Klima & Umwelt-Archiv

  • Die Umsetzung des neuen EU-Chemikalienrechts (REACH) [DE]

    Handel 19-01-2007

    Während sich die EU-Institutionen auf die letzte Verhandlungsrunde über die REACH-Verordnung vorbereiten, ist die Umsetzung der geplanten Gesetze bereits im Gange.

  • Luftverkehr und Emissionshandel

    04-01-2007

    In einem Versuch, den noch kleinen aber stetig zunehmenden Anteil des Luftverkehrs am Treibhausgasausstoß zu bremsen, hat die Kommission im Dezember 2006 einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der darauf abzielt, eine Obergrenze für CO2-Emissionen für Flüge einzuführen, die europäische Fluhäfen frequentieren. Die Fluggesellschaften sollen in den europäischen Handel mit Verschmutzungszertifikaten (Emissionshandelssystem) eingebunden werden.

  • Aktionsplan für Biomasse [DE]

    Handel 04-01-2007

    Bioenergien werden aus Rohstoffen wie Holz, Abfall oder Pflanzen gewonnen. Derzeit wird 4 % des Energiebedarfs aus Biomasse gedeckt. Der im Dezember 2005 vorgestellte EU-Aktionsplan für Biomasse soll ihren Anteil bis 2010 verdoppeln. Sollte dieses Ziel verwirklicht werden, könnten die Ölimporte um 8 % reduziert, 209 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent an Treibhausgasemissionen pro Jahr eingespart und 300.000 neue Arbeitsplätze im Agrar- und Forstwirtschaftsbereich entstehen.

  • Reform der EU-Chemikalienpolitik (REACH) [DE]

    11-12-2006

    Nach einigen von hitzigen Debatten geprägten Jahren haben sich die europäischen Gesetzgeber auf einen weitreichenden Vorschlag zur Überprüfung des Zulassungsverfahrens für chemische Stoffe geeinigt. Die Beweislast liegt nunmehr bei den Unternehmen, die die Sicherheit ihrer Produkte noch vor der Markteinführung nachweisen müssen. Das Paket, das im Juni 2007 in Kraft tritt, trägt den Namen REACH (Registrierung, Bewertung and Zulassung von Chemikalien) und zielt darauf ab, chemische Stoffe für die menschliche Gesundheit und die Umwelt sicherer zu machen und Innovation in diesem Industriezweig zu fördern. 

  • Wasserstoff- und Brennstoffzellen [DE]

    Energie & Umwelt 24-11-2006

    Wasserstoffautos könnten die Abhängigkeit der Welt vom Öl lösen und verkehrsbedingte Luftverschmutzung und CO2-Emissionen abschaffen. Kritiker warnen jedoch davor, dass Wasserstoff nur wirklich sauber ist, wenn er aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. 

  • EU-Forstaktionsplan [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 27-10-2006

    Die Kommission hat am 15. Juni 2006 einen Fünfjahresplan (2007-2013) verabschiedet, zu dessen Zielen die Verbesserung der Nachhaltigkeit im Forstmanagement und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Forstindustrie gehören.

  • Integrierte Produktpolitik (IPP)

    Nachhaltige Entwicklung 22-09-2006

    Am 18. Juni hat die Kommission ihre lang erwartete Mittileung über Integrierte Produktpolitik (IPP) verabschiedet, die einen freiwilligen Ansatz für ökoprodukte befürwortet. IPP will die von Produkten verursachten Umweltschäden über den gesamten Produktlebenszyklus minimieren.

  • Erhaltung der biologischen Vielfalt – ein Aktionsplan der EU [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 04-09-2006

    Im Mai 2006 hat die Kommission einen neuen Aktionsplan zur Erhaltung  der biologischen Vielfalt vorgestellt. Es ist der fünfte Aktionsplan, seitdem die Staats- und Regierungschefs sich 2001 darauf einigten, das Artensterben bis 2010 einzudämmen. Diese Initiative zielt vor allem darauf ab, Zuständigkeiten innerhalb der bereits bestehenden Gesetzgebung zu klären.

  • Energie, Wettbewerbsfähigkeit und Umwelt [DE]

    Handel 02-08-2006

    Eine Gruppe hochrangiger Regulatoren und Industrievertreter ist auf EU-Ebene tätig und soll die Kommission über Initiativen in den Bereichen Energie, Wettbewerbsfäigkeit und Umwelt beraten. Zu den Themen, mit denen sich die Gruppe auseinandersetzen wird, zählen: die Notwendigkeit umfassender Neuinvestitionen in Energieinfrastruktur sowie die Beseitigung der Schwachstellen der europäischen Gas- und Elektrizitätsmärkte. Das EU-Emissionshandelssystem wird ebenfalls überarbeitet werden, um sicherzustellen, dass europäische Unternehmen im internationalen Wettbewerb nicht benachteiligt sind.

