Globales Europa-Archiv

  • Sudan zu Europäern: „Wir sind hocherfreut über die Chinesen“

    20-12-2011

    Interview mit Botschafter Baha Aldin HanafiDie Europäer werden nichts von Sudans natürlichen Ressourcen bekommen, wenn sie weiter darauf warten, bis Frauen anständig behandelt werden, bis Menschenrechte und Demokratie perfekt sind, sagt Baha Aldin Hanafi, Botschafter der Republik Sudan, im Interview mit EURACTIV.de.

  • Neuer Honeymoon zwischen China und Europa?

    28-09-2011

    Interview mit Horst Löchel (FSFM)Mit welchen Interessen Peking sich in krisengeschüttelten Euro-Ländern engagiert, verrät der Ökonom und China-Experte Horst Löchel (Frankfurt School of Finance & Management) im Interview mit EURACTIV.de. Außerdem erklärt Löchel, wann Wohlstand zum Problem für den autoritären Staatskapitalismus in China wird, und wie im Reich der Mitte die Dauerkrise des Westens ankommt.

  • Kennard: Libyen-Krieg veränderte transatlantische Beziehungen

    09-09-2011

    Amerikas EU-Botschafter im EURACTIV-InterviewDie Durchsetzung der Flugverbotszone über Libyen sei ein großartiges Beispiel für die neue Ära amerikanischer Leadership, die US-Präsident Barack Obama eingeführt habe und die als multilaterales Engagement zu verstehen sei. Der amerikanische Botschafter bei der EU, William E. Kennard, sprach darüber mit EURACTIV in Brüssel.

  • Finnische Präsidentin: „Wir haben den Lissabon-Vertrag überschätzt“

    Nachhaltige Entwicklung 17-06-2011

    Die EU hat die Wichtigkeit des Lissabon-Vertrag überschätzt und die Völkergemeinschaft stellt sich noch immer die Frage, wer auf internationaler Ebene im Namen der Europäischen Union spricht, sagte die finnische Präsidentin, Tarja Halonen, in einem Exklusivinterview mit EURACTIV.

  • D’Alema: EU läuft Gefahr, die historische Chance des arabischen Frühlings zu verschwenden

    14-06-2011

    Europa sollte eine viel aktivere Außenpolitik betreiben - insbesondere durch eine eindeutige Unterstützung der arabischen Revolutionen. Ansonsten gehe Europa das Risiko ein, eine historische Chance zu verpassen, was später gegen die EU sprechen könnte. Dies sagte der ehemalige italienische Premierminister Massimo D'Alema in einem Exklusivinterview mit EURACTIV.

  • Präsident der Generalversammlung: Verhandlungen zur Reform des UN-Sicherheitsrates müssen jetzt beginnen

    08-06-2011

    Genug gesprochen: Der Glaubwürdigkeit halber müssen die Länder mit echten Verhandlungen zur Reform des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen (UN) beginnen, sagt Joseph Deiss, Präsident der UN-Generalversammlung (GV), in einem Exklusivinterview mit EURACTIV.

  • Russland zur EU: „Nobody is perfect“

    10-05-2011

    Russland zeige Verständnis für die gegenwärtigen Probleme, die den EU-Integrationsprozess behindern – ebenso wie EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy nie öffentliche Kritik an der Menschenrechtssituation in Russland geübt habe, "weil er das nachvollziehen kann". Das sagte der russische Botschafter bei der EU, Vladimir Chizhov, in einem Exklusivinterview mit EURACTIV.

  • Israelischer Botschafter: Anerkennung des Staates Palästina könnte Gewaltausbruch auslösen

    09-05-2011

    Palästinensische Pläne zur Eigenstaatlichkeit vor den UN im September könnte Blutvergießen zur Folge haben, warnt Israels Botschaft in Brüssel, Ran Curiel. Stattdessen sollte sich die EU an die Prinzipien des Nahostquartetts halten und damit Israel bei den Verhandlungen über einen palästinensischen Staat helfen.

  • MEP: EU-Abkommen mit Indien darf nicht Wettlauf nach unten bringen

    09-05-2011

    Das Freihandelsabkommen, das derzeit zwischen Indien und der EU ausgehandelt wird, müsse eine klare Verpflichtung zur Einhaltung internationaler Sozial- und Umweltstandards beinhalten, fordert Graham Watson MEP, Chef der EU-Indien-Delegation des Europäischen Parlaments.

