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  • Visumliberalisierung für den Westbalkan: der Kosovo als „hässliches Entlein“?

    Sicherheit 08-10-2010

    Die EU trage ihren Versprechungen der Visumliberalisierung gegenüber den Balkanländern Rechnung, doch habe sie den Kosovo explizit ausgeschlossen, das „hässliche Entlein“ der Region, und müsse eine greifbare Perspektive für die Bürger finden, schreibt Gunda Schumann, eine frühere Mitarbeiterin der EULEX-Rechtsstaatlichkeitsmission der EU im Kosovo, in einem Kommentar, der an EURACTIV Deutschland geschickt wurde.

    Der folgende Kommentar wurde von Gunda Schumann verfasst, einer früheren EULEX-Mitarbeiterin

  • Milosevic lebt noch in FYROM

    Mittelmeerraum & Süden 22-09-2010

    Diejenigen, die denken, dass die Anhänger von Slobodan Milosevic im ehemaligen Jugoslawien auf dem politischen Müllhaufen ständen, würden ganz falsch liegen. Nicht nur seien diese Leute nicht aus der heutigen Politik ausgeschlossen worden, sondern zudem verwalteten sie auch viele Teile des post-jugoslawischen geopolitischen Raums, schreibt Lazar Mladenov, Präsident des bulgarischen Kulturklubs in Skopje.

    Der folgende Beitrag wurde von Lazar Mladenov, dem Präsidenten des bulgarischen Kulturklubs in Skopje, exklusiv für EURACTIV verfasst.

     

  • Das „Mörderamt”: Bulgariens ehemalige Abteilung für Morde

    Globales Europa 01-09-2010

    Der bulgarische Staatssicherheitsdienst habe einstmals ein hoch vertrauliches Amt für die Vernichtung, Entführung und die Diskreditierung bulgarischer Emigranten in der ganzen Welt gehabt, behauptet die Investigativjournalistin Alexenia Dimitrova von der Tageszeitung „24 Hours“ in einem exklusiven Kommentar für EURACTIV.

    Dieser Kommentar wurde exklusiv an EURACTIV gesandt und von Alexenia Dimitrova verfasst, einer Journalistin bei der bulgarischen Tageszeitung „24 Hours“.

     

  • Sind wir nun wirklich Sezessionisten?

    Mittel- und Osteuropa 30-07-2010

    Der internationale Gerichtshof (ICJ) sollte in seiner Urteilsbildung mehr als nur Stimmen von Staaten in Betracht ziehen, schreiben Robert Howse, Professor für Völkerrecht an der New York-Universität und Fakultätsdirektor des Institute for International Law and Justice, und Ruti Teitel, Professor für Völkerrecht und Rechtsvergleichung an der New York-Universität.

    Der folgende Beitrag wurde von Robert Howse, Professor für Völkerrecht an der New York-Universität und Fakultätsdirektor des Institute for International Law and Justice, und Ruti Teitel, Gastprofessor für Global Governance an der London School of Economics.

  • Neue slowakische Regierung will über Zukunft der Eurozone mitentscheiden

    Finanzdienstleistungen 29-07-2010

    Slowakischer Einfluss auf die europäische Wirtschaftssteuerung würde bedeuten, dass das Land sich dem restriktiven, sparorientierten Ansatz Deutschlands anschließen würde, schreibt Jakub Groszkowski in einem für den polnischen Think-Tank Centre for Eastern Studies (OSW) im Juli geschriebenen Kommentar.

    Der folgende Beitrag wurde von Jakub Groszkowski vom Centre for Eastern Studies verfasst.

  • Osteuropa für Emissionssenkung zahlen und auf 30 Prozent umschwenken

    Klima & Umwelt 26-07-2010

    Europa könne seine Emissionsreduzierungsziele erhöhen, wenn es Wege finde, Finanzierung aus westeuropäischen in osteuropäische Länder umzudirigieren, die den Entschluss, auf ein ehrgeizigeres Ziel im Kampf gegen den Klimawandel umzuschwenken, ablehnen, schreibt David Buchan vom Oxford Institut für Energiestudien.

    Der folgende Kommentar wurde exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Das ICJ-Urteil und seine Auswirkungen auf die EU

    Globales Europa 23-07-2010

    Das ICJ-Urteil zum Kosovo werde in den kommenden Wochen bedeutsame Auswirkungen auf die EU haben, schreibt Sofía Sebastián vom in Madrid ansässigen Think-Tank FRIDE.

    Der folgende Kommentar wurde exklusiv an EURACTIV geschickt.

  • Fünfzehn Jahre nach Srebrenica: Serbien bewältigt seine Vergangenheit

    Globales Europa 20-07-2010

    Das schlimmste Vergehen der jugoslawischen Kriege sei das Massaker an 8.000 Bosniaken durch die Armee der „Republika Srpska“ bei Srebrenica gewesen. Fünfzehn Jahre später müssten Serbien und der Rest des Balkans weiterhin versuchen, ihre Vergangenheit zu bewältigen, um in die Zukunft zu schauen, schreibt Ivan Vejvoda, Direktor des „Balkan Trust for Democracy“, in einem Kommentar im Juli für den German Marshall Fund.

