Klima & Umwelt-Archiv

  • Pflanzenschutzmittel: Auf der Suche nach einem Mittelweg [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 03-10-2008

    Die Debatte über die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft nimmt eine neue Wende, da ein EU-Vorschlag, der vorsieht, die gefährlichsten Substanzen durch sicherere Alternativen zu ersetzen, auf den Widerstand der Landwirte gestoßen ist. Diese argumentieren, dass das Verbot die durch die steigenden Lebensmittelpreise verursachte Krise noch verschärfen würde. 

  • EU-Wasserpolitik für Entwicklungsländer

    Nachhaltige Entwicklung 29-09-2008

    Infolge des Klimawandels wird Wasserknappheit in Entwicklungsländern zu einem zunehmend akuten Problem. Die EU unterstützt daher Politikprogramme zur Steuerung der Nachfrage aller Sektoren. Gesundheit, sanitäre Grundversorgung und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern stehen dabei an erster Stelle.

  • Nachhaltige Verbrauchs- und Produktionsmuster [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 02-07-2008

    Trotz Bedenken, dass ein zunehmender Rohstoffmangel und steigende Rohmaterialkosten die Aussichten von Europas Wirtschaftswachstum trüben, ist die EU auf der Suche nach Möglichkeiten, um den Einfluss von Industrieaktivitäten, Produktherstellung und Verhaltensmustern auf die Umwelt zu verringern.

  • Verkehrsinfrastruktur und Umwelt [DE]

    09-05-2008

    Da die Mobilität steigt, sind Europas Straßen und Himmel zunehmend verstopft – den Politikern bleiben daher zwei Möglichkeiten: die bestehenden Kapazitäten zu erhöhen oder diese zu optimieren, hauptsächlich durch die Einführung neuer Gebührensysteme für die Infrastruktur.

  • Biokraftstoffe für den Verkehr [DE]

    Energie & Umwelt 11-04-2008

    Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem Versuch, die Abhängigkeit von importiertem Öl zu senken und die Erderwärmung zu bekämpfen, verpflichtet, den Anteil von Biokraftstoffen im Verkehr bis 2020 auf zehn Prozent zu erhöhen; die Bedenken, dass eine gesteigerte Erzeugung von Biokraftstoffen zu Massenabholzung sowie zu Nahrungsmittelknappheit führen könnte, nehmen jedoch zu.

  • Forschung über Energietechnologien [DE]

    Energie & Umwelt 12-03-2008

    Es sei entscheidend, die Forschung über kohlenstoffarme Technologien voranzutreiben, um sich der doppelten Herausforderung des Klimawandels und der Sicherheit der Energieversorgung stellen zu können; die EU sieht jedoch noch immer Probleme hinsichtlich der Bereitstellung ausreichender Mittel für Forschung und Entwicklung. Im November 2007 hat die Kommission einen Strategieplan für Energietechnologien (SET-Plan) vorgelegt – ein Versuch, um die Zusammenarbeit zwischen der EU und den Mitgliedstaaten in dieser Frage zu verbessern.

  • Autos und CO2 [DE]

    03-03-2008

    Da die Automobilhersteller ihre freiwilligen Zielvorgaben für die Senkung der CO2-Emissionen aus dem letzten Jahr voraussichtlich nicht einhalten werden, hat die Kommission neue verbindliche Gesetze vorgeschlagen. Nachdem die Automobilindustrie, die aufgrund der Wirtschaftskrise derzeit starke Einbußen hinnehmen muss, viel Druck ausgeübt hatte, wurde im Dezember 2008 schließlich ein Kompromissabkommen über die neuen Gesetze geschlossen.

  • Die Klimapolitik der EU [DE]

    Landwirtschaft 06-12-2007

    Die EU hat mehrere Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls (Senkung des CO2-Ausstoßes bis 2012 um acht Prozent gegenüber 1990) eingeleitet. Der wichtigste Bestandteil des ersten Europäischen Programms zur Klimaänderung ist das EU-Emissionshandelssystem. Die Kommission bereitet nun eine neue Klimapolitik für den Zeitraum nach 2012 vor. Doch Statistiken zeigen, dass die EU Schwierigkeiten hat, ihre gegenwärtigen Verpflichtungen zu erfüllen.

  • Überarbeitung der EU-Richtlinie zur Qualität von Kraftstoffen [DE]

    Energie & Umwelt 29-10-2007

    Die Bestimmungen für Benzin und Diesel werden derzeit von der EU überarbeitet, um deren Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt zu mindern, sowie um neue EU-weite Ziele für Biokraftstoffe und die Senkung von Treibhausgasemissionen in Betracht zu ziehen.