     

    Der EU-Parlamentarier Graham Watson von den britischen Liberalen sprach vor der heutigen (9. Mai) Debatte in Straßburg über das EU-Freihandelsabkommen mit Indien mit Daniela Vincenti-Mitchener von EURACTIV.com.

     

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  • Menschenrechtskommissar: EU-Chefs halten sich nicht an Grundprinzipien

    Justiz und Inneres 05-05-2011

    Die EU verschließe sich Einwanderern immer mehr, und einige ihrer führenden Politiker übten Verrat an humanitären Grundsätzen, sagte Thomas Hammarberg, Kommissar für Menschenrechte des Europarates, in einem Exklusivinterview mit EURACTIV.

    Bevor er 2005 zum Kommissar für Menschendrechte ernannt wurde, hat Thomas Hammerberg mehrere Jahrzehnte lang an der Förderung der Menschenrechte in Europa und weltweit gearbeitet.

    Er war Generalsekretär von Amnesty International und wurde 1977 im Namen der Londoner Nichtregierungsorganisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

    Georgi Gotev, Senior Redakteur von EURACTIV, führte das Gespräch.

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  • Lehrerin: Bei Tora Bora „werden wunderschöne Blumen blühen“

    04-05-2011

    Bei Tora Bora – einer der „unheimlichsten“ Gegenden Afghanistans, wo man lange Zeit das Versteck Bin Ladens vermutet hatte – könnte es statt der Selbstmordattentäter einmal „Krankenpfleger, Lehrer, gute Hausfrauen und Ehemänner“ geben, ist Mina Wali, Gründerin einer Privatschule in dem unterentwickelten Gebiet, im Gespräch mit EURACTIV überzeugt.

    Mina Wali lebte 28 Jahre lang in den Vereinigten Staaten und kehrte 2005 nach Afghanistan zurück, um zum Wiederaufbau in ihrer Heimat beizutragen. 2006 eröffnete sie ihre erste „Hope of Mother“-Schule, die 400 Schüler zählt.

    Georgi Gotev, EURACTIVs Senior Redakteur, führte das Gespräch.

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  • MdEP: Erweiterter Arbeitsmarkt braucht sozialen Dialog

    Soziales 02-05-2011

    Sozialer Dialog werde auf dem erweiterten EU-Arbeitsmarkt immer wichtiger und stelle einen der Bereiche dar, bei denen die EU ihre Mitgliedsstaaten am besten unterstützen könne, sagte die deutsche Europaabgeordnete Nadja Hirsch (ALDE) EURACTIV Ungarn in einem Exklusivinterview.

    Nadja Hirsch ist eine Psychologieabsolventin und ausgebildete Wirtschaftsmediatorin. Sie hat lange als Stadträtin in München gearbeitet. Im Europäischen Parlament vertritt Nadja Hirsch die Liberalen in den Ausschüssen für Beschäftigung & Soziales, Kultur & Bildung und bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres.

    Dániel Antal und Rita Kiss von EURACTIV Ungarn führten das Gespräch.

  • Hirsch: Wille zur konstruktiven Migrationspolitik fehlt

    28-04-2011

    Nadja Hirsch im EURACTIV.de-InterviewDie Europaabgeordnete Nadja Hirsch spricht im EURACTIV.de-Interview über den Wandel des Freiheitsbegriffs und über die FDP-interne Neuausrichtung. Hirsch warnt vor einer angstgesteuerten Schengen-Reform und fordert eine konstruktive Migrations- und Asylpolitik auf europäischer Ebene.

  • Indischer Abgeordneter Tharoor: Europa soll Indien nicht belehren

    19-04-2011

    Während es in den Beziehungen zwischen Indien und China oder zwischen Indien und den Vereinigten Staaten immer wieder Spannungen gibt, ist die Beziehung zwischen Indien und Europa ungetrübt – außer wenn Europa versucht, sich mit Ratschlägen zu sehr in die inneren Angelegenheiten Indiens einzumischen. Das sagte Shashi Tharoor, ehemaliger Untergeneralsekretär der UN und Mitglied des indischen Parlaments, im Interview mit EURACTIV.

    Shashi Tharoor ist ein prominentes Mitglied des Lok Sabha, des indischen Parlaments. Zuvor war er Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen und Staatssekretär im Außenministerium.

