Handel-Archiv

  • “TTIP muss für Entwicklungsländer nicht zwangsweise negativ sein”

    Entwicklungspolitik 13-05-2016

    Alle sprechen über die Einhaltung von Standards und die Wahrung europäischer oder amerikanischer Interessen, wenn es um TTIP geht. Aber wie wirkt sich ein mögliches Abkommen auf die Entwicklungsländer aus, deren Zugänge zu den globalen Märkten damit ebenfalls verhandelt werden?

  • MEP: EU-Abkommen mit Indien darf nicht Wettlauf nach unten bringen

    Globales Europa 09-05-2011

    Das Freihandelsabkommen, das derzeit zwischen Indien und der EU ausgehandelt wird, müsse eine klare Verpflichtung zur Einhaltung internationaler Sozial- und Umweltstandards beinhalten, fordert Graham Watson MEP, Chef der EU-Indien-Delegation des Europäischen Parlaments.

     

    Der EU-Parlamentarier Graham Watson von den britischen Liberalen sprach vor der heutigen (9. Mai) Debatte in Straßburg über das EU-Freihandelsabkommen mit Indien mit Daniela Vincenti-Mitchener von EURACTIV.com.

     

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  • Kanadischer Energiechef: Man muss eine globale CCS-Industrie mit Europa erstellen

    11-02-2011

    Die EU und Kanada müssten dem Direktor des kanadischen Flaggschiffsprogramms im Werte von 2 Milliarden kanadischen Dollar zufolge zusammenarbeiten, um die kontroverse Technologie der CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS) schneller auf den globalen Markt zu bringen.

    CO2-Abscheidung und –speicherung ist eine experimentelle neue Technologie, die darauf abzielt, das CO2 am Erzeugungsort anzusondern, es einzugrenzen und zu geologischen Formationen zu befördern, wo es gefahrlos gespeichert werden kann. Umweltschützer sagen, dass dies eine teuere Ablenkung von den wahrhaften Aufgaben, die man zur Bekämpfung des Klimawandels brauche, sowie ein Instrument der Industrie von fossilen Brennstoffen sei.

    Doug Lammie ist Direktor der CCS-Projekte in Alberta. Die Provinz beinhaltet etwa 85 Prozent der weltweiten Reserven an bituminösen Ölsanden, die auf Grund ihres Aussehens auch als „Teersande“ bekannt sind.

    Arthur Nelsen von EURACTIV führte das Gespräch.

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  • Herzog: Binnenmarktgesetz eine Chance für Bürger

    03-11-2010

    Der Vorschlag der Europäischen Kommission für ein Binnenmarktgesetz müsse in der ganzen EU debattiert werden, damit Bürger sich über den Binnenmarkt informieren und an grenzüberschreitendem Handel Geschmack finden könnten, so Philippe Herzog, Mitgründer des Think-Tanks „Confrontations Europe“, in einem Gespräch mit EURACTIV.

    Philippe Herzog ist Mitgründer des Think-Tanks „Confrontations Europe“ und ein früherer Europaabgeordneter und Professor. Er dient ebenfalls als Sonderberater des EU-Binnenmarktkommissars, Michel Barnier.

    Camille-Cerise Gessant von EURACTIV Frankreich führte das Gespräch.

  • Schneider: EU-Institutionen ignorieren die Versammlung der Regionen

    07-10-2010

    Die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten hätten während entscheidender Debatten zur Zukunft der europäischen Regionalpolitik und der 2020-Wachstumsstrategie für die kommenden zehn Jahre „keinerlei Kontakt“ mit dem Ausschuss der Regionen (AdR) aufgenommen. Dies sei ein großer Fehler, sagte AdR-Mitglied Michael Schneider.

    Der deutsche Politiker Michael Schneider ist Präsident der Mitte-Rechts Fraktion Europäische Volkspartei im Ausschuss der Regionen (AdR) und Berichterstatter für die AdR-Meinung „Beitrag der Kohäsionspolitik zur „Europa 2020“-Strategie“.

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  • Šemeta: EU und China müssen Zigarettenschmuggel bekämpfen

    Justiz und Inneres 30-08-2010

    Zigarettenschmuggel und gefälschte Designerwaren werden ganz oben auf der Agenda stehen, wenn Europas Kommissar für Betrugsbekämpfung, Algirdas Šemeta, diese Woche chinesische Beamte in Shanghai trifft. Der Kommissar sagte EURACTIV, die EU habe ein „enormes Problem“ mit illegalen Gütern, die aus China auf den europäischen Markt geraten.

