Entwicklungspolitik
Europäer unterstützen internationale Solidarität durch Entwicklungshilfe
Die überwiegende Mehrheit der Europäer und insbesondere der Italiener befürwortet laut einer Umfrage, dass ihr Land in Entwicklungshilfe außerhalb der EU-Grenzen investiert. Auch das Thema Migration spielt dabei eine besondere Rolle.
Nach Hamas-Angriff: EU setzt Hilfszahlungen an Palästina aus
Die Europäische Kommission erklärte am Montag (9. Oktober), dass sie ihre gesamte Entwicklungsfinanzierung für Palästina nach dem Hamas-Angriff auf Israel am Wochenende auf den Prüfstand gestellt hat.
Investitionswettlauf: Kommissarin fordert mehr Entwicklungshilfe
Da der Wettbewerb mit China, Russland und den USA zunehme, müsse Europa weiterhin in Entwicklungshilfe und Infrastrukturprojekte investieren, so Kommissarin für internationale Partnerschaften Jutta Urpilainen in einem Interview mit Euractiv.
OECD: EU-Länder Hauptempfänger ihrer eigenen Entwicklungshilfe
Die EU-Staaten sind zu den Hauptempfängern ihrer eigenen Entwicklungshilfe geworden, wie neue Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeigen, die am Mittwoch veröffentlicht wurden.
UN-Entwicklungschef: Spendenmüdigkeit ist „politische Entscheidung“ und „tragischer Fehler“
Spendenmüdigkeit sei eine politische Entscheidung und ein "tragischer Fehler" der westlichen Politik. Der globale Süden fühlt sich dadurch "enttäuscht, frustriert und sogar verraten", so Achim Steiner, Chefverwalter des UN-Entwicklungsprogramms, gegenüber EURACTIV.
Acht Milliarden Menschen – eine Menschheit
Die Weltbevölkerung wird Mitte November die 8-Milliarden-Grenze erreichen - ein Beweis für wissenschaftliche Durchbrüche und Verbesserungen in den Bereichen Ernährung, öffentliche Gesundheit und sanitäre Einrichtungen. Aber während unsere Menschheitsfamilie größer wird, wird sie auch immer gespaltener, schreibt António Guterres.
Serbien betont engen Schulterschluss mit Ungarn
Die bilateralen Beziehungen zwischen Serbien und Ungarn seien noch nie so erfolgreich gewesen, betonte die serbische Premierministerin Ana Brnabic bei einem Treffen mit dem ungarischen Botschafter in Serbien, Attila Pinter, am Mittwoch (10. August).
Die nächsten Schritte für Albanien und Nordmazedonien
Nachdem Skopje einen langjährigen Streit mit seinem Nachbarn Bulgarien beigelegt hat, erhielten Albanien und Nordmazedonien am Montag grünes Licht für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen, die letztendlich zur EU-Mitgliedschaft führen könnten.
Weizenpreise könnten laut Prognosen um ein Drittel steigen
Die Weizenpreise werden laut Prognosen um 34 Prozent in die Höhe schnellen, wenn die Ausfuhren aus Russland halbiert werden, und um 19 Prozent steigen, wenn die Ausfuhren aus der Ukraine ganz ausbleiben.
Schulze pocht auf globales Bündnis für Ernährungssicherung
Entwicklungsministerin Svenja Schulze reist mit einer klaren Mission zur Weltbank-Frühjahrstagung in Washington: Geberländer sollen sich angesichts der weltweiten Nahrungsmittelkrise zu einem Bündnis für Ernährungssicherheit zusammenschließen.
Baerbock warnt im Sahel vor Nahrungsmittelkrise
Bei ihrem Besuch in Mali und Niger hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock als Folge von Russlands Krieg in der Ukraine vor einer drohenden Hungerkrise gewarnt.
Ukraine-Krieg geht bald auf Kosten der Auslandshilfe
Die Besorgnis wächst, dass die Hilfsausgaben der europäischen Länder zur Bewältigung der humanitären Krise infolge der russischen Invasion in der Ukraine auf Kosten anderer Krisen in der Welt gehen werden.
