Forschung-Archiv

  • Zur Subventionierung von Schlüsseltechnologien

    Standpunkt | Binnenmarkt 23-08-2012

    CEP-AnalyseDie Kommission benennt sechs für die EU essentielle Schlüsseltechnologien und entwickelt eine industriepolitische Strategie zu ihrer Förderung. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Eine politische Auswahl von Schlüsseltechnologien ist nicht erfolgreicher als eine Auswahl durch Wettbewerb. Die Subventionierung von Schlüsseltechnologien verzerrt den Wettbewerb umso mehr, je weiter man sich von der Förderung der Grundlagenforschung entfernt.

  • Europas Unternehmen wollen in Forschung und Entwicklung investieren

    Nachrichten 20-08-2012

    Trotz Krise: Unternehmen in der EU gehen davon aus, dass ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) im Zeitraum 2012-2014 jährlich um durchschnittlich vier Prozent steigen werden.

  • Verfahren zur Festsetzung von Arzneimittelpreisen

    Standpunkt 13-08-2012

    CEP-AnalyseDie EU-Kommission will die nationalen Verfahren zur Festsetzung von Arzneimittelpreisen transparenter und schneller machen. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Brüssel beseitigt die wesentlichen Möglichkeiten der Mitgliedstaaten für Verschleppungen. Auch das neue Rechtsmittelverfahren für das Verfahren zur Aufnahme in das Erstattungssystem sei essentiell. Allerdings habe die Kommission das Erfordernis des Rechtsschutzes für Preissenkung und Preisstopp übersehen.

  • Nanomaterialien: Kleine Helfer oder gefährliche Winzlinge

    Nachrichten 19-07-2012

    Nanoteilchen sind winzig, haben aber eine enorme Wirkung. Niemand weiß jedoch genau, welche Gefahren von der Nanotechnik für Mensch und Umwelt ausgehen. Politiker und Forscher fordern, die Risiken der Nanopartikel besser zu kontrollieren und intensiver zu untersuchen. Die EU-Kommission entscheidet im September, ob sie neue EU-Regulierungen vorschlägt.

  • Medikamententests: EU-Kommission will mehr Kontrolle und Transparenz

    Nachrichten 17-07-2012

    Tests von Arzneimitteln an Menschen sollen künftig EU-weit nach einheitlich strengen Kriterien erfolgen. Die EU-Kommission fordert einheitliche Prüfungsregeln, stärkere Transparenz und die Möglichkeit, in den Mitgliedsstaaten und in Drittländern Kontrollen durchzuführen.

  • EU-Mittel für „Intelligente Städte“ aufgestockt

    Nachrichten | Stadt der Zukunft 11-07-2012

    Die EU-Initiative "Intelligente Städte und Gemeinden" wird ausgebaut, die Mittel werden deutlich aufgestockt. In "Leuchtturmprojekten" soll die Entwicklung neuer Technologien gefo?rdert, die Zusammenarbeit von Kommunen und Industrie versta?rkt und die Städte besser vernetzt werden.

  • „Innovationsprojekte müssen näher am Markt sein“

    Nachrichten 10-07-2012

    Insgesamt 8,1 Milliarden Euro Fördergelder stehen seit Anfang dieser Woche für Forschungsprojekte in der EU zur Verfügung. Die EU-Kommission misst insbesondere der europa- und weltweiten Vernetzung von Forschungsvorhaben einen hohen Stellenwert bei.

  • Elektroautos auf Starthilfe angewiesen

    Nachrichten | Energie und Klimaschutz 25-06-2012

    Eine Million Elektroautos sollen 2020 auf Deutschlands Straßen rollen. Dieses Ziel der Bundesregierung wird ohne weitere Subventionen weit verfehlt, warnen Experten. Die Nationale Plattform Elektromobilität bietet eine Übersicht zum Entwicklungsstand der E-Mobility in Deutschland.

