Klimawandel

08-12-2009

Klimawandel: Der Weg nach Kopenhagen [DE]

Regierungen aus 192 Ländern versuchen vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen, eine Einigung auf einen umfassenden Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll zu erreichen. Unterdessen gibt deuten wissenschaftliche Forschungsergebnisse darauf hin, dass die globale Klimaerwärmung deutlich schneller voranscheitet als erwartet. 

07-12-2009

Die ökonomischen Aspekte des Klimawandels [DE]

Wie teuer wird der Kampf gegen den Klimawandel? In dieser Frage gehen die Meinungen stark auseinander. Der einflussreiche Stern-Report kam 2006 zu dem Schluss, dass die Kosten für die Bekämpfung des Klimawandels sich auf 1% des weltweiten BIP belaufen würden, während Tatenlosigkeit die Kosten langfristig auf 20% des Bruttoinlandproduktes ansteigen lassen könnte. Im Vergleich dazu zeigt eine im Januar 2009 veröffentlichte Forschungsarbeit, dass die Vermeidung des gefährlichen Klimawandels möglicherweise gerade einmal 0,5% des weltweiten BIP in Anspruch nehmen wird.

06-04-2009

IKT und Klimawandel: Problem oder Lösung?

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) können helfen, die globale Erwärmung abzumildern, aber der Sektor kommt selbst unter Zugzwang von der EU mit gutem Beispiel voran zu gehen und seine Emissionen zu senken, die nur mit denen des Luftverkehrssektors vergleichbar sind. 

04-03-2009

Städte im Klimawandel

Den europäischen Städten kommt eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung des Klimawandels zu, da sie 80 Prozent der EU-Bürger beherbergen und 70 Prozent der europäischen Treibhausgas-Emissionen auf ihrem Gebiet entstehen; Allerdings stellt der Zugang von Städten zu finanziellen Mitteln für die Umsetzung von grünen Richtlinien ein Hindernis dar.

27-01-2009

Verlagerung von CO2-Emissionsquellen: Eine Herausforderung für die EU-Wirtschaft

Die Befürchtung, dass strengere Kontrollen von CO2-Emissionen Unternehmen in Europa dazu bringen könnten, ihre Produktion in Drittstaaten auszulagern, hat die EU dazu gebracht, umfangreiche Ausnahmeregelungen für betroffene Wirtschaftszweige zu erlassen. Die Aluminium-, Stahl-, Eisen- und Zementhersteller werden wahrscheinlich von den Ausnahmeregelungen profitieren. 

Finanzierung der CO2-armen Wirtschaft [DE]

Die politischen Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zur Umgestaltung des Energiesystems werden die industrielle und wirtschaftliche Entwicklung der EU in den kommenden Jahrzehnten bestimmen; die ‚dritte industrielle Revolution’ könnte allerdings durch finanzielle Engpässe behindert werden, jetzt da die Welt mit der schlimmsten Finanzkrise seit der Großen Depression zu kämpfen hat. 

08-12-2008

Globale Optionen im Kampf gegen den Klimawandel [DE]

Nach der während der UN-Klimakonferenz auf Bali gefundenen Einigung über einen Fahrplan zur Aushandlung eines Nachfolgeabkommens für das Kyoto-Protokoll, untersucht EURACTIV einige der wichtigsten Optionen und Instrumente der Politik, um eine weltweite Antwort auf den Klimawandel zu geben.

24-10-2007

EU-Politik zur Anpassung an den Klimawandel [DE]

Mit einem Grünbuch von Juni 2007 hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation über die notwendigen Maßnahmen ins Leben gerufen, um die Auswirkungen und Kosten zunehmender, mit dem Klimawandel in Verbindung stehender Katastrophen wie Überschwemmungen und Waldbrände zu mindern.

01-04-2007

Wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel [DE]

Laut des zuletzt erschienenen Berichts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimafragen (IPCC), einem von der UN gestützten Gremium, stimmt die Wissenschaft darin überein, dass es zu 90% sicher ist, dass die Menschen für die globale Erwärmung verantwortlich sind. Jedoch besteht weiterhin Unsicherheit bezüglich der Frage, wie viel die Temperatur steigen wird und welche Auswirkungen dies auf das komplexe Ökosystem der Erde haben wird. 

14-02-2007

Klimafreundliche Technologien [DE]

Die EU hat sich mit ihrem CO2-Emissionshandelssystem für einen nachfrageorientierten Ansatz beim Klimaschutz entschieden, der darauf hinausläuft, dass sauberere Technologien schneller auf den Markt gelangen. Indes haben die Politiker erkannt, dass Durchbrüche bei der Entwicklung neuer Technologien erforderlich sind, um mittel- und langfristig größere CO2-Verringerungen zu erzielen (2020-2050 und darüber hinaus). Vorreiter bei diesem angebotsorientierten Ansatz sind derzeit die USA, wo es groß angelegte Forschungsprogramme im Technologiebereich gibt, die über beeindruckende Budgets verfügen. Angesichts des Fehlens einer zukunftsfähigen Alternative zu herkömmlichen Energiequellen (etwa Wasserstoff), dürfte die einzige  Lösung derzeit in der Kombination verschiedener Ansätze und Energieträger, wie Energieeffizienz, alternative Kraftstoffe und Atomkraft, bestehen. Die Frage ist allerdings, wie die Entwicklungsländer sich diese Möglichkeiten zunutze machen können.

22-01-2007

Das Emissionshandelssystem der EU [DE]

Seit 2005 müssen etwa 10 000 Betreiber größerer Industrieanlagen in der EU Lizenzen erwerben und verkaufen, wenn sie Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre emittieren. Das so genannte Emissionshandelssystem (ETS) ermöglicht es Unternehmen, die ihre eigenen CO2-Zielvorgaben überschreiten, von umweltfreundlicher arbeitenden Firmen zusätzliche Emissionszertifikate zu erwerben und zur Erfüllung der im Rahmen des Kyoto-Protokolls festgelegten Klimaschutzziele beizutragen. Nachdem im ersten Handelszeitraum jedoch mehrere Länder viel zu viele Lizenzen verteilten, so dass die Kohlenstoffpreise einbrachen und die Glaubwürdigkeit des Systems untergraben wurde, beschloss die EU über eine Straffung des Systems nachzudenken.

Handel 10-10-2006

CO2-Abscheidung und -Speicherung [DE]

CO2-Emissionen aus Kraftwerken zu komprimieren und sie unterirdisch zu speichern ist eines der Verfahren, die zur Bekämpfung des Klimawandels entwickelt werden. Die EU hat eine Technologieplattform zur Schaffung emissionsfreier fossiler Kraftwerke ins Leben gerufen. Ein Rechtsrahmen für die Kommerzialisierung und Subventionierung der neuen Technologien wurde mittlerweile angenommen.