Erweiterung-Archiv

  • Endlich Gerechtigkeit für Kroatien

    24-06-2013

    Standpunkt von Stephan BaierNach jahrzehntelangen Enttäuschungen kommen die Kroaten am 1. Juli ohne große Euphorie, aber aus Vernunft und mit viel gutem Willen in die Europäische Union. Ein Standpunkt von Stephan Baier, Wissenschaftskommissar der Europa-Gesellschaft Coudenhove-Kalergi.

  • Erdo?ans Wahlstrategie könnte die Türkei in Brand stecken

    14-06-2013

    Standpunkt von Zeynep Gö?ü?Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdo?an scheint sich für eine Spannungspolitik entschieden zu haben. Mit der Ausweitung seines islamischen Diskurses zielt er auf die nächste Wahl ab. Gleichzeitig bringt er damit aber auch die eigenen Unterstützer auf Kollisionskurs mit den jungen gebildeten Türken der Städte. Ein Standpunkt von Zeynep Gö?ü?, Gründerin und Chefredakteurin von EURACTIV Türkei.

  • EU-Erweiterungspolitik im Westbalkan: Missliche Zeiten für schwierige Kandidaten

    07-05-2013

    SWP-Studie zur EU-AußenpolitikDie langandauernde Krise in der Eurozone hat das ökonomische Fundament der EU-Erweiterungspolitik im Westbalkan untergraben, meint Dušan Relji? von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Infolge der Krise schwinden die Vorteile, die sich aus der wirtschaftlichen Integration der Anwärterstaaten mit der Union ergeben müssten.

  • Fünf Jahre Unabhängigkeit im Kosovo

    19-02-2013

    Standpunkt von Vjollca HajdariVor fünf Jahren erklärte sich Kosovo für unabhängig. Viel Grund zum Feiern hat das jüngste Land Europas jedoch nicht. Ein Standpunkt der Journalistin und Politologin Vjollca Hajdari.

  • Die Zukunft der EU-Erweiterung: ein Blick vom und auf den Westbalkan

    11-12-2012

    ÖGfE Policy BriefOhne die Hebelwirkung der EU wird es keine Stabilität des Westbalkans geben - und damit keine Stabilität Europas, schreibt Vedran Dzihic im aktuellen Policy Brief der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE). Eine Abkehr vom Projekt der EU-Erweiterung und Hinwendung zum nationalstaatlichen dominierten Europa unterschiedlicher Geschwindigkeiten würde zwangsläufig neue Krisen provozieren und letztlich Europa einen historischen Schaden zufügen.

  • Die Türkei: Brücke, nicht Teil

    30-11-2012

    Debatte: Die neue Türkei (10)So etwas wie die Vereinigten Staaten von Europa zu errichten, ist mit der Türkei völlig ausgeschlossen, schreibt der EU-Abgeordnete Bernd Posselt (CSU) in einem Standpunkt für EURACTIV.de. Umgekehrt könne die Türkei ihre Brückenfunktion oder auch die Mittelpunktsrolle, die sie in der "neo-osmanisch" genannten Konzeption der jetzigen Außenpolitik Ankaras einnehmen soll, nicht ausüben, wenn sie Teilstaat einer europäischen Föderation ist.

  • Albanien feiert 100 Jahre Unabhängigkeit

    28-11-2012

    Standpunkt von Vjollca HajdariHeute feiert Albanien seinen hundertsten Geburtstag. Bald könnte der Balkanstaat den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten. Die EU muss die Tür für die europäische Integration des Landes offen halten, schreibt die Journalistin und Politologin Vjollca Hajdari.

  • Gefährlicher Wortbruch

    15-10-2012

    Kommentar zu Lammerts Forderung nach EU-ErweiterungsstoppBundestagspräsident Norbert Lammert warnt vor Neuaufnahmen in die EU und will den Beitritt Kroatiens weiter aufschieben. Das ist reichlich kurzsichtig - und kann sogar gefährlich werden. Ein Kommentar von Steffen Honig.

  • „Gerecht, solidarisch und progressiv“

    05-10-2012

    40 Jahre dänische EU-MitgliedschaftVor 40 Jahren haben die Dänen dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft zugestimmt. Dänemark und Deutschland führen heute eine stabile Beziehung und sollten eng für ein friedliches, solidarisches und starkes Europa zusammenarbeiten, schreiben Jeppe Kofod, außenpolitischer Sprecher der Dänischen Sozialdemokraten, und der Bundestagsabgeordnete Michael Roth (SPD) in einem Beitrag für EURACTIV.de.