  • „Innovation fördern heißt Weichen für die Zukunft stellen“

    Standpunkt 22-06-2012

    Standpunkt von Marijn Dekkers (Bayer AG)Alle Argumente sprechen dafür, die Forschungsausgaben der Unternehmen steuerlich zu begünstigen, und viele andere Länder tun dies längst, schreibt Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG, in einem Namensbeitrag für EURACTIV.de. Deshalb sollte der Einstieg in die steuerliche Forschungsförderung jetzt auch in Deutschland endlich geschafft werden.

  • Hightech-Branche warnt vor Europas Standortnachteilen

    Nachrichten 19-06-2012

    Es sieht nicht gut aus für den Wirtschaftsstandort Europa: Es wird zu wenig in Forschung und Entwicklung investiert, es gibt zu wenige Fachkräfte und die Energiepreise sind zu teuer. Das erklärten gegenüber EURACTIV.de führende Manager des Halbleiterproduzenten Globalfoundries, der seine Produktionsstätte in Dresden allerdings kräftig ausbauen wird.

  • Zukunftstechnologien: Endspurt im Rennen um eine Milliarde Euro

    Nachrichten 15-06-2012

    Innerhalb der nächsten sechs Monate wird über EU-Fördermittel für Großprojekte in der Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) entschieden. Es geht um eine Milliarde Euro. Zur Auswahl stehen unter anderen Roboter als Begleiter und weltumspannende Informationssysteme, die Naturkatastrophen und menschliche Konflikte voraussagen könnten.

  • Intelligente Stromzähler gefährden Datenschutz

    Nachrichten | Energie und Klimaschutz 12-06-2012

    Intelligente Stromzähler werden die massive Sammlung personenbezogener Daten ermöglichen, warnt der Europäische Datenschutzbeauftragte. Die EU-Kommission solle prüfen, wie ein angemessenes Datenschutzniveau bei der Einführung intelligenter Messsysteme zu gewährleisten ist.

  • Überwachung schädlicher Chemikalien auf dem Prüfstand

    Nachrichten | Gesundheit und Verbraucherschutz 08-06-2012

    Die EU-Kommission hat die für Juni angekündigte Revision der EU-Verordnung zur Kontrolle gefährlicher Chemikalien (REACH) verschoben. Chemieunternehmen und Verbraucherschützer streiten nun weiter um den richtigen Umgang mit besorgniserregenden Stoffen.

  • Steuerliche Forschungsförderung

    LinksDossier 06-06-2012

    In den meisten EU-Mitgliedsstaaten gibt es steuerliche Maßnahmen zur Förderung von Forschung und Entwicklung. In Deutschland ist es noch immer nicht gelungen, die Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und eine steuerliche Forschungsförderung einzuführen - obwohl weitgehend Einigkeit in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft darüber besteht, dass dies sinnvoll wäre.

  • Zu wenig Öko-Innovationen in der EU?

    Standpunkt 30-05-2012

    CEP-AnalyseDer Kommission zufolge gibt es in der EU zu wenig Innovationen im Umweltbereich. Diese müssten beschleunigt und besser vermarktet werden. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Die Brüsseler Behörde erläutert weder, woran sie festmacht, dass es zu wenig Öko-Innovationen gibt, noch, warum diese gegenüber anderen Innovationen bevorzugt werden sollen.

  • Geräuschgrenzwerte: Innovationsanreize für leisere Kfz

    Standpunkt | Stadt der Zukunft 29-05-2012

    CEP-AnalyseDie Kommission will niedrigere Geräuschgrenzwerte für Kraftfahrzeuge und ein neues Prüfverfahren zur Messung des Geräuschpegels einführen. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Die Senkung der Geräuschgrenzwerte schafft Innovationsanreize für Hersteller, leisere Kfz zu entwickeln. Allerdings führen die vorgeschlagenen Reduktionsziele in Verbindung mit den relativ kurzen Anpassungszeiträumen zu einem Anstieg der Kfz-Preise.

