Erweiterung-Archiv

  • „Härtester Beitrittsprozess zur EU, den es je gab“

    16-11-2012

    Interview mit Kroatiens BotschafterKroatien soll am 1. Juli 2013 als 28. Mitglied der EU beitreten. Kroatiens Botschafter Miro Kova? spricht im Interview über europäische Ängste und kroatisches Selbstbewusstsein.

  • „Europa steht an einem Scheideweg“

    Prioritäten der EU für 2020 07-11-2012

    Interview mit Martin SchulzOb es gelingt, eine überzeugende Antwort auf die Schuldenkrise zu finden und die Zeichen auf Wachstum zu stellen, ist zur Schicksalsfrage für Europa geworden, sagt Martin Schulz im Interview. Mit EURACTIV.de sprach der EU-Parlamentspräsident außerdem über den EU-Beitritt Kroatiens, die Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo, sowie das "bemerkenswerte Jubiläum" Albaniens.

  • Kosovo: „Konflikt mit Serbien ein für alle Mal beenden“

    Globales Europa 27-08-2012

    EURACTIV.de-Interview mit Außenminister Enver HoxhajKosovo drängt massiv auf Fortsetzung des Dialogs mit Serbien. Außenminister Enver Hoxhaj erwartet von Brüssel mehr Druck auf Belgrad, alle getroffenen Abkommen umzusetzen. Davon hänge die Glaubwürdigkeit des gesamten Prozesses im Westbalkan ab, warnt der Minister im EURACTIV.de-Interview und will "den historischen Konflikt ein für alle Mal beenden".

  • Füle: Erweiterung hat immer positive Nachrichten gebracht

    15-08-2012

    EURACTIV-Interview mit EU-ErweiterungskommissarSelbst in der gegenwärtigen Krisenzeit wollen neun europäische Länder der EU beitreten. Es wäre ein "enormer Fehler", sollte die EU das Interesse an der Erweiterung verlieren, erklärt Erweiterungskommissar Štefan Füle im exklusiven Interview mit EURACTIV.

  • „EU-Türkei-Beziehungen können nicht schlechter werden“

    Globales Europa 20-07-2012

    Interview mit Ayla Gürel (PRIO)Die Beziehungen zwischen der EU und der Türkei sind derzeit auf einem Tiefpunkt - hauptsächlich wegen der Ratspräsidentschaft Zyperns, sagt Ayla Gürel. Im Interview mit EURACTIV erklärt die Analystin vom Peace Research Institute in Oslo, dass das Verhältnis nicht noch schlechter werden kann, weil beide Seiten voneinander abhängig sind.

  • „Mehr Sportsgeist, mehr Druck auf Anerkennung Kosovos“

    18-07-2012

    Interview mit der Europaparlamentarierin Ulrike LunacekDie EU habe politisch auf dem Westbalkan viel erreicht, doch bleibt es für das geschlossene Auftreten der EU eine schwere Bürde, dass fünf EU-Mitgliedsstaaten Kosovo nicht anerkennen. Die Fünf liefern Serbien laufend Argumente, seine Verweigerungshaltung fortzusetzen, findet Ulrike Lunacek, Kosovo-Berichterstatterin im Europaparlament, im EURACTIV.de-Interview.

  • Kasachische Opposition enttäuscht über Berlin

    Globales Europa 25-05-2012

    EURACTIV.de-Gespräch mit Serik MedetbekovDie Bundesrepublik beobachtet die Menschenrechtsverletzungen in Kasachstan zu passiv, findet Serik Medetbekov, Chef der Auslandsvertretung der kasachischen Opposition, im Gespräch mit EURACTIV.de.

  • „Tadi? für die Missstände in Serbien abgestraft“

    Wahlen & Macht 21-05-2012

    Interview mit Dušan Relji? (SWP)Tomislav Nikoli? hat sich in der Präsidentenstichwahl überraschend gegen Amtsinhaber Boris Tadi? durchgesetzt. Der SWP-Experte Dušan Relji? analysiert im Interview mit EURACTIV.de welche Ursachen und welche Folgen der Machtwechsel für Serbien, Kosovo und die Beziehungen zur EU haben wird.

