Finanzdienstleistungen-Archiv

  • Europäische Pakte: Zeit für eine Wirtschaftsunion

    18-02-2011

    Der Vorschlag Deutschlands für einen „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ biete eine einmalige Chance, um eine wirkliche Wirtschafts- und nicht nur Währungsunion zu schaffen, sagt Maria João Rodrigues, Professorin für Wirtschaftspolitik und Sonderberaterin bei den EU-Institutionen. Allerdings warnte sie auch vor dem Risiko ernsthafter Spaltungen, die sich zu zeigen anfingen.

    Maria João Rodrigues ist Professorin für Europäische Wirtschaftspolitiken am Institut für europäische Studien (Freie Universität Brüssel) und Sonderberaterin bei den EU-Einrichtungen. Diesen Beitrag hat sie exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Neuer Plan zur Finanzierung von Start-ups muss mit mehr Transparenz der EIB einhergehen

    09-02-2011

    EU-Pläne, um Start-ups zu finanzieren, müssten mit mehr Transparenz von der Europäischen Investitionsbank (EIB) einhergehen, schreibt Isabella Besedova von dem „CEE (Mittel- und Osteuropa) Bankwatch Network“ in einem Exklusivkommentar für EURACTIV.

    Der folgende Kommentar wurde von Isabella Besedova von dem „CEE (Mittel- und Osteuropa) Bankwatch Network“ exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Die wirtschaftlichen Folgen von Silvio Berlusconi

    16-12-2010

    Die wirtschaftlichen Strategien des italienischen Premierministers mögen einen drastischen Fall seiner Beliebtheitswerte kurzfristig verhindert haben, aber letztlich würden sie fehlschlagen, schreibt Tito Boeri, Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Bocconi-Universität in Mailand.

    Tito Boeri ist Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Bocconi-Universität in Mailand und Direktor der „Fondazione Debenedetti“.

  • Die Lücke im Rentensystem überbrücken

    Prioritäten der EU für 2020 14-12-2010

    Da der Druck auf die europäischen Rentensysteme weiter wächst, könne und müsse die EU eine größere Rolle in der Rentenpolitik spielen, schreibt Andrea Moneta, Geschäftsführer von Aviva Europe, in einem Kommentar für EURACTIV.

    Der folgende Beitrag wurde von Andrea Moneta, dem Geschäftsführer von Aviva Europe, einer der weltgrößten Versicherungsgruppen und der größten in Großbritannien, an EURACTIV gesandt.

  • Der Euro kann nur gerettet werden, wenn Europa existiert

    10-12-2010

    Die politische Einheit in Europa sei wesentlich, um die Finanzmärkte vom Zweifel zu befreien und die gemeinsame Währung zu stabilisieren, schreibt Emma Bonino, Vizepräsidentin des italienischen Senats, frühere Kommissarin und ehemalige Europaabgeordnete.

    Der folgende Beitrag wurde von Emma Bonino, der Vizepräsidentin des italienischen Senats, früherer Kommissarin unter anderem für den Verbraucherschutz und ehemalige Europaabgeordnete, verfasst.

  • Wie groß ist der Notausgang?

    09-12-2010

    Mit Europas grundlegenden Problemen könne man einfacher umgehen, wenn die Finanzmärkte ruhiger wären, schreibt Daniel Gros, Direktor des „Centre for European Policy Studies“.

    Der folgende Beitrag wurde von Daniel Gros, Direktor des „Centre for European Policy Studies“, verfasst.

  • Ein neuer Kompromiss für eine nachhaltige Eurozone

    06-12-2010

    Die Eurozone müsse eine Systemkrise bekämpfen, aber aus der Zone auszutreten oder seinen Verpflichtungen nicht nachzukommen seien keine Lösungen. Ein neuer Kompromiss werde zwischen Mitgliedsstaaten und Finanzinvestoren benötigt, schreibt Maria João Rodrigues, Professorin für europäische Wirtschaftspolitik an der „Université Libre de Bruxelles“ und politische Beraterin bei den EU-Institutionen.

    Diese Analyse wurde von Maria João Rodrigues exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Ist die Europäische Union auf unaufhaltsamer Talfahrt?

    26-11-2010

    Europa sei nicht der verlorene Kontinent, wie manche es behaupteten. Im Gegenteil habe es großes Potential, wenn die EU sowohl innenpolitisch als auch international gesehen die richtige Strategie finde, argumentiert Philippe Maystadt, Präsident der Europäischen Investitionsbank in einem Kommentar, der an EURACTIV gesandt wurde.

    Der folgende Beitrag wurde von Philippe Maystadt, dem Präsidenten der Europäischen Investitionsbank, verfasst.

  • Der krumme Weg der Finanzreform

    26-11-2010

    Es ware übereilt, die angefangenen Finanzreformen als Fehlschläge abzuschreiben, schreibt Jean Pisani-Ferry, Direktor von Bruegel, einem internationalen wirtschaftlichen Think-Tank.