  • EU-Politik zur Anpassung an den Klimawandel [DE]

    Klimawandel 24-10-2007

    Mit einem Grünbuch von Juni 2007 hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation über die notwendigen Maßnahmen ins Leben gerufen, um die Auswirkungen und Kosten zunehmender, mit dem Klimawandel in Verbindung stehender Katastrophen wie Überschwemmungen und Waldbrände zu mindern.

  • Luftfahrt und Emissionshandel [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 11-10-2007

    Um den bislang geringen, aber schnell wachsenden Beitrag der Luftfahrt zum Klimawandel einzudämmen, hat die Kommission entschieden, eine Obergrenze für den CO2-Ausstoß aller Flugzeuge einzuführen, die EU-Flughäfen anfliegen. Den Fluggesellschaften würde es dann möglich sein, auf dem "EU-Kohlenstoffmarkt" Verschmutzungszertifikate zu erwerben und zu verkaufen (Emissionshandelssystem).

  • Finanzierung der Energieeffizienz in der EU [DE]

    Handel 27-08-2007

    EURACTIV untersucht die verschiedenen Möglichkeiten, wie Verbesserungen der Energieeffizienz in Europa finanziert werden. Dabei stellen EU-Fonds nur einen kleinen Teil der Optionen dar, die marktbasierte Instrumente, Bankfinanzierung und Initiativen aus dem Privatsektor umfassen.

  • EU-Politik für Erneuerbare Energien [DE]

    Energie & Umwelt 02-08-2007

    Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich im März 2007 darauf geeinigt, 20% des gesamten Energiebedarfs der EU bis 2020 durch erneuerbare Energien aus Biomasse, Wasser, Wind und Sonne zu decken. Um dieses Ziel zu erreichen einigten sich die EU-Regierungschefs auf eine neue Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien, die für jeden Mitgliedstaat individuelle Ziele festlegte.

  • EU-Aktionsplan zu Energieeffizienz [DE]

    Energie & Umwelt 20-07-2007

    Europa hat einen ehrgeizigen Plan ins Leben gerufen, der den Energieverbrauch bis 2020 um 20% reduzieren soll. Das Ziel ist, die Abhängigkeit Europas von importiertem Öl und Gas zu vermindern und die Energiekosten um etwa 100 Milliarden Euro jährlich zu kürzen. Dieser Plan könnte weiterhin verhindern, dass 780 Millionen Tonnen an CO2 in die Atmosphäre ausgestossen werden; eine Zahl, die doppelt so hoch ist, wie das im Kyoto-Protokoll festgelegte Ziel für die EU.

  • EU-Strategie für saubere Luft [DE]

    26-06-2007

    Die Strategie zielt darauf ab, die Gesetze zur Luftreinhaltung auf neue Sektoren wie Landwirtschaft und Verkehr, die zuvor nicht abgedeckt wurden, auszuweiten. Dabei liegt der Schwerpunkt auf fünf Verschmutzungsquellen einschließlich Feinstaubpartikeln, die stark gesundheitsschädigend für den Menschen sind. Diese Maßnahmen werden die EU vermutlich etwa 7,1 Milliarden Euro jährlich kosten. Die Kommission geht jedoch davon aus, dass die erwarteten Nutzen hinsichtlich weniger Krankheits- und Sterbefälle fünf Mal so hoch sein werden.

  • Peak Oil – Ölfördermaximum [DE]

    Energie & Umwelt 30-05-2007

    Ist es möglich, dass die Welt das Maximum der Ölproduktion erreicht hat oder kurz davor steht? Einige geologische Experten sind dieser Meinung, und wenn ihre "Peak Oil"-Theorie stimmt, hätte dies enorme Konsequenzen für die Energiesicherheit und für die Weltwirtschaft. Nichtsdestotrotz wird diesem Problem in der EU-Politik zur Energiesicherheit nur wenig Beachtung geschenkt.

  • Umweltfreundliche Gebäude [DE]

    Energie & Umwelt 23-05-2007

    Gebäude machen mehr als 40% der Energie-Endnachfrage der EU aus und sind die Hauptverursacher von Treibhausgasemissionen. Deshalb sind Energiesparmaßnahmen in diesem Bereich ein wichtiges Element der europäischen Klimastrategie.

  • Abfallvermeidung und Recycling [DE]

    Nachhaltige Entwicklung 12-04-2007

    Die europäische Strategie zur Abfallbewirtschaftung ist bislang recht fragmentarisch (zwölf Richtlinien seit den 1970er Jahren) und unwirksam gewesen. Die von der Kommission vorgeschlagene thematische Abfallstrategie (21. Dezember 2005) dahingegen errichtet einen Rahmen für eine umfassende Überprüfung der EU-Abfallpolitik, die auf Abfallvermeidung und Recycling basieren soll.

