Finanzdienstleistungen

25-04-2018

Die gefährliche Nähe der EZB zur Finanzindustrie

Sogar die EU-Ombudsfrau kritisiert die Mitgliedschaft des EZB-Präsidenten in einem exklusiven Finanz-Club. Gerade Notenbanker sollten über jeden Zweifel erhaben sein. Ein Kommentar.
12-01-2018

Mit Trump droht ein neuer Deregulierungswettlauf

Das globale Finanzsystem ist noch nicht sicher genug. Lockert man jetzt die Regeln, ist die nächste Krise nur eine Frage der Zeit. Eine Kolumne.
Außenpolitik 27-11-2017

Warum wir eine Europäische Entwicklungsbank brauchen

Die internationale Finanzarchitektur ist im Umbruch. Wenn Europa mit der Weltbank und den aufsteigenden asiatischen Akteuren in einer Liga spielen möchte, braucht es eine starke neue Institution. Warum eine Europäische Entwicklungbank diese Rolle gut ausfüllen könnte, sagt Peter Wolff.
10-11-2017

Wie diese Steuerflucht beendet werden könnte

Der Skandal um Steuerflucht wäre beendet, wenn alle Banken, die Geschäfte mit Off-Shore-Firmen tätigen, ihre Banklizenz im Euroraum verlören.
03-11-2017

Der Sparer ist das Opfer

Die USA heben langsam die Zinsen an. Großbritannien hat erst am Donnerstag die Leitzinsen erhöht. Im Euroraum geschieht dies nicht.
08-07-2011

Eine Geschichte zweier Zahlungsausfälle

Die Wirtschaftskrise Griechenlands ähnelt in vielerlei Hinsicht diejenige Argentiniens am Anfang der 2000er Jahren. Jedoch werde es viel weniger wahrscheinlich sein, dass die Griechen - sollten sie Argentiniens Modell folgen - ihre Schulden zurückzahlen, argumentiert Daniel Gros.
08-07-2011

Lagardes Herausforderungen

Christine Lagarde steht ein schwieriger Spagat bevor - zwischen Hilfe bei der Lösung der Krise der Eurozone, bei der sie bislang sehr involviert war, und der Bekämpfung möglicher Krisen in den Entwicklungsländern, erklärt Raghuram Rajan.
05-07-2011

Warum ist die Europäische Zentralbank noch das Spielzeug der Politiker?

Da die Europäische Zentralbank im Alltag der einfachen Bürger eine wachsende Rolle spielt, ist es höchste Zeit, dass der Prozess zur Auswahl ihres Präsidenten demokratischer wird, anstatt von den Regierungen der Mitgliedsstaaten beherrscht zu sein, argumentiert David H. Price.
24-06-2011

Schulden zurückzahlen oder nicht?

Europa muss nicht zwischen Katastrophe und einfacher Schuldenverteilung wählen: Das sagt der Ökonom Jean Pisani-Ferry, der argumentiert, dass man die Euro-Krise lösen könnte, indem man verschuldeten Ländern eine „Atempause“ gewähre, die für eine vorbereitete und ordentliche Umschuldung in Griechenland den Weg ebnen würde.
24-06-2011

Auch Barroso und die Kommission sind Schuld an der griechischen Krise

Während sich die EU-Staatschefs in Brüssel treffen, um die griechische Krise zu lösen, sollten sich Athen und Brüssel die Schuld dafür teilen, dass sie das Land in seine derzeitige Schräglage gebracht haben. Jetzt werde ein neuer Sozialvertrag zwischen der EU und ihren Bürgern benötigt, um das Vertrauen wiederherzustellen, schreibt der ehemalige griechische Europaabgeordnete Yiannis Roubatis.