    Dieser Kommentar wurde von Ivan Vejvoda vom „Balkan Trust for Democracy“ verfasst.

  • Neue Annäherung im Westbalkan: wie geht es voran?

    08-07-2010

    Trotz einer Reihe an ungelösten Fragen in der Region könne man einen neuen Geist der Annäherung und wahrhaften Zusammenarbeit im Westbalkan erkennen. Seine Führer müssten nun den Moment beim Schopf greifen, um diesen Trend in einen unumstößlich fortschreitenden Prozess zu verwandeln, schreibt Hido Biš?evi?, Generalsekretär des Regionalen Kooperationsrats für Südosteuropa, in einem exklusiven Kommentar für EURACTIV.

    Der folgende Kommentar wurde exklusiv an EURACTIV von Hiso Biš?evi? gesandt.

  • Konfrontative türkische Außenpolitik

    Globales Europa 07-07-2010

    Die neue Richtung der türkischen Außenpolitik verkünde weniger eine Strategie der Konfliktvermeidung als ein Anregen weiterer Konflikte in der Region, sagt Schlomo Avineri, Generaldirektor der israelischen Außenpolitik in Jitzhak Rabins erstem Kabinett.

    Der folgende Beitrag wurde von Schlomo Avineri verfasst, der als Generaldirektor für israelische Außenpolitik in Jitzhak Rabins erstem Kabinett diente.

  • Wer hat die Türkei verloren?

    Energie & Umwelt 05-07-2010

    Die jüngsten Ereignisse zeigten, dass Beziehungen mit der Türkei es verdienen, ernster genommen zu werden, schreibt Joschka Fischer, ehemaliger deutscher Vizekanzler und Außenminister und ehemaliger Vorsitzender der Partei Bündnis ’90/die Grünen.

    Der folgende Beitrag wurde von Joschka Fischer verfasst, dem ehemaligen deutschen Außenminister und Vizekanzler und ehemaligem Vorsitzenden der Partei Bündnis ’90/die Grünen.

  • Der Aufstieg der Türkei und der Abstieg des Pan-Arabismus

    Globales Europa 29-06-2010

    Interne Identitätskomplexe erklärten die Aktionen der Türkei auf der Weltbühne, schreibt Shlomo Ben-Ami, ein ehemaliger israelischer Außenminister und aktueller Vize-Präsident des Toledo International Centre for Peace.

    Der folgende Beitrag wurde von Shlomo Ben-Ami geschrieben, einem ehemaligen israelischen Außenminister und Vize-Präsidenten des Toledo International Centre for Peace.

  • Rechts und Links in Bulgarien

    Wahlen in der EU 14-06-2010

    In der bulgarischen Politik ist die Rechte traditionell am Westen orientiert und die Linke pro-russisch. Doch seit dem EU-Beitritt des Landes seien die Differenzen zwischen Links und Rechts geschrumpft und es werde pragmatischere Politik verfolgt, schreibt der bulgarische Europaabgeordnete Emil Stoyanov (EVP) in einem exklusiven Kommentar für EURACTIV.Diese Analyse wurde von Emil Stoyanov exklusiv an EURACTIV gesandt.

  • Neue EU-Mitglieder von DIA-Abfluss getroffen

    Mittel- und Osteuropa 09-06-2010

    Der Zufluss von Direktinvestitionen im Ausland (DIA) in der EU habe sich 2009 halbiert und sei insbesondere in den neuen Mitgliedsstaaten gesunken – in denen der ausländische Sektor wirtschaftlich essentiell sei, schreibt das Wiener Institut für internationale Wirtschaftsstudien in einer Analyse von DIA in 20 zentralen, östlichen und südöstlichen europäischen Staaten, basierend auf der letzten Aktualisierung ihrer Datenbank.Diese Analyse wurde vom Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsstudien produziert.

  • Ungarn steht einem wertorientierten Wechsel bevor

    Mittel- und Osteuropa 08-06-2010

    Mit der neuen konservativen Regierung finde in Ungarn ein wertorientierter Wandel statt, schreibt András István Türke, Direktor des Europa Varietas Instituts, in einer Studie im Mai. Da das Land kurz davor steht, ein nationales Gesetz zur doppelten Staatsbürgerschaft anzunehmen, warnt Türke, dass besondere Aufmerksamkeit der Übermittlung dieses Wandels gegenüber der internationalen Gemeinschaft geschenkt werden müsse.

  • Die Türkei und der Westen: Ende einer Partnerschaft?

    Globales Europa 02-06-2010

    Das Abkommen der Türkei mit dem Iran, niedrig angereichertes Uran gegen Brennstäbe zur Nutzung in einem medizinischen Forschungsreaktor auszutauschen, deute an, dass Ankara von Europa desillusioniert ist und dass die Nachkriegspartnerschaft der Türkei mit dem Westen auf ein Ende zugehen könnte, schreibt Sinan Ülgen, Vorstand des Zentrums für Wirtschafts- und Außenpolitikstudien (EDAM) in Istanbul.