    Daniela Vincenti-Mitchener, EURACTIVs Redaktionsleiterin, führte das Gespräch.

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  • Štefan Füle: EU wird es nicht erlauben, dass die arabischen Revolutionen „gestohlen“ werden

    Ukraine 13-04-2011

    Die Europäische Union stifte keine Revolutionen in der arabischen Welt an, noch versuche sie, anderen ihre Werte aufzuerlegen. Sobald aber die Völker Tunesiens, Ägyptens und anderer Länder den Weg der Reform einschlagen, werde die EU nicht erlauben, dass diese Revolutionen „gestohlen“ würden, erklärte der Kommissar für Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, Štefan Füle, EURACTIV in einem Exklusivinterview.

    Der EU-Kommissar für Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, Štefan Füle, ist ein Berufsdiplomat, der vorher als tschechischer Botschafter bei der NATO und in Litauen fungierte.

    Georgi Gotev, EURACTIVs Senior Redakteur, führte das Gespräch.

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  • Botschafterin: EU noch „weit weg“ für Indien

    12-04-2011

    Die Europäische Union müsse zeigen, dass sie einen Mehrwert anbieten könne, wenn sie wolle, dass ein wachsender Riese wie Indien sie als vollwertigen Partner in auswärtigen Angelegenheiten betrachte. Ansonsten werde Neu-Delhi weiterhin mit den einzelnen Mitgliedsstaaten verhandeln, sagte EU-Botschafterin Danièle Smadja in einem Interview mit EURACTIV.

    Danièle Smadja ist Botschafterin der Europäischen Union in Indien. Sie wurde am 20. September 2007 in dieses Amt berufen.

    Seitdem sie 1978 anfing, für die Europäische Kommission zu arbeiten, hat Smadja mehrere Ämter in den Außenangelegenheiten der EU bekleidet.

    Daniela Vincenti-Mitchener, EURACTIVs Redaktionsleiterin, führte das Gespräch in Neu-Delhi.

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  • Meinungsmacher: Libyenkrise bedrohe deutsch-französische Beziehungen nicht

    24-03-2011

    Frankreich habe Recht gehabt, entschieden gehandelt zu haben, um Muammar Gaddafi von einem Blutbad in Bengasi abzuhalten, und der Abstand, der in Berlin gegenüber der französischen Position genommen worden sei, würde die deutsch-französischen Beziehungen nicht bedrohen, erklärte Dominique Moïsi, Gründer und Senior Advisor beim Ifri (dem Französischen Institut für Internationale Beziehungen), EURACTIV in einem Exklusivinterview.

    Dominique Moïsi ist auch Mitglied der Bilderberg Gruppe, der geheimen jährlichen Treffen, die seit 1954 für Kontroverse sorgen.

    Georgi Gotev, EURACTIV Senior Redakteur, führte das Gespräch.

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  • Antikommunistischer Leader: Arabische Revolutionen haben kein klares Ziel

    08-03-2011

    Der Hauptunterschied zwischen den Revolutionen in Osteuropa 1989 und der derzeitigen Welle von „Jasminrevolutionen“ sei, dass es schwierig zu sagen sei, in welche Richtung die Unruhen in der arabischen Welt gingen, und noch schwieriger, was genau jede von ihnen ablehne, erklärte Philip Dimitrov, ein bulgarischer antikommunistischer Anführer, EURACTIV in einem Exklusivinterview.

    Philip Dimitrov ist EU-Botschafter in Georgien. Er war von 1991 bis 1992 Premierminister Bulgariens und hat nach einem gescheiterten Vertrauensvotum, das er selbst einberufen hatte, die Macht verloren.

    Er fungierte auch als Botschafter seines Landes bei den Vereinten Nationen und in den Vereinigten Staaten.

    Georgi Gotev, EURACTIVs Senior Redakteur, führte das Gespräch.

  • Generaldirektorin der UNESCO: „Weltarmut hat ein weibliches Gesicht“

    Sprachen und Kultur 07-03-2011

    Trotz einigen Fortschrittes in der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter bestünden negative Trends weiter. In einigen Schwellenländern habe man sogar Rückgänge erlebt. Dies erklärte Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO, EURACTIV in einem Exklusivinterview zum Anlass des hundertsten Weltfrauentags.