  • Elektro- und Elektronik-Altgeräte [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 31-07-2006

    Die Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) (auch ‚Elektroschrott’-Richtlinie) zielt auf die Förderung von Wiederverwendung, Recycling und anderen Formen der Verwertung von Abfällen ab. Sie umfasst alles von Glühbirnen bis PCs, Handys, medizinische Geräte und Sport- und Freizeitgeräte. Sie wird durch die Richtlinie über die Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS) ergänzt. Diese beiden Rechtsakte wurden 2003 erlassen, jedoch sind sie massiv in die Kritik geraten, weil sie laut ihrer Gegner zu kompliziert, zu teuer und nicht umsetzbar seien.

  • Die neue EU-Kohäsionspolitik [DE]

    Regionalpolitik 20-07-2006

    Die Erweiterung der EU am 1. Mai 2004 hat die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede innerhalb der EU vergrößert. Die bisherigen Empfänger der EU-Kohäsionsfonds, beispielsweise Irland und Spanien, sind nun aufgerufen, zur Entwicklung in ihren neuen Partnerländern beizutragen. Im Rahmen der 'Finanziellen Vorausschau 2007-2013' betragen die Mittel für Strukturförderung 35,7 % des Gesamtbudgets (308 Milliarden €). Von diesen sind 62 % für die Durchführung der Ziele der Lissabon-Agenda vorgesehen.

  • Batterien-Richtlinie [DE]

    20-07-2006

    Im Juli 2006 hat sich die Kommission auf eine Änderung der Richtlinie von 1991 über Batterien und Akkus geeinigt. Die neue Richtlinie sieht Obergrenzen für Kadmium und Quecksilber vor sowie Sammel- und Wiederverwertungsquoten vor, die bis 2016 erfüllt sein müssen.

  • Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen [DE]

    Energie & Umwelt 02-07-2006

    Im Dezember 2005 wurde die Richtlinie über Energieeffizienz und Energiedienstleistungen angenommen. Diese Richtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten nationale Aktionspläne mit dem Ziel zu entwerfen jährlich mindestens 1% an Energieeinsparungen zu erreichen.  Betroffen sind hiervon vor allem der Handel, Verteilung und Verkauf von Elektrizität, Erdgas, Fernheizungen sowie andere Energieprodukte einschließlich Kraftstoffe für den Verkehr. Die 1%-Marke ist eine reine Zielvorgabe.  Dennoch müssen die nationalen Aktionspläne von der Kommission angenommen und alle drei Jahre neu bewertet werden. Dieser Prozess wird sich über neun Jahre hinziehen und beginnt im Januar 2008.

  • Weißbuch Verkehrspolitik [DE]

    19-06-2006

    Im Jahr 2001 legte die Kommission ihr Weißbuch vor, mit dem 60 Maßnahmen zur Überarbeitung der europäischen Verkehrspolitik vorgeschlagen wurden. Ziel ist es, die Verkehrspolitik nachhaltiger zu gestalten und große wirtschaftliche Verluste, die durch Staus, Verschmutzung oder Unfälle entstehen, zu vermeiden. Eine Halbzeitbilanz von 2006 soll die Verkehrspolitik mit wirtschaftlichen Zielen in Einklang bringen. 

  • Sechstes Umweltaktionsprogramm [DE]

    19-05-2006

    Das 2002 angenommene Umweltaktionsprogramm beschreibt die Prioritäten der EU-Umweltpolitik für einen Zeitraum von zehn Jahren (2002-2012). Im Vordergrund des Programms stehen der Klimaschutz, die Biovielfalt, natürliche Ressourcen und die Abfallentsorgung. Vor Ende 2006 wird die Kommission einen Bericht zur Halbzeitüberprüfung des Programms ausarbeiten. 

  • Eco-design requirements for energy-using products (EuP)

    Nachhaltige Entwicklung 08-03-2006

    EU lawmakers reached an agreement in April 2005 on a proposal aimed at increasing energy savings from all consumer appliances running on electricity. With this proposal, the Commission sought to make the design of products such as hairdryers, computers, fridges, or office equipment more environmentally-friendly and reduce emissions of greenhouse gases blamed for global warming.

  • ‚Ökodesign‘-Anforderungen an energiebetriebene Produkte

    Nachhaltige Entwicklung 08-03-2006

    Die Ökodesign-Richtlinie der EU zielt darauf ab, das Design energiebetriebener Produkte, wie Haarföhne, Computer, Kühlschränke oder Bürozubehör, umweltfreundlicher zu gestalten. In der Zukunft können Mindestbestimmungen in der Energieleistung auch Produkten auferlegt werden, die einen indirekten Einfluss auf den Energieverbrauch während der Nutzung haben, wie Fensterrahmen und Wasserhähne.

  • ‚Ökodesign‘-Anforderungen an energiebetriebene Produkte [DE]

    Energie & Umwelt 08-03-2006

    Am 1. August 2003 verabschiedete die Kommission eine Rahmenrichtlinie zu Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte, die auf Artikel 95 des Vertrags beruht. Diese Richtlinie würde es der Kommission erlauben, Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung bestimmter Produkte im Komitologie-Verfahren zu verabschieden. Dies allein zieht jedoch keine Verpflichtungen für Hersteller nach sich.