    Algirdas Šemeta ist der europäische Kommissar für Steuern und Zollunion, Audit und Betrugsbekämpfung.

    Gary Finnegan führte das Gespräch.

     

  • Hedegaard: „Besteuer, was jemand verbrennt, nicht, was er verdient”

    28-06-2010

    „Besteuert nicht, was jemand verdient, sondern, was er verbrennt“, sollte die Reaktion der EU sein, um unsere Wohlfahrtgesellschaft zu erhalten, sagte die EU-Kommissarin für Klima-Aktion Connie Hedegaard EURACTIV in einem Interview und drückte ihre Unterstützung für eine CO2-Steuer aus. Sie sprach vom Fortschritt in den internationalen Klimaverhandlungen und den Anstrengungen der EU, in führender Position zu bleiben.

    Connie Hedegaard ist die EU-Kommissarin für Klima-Aktion und ehemalige dänische Ministerin für Klimawandel und Energie.

    Das Gespräch führten Daniela Vincenti-Mitchener und Susanna Ala-Kurikka.

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  • Wirtschaftsprüfer: Geschäftswelt enttäuscht von langsamem Aufschwung

    21-04-2010

    Europas behutsamer wirtschaftlicher Aufschwung erweise sich als „langsamer und schwächer“ als erhofft, so Emmanouil Schizas, ein leitender Berater des Verbands der Wirtschaftsprüfer (Association of Chartered Certified Accountants, ACCA). Er sagte gegenüber EURACTIV Deutschland, dass früherer Optimismus durch die Unterstützung der Regierung angefeuert wurde, die sich jedoch nicht aufrechterhalten ließe.
    Emmanouil Schizas is an SME policy advisor for the ACCA, where he deals with access to finance, late payments and the public procurement market. He is also editor of the ACCA Global Economic Conditions Survey and acts as the secretariat to the ACCA UK SME Committee.
    He was speaking to Daniel Tost of EURACTIV.de.

  • KMU-Zentrum der EU: Indien im Mittelpunkt von grünem Wachstum

    24-02-2010

    Eine rasch wachsende Mittelklasse und die zunehmende Bedeutung grüner Industriezweige machen Indien zu einem attraktiven Standort für expandierende europäische Unternehmen. Jedoch macht das Bewusstsein für unterschiedliche Unternehmenskulturen und Gesetze vor Ort den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern aus. Dies sagte Poul Jensen, Leiter des European Business and Technology Centre in Indien, in einem Interview mit EURACTIV.
    Poul V. Jensen ist Leiter des European Business and Technology Centre in Indien.
    Er sprach mit Gary Finnegan.
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  • Unternehmensverband: Neue EU-Botschaften könnten sich für KMU einsetzen

    08-02-2010

    Der neue Europäische Auswärtige Dienst (EAD) könnte für Kleinunternehmen, die auf ausländischen Märkten Fuß fassen wollen, eine erste Anlaufstelle sein, so Adrian van den Hoven, Direktor für internationale Beziehungen bei Business Europe. In einem Interview mit EURACTIV unterstrich er, dass KMU in Schwellenländern wie China vor besonderen Herausforderungen stünden, da ihnen zum Beispiel Protektionismus und Rechte am geistigen Eigentum große Probleme bereiteten.Adrian van den Hoven ist Direktor für internationale Beziehungen bei BusinessEurope. Er sprach mit Gary Finnegan. Um eine Kurzfassung dieses Interviews zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • Eurochambres: Abschluss der Doha-Gespräche würde Konjunktur ankurbeln

    02-02-2010

    Ein Durchbruch bei den stockenden Welthandelsgesprächen wäre für europäische Unternehmen ein Segen und würde Firmen bei der Entwicklung neuer Absatzmärkte in Schwellenländern helfen. Dies sagte Alessandro Barberis, Präsident des Dachverbands der europäischen Handelskammern Eurochambres.
    Alessandro Barberis ist Präsident von Eurochambres.
    Er sprach mit Gary Finnegan.
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  • Crossick: Ende des Waffenembargos kann EU-chinesischen Stillstand überwinden

    Globales Europa 30-11-2009

    Obwohl die EU in das heutige (30. November) EU-chinesische Gipfeltreffen mit einer dank des Lissabon-Vertrags neu geregelten Einstellung hineingehen wird, sollte man vom Treffen keinen großen Wendepunkt erwarten, solange Europa sich nicht dazu verpflichtet, sein Waffenembargo gegen China aufzuheben. So argumentiert Stanley Crossick, Gründungsmitglied und Vorsitzender des European Policy Centre (EPC), in einem Interview mit EURACTIV.