  • Subventionen für CCS und energieintensive Unternehmen

    Nachrichten | Energie und Klimaschutz 24-05-2012

    Die EU lässt staatliche Subventionen für die Stahl- und Chemiebranche und weitere energieintensive Unternehmen zu. Hintergrund sind die steigenden Energiekosten, die sich ab 2013 mit dem Start der dritten Handelsphase des EU-Emissionshandelssystems ergeben. Der Industrielobby gehen die neuen EU-Regeln nicht weit genug.

  • EU-Datenschützer: ACTA bedroht Privatsphäre und Datenschutz

    Nachrichten | Digitale Agenda 24-04-2012

    Der Europäische Datenschutzbeauftragte sieht in ACTA die Gefahr "unakzeptabler Folgen für die Grundrechte". Der Grund: Das Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen definiert die angestrebten Maßnahmen nur mangelhaft.

  • ACTA: EU-Parlament soll Zustimmung verweigern

    Nachrichten | Binnenmarkt 23-04-2012

    Das EU-Parlament soll das umstrittene Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen ACTA ablehnen. EURACTIV.de dokumentiert die Anti-ACTA-Argumente, die der zuständige Berichterstatter David Martin (S&D, Großbritannien) diese Woche im EU-Parlament vorstellen wird.

  • ITER: „Weitere 650 Millionen Euro für das Milliardengrab“

    Nachrichten 20-04-2012

    Das EU-Parlament hat weitere 650 Millionen Euro für den Kernfusionsreaktor ITER genehmigt. Eine "dramatische Fehlinvestition in eine atomare Risikotechnologie", sagt die grüne EU-Abgeordnete Helga Trüpel.

  • Plagiat: Ungarns Präsident verliert Doktortitel

    Nachrichten 30-03-2012

    Ungarns Präsident Pál Schmitt wird der Doktortitel aberkannt. Er hat zahlreiche Abschnitte seiner Dissertation von anderen Autoren abgeschrieben, begründete die Budapester Semmelweis Universität diesen Schritt. Die Opposition fordert Schmitts Rücktritt.

  • „Es geht nicht um Datenschutz versus Sicherheit“

    Interview | Digitale Agenda 27-03-2012

    Interview mit Ann CavoukianDie Zukunft des Datenschutzes kann nicht allein durch die Einhaltung von Rechtsvorschriften gewährleistet werden, meint Ann Cavoukian. EURACTIV.de sprach mit der Datenschutzbeauftragten der kanadischen Provinz Ontario über die Sicherheit in der Cloud, über die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung und über das umstrittene EU-Fluggastdatenabkommen mit den USA.

  • Klaus Töpfer: Energiewende ist mehr als AKWs abschalten

    Nachrichten | Energie und Klimaschutz 09-03-2012

    Ein Jahr nach der Atomkatastrophe in Fukushima ist die Energiewende in Deutschland ins Stottern geraten, konstatiert Klaus Töpfer, Co-Vorsitzender der Ethikkommission zur sicheren Energieversorgung. Die IASS-Plattform "Energiewende" will daher Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammenführen und neue Impulse geben.

  • Der Marktzugang von Medikamenten

    LinksDossier 01-03-2012

    Der Marktzugang für innovative Arzneimittel ist in vielen EU-Mitgliedsstaaten häufig aufgrund von komplizierten Vorschriften und Erstattungsverfahren verzögert und wird teilweise sogar verweigert. Ein unmittelbarer Zugang zu verfu?gbaren innovativen Arzneimitteln kann fu?r Patienten jedoch lebensrettend sein und ihr Leiden erheblich verringern. Die EU-Kommission schlägt nun vor, die Entscheidungs­verfahren für die Preisfestsetzung und Kostenerstattung von Arzneimitteln in den Mitgliedsstaaten zu verschlanken und verkürzen.