Impfpolitik
Industrie: Freigabe von Patenten würde Impfstoffversorgung nicht sichern
Kritiker aus der Pharmaindustrie argumentieren, dass Änderungen am derzeitigen System des geistigen Eigentums die Forschung und Entwicklung in der Branche gefährden könnten.
Kompromiss zum Patentverzicht stößt auf Kritik
Zahlreiche Aktivist:innen, Gewerkschaften und Expert:innen in aller Welt haben Indien und Südafrika aufgefordert, den durchgesickerten Kompromiss zu geistigen Eigentumsrechten an Corona-Impfstoffen abzulehnen.
Verbesserter Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs weckt Hoffnungen
Die WHO gab am Montag bekannt, dass ein Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs entdeckt wurde, bei dem bereits eine Dosis ausreiche - eine vielversprechende Entdeckung angesichts des weltweiten Mangels an HPV-Impfstoffen.
Mehrheit der Ungeimpften nicht von COVID-Impfung zu überzeugen
In einer EU-weiten Umfrage gab die Mehrheit der Ungeimpften an, sie sei nicht von einer COVID-Impfung zu überzeugen. Insgesamt befürwortet die Mehrheit die Impfung. Die Hälfte der Befragten ist mit der Impfstrategie der EU zufrieden.
EU-Gesundheitsminister wollen koordiniertes Vorgehen bei zweitem Booster
Eine Gruppe von EU-Staaten hat die EU-Kommission aufgefordert, einen koordinierten Ansatz bei der Verabreichung einer vierten Impfstoffdosis zu verfolgen, da sich bereits jetzt große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten abzeichnen.
EU-Arzneimittelagentur: Keine ausreichende Grundlage für Viertimpfung
Es gibt noch nicht genügend Beweise, um zusätzliche Corona-Auffrischungsimpfungen zu rechtfertigen, so Marco Cavaleri, Leiter der Abteilung für Impfstoffstrategie bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA).
EU-Gesundheitsminister wollen Nutzung gespendeter Impfdosen verbessern
Die EU will die effiziente Nutzung gespendeter Impfdosen verbessern. Zu diesem Ergebnis kamen die europäischen Außen- und Gesundheitsminister:innen gemeinsam mit EU-Gesungheitskommissarin Stella Kyriakides bei einem Treffen.
EU-Agentur empfiehlt Ausweitung des Corona-Impftrackers auf 40 weitere Impfstoffe
Die digitale Gesundheit kann in dieser Phase der Pandemie nützlich sein, da die Mitgliedsstaaten weitere Monitoring-Tools entwickeln müssen, um die Impfquoten zu kontrollieren, so die Chefin der ECDC.
Gespräche über Einstufung von Impfstoffspenden als Entwicklungshilfe gescheitert
Gespräche zwischen wohlhabenden Ländern darüber, wie gespendete Corona-Impfstoffe ausgewiesen werden sollen, sind gescheitert. Die Länder konnten sich nicht auf ein gemeinsames Regelwerk einigen.
Bürgerbeauftrage wirft EU-Kommission mangelnde Transparenz zu Pfizer-SMS vor
Die EU-Bürgerbeauftragte befand einen "Missstand in der Verwaltungstätigkeit" seitens der EU-Kommission, die den Zugang zu Textnachrichten zwischen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Pfizer-Chef Albert Bourla verweigert hat.
Österreich verabschiedet Impfpflicht mit großer Mehrheit
Der Nationalrat hat am Donnerstagabend (20. Januar) überweiegend für die Impfpflicht ab Februar gestimmt.
Pharmaindustrie fordert stärkeren Schutz des geistigen Eigentums in Freihandelsabkommen
Angesichts der Kritik an der Beibehaltung von Patenten während der Pandemie behauptet eine Studie der europäischen Pharmaindustrie, dass ein stärkerer Schutz des geistigen Eigentums in Freihandelsabkommen der EU-Wirtschaft zugute käme.
COVID-Zertifikate verfallen neun Monate nach erstem Impfzyklus
Ab dem 1. Februar wird das digitale COVID-Zertifikat der EU nach Angaben der Europäischen Kommission nur noch neun Monate nach der letzten Dosis des ersten Impfzyklus gültig sein.
Slowakei: 300-Euro-Anreiz für Impfung älterer Menschen gescheitert
Die 300 Euro, die die Regierung allen über 60-Jährigen versprochen hat, wenn sie sich gegen COVID-19 impfen lassen, haben bisher nicht die gewünschte Wirkung gezeigt, so Gesundheitsminister Vladimír Lengvarský.
EU-Abgeordnete drängen auf Bekämpfung von COVID-Falschinformationen und Stärkung von COVAX
Das EU Parlament diskutierte über die EU-Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie und die neuen Varianten. Die Abgeordneten verwiesen auf zunehmende Desinformation und die Notwendigkeit von Impfungen außerhalb Europas.
COVID-19-Zertifikate trugen zur Durchimpfung bei
Die COVID-19-Zertifizierung führte 20 Tage vor und 40 Tage nach ihrer Einführung in Ländern mit einer unterdurchschnittlichen Durchimpfungsrate zu einer höheren Durchimpfungsrate, so das Ergebnis einer Modellstudie.
Kommission: Italien unter Rechtfertigungsdruck für Einreisebestimmungen
Italien muss seine neue Maßnahme rechtfertigen, die eine Pflichtquarantäne für Ungeimpfte und eine Testpflicht für geimpfte Reisende vorsieht, sagte die Vizepräsidentin der Kommission, Věra Jourová.
Spanien wird mit Impfung von Kindern im Alter von 5-11 Jahren beginnen
Die spanische Gesundheitskommission und Gesundheitsvertreter der Regionen haben am Dienstag eine neue Anti-COVID-19-Strategie gebilligt, die die Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren im Rahmen ermöglicht.
Gefälschte COVID-Pässe breiten sich in Südosteuropa aus
Während sich die Europäische Kommission und die EU-Länder bemühen, die neuesten Corona-Infektionswelle einzudämmen, zahlen Tausende von impfscheuen Europäern für gefälschte COVID-Pässe und lassen sich nicht impfen. EURACTIV Netzwerk berichtet.
Budapest verzichtet auf gemeinsame EU-Beschaffung neuer Impfstoffe
Ungarn wird sich nicht an dem gemeinsamen Beschaffungsprogramm der EU beteiligen und bei der nächsten Bestellung auch auf russische oder chinesische Impfstoffe verzichten.
Juristen halten Impfpflicht für vereinbar mit dem Grundgesetz
In Österreich gilt bald eine Impfpflicht. Auch in Deutschland sind Länderchefs wie Kretschmann und Söder dafür. Bei Juristen gibt es ebenfalls einen Trend dahin, berichtet der Tagesspiegel, Medienpartner von EURACTIV.
Bier bringt Tschech:innen in Impfzentren
Die Bereitschaft der Bevölkerung, sich gegen COVID impfen zu lassen, ist gestiegen, nachdem am 20. Oktober bekannt gegeben wurde, dass Kneipen und Restaurants ab dem 1. November COVID-19-Zertifikate kontrollieren werden, so die tschechischen Gesundheitsbehörden.
Impfschlusslichter: Bulgarien und Rumänien melden Rekordzahl von COVID-19-Todesfällen
Bulgarien, das EU-Mitglied mit dem niedrigsten Prozentsatz an gegen COVID-19 Geimpften (25,3 %), meldete am Dienstag (2. November) eine Rekordzahl von 310 Todesfällen, während Rumänien, das am zweitwenigsten geimpfte Land, ebenfalls einen Rekordwert von 591 erreichte.