  • Kohle: Eine saubere Energiequelle für die Zukunft? [DE]

    Energie & Umwelt 05-04-2007

    In einer Zeit, in der die Energienachfrage weltweit rasant steigt, erlebt die Kohle ein Comeback, gilt sie doch als billige und zuverlässige Energiequelle. So widmen Regierungen in Europa, den USA und Asien den enormen Kohlereserven in der Welt wieder zunehmend Aufmerksamkeit.  Doch obgleich die Effizienz und die Umweltverträglichkeit der Kohlekraftwerke verbessert wurden, bleibt Kohle der schmutzigste der fossilen Brennstoffe. Und es ist nicht zu erwarten, dass wirklich saubere Kohle - die dank CO2-Abscheidung und -Speicherung kaum CO2 abgibt – sich in den nächsten 20 Jahren wirtschaftlich lohnen wird. Insbesondere für Umweltschützer stellt Kohle angesichts der voranschreitenden Klimaerwärmung keine Lösung dar.

  • Bessere Rechtsetzung [DE]

    Prioritäten der EU für 2020 01-04-2007

    Die Vereinfachung und die Verbesserung von EU-Vorschriften ist eine der Hauptinstrumente der Kommission im Rahmen der Lissabon-Strategie, um die europäische Wirtschaft anzukurbeln. Unter der Bezeichnung „bessere Rechtsetzung“ wurde die Initiative auf dem EU-Gipfel in Edinburgh im Dezember 1992 aus der Taufe gehoben. Bei diesem Gipfel einigten sich die EU- Staats- und Regierungschefs darauf, ein verbessertes Regelungsumfeld zu einer Hauptpriorität der Gemeinschaft zu machen. Bisher konnten jedoch erst geringe Fortschritte erzielt werden.

  • Wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel [DE]

    Klimawandel 01-04-2007

    Laut des zuletzt erschienenen Berichts des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimafragen (IPCC), einem von der UN gestützten Gremium, stimmt die Wissenschaft darin überein, dass es zu 90% sicher ist, dass die Menschen für die globale Erwärmung verantwortlich sind. Jedoch besteht weiterhin Unsicherheit bezüglich der Frage, wie viel die Temperatur steigen wird und welche Auswirkungen dies auf das komplexe Ökosystem der Erde haben wird. 

  • Süßwasserstrategie der EU

    Nachhaltige Entwicklung 20-03-2007

    Die Wasserpolitik der EU umfasst eine Reihe von Gesetzen, die viele Bereiche abdecken – Schutz vor Überflutungen, Qualität von Badegewässern, Chemikalien im Wasser, sauberes Trinkwasser, Schutz des Grundwassers und kommunale Abwasser. Die Wasserrahmenrichtlinie der EU, die 2000 verabschiedet wurde, zielt darauf ab, die Vielzahl an EU-Gesetzen im Bereich Wasserpolitik in einer übergreifenden Strategie zusammenzufassen. 

  • Klimafreundliche Technologien [DE]

    Klimawandel 14-02-2007

    Die EU hat sich mit ihrem CO2-Emissionshandelssystem für einen nachfrageorientierten Ansatz beim Klimaschutz entschieden, der darauf hinausläuft, dass sauberere Technologien schneller auf den Markt gelangen. Indes haben die Politiker erkannt, dass Durchbrüche bei der Entwicklung neuer Technologien erforderlich sind, um mittel- und langfristig größere CO2-Verringerungen zu erzielen (2020-2050 und darüber hinaus). Vorreiter bei diesem angebotsorientierten Ansatz sind derzeit die USA, wo es groß angelegte Forschungsprogramme im Technologiebereich gibt, die über beeindruckende Budgets verfügen. Angesichts des Fehlens einer zukunftsfähigen Alternative zu herkömmlichen Energiequellen (etwa Wasserstoff), dürfte die einzige  Lösung derzeit in der Kombination verschiedener Ansätze und Energieträger, wie Energieeffizienz, alternative Kraftstoffe und Atomkraft, bestehen. Die Frage ist allerdings, wie die Entwicklungsländer sich diese Möglichkeiten zunutze machen können.

  • Das Emissionshandelssystem der EU [DE]

    Klimawandel 22-01-2007

    Seit 2005 müssen etwa 10 000 Betreiber größerer Industrieanlagen in der EU Lizenzen erwerben und verkaufen, wenn sie Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre emittieren. Das so genannte Emissionshandelssystem (ETS) ermöglicht es Unternehmen, die ihre eigenen CO2-Zielvorgaben überschreiten, von umweltfreundlicher arbeitenden Firmen zusätzliche Emissionszertifikate zu erwerben und zur Erfüllung der im Rahmen des Kyoto-Protokolls festgelegten Klimaschutzziele beizutragen. Nachdem im ersten Handelszeitraum jedoch mehrere Länder viel zu viele Lizenzen verteilten, so dass die Kohlenstoffpreise einbrachen und die Glaubwürdigkeit des Systems untergraben wurde, beschloss die EU über eine Straffung des Systems nachzudenken.