    Stanley Crossick ist Direktor und Gründungsmitglied des European Policy Centre sowie Senior Fellow am Brussels Institute of Contemporary China Studies (BICCS). 

    Er sprach mit Giacomo Fassina.

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  • Think-Tank: Globale Ernährungssicherung ‚durch Liberalisierung in Gefahr’

    Landwirtschaft 24-11-2009

    Eine vollkommene Liberalisierung des weltweiten Handels mit Agrarprodukten ohne jegliche Regeln würde die weltweite Ernährungssicherung bedrohen, da private Investmentfonds riesige Landmengen in Entwicklungsländern kaufen würden und gewinnorientiert statt zur Ernährung der Armen produzieren würden. Davor warnte Jacques Carles, Gründer des französischen Think-Tanks Momagri.

    Jacques Carles is Gründer und geschäftsführender Direktor von 
    Momagri
    , 'Mouvement pour une organisation mondiale de l'agriculture', ein französischer Think-Tank zur Landwirtschaft.

    Er sprach mit Outi Alapekkala von EURACTIV.

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  • Getränkeindustrie bevorzugt Selbstregulierung

    12-03-2009

    Während die Getränkevertreiber sich freiwillig zur Befolgung von neuen Richtlinien verpflichten, betont die Spirituosenindustrie, dass Selbstregulierung schneller funktioniere als gesetzliche Maßgaben und betont, man habe kein Interesse, bei Minderjährigen für seine Produkte zu werben.

    Elizabeth Crossick ist die Vorsitzende des Forums für verantwortungsbewussten Alkoholgenuss (Forum for Responsible Drinking, EFRD).

  • Atlantikrat: Obama kann von Europas „Softpower” lernen

    Prioritäten der EU für 2020 14-01-2009

    Unter Barack Obama könnten die USA von Europa lernen, wie sie ihre “massive” Softpower in globalen Krisen besser einsetzen können, erklärte Fred Kempe, Vorsitzender des Atlantikrats der USA, eines führenden Think Tanks aus Washington, EURACTIV in einem Interview.

    Fred Kempe ist der Vorsitzende und Geschäftsführer des Atlantikrats der Vereinigten Staaten, eines führenden Think Tanks für Außenpolitik in Washington.

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  • Wissenschaftler: Obamas Protektionismus reines ‚Wahlkampfgerede’

    Wahlen in der EU 28-10-2008

    Es sei unwahrscheinlich, dass Barack Obama seine protektionistische Rhetorik in konkrete Maßnahmen umsetzen werde, sollte er als Sieger aus den US-Präsidentschaftswahlen am 4. November hervorgehen. Das sagte John Glenn vom German Marshall Fund in einem Interview mit EURACTIV.

    John Glenn ist Leiter des außenpolitischen Programms des German Marshall Fund (GMF) in Washington, D.C.

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  • Türkischer Geschäftsmann: Reformprozess ist wichtiger als tatsächlicher EU-Beitritt

    11-07-2008

    Für die Türkei sei der durch die EU-Beitrittsgespräche ausgelöste Reformprozess wichtiger als der Beitritt selbst, sagte Murat Yalçintas, der Präsident der Handelskammer Istanbul in einem Interview mit EURACTIV.

    Murat Yalçintas ist der Präsident der Handelskammer Istanbul und gegenwärtig zudem Präsident der ASCAME, der Vereinigung der Industrie- und Handelskammern des Mittelmeers. 

  • Europaabgeordneter: Lissabon-Agenda muss aktualisiert werden

    Jugend und Bildung 30-06-2008

    Gegenwärtige Herausforderungen wie der Klimawandel und die Kraftstoff- und Lebensmittelkrise machten eine Aktualisierung der Lissabon-Agenda notwendig, sagte der rumänische Europaabgeordnete Daniel Daianu (ALDE) in einem Interview mit EURACTIV.