  • Eine skeptische Sicht des slowenisch-kroatischen Schlichtungsabkommens

    Mittel- und Osteuropa 01-06-2010

    Trotz langer, guter nachbarschaftlicher Beziehungen zwischen Kroatien und Slowenien verbleibt der Grenzstreit zwischen den beiden Ländern ungelöst. Die Hauptthemen seien, wie viel Zugang Slowenien zur Küste und der Hochsee erhält und ob der Streit auf Basis von internationalen Gesetzen oder historischer Beweisführung gelöst werden solle, schreibt Žiga Turk, Generalsekretär der Reflektionsgruppe für die Zukunft Europas in einem Blogbeitrag vom Mai.

  • Kroatischer Präsident hat neuen Balkan-Ansatz begonnen

    11-05-2010

    Der kroatische Präsident Ivo Josipovic hat einen neuen, freundlicheren Ansatz gegenüber den Nachbarstaaten angenommen. Dennoch, obwohl dies die Beziehungen in der Region verbessern könnte, ist es eine Quelle der Kontroverse in seiner Heimat, schreibt Marta Szpala von dem in Warschau ansässigen Zentrum für Oststudien (OSW) in einem Bericht im April.

  • Größe ist nicht immer alles: kleine Pipelines besser für regionalen Bedarf als Megaprojekte

    Mittel- und Osteuropa 06-05-2010

    Trotz der Teilnahme der meisten Balkanstaaten an den beiden größten Konkurrenzprojekten zur EU-Southern-Gas-Corridor-Strategie (Nabucco und die Türkei-Griechenland-Italien-Pipeline) wären ihre Interessen in Sachen Erdgasversorgung am besten bedient durch die Errichtung drei billigerer, kleinerer und leichter beschaffbarer Zwischenverbindungen, schreibt Dr. Theodoros Tsakiris, ein Energieexperte am Hellenischen Zentrum für Europäische Studien (EKEM) und Mitglied der USA-Griechenland Task Force zur Verwandlung des Balkans.
    Dieser Kommentar wurde vom Hellenischen Zentrum für Europäische Studien (EKEM) exklusiv an EURACTIV geschickt.

  • Steuert Europa in die „rechte“ Richtung?

    Wahlen in der EU 05-05-2010

    "Ungarns Rechtsruck signalisiert eine breite Herausforderung für ganz Europa, und nicht die unglückliche Fehlfunktion einer seiner jüngsten Demokratien", schreibt Joerg Forbrig, Programmverantwortlicher für Zentral- und Osteuropa beim deutschen Marshall Fund der Vereinigten Staaten in einem im Mai veröffentlichten Artikel.
    Der folgende Beitrag wurde von Joerg Forbrig vom Deutschen Marshall Fund der Vereinigten Staaten geschrieben.

  • Südosteuropa ist berühmt für seine zynische Selbstbetrachtung

    19-04-2010

    Südosteuropa muss sich die augenblicklichen Entwicklungen in Europa und im EU-Erweiterungsprozess zu Nutzen machen, um sich an das große Projekt der europäischen Integration anzupassen, aber „es fehlt ihm an der Zeit“, schreibt Hido Biš?evi?, der Generalsekretär des Regionalen Kooperationsrates (RCC) für Südosteuropa.
    Dieser Kommentar wurde von Hido Biš?evi? von der RCC verfasst.

  • Warum ist die Krise in Griechenland von Bedeutung für seine Nachbarn in Südosteuropa

    Finanzdienstleistungen 31-03-2010

    Die Länder in Südosteuropa können der andauernden Krise des Haushalts und der Staatsverschuldung in Griechenland nicht mit Gleichgültigkeit zusehen, gerade wegen der Erfolgsbilanz des Letzteren im Bereich ausländischer Direktinvestitionen, des Fokus der griechischen Außenpolitik in der Region sowie eines steigenden Handelsvolumens, schreibt Jens Bastian, Forschungsbeauftragter für Wirtschaft an der Athener Hellenic Foundation for Foreign and European Policy (ELIAMEP), in einem Leserbrief im März.
    Der folgende Leserbrief wurde EURACTIV durch ELIAMEP geschickt.

  • Ukraine: EU hofft auf einen Reformkurs von Janukowitsch

    Mittelmeerraum & Süden 17-03-2010

    "Das Interesse der EU an der Ukraine ist seit der Wahl von Wiktor Janukowitsch zum Präsidenten letzten Monat deutlich gestiegen. Das Interesse stieg noch mehr, als er wenige Tage nach der feierlichen Amtseinführung seine erste Reise nach Brüssel vor Moskau unternahm", schrieb Rory Watson, ein Brüsseler Journalist, in seiner Märzveröffentlichung für das EU-Russland-Zentrum.

  • Abchasien: Zunehmende Abhängigkeit

    Mittelmeerraum & Süden 02-03-2010

    "Die seit jeher begehrte Region Abchasien verfiel in eine noch tiefere Abhängigkeit von Moskau seit der kontroversen Anerkennung [seiner Unabhängigkeit] durch Russland vor einem Jahr", schreibt die Internationale Krisengrupe im ihrem Bericht vom Februar.