Eurozone
Kroatien stellt Geldscheine und Preiskontrollen für Beitritt zum Euro bereit
Kroatien hat weitere Schritte bei den Vorbereitungen für den Beitritt zur Eurozone unternommen. Zagreb warte nur noch auf die Bestätigung seiner Aufnahme in die Eurozone, bevor es mit dem Drucken von Euro-Banknoten im großen Stil beginne, sagte Zentralbankgouverneur Boris Vujčić.
Eurogruppen-Präsident leitet neuen Vorstoß zur Vollendung der Bankenunion ein
Die Finanzminister der Eurozone sind am Dienstag virtuell zusammengekommen, um neue Maßnahmen zur Integration des europäischen Bankensystems zu diskutieren, die der Vorsitzende der Eurogruppe, Paschal Donohoe, vorgeschlagen hatte.
Wer wird der nächste Direktor des EU-Stabilitätsmechanismus?
Die Amtszeit des derzeitigen geschäftsführenden Direktors des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) Klaus Regling endet im Oktober 2022, und vier Männer wurden von ihren jeweiligen Regierungen als Nachfolger vorgeschlagen.
Ukraine-Krieg treibt Eurozone-Inflationsrate auf Rekordwerte
Steigende Stromrechnungen und Störungen durch den Krieg in der Ukraine haben die Verbraucherpreise in der Eurozone im März auf einen neuen Rekordwert von 7,5 Prozent steigen lassen, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag (1. April) mit.
EU-Haushaltsregeln: Österreich sucht Deutschlands Unterstützung
Der österreichische Finanzminister Magnus Brunner äußerte die Hoffnung, dass Deutschland die sparsamen Länder bei einer raschen Rückkehr zu strengen EU-Haushaltsvorschriften unterstützen wird, sobald die Pandemie unter Kontrolle ist.
Österreich fordert strengere EU-Schuldenpolitik – Frankreich für Lockerungen
Österreich und Frankreich haben ihre gegensätzlichen Vorstellungen für eine Neuausrichtung der EU-Schuldenpolitik zum Ausdruck gebracht.
Wie steht es um die Erweiterung der Eurozone?
Den Euro gibt es seit über 20 Jahren, aber viele EU-Mitgliedstaaten haben ihn immer noch nicht eingeführt, wobei als Haupthindernis das Zögern aus politischen und wirtschaftlichen Gründen genannt wird.
20 Jahre Euro: Erfolge und Schwachstellen
Obwohl der Euro offiziell am 1. Januar 1999 eingeführt wurde, wurde es für die meisten Europäer erst am 1. Januar 2002 zur alltäglichen Realität, als die ersten Euro-Münzen und -Banknoten in Umlauf gebracht wurden.
EZB setzt Anleihekäufe unter Corona-Notprogramm Ende März aus
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird die Anleihekäufe unter dem Corona-Notprogramm PEPP zu Ende März auslaufen lassen und belässt den Leitzins bei historisch niedrigen null Prozent.
EZB will Euro-Banknoten neu gestalten
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat eine Neugestaltung der Euro-Banknoten bis 2024 angekündigt. Über die Neugestaltung der Banknoten will die EZB im Austausch mit den Bürger:innen des Euroraums entscheiden.
Deutschland erteilt Lockerung der EU-Fiskalregeln eine Absage
Unter dem FDP-geführten Finanzministerium wird Deutschland eine harte Linie in der EU-Fiskalpolitik fahren und den Rufen der südlichen EU-Mitgliedsstaaten nach einer Lockerung der Fiskalregeln eine Absage erteilen. Dennoch zeigt sich die FDP auch offen für Kompromisse.
Spanien und Kommission einigen sich auf Finanzierungsinstrument für Konjunkturprogramm
Die spanische Linksregierung hat mit der Kommission eine Vereinbarung unterzeichnet, in der alle operativen Instrumente des nationalen Konjunkturprogramms des Landes aufgeführt sind.
Basel III: Mitgliedsstaaten sehen nationale Finanzstabilität gefährdet
Mitgliedstaaten mit einer bedeutenden Präsenz von Auslandsbanken befürchten, dass der Kommissionsvorschlag zur Umsetzung von Basel III ihre nationale Finanzstabilität der Integration des EU-Bankensektors opfert.
Euro-Gruppe diskutiert Rahmen für wirtschaftspolitische Steuerung
Das Treffen der Finanzminister:innen am Montag war die erste Gelegenheit, die Überprüfung des EU-Rahmens für die wirtschaftspolitische Steuerung zu diskutieren. Während Kommissar Gentiloni auf einen Neuanfang hoffte, beharrte der österreichische Finanzminister Gernot Blümel auf der Beibehaltung der aktuellen Regeln.
Historiker Adam Tooze: EU-Fiskalregeln zu diskutieren ist ein „schrecklicher Fehler“
In einem Interview mit EURACTIV plädierte er für ein anderes Verhältnis zwischen Politik und Finanzen und ein neues Verständnis von Inflation. Adam Tooze zufolge sollte sich die EU auf das Wachstum konzentrieren und sich nicht über fiskalische Regeln streiten.
Kroatischer Präsident ändert seine Meinung zum Euro
Kroatien hätte mehr Vorteile als Nachteile von der Euro-Einführung, wurde Präsident Zoran Milanović nach einem Treffen mit seinem maltesischen Amtskollegen George Vella zitiert.
Europäische Zentralbank lässt Leitzinsen und Anleihenkaufprogramm unverändert
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat in seiner Sitzung am Donnerstag (22. Juli) eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik beschlossen. Die Leitzinsen und das Corona-Notprogramm blieben unverändert, erklärte die EZB.
Lagarde fordert „grüne“ Kapitalmarktunion
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat weitere Initiativen zur Schaffung einer Kapitalmarktunion für nachhaltige Finanzen gefordert.
Fiskalausschuss befürwortet Stabilitätspakt-Aussetzung 2022 – und Wiedereinführung 2023
Der Europäische Fiskalausschuss hat sich dafür ausgesprochen, die Aussetzung des Stabilitäts- und Wachstumspakts für das gesamte nächste Jahr beizubehalten. Ab 2023 sollte das Schulden-Regelwerk dann in überarbeiteter Form wiedereingeführt werden.
Kommission überzeugt die Märkte: Erste Recovery-Anleihen ausgegeben
Die Europäische Kommission hat am Dienstag (15. Juni) per Anleihenverkauf 20 Milliarden Euro an den Märkten eingenommen, um mit der Finanzierung des EU-Konjunkturprogramms beginnen zu können.
EZB berät am Donnerstag über zukünftige Geldpolitik
Mit Spannung wird das Treffen des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag erwartet. Die große Frage lautet, wann sich das 25-köpfige Gremium dazu entscheiden wird, die finanziellen Corona-Hilfsmaßnahmen der EZB zurückzufahren.
Brüssel plant wegen EZB-Urteils Verfahren gegen Deutschland
Die EU-Kommission plant wegen des umstrittenen Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland.
Italien soll sparen
Die italienische Wirtschaft leidet weiterhin unter "exzessiven makroökonomischen Ungleichgewichten" aufgrund hoher Schulden, niedriger Produktivität und sogenannter notleidender Kredite, so die Europäische Kommission in ihren am Mittwoch veröffentlichten Frühjahrsempfehlungen.