    Der rumänische Europaabgeordnete Daniel Daianu (ALDE) ist auch ein Professor für Wirtschaftswissenschaften und ehemaliger Wirtschaftsminister. Er richtete jüngst im Europäischen Parlament den Kontest JA-YE Europe Enterprise Challenge 2008 aus, bei der junge Unternehmen aus ganz Europa anwesend waren.

  • Mineta: Haltung der USA zu Kyoto ‚wird sich letztlich ändern‘

    Globales Europa 09-06-2008

    Die Vereinigten Staaten waren in den vergangenen sechs Jahren "unerlaubt abwesend", wenn es um Klimafragen ging. Die Situation werde sich jedoch nach den Wahlen im November 2008 ändern – "egal, wer als Sieger aus dieser Wahl hervorgeht", sagte Norman Mineta, der ehemalige Verkehrsminister unter US-Präsident George W. Bush, in einem Interview mit EURACTIV.

    Norman Mineta ist der ehemalige Verkehrsminister der Regierung von George W. Bush.

  • Britischer Minister unterstützt stärkere EU-Entwicklungspolitik

    08-04-2008

    Die reichsten Länder müssten ihren Verpflichtungen nachkommen, ihre Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7% ihres BSP zu erhöhen. Andernfalls wären die Milleniums-Entwicklungsziele zum Scheitern verurteilt, sagte der britische Minister für Entwicklung, Gareth Thomas, in einem Interview mit EURACTIV.

    Gareth Thomas ist der britische Minister für Entwicklung.

  • Žiga Turk: Europa muss die ‚Kreativwirtschaft‘ unterstützen

    12-03-2008

    Die Lissabon-Ziele der EU zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie von wissenschaftlichen Innovationen seien nur “eine Seite der Medaille”, sagte Sloweniens Minister für Wachstum, Žiga Turk, in einem Exklusivinterview mit EURACTIV. Er ist der Meinung, dass die EU von ihrer weltweiten Führungsrolle im Bereich der schönen Künste Gebrauch machen könne, um schneller als ihre Konkurrenten neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln – jedoch nur, wenn es ihr gelinge, einen Fortschritt hinsichtlich geistigen Eigentums und IT-Infrastruktur zu erlangen.

    Žiga Turk ist Sloweniens Minister für Wachstum.

  • Kommission wägt Optionen für CO2-Grenzsteuer ab

    Klimawandel 28-02-2008

    Es müsse noch viel getan werden, bevor die Kommission einen Vorschlag für einen möglichen ‚Anpassungsmechanismus’ vorlege, um EU-Industrien zu entschädigen, die einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Ländern erlitten, in denen weniger strikte CO2-Vorschriften gälten. Diese Meinung vertritt Jos Delbeke, ein hoher Beamter der Generaldirektion Umwelt der Kommission.

    Jos Delbeke ist stellvertretender Generaldirektor der GD Umwelt der Kommission.

  • Jeremy Rifkin: ‚Europa kann die dritte industrielle Revolution anführen’

    31-01-2008

    Klimawandel und die Erschöpfung der Ölreserven gehen schneller vonstatten als angenommen. Die politischen Maßnahmen, die man derzeit ergreife, würden unzureichend sein, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, so der führende Ökonom Jeremy Rifkin in einem Interview mit EURACTIV Frankreich. Er ruft die EU auf, die Führungsrolle für eine „dritte industrielle Revolution“ zu übernehmen.

    Der führende US-Ökonom Jeremy Rifkin ist der Präsident der Stiftung für ökonomische Trends.

  • O’Sullivan: ‚Wir haben beinahe das Ende von Doha erreicht‘

    08-10-2007

    Der Generaldirektor der Kommissionsabteilung für Handel, David O’Sullivan, teilte EURACTIV mit, dass er optimistisch bleibe: die Welthandelsgespräche könnten nach wie vor erfolgreich beendet werden, sogar wenn dies bedeuten würde, dass die EU mehr Konzessionen im Bereich landwirtschaftlicher Zölle bringen müsse. In diesem Kontext erinnerte er die 27 Mitgliedstaaten daran, wie sehr sie von Freihandel und Globalisierung profitiert hätten.

    David O’Sullivan ist Generaldirektor der GD Handel der Europäischen Kommission.

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