    Der folgende Beitrag wurde von Jean Pisani-Ferry, dem Direktor von Bruegel, einem internationalen wirtschaftlichen Think-Tank, verfasst. Er ist Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paris-Dauphine und Mitglied des Rats für Wirtschaftliche Analyse beim französischen Premierminister.

  • Klimawandel: Anpassungsfonds sollten Praxis der Mikrokredite annehmen, um die Anfälligsten zu erreichen

    Klima & Umwelt 25-11-2010

    Die EU-Mitgliedsstaaten müssten sich die Institutionen ansehen, die Mikrokredite vergeben und die als nützliche Wege dienen, die am stärksten gefährdeten Personen zu erreichen. Ansonsten riskierten sie es, die, die es am nötigsten hätten, an den Rand zu drängen, schreibt Christoph Pausch, Geschäftsführer der „European Microfinance Platform“, in einem exklusiven Kommentar für EURACTIV.

    Der folgende Beitrag wurde exklusiv an EURACTIV von Christoph Pausch gesandt. Er ist Geschäftsführer der „European Microfinance Platform“.

  • Der „Währungssperrgürtel“ Europas

    15-11-2010

    Der von der deutschen Regierung vorgeschlagene Umschuldungsmechanismus schiebe schwächere Eurozonenländer sofort in den Verzug hinein, schreiben Simon Johnson, ehemaliger Chefökonom des IWF, und Peter Boone, Vorsitzender der „Effective Intervention“ am Zentrum für „Economic Performance“ an der London School of Economics.

    Der folgende Beitrag wurde von Simon Johnson, einem ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF), und von Peter Boone, dem Vorsitzenden der „Effective Intervention“ am Zentrum für „Economic Performance“ an der London School of Economics, verfasst.

     

  • Deutschlands geopolitische Öffnung

    Globales Europa 12-11-2010

    Deutschland sei nicht länger ein geopolitisches Schachbrett und beginne, sich selbst wieder als große Weltmacht zu sehen. Es habe seine Interessen und nationale Strategie vor dem G20-Gipfel diese Woche kraftvoll vertreten, schreibt das „Global Intelligence“-Unternehmen Stratfor in einer Analyse.

    Diese Analyse wurde vom „Global Intelligence“-Unternehmen Stratfor verfasst.

  • Nicht nur Regierungen sind schuld an explodierenden Staatsschulden

    08-11-2010

    Obwohl die EU-Regierungen Verantwortung für ihre derzeitigen Schuldenprobleme trügen, sei dies nur die halbe Geschichte, da die Finanzkrise durch einen untragbaren Anstieg der privaten Schulden ausgelöst worden sei, schreibt Paul de Grauwe, Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Katholischen Universität Löwen in Belgien.

    Dieser Kommentar wurde zuerst auf Eurointelligence veröffentlicht.

  • Die Chance in Seoul: den IWF revitalisieren und stärken

    08-11-2010

    Vor dem G20-Treffen in Seoul argumentiert der ehemalige Außenminister Südkoreas Yoon Young-kwan, dass Spitzenpolitiker es inmitten eines Umdenkens der Beziehungen zwischen dem Staat und dem Markt vermeiden müssten, nach innen gerichtet zu sein und wertvolle Chancen zu verschenken. Stattdessen sollten sie bedeutenden Fortschritt zur Revitalisierung und Stärkung des IWF und der globalen finanziellen Regulierung machen.

    Der folgende Beitrag wurde von Yoon Young-kwan, der 2003-2004 südkoreanischer Außenminister war und derzeit Professor für internationale Beziehungen an der nationalen Universität Seoul ist, verfasst.

     

  • Ehrgeizig – ja; wirksam – vielleicht: die Vorschläge der Kommission zum Stabilitätspakt

    02-11-2010

    Wenn sie von der EU angenommen und umgesetzt würden, würden die Gesetzentwürfe der Europäischen Kommission eine neue Art der Koordinierung von Wirtschaftspolitiken in der Union darstellen, schreibt Nicolaus Heinen, ein Analyst bei Deutsche Bank Research.

    Diese Analyse wurde von Nicolaus Heinen für DB Research verfasst.

  • Wirtschaftsregierung: Wie die Debatte beim heutigen EU-Gipfel aussehen mag

    28-10-2010

    Die Hauptbedenken, die der Reform der Wirtschaftsregierung der EU zu Grunde liegen würden, ist das Vermeiden einer weiteren Verschuldungskrise – aber obwohl dies entscheidend sei, sollte sich Europa auch auf die Förderung eines nachhaltigen Wachstums für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit konzentrieren, schreibt Maria Joao Rodrigues, Professorin für Europäische Wirtschaftspolitiken an der Université Libre de Bruxellesund Politikberaterin für die EU-Institutionen. Im unten liegenden Entwurf stellt sie eine Debatte über die Revidierung der Wirtschaftsregierung nach.