  • Warum Westbalkan trotz Krise EU-orientiert bleibt

    28-08-2012

    Analyse von Dušan Reljic (SWP)Das vielgepriesene Transitionsmodell auf dem Wesbalkan hat versagt. Die regionale Stabilität Südosteuropas, Kernanliegen der EU-Erweiterungspolitik, muss jedoch weiter unterstützt werden. Dazu muss der europäische Gedanke wieder stärker in die Öffentlichkeit getragen wird, meint Dušan Relji? von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

  • Europäische Herausforderungen für Kosovo

    10-08-2012

    Gastbeitrag von Sylë Ukshini2012 sollte ein Jahr des Beginns der Transformation Kosovos und Serbiens und der Annäherung an die europäische Familie sein, schreibt Sylë Ukshini in einem Gastbeitrag für EURACTIV.de. Dazu müssten auch die verbleibenden fünf EU-Länder Kosovos Unabhängigkeit anerkennen, fordert der Direktor für den Balkan im Kosovo-Außenministerium.

  • In Ewigkeit Putin?

    Globales Europa 24-05-2012

    Standpunkt von Werner Schulz (Grüne/EFA)Die Massenproteste seit der gefälschten Dumawahl im vergangenen Dezember haben Russland verändert, schreibt der grüne EU-Abgeordnete Werner Schulz in einem Standpunkt für EURACTIV.de. Das politische System ist fragiler denn je. Doch auch die Demokratiebewegung befindet sich in einer Phase der Neuorientierung. Die Politik der Straße scheint erschöpft. In der dritten Amtsperiode von Wladimir Putin als Präsident wird sich entscheiden, ob Russland den Aufbruch in eine moderne Zukunft wagt oder in Stagnation verharrt.

  • Testfall Kosovo: Zwischenbilanz der europäischen Konfliktbearbeitung

    22-05-2012

    ZIF Policy BriefingAuch für EULEX, der Rechtsstaatlichkeitsmission der EU im Kosovo, gilt: Missionen sind kein Politikersatz. Klare Botschaften an Serbien und Kosovo bleiben die wichtigste Voraussetzung, dass EULEX einen glaubwürdigen und effektiven Beitrag zur weiteren Konflikttransformation leisten kann. Auszug aus dem aktuellen Policy Briefing des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF).

  • Die Verzögerungen der EU als Hindernis für den Westbalkan

    09-05-2012

    Namensbeitrag von Kosovos Premierminister Hashim ThaçiKosovos Premierminister Hashim Thaçi erinnert anlässlich des Europatages an die fragile Situation auf dem Westlichen Balkan. Die EU begehe einen schweren Fehler, wenn sie die Aussicht auf Mitgliedschaft weiter verzögert, schreibt Thaçi in einem exklusiven Namensbeitrag für EURACTIV.

  • Serbien: Zwischen Wut und Resignation

    Wahlen & Macht 27-04-2012

    SWP-AnalyseAngesichts der wirtschaftlichen und sozialen Misere ist ein Großteil der serbischen Wähler resigniert. Die Wahl am 6. Mai, glaubt Dušan Relji? von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), wird daher wohl lediglich eine Entscheidung für das "kleinere Übel" sein.

  • Westbalkan: Beitritts-Regatta in der Flaute

    04-04-2012

    Analyse von Theresia Töglhofer (DGAP)Die EU hat Lehren aus ihrer letzten Erweiterungsrunde gezogen und legt an Beitrittsanwärter heute deutlich strengere Maßstäbe an. Kroatien hat es fast geschafft. 2013 soll das Land zum 28. Mitglied werden. Damit nimmt es eine Vorreiterrolle auf dem Balkan ein. Die anderen Länder der Region sind von einer EU-Mitgliedschaft weit entfernt.

  • Bulgarien: Hat die EU auf das „richtige Pferd“ gesetzt?

    20-03-2012

    Standpunkt von Marie Theres Falke (Straßburg)Der Bericht über die Kommunalwahlen in Bulgarien, der heute dem Kongress der Gemeinden und Regionen des Straßburger Europarates vorgelegt wird, wirft ein schlechtes Licht auf den Balkanstaat. Und wirft die Frage auf, ob die EU beim Beitritt Bulgariens - aber auch Rumäniens - nicht vorschnell gehandelt hat.