Deutschland kommt in der EU-Afrikapolitik Schlüsselrolle zu
Von dem heute zum Abschluss kommenden EU-Afrika Gipfel erhofft sich die Bundesregierung ein Umdenken in der Afrikapolitik. Dabei stehen insbesondere entwicklungs- und energiepolitische Interessen im Vordergrund.
Fachleute mahnen: EU sollte sich mehr mit der südlichen Nachbarschaft beschäftigen
Vor mehr als zehn Jahren kam es zunächst in Nordafrika zum Arabischen Frühling. Seitdem hat der uneinheitliche Politikansatz der EU gegenüber der Region dazu geführt, dass der Block an Einfluss in den Ländern seiner südlichen Nachbarschaft verliert.
G20 wollen „Kluft zwischen globalem Norden und Süden verringern“
Die Außenminister:innen der G20-Staaten haben sich am Dienstag im süditalienischen Matera getroffen. Sie unterzeichneten dort eine gemeinsame Erklärung mit dem Ziel, „die Kluft zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden zu verringern“.
Ungarn blockiert Handels- und Entwicklungsvertrag
Ungarn weigert sich seine Zustimmung zu einem neuen Handels- und Entwicklungsvertrag der Europäischen Union mit 79 afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten zu geben. Wie der ungarische Außenminister betonte, würde der Vertrag zu steigenden Migrationszahlen nach Europa führen.
EU-Kommissarin räumt schleppenden Fortschritt beim Migrationspakt ein
Die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson, hat eingeräumt, dass der Fortschritt beim neuen "Pakt für Migration und Asyl", der von der Europäischen Kommission im September vorgeschlagen wurde, bisher "eher langsam" war.
Kritik an Deutschland wegen Berliner Patent-Haltung „unfair“, so Portugals Premier
Portugals Ministerpräsident Costa hat betont, er halte Argumente, laut denen ausschließlich Deutschland für die EU-weite Skepsis bezüglich des Verzichts auf Impfstoffpatente verantwortlich sei, für "unfair". Vielmehr würden die meisten Mitgliedsstaaten die gleiche Linie verfolgen.
Lampedusa wird wieder überrannt
In den vergangenen Tage sind gut 2000 Flüchtlinge auf der italienischen Insel Lampedusa gelandet. Dies ist zum einen viel früher als erwartet, und zum anderen sind damit bereits bis Mai mehr Flüchtlinge gelandet als in ganz 2019, berichtet die FAZ.
USA überraschen EU und unterstützen Aussetzung der Impfpatente
Es ist ein großer Schritt in Sachen weltweite Immunisierung: Die US-Regierung von Joe Biden hat sich für die Aufhebung der Patente auf COVID-19-Impfstoffe ausgesprochen, um die Impfaktionen weltweit zu beschleunigen.
Von der Leyen wünscht sich afrikanischen Green Deal
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Freitag die Schaffung eines afrikanischen "Green Deals" angeregt. Dieser solle ebenso wie sein EU-Pendant das "Herzstück" für die wirtschaftliche Erholung Afrikas nach der Pandemie werden.
EU entsendet trotz Tigray-Konflikt Wahlbeobachter nach Äthiopien
Die Europäische Union wird im Juni eine Wahlbeobachtungsmission nach Äthiopien entsenden, sagte EU-Chefdiplomat Josep Borrell am Montag. Man wolle die Wahlen trotz des anhaltenden Kriegszustands in der Provinz Tigray vor Ort beobachten.
EU-Entwicklungszahlungen steigen in der Pandemie deutlich an
Die Entwicklungshilfe der EU ist im vergangenen Jahr um mehr als 25 Prozent gestiegen: Man habe deutlich mehr Mittel für Programme zur Bekämpfung von COVID-19 und zur Unterstützung ärmerer Länder bereitgestellt.
MEPs wünschen sich Gesundheitsthemen als „Priorität“ in der EU-Afrika-Partnerschaft
In den Beziehungen zwischen der EU und Afrika sollte die Gesundheitspolitik als Teil einer neuen "Partnerschaft auf Augenhöhe" Priorität haben, fordern EU-Parlamentsabgeordnete.