der Bellona Foundation, einer norwegischen Umwelt-NGO.

  • Delbeke: EU „auf dem richtigen Weg“ bei Klima- und Energieregelungen

    11-06-2008

    Die EU sei „auf dem richtigen Weg“, bis Dezember eine Einigung im Bereich Klima und Energie zu erzielen, so Jos Delbeke, ein hochrangiger Kommissionsbeamter. In einem Interview mit EURACTIV warnte er dennoch vor den Forderungen der östlichen Länder bezüglich der Verteilung der „CO2-Last“ und nannte ihren Alternativvorschlag „leeres Gerede“.

    Jos Delbeke ist stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission. Er ist zuständig für den Sektor Klimawandel und Luftqualität sowie für das Emissionshandelssystem der EU für Treibhausgase. 

  • Mineta: Haltung der USA zu Kyoto ‚wird sich letztlich ändern‘

    Globales Europa 09-06-2008

    Die Vereinigten Staaten waren in den vergangenen sechs Jahren "unerlaubt abwesend", wenn es um Klimafragen ging. Die Situation werde sich jedoch nach den Wahlen im November 2008 ändern – "egal, wer als Sieger aus dieser Wahl hervorgeht", sagte Norman Mineta, der ehemalige Verkehrsminister unter US-Präsident George W. Bush, in einem Interview mit EURACTIV.

    Norman Mineta ist der ehemalige Verkehrsminister der Regierung von George W. Bush.

  • MdEP Davies über Kohle: ‚Große Gewinne‘ aus CO2-Speicherung nach 2020

    05-05-2008

    Bis 2030 sollten alle neuen in der EU gebauten Kohlekraftwerke die Technologie zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) nutzen, um ihren CO2-Beitrag zu verringern, sagte der britische liberale Europaabgeordnete Chris Davies in einem Interview mit EURACTIV.

    Chris Davies ist ein britischer liberaler Europaabgeordneter (ALDE-Fraktion) und der Berichterstatter des Parlaments über einen Vorschlag für einen Rechtsrahmen für die geologische Speicherung von CO2, das von kohlebefeuerten Kraftwerken erzeugt wird.