Erweiterung-Archiv

  • Brey: Schlimmer hätte es für Serbien nicht kommen können

    16-12-2011

    Westbalkankonferenz in Berlin (VII)Für Serbien hätte die Entscheidung des Europäischen Rates nicht viel schlimmer kommen können, findet Balkanexperte Hansjörg Brey im Interview mit EURACTIV.de. Die Verschiebung des Kandidatenstatus kann bei der bevorstehenden Wahl dazu führen, dass Serbien noch viel größere Probleme bekommt, wenn sich die Haltung in der Kosovo-Frage verhärtet.

  • Vujanovi?: Montenegro will der EU individuell beitreten

    15-12-2011

    Westbalkan (VI)Der Präsident von Montenegro, Filip Vujanovi?, ist bis Freitag auf Staatsbesuch in Berlin. Im Interview mit EURACTIV.de erklärt er, wie Montenegro das nächste EU-Mitgliedsland nach Kroatien werden will und was die Entscheidung des Europäischen Rates, das Datum für den Start der Gespräche festzulegen, für das kleine Land bedeutet.

  • Lambsdorff: Kroatien wird seine Rolle nicht missbrauchen

    14-12-2011

    Westbalkankonferenz in Berlin (V)Die EU-Fortschrittsberichte für einige Westbalkanländer hält Nikolaus Graf Lambsdorff für desaströs, dennoch sieht der Diplomat für diese Länder noch jede Chance. Kroatien wird als EU-Mitglied sehr hilfreich sein. Den Beitritt der Türkei gibt er noch lange nicht auf. Den USA ist er dankbar für ihr Balkan-Engagement, auch wenn sich in erster Linie die Europäer selber um den Balkan kümmern müssten.

  • Gashi: Kosovo muss warten, aber …

    13-12-2011

    Westbalkankonferenz in Berlin (IV)Ibrahim Gashi, Abgeordneter des kosovarischen Parlaments, sah auf der Westbalkankonferenz des Aspen Institutes in Berlin Fortschritte. Dennoch brauche Kosovo noch viel Geduld, sagte er im Gespräch mit EURACTIV.de. Der EU-Beitritt hat für das Land mehr Priorität denn je.

  • Samofalov: Serbien war Europa noch nie so nah

    12-12-2011

    Westbalkan (III)Dass Serbien nun doch noch nicht den EU-Kandidatenstatus bekommen hat, ist für den serbischen Abgeordneten Konstantin Samofalov von der Demokratischen Partei nicht so schlimm. Immerhin sei Serbien in seiner ganzen Geschichte Europa noch nie so nahe gewesen. EURACTIV.de interviewte den Politiker in Berlin unmittelbar nach dem Beschluss des Europäischen Rates.

  • Müller: Balkankonflikte dürfen nicht in die EU getragen werden

    08-12-2011

    Westbalkankonferenz (II)Die für heute erwarteten Beschlüsse des EU-Rats in Brüssel werden reichlich aktuellen Diskussionsstoff liefern, wenn Politiker aus der Region und Experten aus Deutschland zur Westbalkankonferenz in Berlin zusammenkommen. Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU), die Gastgeberin der vom Aspen Institut veranstalteten Konferenz, im Gespräch mit EURACTIV.de.

  • „Ich erwarte nicht viel von den Gesprächen zwischen Kosovo und Serbien“

    01-12-2011

    Interview mit Kosovos Parlamentspräsident Jakup Krasniqi"Auch wenn man sich mit Serbien auf etwas geeinigt hat, hat man sich eben doch nicht geeinigt", sagt Jakup Krasniqi. Am Rande seines Berlinbesuchs sprach EURACTIV.de mit dem Parlamentspräsidenten der Republik Kosovo über den wieder aufgenommenen Dialog zwischen Belgrad und Prishtina und die Ausschreitungen im Nord-Kosovo.

  • Neuer Honeymoon zwischen China und Europa?

    Globales Europa 28-09-2011

    Interview mit Horst Löchel (FSFM)Mit welchen Interessen Peking sich in krisengeschüttelten Euro-Ländern engagiert, verrät der Ökonom und China-Experte Horst Löchel (Frankfurt School of Finance & Management) im Interview mit EURACTIV.de. Außerdem erklärt Löchel, wann Wohlstand zum Problem für den autoritären Staatskapitalismus in China wird, und wie im Reich der Mitte die Dauerkrise des Westens ankommt.

  • Ukraine: Vize-Außenminister zu Timoschenko, Gaskonflikt, EU-Abkommen

    Ukraine 23-09-2011

    EURACTIV.de-Interview mit Vize-Außenminister Pavlo KlimkinDer ukrainische Vize-Außenminister Pavlo Klimkin wehrt sich im Interview mit EURACTIV.de gegen den Vorwurf, die ehemalige Regierungschefin Julia Timoschenko sei Opfer eines politisch motivierten Schauprozesses. Klimkin unterstreicht zudem die ukrainischen Forderungen im Gaspreis-Streit mit Russland und setzt auf einen schnellen Abschluss des Freihandelsabkommens EU-Ukraine. Auch für die politische Unzufriedenheit im Land hat Klimkin eine Erklärung.

  • Populistische „Robin Hood Gesetze“ in Serbien?

    19-09-2011

    Interview mit Andreas GeigerBeim Thema des EU-Beitritt Serbiens ging es bislang stets um die Kriegsverbrecherprozesse und den Kosovo, so Andreas Geiger im EURACTIV-Interview. Nun ist dem Lobby-Anwalt zufolge ein für die EU viel wichtigerer Aspekt in den Fokus gerückt: Die Kopenhagener Kriterien. Denn Serbien schaffe derzeit willentlich und wissentlich Gesetze, die dem Europarecht diametral zuwiderlaufen.

  • Kosovo, Serbien und die Gefahr der Erpressung

    11-08-2011

    Serbiens Botschafter Viskovi? im InterviewDer Präzedenzfall Kosovo ist für die Welt extrem gefährlich, glaubt Ivo Viskovi?. EURACTIV.de sprach mit dem serbischen Botschafter darüber, wer hinter dem jüngsten Grenzkonflikt steckt, warum Serbiens internationale Position derzeit schwach ist und warum sich am Ende alles um die Status-Frage dreht.

  • Aidan White: Pressefreiheit in Europa ist „nicht nur ein ungarisches Problem“

    Public Affairs 27-04-2011

    Auch wenn eine wachsende Zahl an Herausforderungen – darunter die neuen Medien, die Wirtschaftskrise und der Anstieg des Populismus – die Unabhängigkeit und das Überleben der traditionellen Medien in Europa bedrohe, bleibe Qualitätsjournalismus nach wie vor notwendig für die Demokratie, argumentiert Aidan White, ehemaliger Chef der Internationalen Journalistenföderation.

    Aidan White ist ein langjähriger Vorkämpfer für journalistische Freiheit und war von 1987 bis April 2011 Generalsekretär der Internationalen Journalistenföderation.

    Die IJF ist die weltgrößte Journalistengewerkschaft und zählt über 600.000 Mitglieder. Sie befasst sich mit Programmen wie Fonds für die anwaltliche Verteidigung von Journalisten und registriert weltweit Angriffe auf Journalisten.

    Georgi Gotev, Senior Redakteur von EURACTIV, führte das Gespräch.

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