Finanzdienstleistungen

30-07-2010

Die EU-Wirtschaftsregierung: Neudefinierung der Regeln

Die griechische Staatsschuldenkrise zwingt Europäer dazu, die Koordination ihrer nationalen Wirtschaftspolitiken neu zu bedenken. Dies stellt die Eurozone seit ihrer Einführung vor elf Jahren ihrem strengsten Test gegenüber.
25-01-2010

Die Zahlungsdiensterichtlinie: Auf dem Weg in eine bargeldlose Zukunft? [DE]

Europa befindet sich seit 2007 an der Schwelle zu einer Revolution im Zahlungsverkehr, als es ein einheitliches Regelsystem für gleiche Standards und Verpflichtungen in den 30 EU/EWR-Mitgliedern und der Schweiz festlegte. Doch die Richtlinie über Zahlungsdienste und ein freiwilliges Zahlungssystem, der Europäische Zahlungsverkehrsraum, wurden von Industrie und Mitgliedstaaten mit Zurückhaltung aufgenommen, während Banken die beiden Initiativen nur langsam umsetzen.

Wachstum und Beschäftigung: Umstrukturierung der EU Lissabon-Strategie

Während die Rezession zubeißt, haben die Europäische Kommission und die nationalen Regierungen damit begonnen, darüber nachzudenken die allumfassende Strategie für Wachstum und Beschäftigung, auch als Lissabon-Strategie bekannt zu ersetzen. 'Grünes Wachstum', Innovation und Bildung könnten wahrscheinlich hohe Priorität unter den neuen Themen der Strategie haben.
01-04-2009

Financial regulation: The EU’s agenda

European Union leaders have agreed a common agenda ahead of the G20 summit in London, pushing for tighter rules to regulate global financial markets including tax havens - EURACTIV offers an overview of the state of play.
01-04-2009

Finanzmarktregulierung und EU-Agenda

Die EU Staats- und Regierungschefs haben sich vor dem G20-Gipfel in London auf eine gemeinsame Agenda geeinigt, in der sie für strengere Regeln des globalen Finanzsystems, besonders für Steuerparadiese, plädieren. EURACTIV bietet eine einen Überblick über die den Stand der Dinge.
Jugend und Bildung 15-09-2008

Finanzbildung

Schulkinder könnten bald in der Schule lernen, wie man ein Konto benutzt oder wie man Aktien kauft und verkauft. Damit will die EU ihre Bürger weiterbilden und zukünftige Finanzkrisen vermeiden.
25-07-2008

Bankdienste: Zeit, dass Verbraucher auf ihre Kosten kommen? [DE]

Die Verbraucher stehen im Mittelpunkt des Grünbuchs der Kommission zu Privatkundendienstleistungen: Es legt die Möglichkeiten dar, wie das Privatkundengeschäft und Versicherungsdienste für EU-Bürger besser und kostengünstiger gestaltet werden können. Die Kommission, das Parlament und die Industrie sind jedoch uneins, wie der Verbraucherschutz und die Wahl der Privatkundendienstleistungen verbessert werden können.
18-01-2008

Binnenmarkt für den Zahlungsverkehr [DE]

In Europa und anderen Teilen der Welt werden Waren und Dienstleistungen zunehmend nicht mit Bargeld bezahlt, sondern mithilfe vieler verschiedener anderer moderner Zahlungsmethoden. Seit Januar 2002 verfügen 12 EU-Länder über die gleiche Währung. Nichtsdestoweniger existieren selbst zwischen diesen Ländern noch immer zahlreiche Barrieren für grenzübergreifende Zahlungen. Um diese Hindernisse zu beseitigen, will die EU einen einheitlichen Raum für den Zahlungsverkehr (SEPA) schaffen.

Verbraucherkredite [DE]

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf eine Ergänzung der Richtlinie zu Verbraucherkreditverträgen geeinigt. Sie harmonisiert die Kreditvorschriften in der Union und ermöglicht es den Verbrauchern, sich für die besten Bedingungen zu entscheiden.
Justiz und Inneres 17-09-2007

Internetsicherheit [DE]

Sicherheit in der Online-Welt ist unerlässlich, damit das Internet sein ökonomisches Potential ausschöpfen kann - Experten sind sich jedoch einig, dass es keine einfache Lösung für ein Problem gibt, das viele Dimensionen aufweist: technologische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und psychologische.
14-09-2007

Revision der europäischen Zahlungsinfrastruktur [DE]

Die Errichtung eines Europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA; Single Euro Payments Area) soll die Zahlungsinfrastruktur der Eurozone überprüfen, indem ein grenzüberschreitendes Netzwerk geschaffen wird, das Bankdienste so einfach gestalten soll, wie dies auf nationaler Ebene der Fall ist – Unsicherheiten über die Einführung des neuen Systems bleiben jedoch bestehen.
Innovation 03-06-2007

Wachstum kleiner und mittelständischer Unternehmen

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind potentiell der dynamischte Wirtschaftssektor und ihr Wachstum ist entscheidend für das wirtschaftliche Wohlergehen insgesamt. Die Kommission hat daher eine Reihe von Programmen und Maßnahmen eingeführt, die das Wachstum von KMU fördern sollen.
06-11-2006

Rechtsrahmen für Finanzdienstleistungen [DE]