  • EU-Klimapolitik [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 17-02-2006

    Die Europäische Union versucht mit Hilfe verschiedener Politiken, der globalen Klimaerwärmung Einhalt zu gebieten. Das Europäische Programm zur Klimaänderung (ECCP) wurde im März 2000 verabschiedet. Das Herzstück des Programmes ist das Emissionshandelssystem (ETC), das am 1. Januar 2005 begonnen hat. Am 9. Februar 2005 hat die Kommission erste Vorschläge zur Klimapolitik für den Zeitraum nach der ersten Kyoto-Phase (2008-2012) vorgelegt.

  • Umweltfreundliche Autos [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 02-12-2005

    Die EU fördert den Vertrieb umweltfreundlicherer Autos durch eine Kombination von rechtsverbindlichen und –unverbindlichen Maßnahmen. Zu den ’sauberen Fahrzeugen’ gehören diejenigen, die weniger Treibstoff als herkömmliche Fahrzeuge benötigen, sowie Fahrzeuge, die mit alternativen Treibstoffen angetrieben werden. Die Herstellung solcher Fahrzeuge, die weniger CO2 ausstoßen, erfordert Innovation in den Bereichen Treibstoff, Triebwerktechnologie, Verringerung der Lärmbelastung und neue Materialien.

  • Fluorierte Gase und Klimaänderung [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 05-11-2005

    Im Januar 2006 haben sich das Europäische Parlament und der Rat über den Vorschlag zur Verringerung der Emissionen fluorierter Treibhausgase (F-Gase) als Teil der EU-Bemühungen, die globale Erwärmung im Rahmen des Kyoto-Protokolls einzudämmen, geeinigt.  F-Gase werden insbesondere bei der Kühltechnik, in Klimaanlagen und anderen industriellen Verfahren verwendet und zur globalen Erwärmung beitragen.  Einige dieser Gase können mehrere Tausend Jahre in der Atmosphäre zurück bleiben.  Ziel dieser Verordnung ist eine Reduktion der F-Gase, sowie die regelmäßige Durchführung von Kontrollen bei industriellen Kühlanlagen.  Nach langen Diskussionen haben Dänemark und Österreich einen Kompromiss erwirkt, welcher es ihnen gestattet bis 2012 strengere Kontrollen als andere EU-Staaten durchzuführen.  Des Weiteren haben sich Parlament und Rat über den schrittweisen Ausstieg aus der Verwendung von HFKW-134a, welcher zurzeit als Kühlmittel in der Fahrzeugindustrie eingesetzt wird, geeinigt.  Das Verbot soll ab 2011 für alle Neuwagen und ab 2017 für alle Fahrzeuge gelten.

  • Alternative Kraftstoffe für den Straßenverkehr [DE]

    03-10-2005

    Um die Sicherheit der Energieversorgung zu verbessern und die Treibhausgasemissionen zu verringern hat sich die EU zum Ziel gesetzt, bis 2020  20 % der herkömmlichen Treibstoffe im Straßenverkehr (Benzin und Diesel) durch alternative Treibstoffe zu ersetzen. Drei verschiedene Lösungen gelten als viel versprechend: Biokraftstoffe, Erdgas und Wasserstoff. 

  • Transatlantische Beziehungen [DE]

    Sicherheit 23-06-2005

    Die Beziehungen zwischen der EU und den USA haben in den letzten Jahren unter den Auseinandersetzungen über den Irak-Krieg, das Kyoto-Protokoll und den Internationalen Strafgerichtshof gelitten. Diese Angelegenheiten machen jedoch nur einen kleinen Teil der ansonsten gut funktionierenden Beziehungen zwischen der EU und den USA aus. Die Wiederwahl von Präsident George W. Bush im November 2004 wurde allgemein als eine Möglichkeit eines Neuanfangs und der Beilegung früherer Feindseligkeiten und Differenzen betrachtet. Während des Europabesuches von Präsident Bush im Februar 2005 haben beide Seiten ihre Bereitschaft signalisiert, ihre Differenzen beizulegen. Ein Beleg hierfür war die gemeinsame internationale Irak-Konferenz am 22. Juni in Brüssel.

  • Nachhaltige Chemikalien [DE]

    26-05-2005

    Bedenken aus der Öffentlichkeit über die ökologische, gesundheitliche und die sicherheitsbezogenen Folgen von Chemikalien haben dazu geführt, dass ‚grünen Chemikalien’ immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mit der Einführung einer neuen, strengeren EU-Chemikalienpolitik (REACH) wird die Erforschung umweltverträglicherer Chemikalien eingeleitet, um verstärkt Themen wie Abfallvermeidung, biologische Abbaubarkeit und Energiesparen zu berücksichtigen.

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