    Irina Bokova ist Berufsdiplomatin aus Bulgarien. Sie fungierte als Vizeaußenministerin ihres Landes, verantwortlich für europäische Integration.

    Derzeit ist sie Generaldirektorin der UNESCO, der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

    Georgi Gotev, EURACTIVs Senior Redakteur, führte das Gespräch.

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  • Migration der Wartenden

    15-02-2011

    Interview mit Michael Hippler (Misereor)In allen Städten entlang der nordafrikanischen Mittelmeerküste warten Menschen auf die Einreise in die EU, erklärt der Flüchtlingsexperte Michael Hippler im Interview mit EURACTIV.de. Aufgrund der Umwälzungen in Nordafrika und nachlassender Grenzkontrollen sei mit einer Zunahme der Migration zu rechnen. Die Menschen bereits in Afrika zu stoppen, löse das Problem nicht, sondern halte es lediglich von Europa fern. In Deutschland fehle ein überzeugendes Einwanderungsgesetz.

  • Polnischer Minister: EU-Budget wird zum „Zeichen unseres Ehrgeizes“

    Ukraine 14-02-2011

    Die kommende polnische EU-Präsidentschaft werde eine Zeit sein, während der man über die Prinzipien des zukünftigen EU-Haushaltes reden könne – eines modernen, ehrgeizigen Haushalts, erklärte der polnische Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, Miko?aj Dowgielewicz, EURACTIV in einem Exklusivinterview.

    Miko?aj Dowgielewicz hat für Pat Cox gearbeitet, als der Letztere Präsident des Europäischen Parlaments war. Er fungierte auch als Pressesprecher der Europäischen Kommission und als Mitglied des Kabinetts der ehemaligen Vizepräsidentin der Kommission Margot Wallström.

    Als polnischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten wird er während der kommenden polnischen EU-Präsidentschaft in der zweiten Hilfe 2011 eine Schlüsselrolle spielen.

    Georgi Gotev, EURACTIVs Senior Redakteur, und Christophe Leclercq, EURACTIVs Herausgeber, führten das Gespräch.

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  • Flüchtlingswelle: „Deutschland muss solidarisch sein“

    14-02-2011

    Interview mit Wolfgang Grenz (Amnesty International)Nach den Revolutionen in Nordafrika fliehen mehr Menschen als zuvor nach Südeuropa. "Die EU-Mitgliedsstaaten müssen sich gegenüber Italien solidarisch zeigen und bereit sein, Asylsuchende abzunehmen", sagt Wolfgang Grenz im Interview mit EURACTIV.de

  • Professorin: Europa kann um den Nahen Osten keine Mauer errichten

    Mittelmeerraum & Süden 11-02-2011

    Die Ereignisse in Ägypten hätten Rosemary Hollis zufolge, einer Professorin an der Londoner „City University“, die Welt zu einem Wendepunkt gebracht und Europa müsse sich entscheiden. Wenn die EU den arabischen Handel und die arabische Energie wolle, erklärte Hollis gegenüber EURACTIV, werde sie ihrer Komplizenschaft mit Diktatoren ein Ende setzen und mehr Einwanderer aus dem Nahen Osten akzeptieren müssen.

    Rosemary Hollis ist ehemalige Forschungsdirektorin am „Royal Institute for International Affairs“. Sie ist derzeit Professorin für politische Nahoststudien an der „City University“ und Direktorin der „Olive Tree Scholarship Foundation“.

    Arthur Nelsen von EURACTIV führte das Gespräch.

  • Botschafter: Marokko ist Zugpferd der EU für den Maghreb

    Mittelmeerraum & Süden 03-02-2011

    Marokko, ein stabiles Land, das von Schwierigkeiten umgeben sei, sei dazu bereit, die Rolle eines „Zugpferds“ für die ganze Region zu spielen, sofern auch die EU ihre Verantwortungen übernehme. Dies erklärte Botschafter Menouar Alem, der die Mission des Königreichs Marokko bei der Europäischen Union leitet, EURACTIV in einem Exklusivinterview.

    Menouar Alem ist ein Berufsdiplomat. Bevor er nach Brüssel kam, war er Direktor für europäische Angelegenheiten im Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Zusammenarbeit des Königreichs Marokko.

    Georgi Gotev, EURACTIVs Senior Redakteur, führte das Gespräch.

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