Griechenland bei Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen in Verzug

Befürchtungen, dass Griechenland wegen seiner Verschuldung in Verzug geraten könnte, sind deplaziert: Das Land sei aufgrund seiner Schulden bei Unternehmen bereits in Verzug geraten, schreibt Gary Finnegan.
22-06-2011

Die Eurozone braucht eine neue Erzählweise

Die Eurozone braucht eine neue Erzählweise zur Überwindung der derzeitigen Krise, ansonsten geht sie das Risiko einer wichtigen politischen Spaltung ein, schreibt Maria João Rodrigues, Professorin am Institut für Europastudien in Brüssel und Beraterin bei den EU-Institutionen, in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV.
21-06-2011

Die Wirtschaftsregierung, die die EU braucht

Guy Verhofstadt erklärt, dass die Mitgliedsstaaten mehr Vertrauen in die Vereinigung ihrer Hoheitsrechte durch die EU haben müssen, wenn sie auf die Krise der Eurozone rascher und konzertierter reagieren wollen.
Soziales 06-06-2011

Gedanken zur Lage in Griechenland

Die griechische Krise lässt sich am besten als Kampf um einen neuen Gesellschaftsvertrag zwischen den politischen Eliten und den Bürgern analysieren, argumentiert Jens Bastian von der ELIAMEP in einem exklusiven Beitrag für EURACTIV.
06-06-2011

Eine rumänische Perspektive zur wirtschaftlichen Integration Europas

Die folgenden Passagen sind Auszüge aus „European Economic Integration“, einem neuen Buch des erfahrenen rumänischen Diplomaten Radu ?erban. Er analysiert darin aus rumänischer Sicht die wirtschaftliche Situation Europas und wirft einen Blick in die Zukunft. Außerdem untersucht ?erban die Möglichkeiten einer „Tobin-Steuer“ auf Finanz-Transaktionen und fragt nach der Rolle der Rating-Agenturen.
Globales Europa 20-05-2011

Europa und der IWF: Warum der Nachfolger ein überzeugter Europäer sein sollte!

Ernst Stetter argumentiert, dass ein „überzeugter Europäer“ die Nachfolge Dominique Strauss-Kahns als Chef des IWF antreten sollte, um das Vertrauen in die europäische Wirtschaft zu stärken und dabei zu helfen, den Kurs für eine Reform der globalen Wirtschaftsregierung beizubehalten.
03-05-2011

EU-Projektbonds: Schall und Rauch auf Kosten des Steuerzahlers

Die Vorschläge der Europäischen Kommission für die Einführung von Projektbonds seien von Mängeln behaftet und von Geschäftsgeheimnis umhüllt, schreibt Isabella Besedova vom „CEE Bankwatch Network“ in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV. Dieser Beitrag wurde von Isabella Besedova vom „CEE Bankwatch Network“ verfasst, einer Vereinigung von NRO in Mittel- und Osteuropa, die die sozialen und umweltbezogenen Auswirkungen der internationalen Entwicklungsfinanzierung in der Region verfolgen.
02-05-2011

Umschulden: absichtlich oder automatisch?

Genauso wie Europa vor einem Jahr die Rettungsschirme debattiert hat, bewegt es sich nun auf Umschuldungen zu. Doch ein Jahr werde nicht genügen, und auf der Tagesordnung werde das gefürchtete Wort „Verzug“ stehen, schreibt Jens Bastian, Gaststipendiat für die politische Wirtschaft Südosteuropas am „St. Antony’s College“ in Oxford in England, in einem exklusiven Gastbeitrag für EURACTIV. Dieser Gastbeitrag wurde von Jens Bastian, einem Gaststipendiaten für die politische Wirtschaft Südosteuropas am „St. Antony’s College“ in Oxford in England, exklusiv an EURACTIV gesandt.
Soziales 11-04-2011