  • Kosovo – Serbien: Die EU muss in medias res gehen

    24-02-2012

    Standpunkt von Solveig Richter (SWP)Die EU-Politik gegenüber Serbien und Kosovo war zwar in Teilen erfolgreich, ist aber zunehmend von Widersprüchen geprägt. Es sei Zeit, die Schlüsselfrage der kosovarischen Eigenstaatlichkeit auf die Agenda zu setzen, argumentiert Solveig Richter von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

  • Die neue Türkei: Herausforderungen für die EU

    01-12-2011

    Debatte: Die neue Türkei (7)Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern Europas boomt die Wirtschaft der Türkei. Auch politisch ist das Land ein Schwergewicht geworden. Der EU-Beitritt ist für das Land längst nicht mehr so wichtig wie zu Beginn des Jahrzehntes, schreibt die EU-Abgeordnete Birgit Schnieber-Jastram (CDU) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Aus eigenem Interesse sollte die EU der Türkei nicht voreilig den Weg versperren.

  • Die Teilung Zyperns: Folge der Uneinigkeit Europas und der neuen Stärke der Türkei

    Globales Europa 29-11-2011

    Debatte: Die neue Türkei (6)Nachdem der Annan-Plan gescheitert und Europas Zypern-Politik zum Erliegen gekommen war, rückte Ankara die Nichtanerkennung der Republik Zypern erneut ins Zentrum seiner Politik. Nach Jahren eines für die EU komfortablen Stillstands hat die Thematik in den letzten Monaten wieder an Dynamik gewonnen, schreibt der SWP-Experte Günter Seufert in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Um die Teilung der Insel zu überwinden, sollten die EU-Mitglieder das Zypern-Problem nicht länger als Hebel gegen den EU-Beitritt der Türkei instrumentalisieren.

  • Für eine Rückbesinnung der „neuen Türkei“ auf alte politische Leitlinien

    14-11-2011

    Debatte: Die neue Türkei (5)Hat sich die Türkei endgültig von der EU abgewendet? Zumindest scheint sich eine "neue" Türkei herausgebildet zu haben, die sich durch ein gewisses Maß an Selbstüberschätzung, Trotz und Arroganz auszeichnet, schreibt der EU-Abgeordnete Elmar Brok (EVP) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Die EU brauche indes eine neue Türkei, die sich wieder auf alte Werte und Leitlinien ihrer Außenpolitik besinnt.

  • „Strategische Tiefe“ als neues außenpolitisches Konzept der Türkei?

    Globales Europa 08-11-2011

    Debatte: Die neue Türkei (4)Mit dem außenpolitischen Konzept der "Strategischen Tiefe" führt die Türkei nationalistische, pan-türkische und islamische Elemente zusammen, schreibt die Politikwissenschaftlerin Gülistan Gürbey in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Die traditionelle Westbindung werde dabei nicht explizit in Frage gestellt. Der EU-Beitrittsprozess sei jedoch inzwischen in der Hierarchie der außenpolitischen Prioritäten nach hinten gerückt.

  • Der „türkische Weg“: Modell für die Transformation in der arabischen Welt?

    Globales Europa 04-11-2011

    Debatte: Die neue Türkei (3)Die Entwicklung der Türkei könnte sich als "Exportschlager" für die benachbarten Staaten der Levante und Nordafrikas entpuppen, schreibt Gernot Erler (SPD) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Deutschland und die EU wären gut beraten, den besonderen Zugang, den die Türkei in diese Länder hat, anzuerkennen und dies politisch zu nutzen - anstatt wie Paris und Berlin den "Bremsverstärker" einzuschalten.

  • Die neue Türkei: Vorbild für die arabischen Reformländer?

    Globales Europa 13-10-2011

    Debatte: Die neue Türkei (2)Kaum ein anderes Land wird 2011 im Zuge der politischen Umstürze in den arabischen Ländern so oft als Vorbild und Modell genannt wie die Türkei. Ob eine Kombination aus Realitätsreduktion und demokratischem Wunschdenken weiterhilft, die komplexen Zusammenhänge in der Region verstehen zu können, ist zu hinterfragen, schreibt Ludwig Schulz (Deutsches Orient-Institut) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de.