  • „Ich glaube noch immer an den Euro“

    Finanzen & Wirtschaft 21-05-2012

    Interview mit Litauens AußenministerLitauens Ministerpräsident hält am Beitritt zur Euro-Zone als "strategisches Ziel" fest, die Präsidentin hingegen hält das Ziel einer Euro-Einführung im Jahr 2014 für "unrealistisch". Im Interview mit EURACTIV.de erläutert Außenminister Audronius Ažubalis die drängendsten Probleme Litauens: steigende Inflation, hohe Jugendarbeitslosigkeit, hohes Haushaltsdefizit.

  • Ischinger: Gerede über Grenzänderungen ist Gift

    16-03-2012

    Kosovo und der rasche EU-Beitritt SerbiensDer Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Botschafter Wolfgang Ischinger, glaubt nicht daran, dass sich Kosovo – neben dem Tempo Serbiens – von der EU abgehängt fühlen dürfe. Serbien müsse sich aber an die Vereinbarungen halten. Das sei im Interesse Serbiens, Kosovos und der EU.

  • Albin Kurti: Kosovo ist kein normales Land

    17-02-2012

    Interview mit dem Führer der "Selbstbestimmung"Heute (17. Februar 2012) ist der vierte Unabhängigkeitstag Kosovos. Im Interview mit EURACTIV.de meint Albin Kurti, Führer der oppositionellen Bewegung "Selbstbestimmung", das Regime richte sich gegen das Volk, der Machtapparat sei ein Volksfeind.

  • „Kroatien will nicht lang mit 1.200 km EU-Außengrenze leben“

    27-01-2012

    Interview mit Josip Juratovic, deutscher Politiker kroatischer AbstammungJosip Juratovic ist SPD-Bundestagsabgeordneter kroatischer Abstammung. Im Gespräch mit EURACTIV.de analysiert er den EU-Beitritt seiner Heimat als Verpflichtung zur aktiven Rolle bei der EU-Integration des gesamten Westbalkans. "Es ist für Kroatien nicht attraktiv, auf Dauer mit 1.200 Kilometern EU-Außengrenze zu leben."

  • Westbalkan: Skepsis zum verfrühten EU-Beitritt Kroatiens

    26-01-2012

    Interview mit Dušan Relji? (SWP)Dem EU-Beitritt Kroatiens ab Juli 2013 steht trotz vieler unerledigter Probleme - fast - nichts mehr im Weg. Die Empfehlung für den Beitritt war offensichtlich eine politische Entscheidung, sagt SWP-Experte Dušan Relji? im Interview mit EURACTIV.de. Das habe vielen Menschen und der politischen Klasse in der Region erneut zu denken gegeben: Wer gute Freunde in der EU hat, bei dem wird offenbar nicht so genau hingeschaut.

  • Kosovo: „Serbiens Glück liegt innerhalb seiner Grenzen“

    23-01-2012

    Außenminister Enver Hoxhaj im Interview mit EURACTIV.deSerbien könne nicht die EU und gleichzeitig Kosovo wollen. "Es ist Zeit, dass Serbien sein eigenes Glück nicht außerhalb, sondern innerhalb seiner Grenzen sucht", sagt Kosovos Außenminister Enver Hoxhaj im Interview mit EURACTIV.de. Mit den Barrikaden im Norden Kosovos habe sich Serbien selbst den Weg nach Europa verbaut.

  • Reeker: USA unterstützen Serbiens EU-Kandidatenstatus

    03-01-2012

    Westbalkan (VIII)Serbien habe große Fortschritte gemacht, auch wenn es den EU-Kandidatenstatus noch nicht erreicht habe. Warum sich die USA auf dem Westbalkan so engagieren und warum von einer Schwächung der transatlantischen Beziehungen keine Rede sein kann, schildert Philip Reeker, ranghöchster US-Diplomat für den Balkan, im Gespräch mit EURACTIV.de.

  • Ukraine hofft auf mehr Verständnis der Deutschen

    Ukraine 30-12-2011

    EURACTIV.de-Interview mit der scheidenden Botschafterin Nataliya ZarudnaNataliya Zarudna verabschiedet sich als Botschafterin der Ukraine in Berlin. In den bilateralen Beziehungen sieht sie Verbesserungspotenzial. Im Interview mit EURACTIV.de wünscht sie sich mehr Verständnis und Unterstützung der Deutschen für die Ukraine und plädiert dafür, dass die Deutschen die Ukraine als potenzielles EU-Mitglied sehen.