Das Ziel der EU-Politik im Bereich der Finanzdienstleistungen besteht darin, einen integrierten EU-weiten Binnenmarkt zu schaffen. Dies soll durch einen angemessenen Rechtsrahmen, durch Zusammenarbeit und Praktiken erreicht werden, die dazu beitragen, dass Finanzdienstleistungen grenzüberschreitend angeboten werden. Auf diese Weise soll der von der EU angestrebte freie Kapital- und Dienstleistungsverkehr Wirklichkeit werden. Die EU-Politik in diesem Bereich betrifft den Groß- (Unternehmens- und Kapitalleistungen) und den Einzelhandel (Verbraucher).
06-11-2006

Basel II and the Capital Requirements Directive

Rules on capital requirements are designed to protect savers and investors from the risk of the failure or bankruptcy of banks. They ensure that these institutions hold a minimum amount of capital. The Capital Requirements Directive was adopted on 14 June 2006.
27-07-2006

Effizienz der Zahlungsverkehrssysteme [DE]

Die Effizienz der EU-Wirtschaft und die Erfüllung der Lissabon-Ziele hängen im starken Maße von einem verlässlichen Zahlungsverkehrssystem innerhalb des Binnenmarkts ab. Studien zeigen, dass die EU-Wirtschaft pro Jahr zwischen 50 und 100 Mrd. EUR einsparen könnte, wenn grenzüberschreitende Zahlungen so einfach wären wie Zahlungen innerhalb eines Mitgliedstaats. Daher gehört die Verbesserung des Zahlungssystems innerhalb der EU zu den wichtigsten Punkten des Kommissionsvorschlags über Zahlungsdienste im Binnenmarkt für 2005-2010. 
14-02-2006

Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente [DE]

Die Richtlinie über Märkte für Finanzdienstleistungen ist einer der letzten wichtigen Bestandteile des Aktionsplans für Finanzdienstleistungen, der noch umgesetzt werden muss. Sie soll die Hindernisse, die sich dem grenzüberschreitenden Aktienhandel in den Weg stellen, beseitigen, Investitionen erleichtern und dadurch die EU-Wirtschaft ankurbeln. Einige Finanzeinrichtungen befürchten jedoch, dass hierdurch höhere Kosten entstehen.
18-01-2006

Finanzdienstleistungen: Arbeitsprogramm 2005-2010 [DE]

Laut des im Januar 2006 erschienenen Fortschrittsberichts der Kommission zum Binnenmarkt für Finanzdienstleistungen seien im Zeitraum 2004-2005 „wesentliche Fortschritte“ erzielt worden. Für die kommenden fünf Jahre wird deshalb eine Konsolidierung bestehender Regelungen angestrebt. Außerdem sollen ausstehende Frage geklärt werden.
01-12-2005

Finanzbetrug [DE]

Im Kielwasser neuer Zahlungsmöglichkeiten (ob per Scheck, Kreditkarte, Kundenkarte oder via das Internet) eröffnen sich auch Betrügern neue Möglichkeiten. Es scheint sich zu bewahrheiten, dass Diebe immer einen Schritt voraus sind. Dieses Dossiers umreißt verschiedene betrügerische Praktiken, technologische Lösungen und legislative Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung, die auf EU-Ebene ergriffen worden sind.
28-11-2005

Die Erweiterung und der Euro [DE]

Dem Maastrichter Vertrag zufolge haben alle neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union das Recht, sich der europäischen Einheitswährung, dem Euro, anzuschließen. Von den zwölf Ländern, die zwischen 2004 und 2007 der Union beigetreten sind, haben Slowenien, Malta und die Slowakei die Konvergenzkriterien erfüllt und sind Teil der Eurozone.
26-10-2005

Corporate Governance [DE]

Der Zusammenbruch von Enron in den USA und verschiedene Finanzskandale wie diejenigen, die im Jahr 2003 in Verbindung mit dem niederländischen Handelskonzern Ahold und dem italienischen Lebensmittelkonzern Parmalat in die Presse gelangten, haben dazu beigetragen, dass Fragen der Unternehmensführung und Buchhaltung zum Gegenstand von Gesetzesinitiativen der Kommission im Bereich des Unternehmensrechts und Finanzdienstleistungen geworden sind.
Wahlen in der EU 19-09-2005

Die deutsche Bundestagswahl und die EU [DE]

Angesichts des unklaren Ausgangs der Wahl am 18. September 2005 ist noch offen, wie und wann es Deutschland gelingen wird, wichtige politische Herausforderungen anzugehen.
30-06-2005

Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts [DE]

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben auf ihrem Frühjahrsgipfel im März 2005 einer Reform des Stabilitäts- und Wachstumspakts zugestimmt. Nach der Einigung müssen die Mitgliedstaaten die Höchstgrenzen für ihr Haushaltsdefizit (3 % des BIP) und ihre Gesamtverschuldung (60 % des BIP) auch weiterhin einhalten.
30-06-2005

Basel II und die EU-Richtlinie zu Eigenkapitalanforderungen [DE]

Vorschriften zu Kapitalanforderungen zielen darauf ab, Sparern und Investoren Sicherheit zu bieten, indem sie dem Bankrott von Banken vorbeugen. Sie schreiben vor, dass Banken über eine gewisse Höhe Kapital verfügen müssen. Die Richtlinie zu Eigenkapitalanforderungen wurde 2006 angenommen und wird derzeit überarbeitet.
14-06-2005

Geldwäsche [DE]

Der Vorschlag für eine dritte Richtlinie zur Bekämpfung der Geldwäsche hat Kontroversen ausgelöst. Über das Ziel der Richtlinie, darunter die Erschwerung der Terrorismusfinanzierung, besteht zwar Einigkeit, aber ihre möglichen Folgen für Grundrechte beunruhigen Unternehmen, Anwälte und politische Kommentatoren.