Erweiterung-Archiv

  • Bulgarien: Hat die EU auf das „richtige Pferd“ gesetzt?

    20-03-2012

    Standpunkt von Marie Theres Falke (Straßburg)Der Bericht über die Kommunalwahlen in Bulgarien, der heute dem Kongress der Gemeinden und Regionen des Straßburger Europarates vorgelegt wird, wirft ein schlechtes Licht auf den Balkanstaat. Und wirft die Frage auf, ob die EU beim Beitritt Bulgariens - aber auch Rumäniens - nicht vorschnell gehandelt hat.

  • Kosovo – Serbien: Die EU muss in medias res gehen

    24-02-2012

    Standpunkt von Solveig Richter (SWP)Die EU-Politik gegenüber Serbien und Kosovo war zwar in Teilen erfolgreich, ist aber zunehmend von Widersprüchen geprägt. Es sei Zeit, die Schlüsselfrage der kosovarischen Eigenstaatlichkeit auf die Agenda zu setzen, argumentiert Solveig Richter von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

  • Die neue Türkei: Herausforderungen für die EU

    01-12-2011

    Debatte: Die neue Türkei (7)Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Europas boomt die Wirtschaft der Türkei. Auch politisch ist das Land ein Schwergewicht geworden. Der EU-Beitritt ist für das Land längst nicht mehr so wichtig wie zu Beginn des Jahrzehntes, schreibt die EU-Abgeordnete Birgit Schnieber-Jastram (CDU) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Aus eigenem Interesse sollte die EU der Türkei nicht voreilig den Weg versperren.

  • Die Teilung Zyperns: Folge der Uneinigkeit Europas und der neuen Stärke der Türkei

    Globales Europa 29-11-2011

    Debatte: Die neue Türkei (6)Nachdem der Annan-Plan gescheitert und Europas Zypern-Politik zum Erliegen gekommen war, rückte Ankara die Nichtanerkennung der Republik Zypern erneut ins Zentrum seiner Politik. Nach Jahren eines für die EU komfortablen Stillstands hat die Thematik in den letzten Monaten wieder an Dynamik gewonnen, schreibt der SWP-Experte Günter Seufert in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Um die Teilung der Insel zu überwinden, sollten die EU-Mitglieder das Zypern-Problem nicht länger als Hebel gegen den EU-Beitritt der Türkei instrumentalisieren.

  • Für eine Rückbesinnung der „neuen Türkei“ auf alte politische Leitlinien

    14-11-2011

    Debatte: Die neue Türkei (5)Hat sich die Türkei endgültig von der EU abgewendet? Zumindest scheint sich eine "neue" Türkei herausgebildet zu haben, die sich durch ein gewisses Maß an Selbstüberschätzung, Trotz und Arroganz auszeichnet, schreibt der EU-Abgeordnete Elmar Brok (EVP) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Die EU brauche indes eine neue Türkei, die sich wieder auf alte Werte und Leitlinien ihrer Außenpolitik besinnt.

  • „Strategische Tiefe“ als neues außenpolitisches Konzept der Türkei?

    Globales Europa 08-11-2011

    Debatte: Die neue Türkei (4)Mit dem außenpolitischen Konzept der "Strategischen Tiefe" führt die Türkei nationalistische, pan-türkische und islamische Elemente zusammen, schreibt die Politikwissenschaftlerin Gülistan Gürbey in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Die traditionelle Westbindung werde dabei nicht explizit in Frage gestellt. Der EU-Beitrittsprozess sei jedoch inzwischen in der Hierarchie der außenpolitischen Prioritäten nach hinten gerückt.

  • Der „türkische Weg“: Modell für die Transformation in der arabischen Welt?

    Globales Europa 04-11-2011

    Debatte: Die neue Türkei (3)Die Entwicklung der Türkei könnte sich als "Exportschlager" für die benachbarten Staaten der Levante und Nordafrikas entpuppen, schreibt Gernot Erler (SPD) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Deutschland und die EU wären gut beraten, den besonderen Zugang, den die Türkei in diese Länder hat, anzuerkennen und dies politisch zu nutzen - anstatt wie Paris und Berlin den "Bremsverstärker" einzuschalten.

  • Die neue Türkei: Vorbild für die arabischen Reformländer?

    Globales Europa 13-10-2011

    Debatte: Die neue Türkei (2)Kaum ein anderes Land wird 2011 im Zuge der politischen Umstürze in den arabischen Ländern so oft als Vorbild und Modell genannt wie die Türkei. Ob eine Kombination aus Realitätsreduktion und demokratischem Wunschdenken weiterhilft, die komplexen Zusammenhänge in der Region verstehen zu können, ist zu hinterfragen, schreibt Ludwig Schulz (Deutsches Orient-Institut) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de.

  • Die „neue Türkei“ – Chance oder Risiko für den Westen?

    Globales Europa 04-10-2011

    Debatte: Die neue Türkei (1)Die boomende Wirtschaft und das neue Selbstbewusstsein in der Außenpolitik sind die zwei Determinanten, welche die "neue Türkei" kennzeichnen, schreibt Cemal Karakas in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Dem Wissenschaftler von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) zufolge ist es jedoch zweifelhaft, ob das Land den eigenen Führungsanspruch in der islamischen Welt glaubhaft vertreten kann. Dennoch sollte klar sein: Die Türkei ist kein Entwicklungsland mehr und auch kein Bittsteller.

  • Die Türkei auf Konfrontationskurs

    19-09-2011

    Eine Analyse von Günter Seufert (SWP)Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül muss sich beim offiziellen Staatsbesuch in Berlin kritischen Fragen stellen. Die Türkei legt sich im Mittelmeer nicht nur mit Israel und Zypern an, sondern auch mit der EU. Günter Seufert von der Stiftung Wissenschaft und Politik erläutert die Hintergründe.

  • Die Kanzlerin in Zagreb und Belgrad

    Globales Europa 22-08-2011

    Analyse von Dušan Relji? von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)Angela Merkel wird Serbiens Führung an einige nicht gern gehörte Tatsachen der EU-Erweiterungspolitik erinnern müssen, in Kroatien dagegen wird sie auf weiterhin gärenden Rechtspopulismus stoßen, meint Dušan Relji? von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

  • Kroatien als 28. EU-Mitglied: besser spät als nie!

    27-06-2011

    Die Mitgliedschaft Kroatiens in der Europäischen Union wurde verzögert und das Land gezwungen, die Korruption besonders hart zu bekämpfen, da in der Union viele den Beitritt Bulgariens und Rumäniens 2007 für verfrüht hielten: Das sagt der kroatische Journalist Augustin Palokaj. Er bietet eine Übersicht über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft des kroatischen EU-Weges.