  • Brey: Schlimmer hätte es für Serbien nicht kommen können

    16-12-2011

    Westbalkankonferenz in Berlin (VII)Für Serbien hätte die Entscheidung des Europäischen Rates nicht viel schlimmer kommen können, findet Balkanexperte Hansjörg Brey im Interview mit EURACTIV.de. Die Verschiebung des Kandidatenstatus kann bei der bevorstehenden Wahl dazu führen, dass Serbien noch viel größere Probleme bekommt, wenn sich die Haltung in der Kosovo-Frage verhärtet.

  • Vujanovi?: Montenegro will der EU individuell beitreten

    15-12-2011

    Westbalkan (VI)Der Präsident von Montenegro, Filip Vujanovi?, ist bis Freitag auf Staatsbesuch in Berlin. Im Interview mit EURACTIV.de erklärt er, wie Montenegro das nächste EU-Mitgliedsland nach Kroatien werden will und was die Entscheidung des Europäischen Rates, das Datum für den Start der Gespräche festzulegen, für das kleine Land bedeutet.

  • Lambsdorff: Kroatien wird seine Rolle nicht missbrauchen

    14-12-2011

    Westbalkankonferenz in Berlin (V)Die EU-Fortschrittsberichte für einige Westbalkanländer hält Nikolaus Graf Lambsdorff für desaströs, dennoch sieht der Diplomat für diese Länder noch jede Chance. Kroatien wird als EU-Mitglied sehr hilfreich sein. Den Beitritt der Türkei gibt er noch lange nicht auf. Den USA ist er dankbar für ihr Balkan-Engagement, auch wenn sich in erster Linie die Europäer selber um den Balkan kümmern müssten.

  • Gashi: Kosovo muss warten, aber …

    13-12-2011

    Westbalkankonferenz in Berlin (IV)Ibrahim Gashi, Abgeordneter des kosovarischen Parlaments, sah auf der Westbalkankonferenz des Aspen Institutes in Berlin Fortschritte. Dennoch brauche Kosovo noch viel Geduld, sagte er im Gespräch mit EURACTIV.de. Der EU-Beitritt hat für das Land mehr Priorität denn je.

  • Samofalov: Serbien war Europa noch nie so nah

    12-12-2011

    Westbalkan (III)Dass Serbien nun doch noch nicht den EU-Kandidatenstatus bekommen hat, ist für den serbischen Abgeordneten Konstantin Samofalov von der Demokratischen Partei nicht so schlimm. Immerhin sei Serbien in seiner ganzen Geschichte Europa noch nie so nahe gewesen. EURACTIV.de interviewte den Politiker in Berlin unmittelbar nach dem Beschluss des Europäischen Rates.

  • Müller: Balkankonflikte dürfen nicht in die EU getragen werden

    08-12-2011

    Westbalkankonferenz (II)Die für heute erwarteten Beschlüsse des EU-Rats in Brüssel werden reichlich aktuellen Diskussionsstoff liefern, wenn Politiker aus der Region und Experten aus Deutschland zur Westbalkankonferenz in Berlin zusammenkommen. Bayerns Europaministerin Emilia Müller (CSU), die Gastgeberin der vom Aspen Institut veranstalteten Konferenz, im Gespräch mit EURACTIV.de.

  • „Ich erwarte nicht viel von den Gesprächen zwischen Kosovo und Serbien“

    01-12-2011

    Interview mit Kosovos Parlamentspräsident Jakup Krasniqi"Auch wenn man sich mit Serbien auf etwas geeinigt hat, hat man sich eben doch nicht geeinigt", sagt Jakup Krasniqi. Am Rande seines Berlinbesuchs sprach EURACTIV.de mit dem Parlamentspräsidenten der Republik Kosovo über den wieder aufgenommenen Dialog zwischen Belgrad und Prishtina und die Ausschreitungen im Nord-Kosovo.

  • Neuer Honeymoon zwischen China und Europa?

    Globales Europa 28-09-2011

    Interview mit Horst Löchel (FSFM)Mit welchen Interessen Peking sich in krisengeschüttelten Euro-Ländern engagiert, verrät der Ökonom und China-Experte Horst Löchel (Frankfurt School of Finance & Management) im Interview mit EURACTIV.de. Außerdem erklärt Löchel, wann Wohlstand zum Problem für den autoritären Staatskapitalismus in China wird, und wie im Reich der Mitte die Dauerkrise des Westens ankommt.