Wir glauben an die Europäische Union: eine andere Art der Europäischen Union

Die bürgerlichen Parteien Europas setzten ein Programm der Sparpolitik und der Fremdenfeindlichkeit ein und es grenze an eine neue „Gewaltherrschaft der Mehrheit“ in Ungarn, argumentieren Anführer der Sozialdemokratischen Partei Europas und der sozialdemokratischen Parteien Ungarns, Rumäniens, Bulgariens und Polens. Dieser Gastbeitrag wurde von Poul Rasmussen, dem Leiter der Sozialdemokratischen Partei Europas, und von Attila Mesterházy, Victor Ponta, Sergei Stanishev und Grzergorz Napieralski, den Anführern der sozialdemokratischen Parteien Ungarns, Rumäniens, Bulgariens und Polens, verfasst.
29-03-2011

Die Schuld der EU an der Bankenkrise

Während die Iren die Einschränkungen verstehen müssten, die ihnen die finanzielle Rettungsaktion auferlege, trage die EU auch eine Teilschuld an der Bankenkrise und sollte nicht das irische Wirtschaftsmodell untergraben, schreibt der ehemalige Taoiseach (Regierungschef) John Bruton. Dieser Kommentar wurde von John Bruton verfasst, dem irischen Taoiseach von 1994 bis 1997. Er diente ebenfalls als Irlands Finanzminister und Minister für Industrie und Handel, sowie als EU-Botschafter in den Vereinigten Staaten von 2004 bis 2009.
29-03-2011

Europa erneut zerspalten?

Die Eurokrise sei nicht nur eine Währungskrise sondern auch eine politische Krise, schreibt George Soros im folgenden Kommentar. Er behauptet, dass die Politiken der Mitgliedsstaaten häufig eher ihre politischen Sichtweisen als ihre Interessen reflektierten. Der folgende Beitrag wurde von Finanzier, Spekulant und Geschäftsmann George Soros verfasst, dem Vorsitzenden von Soros Fund Management.
09-03-2011

Sich verändern oder Europa verlieren

Das Argument für eine Koordinierung der Lohnpolitik in der Eurozone, um eine starke Vermehrung von Ungleichheiten und Beggar-Thy-Neighbour-, also protektionistischer, Politiken zu vermeiden, sei überwältigend und es sei besorgniserregend, dass es so lange ignoriert worden sei, schreiben Frank Hoffer und Friederike Spiecker in diesem Kommentar. Sie schließen den Beitrag mit konkreten Vorschlägen ab, um die europäische Wirtschaft  auszugleichen. Frank Hoffer ist leitender Forscher am Büro für Arbeitnehmeraktivitäten der Internationalen Arbeitsorganisation. Friederike Spiecker ist Makroökonomin und unabhängige Beraterin. Dieser Kommentar wurde exklusiv an EURACTIV gesandt.
03-03-2011

Finanztransaktionssteuer: Die Zeit ist reif

Die Zeit sei reif für eine europaweite Steuer auf Finanztransaktionen, um Spekulationen zu drosseln und Einkommen zu erheben, schreiben die Europaabgeordneten Anni Podimata und Udo Bullmann von der Fraktion der Sozialisten & Demokraten (S&D). Dieser Kommentar wurde von der griechischen Europaabgeordneten Anni Podimata, Berichterstatterin des Europäischen Parlaments über innovative Finanzierungsmethoden, und dem deutschen Europaabgeordneten Udo Bullmann, Koordinator der S&D-Fraktion für Wirtschafts- und Währungsfragen, verfasst.
01-03-2011

Warum Europa automatische Sicherheitsabschläge braucht

Die Eurozone benötige automatische Sicherheitsabschläge, die mit ihren Rettungspaketen einhergingen, da die Währungsunion nicht ohne Marktdisziplin beibehalten werden könne, schreibt Hans-Werner Sinn, ein Wirtschaftswissenschaftler an der Universität München. Dieser Beitrag wurde von Hans-Werner Sinn, Professor für Wirtschaft und Staatsfinanzen an der Universität München und dem Präsidenten des ifo Instituts, verfasst.