    Diese Analyse wurde von Maria Joao Rodrigues an EURACTIV gesandt.

  • Die Struktur der interinstitutionellen Reformen

    27-10-2010

    Die Mitgliedsstaaten der EU müssten mit der Behauptung aufhören, dass sich der Euro in einer Krise befinde, und strengere Haushaltsregeln verfolgen, argumentiert Jürgen Stark, ehemaliger Vizepräsident der Deutschen Bundesbank und Vorstandsmitglied bei der Europäischen Zentralbank.

    Der folgende Gastbeitrag wurde von Jürgen Stark, ehemaligem Vizepräsidenten der Deutschen Bundesbank und einem Vorstandsmitglied bei der Europäischen Zentralbank, verfasst.

     

  • Warum der Stabilitätspakt bedeutungslos ist

    27-10-2010

    Frankreich und Deutschland drängten auf Sanktionen für die Eurozonenländer, die den Stabilitätspakt brechen. Doch steuerliche Verschwendung habe nur eine kleine Rolle in der Schuldenkrise gespielt und der Pakt sei der falsche Ausgangspunkt, schreibt Wolfgang Münchau von Eurointelligence in einem Beitrag im Oktober.

    Der folgende Beitrag wurde von Wolfgang Münchau von Eurointelligence verfasst.

  • Warum kann Rumänien die Krise nicht überwinden?

    21-10-2010

    Mittel- und Osteuropa habe zum Wirtschaftswachstum zurückgefunden, doch Rumänien sei nicht Teil dieser Entwicklung. Das Land müsse der Realität ins Gesicht sehen und seine Politik ändern, wenn es sich von der Krise erholen wolle, schreibt die rumänische Europaabgeordnete Corina Cretu (Sozialisten und Demokraten), ein Mitglied des Sonderausschusses des Europäischen Parlaments zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise.

    Dieser Kommentar wurde auf dem Gast-Blog der Webseite Blogactiv.eu veröffentlicht.

  • Ist Belgien das nächste?

    Wahlen in der EU 15-10-2010

    Da sich Belgiens politische Instabilität fortsetze, sehe die wirtschaftliche Zukunft des Landes immer unsicherer aus. Ob es das nächste Land sein werde, das in eine Verschuldungskrise gerate, hänge vom Szenario ab, das die Belgier am Ende auswählen würden, schreiben Susanne Mundschenk und Raphael Cottin, Geschäftsführerin und wissenschaftlicher Mitarbeiter von Eurointelligence.

    Der folgende Gastbeitrag wurde von Susanne Mundschenk und Raphael Cottin von Eurointelligence verfasst.

     

  • Europas Überdosis an Harmonie

    12-10-2010

    EU-Harmonisierung sei nicht für jeden Aspekt der Finazregulierung sinnvoll, schreibt Mojmír Hampl, Vizegouverneur der tschechischen Nationalbank und Mitglied des Wirtschafts- und Finanzausschusses der EU.

    Der folgende Beitrag wurde von Mojmír Hampl verfasst, dem Vizegouverneur der tschechischen Nationalbank und einem Mitglied des Wirtschafts- und Finanzausschusses der EU.

     

  • Wieso die Bankenrettungsstrategie der EU sich in eine politische und wirtschaftliche Katastrophe entwickelt

    08-10-2010

    Die Pauschalgarantie des irischen Premierministers, Brian Cowen, für die Banken des Landes war „eine der katastrophalsten politischen Entscheidungen der europäischen Nachkriegsgeschichte“. Dies liege an der mangelnden Strategie der EU, um die Probleme des Sektors zu lösen, schreibt Wolfgang Münchau von Eurointelligence und Mitherausgeber der "Financial Times".

    Der folgende Beitrag wurde von Wolfgang Münchau von Eurointelligence verfasst

  • Das europäische Semester: Was bedeutet es?

    06-10-2010

    Über die Reform der Überwachung der EU-Finanzmärkte hinaus wird ein „europäisches Semester“ ab 2011 sicherstellen, dass die nationalen Wirtschafts- und Steuerpolitiken in Brüssel bewertet werden, bevor sie die Mitgliedsstaaten annehmen. „Was bedeutet dies genau?“, fragt Nicolaus Heinen, ein Analytiker der Deutschen Bank (DB) Research, in einer Analyse im September.

    Diese Analyse wurde von Nicolaus Heinen, einem Analytiker der DB Research, verfasst.

     

  • SEPA: Intelligent und einfach

    Gesundheit & Lebensstil 24-09-2010

    Die Einrichtung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single Euro Payments Area, SEPA) für große Online-Überweisungen, die europäischen Firmen Kosten sparen und Verbrauchern größere Transparenz bringen könnte, sei einfach und logisch, schreiben Meta Zähres und Sophie Ahlswede von Deutsche Bank (DB) Research.

    Dieser Beitrag wurde von Meta Tähres und Sophie Ahlswede von DB Research verfasst.