Entwicklungspolitik
Schulze pocht auf globales Bündnis für Ernährungssicherung
Entwicklungsministerin Svenja Schulze reist mit einer klaren Mission zur Weltbank-Frühjahrstagung in Washington: Geberländer sollen sich angesichts der weltweiten Nahrungsmittelkrise zu einem Bündnis für Ernährungssicherheit zusammenschließen.
Baerbock warnt im Sahel vor Nahrungsmittelkrise
Bei ihrem Besuch in Mali und Niger hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock als Folge von Russlands Krieg in der Ukraine vor einer drohenden Hungerkrise gewarnt.
Ukraine-Krieg geht bald auf Kosten der Auslandshilfe
Die Besorgnis wächst, dass die Hilfsausgaben der europäischen Länder zur Bewältigung der humanitären Krise infolge der russischen Invasion in der Ukraine auf Kosten anderer Krisen in der Welt gehen werden.
Deutschland kommt in der EU-Afrikapolitik Schlüsselrolle zu
Von dem heute zum Abschluss kommenden EU-Afrika Gipfel erhofft sich die Bundesregierung ein Umdenken in der Afrikapolitik. Dabei stehen insbesondere entwicklungs- und energiepolitische Interessen im Vordergrund.
Fachleute mahnen: EU sollte sich mehr mit der südlichen Nachbarschaft beschäftigen
Vor mehr als zehn Jahren kam es zunächst in Nordafrika zum Arabischen Frühling. Seitdem hat der uneinheitliche Politikansatz der EU gegenüber der Region dazu geführt, dass der Block an Einfluss in den Ländern seiner südlichen Nachbarschaft verliert.
G20 wollen „Kluft zwischen globalem Norden und Süden verringern“
Die Außenminister:innen der G20-Staaten haben sich am Dienstag im süditalienischen Matera getroffen. Sie unterzeichneten dort eine gemeinsame Erklärung mit dem Ziel, „die Kluft zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden zu verringern“.
Ungarn blockiert Handels- und Entwicklungsvertrag
Ungarn weigert sich seine Zustimmung zu einem neuen Handels- und Entwicklungsvertrag der Europäischen Union mit 79 afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten zu geben. Wie der ungarische Außenminister betonte, würde der Vertrag zu steigenden Migrationszahlen nach Europa führen.
EU-Kommissarin räumt schleppenden Fortschritt beim Migrationspakt ein
Die EU-Kommissarin für Inneres, Ylva Johansson, hat eingeräumt, dass der Fortschritt beim neuen "Pakt für Migration und Asyl", der von der Europäischen Kommission im September vorgeschlagen wurde, bisher "eher langsam" war.
Kritik an Deutschland wegen Berliner Patent-Haltung „unfair“, so Portugals Premier
Portugals Ministerpräsident Costa hat betont, er halte Argumente, laut denen ausschließlich Deutschland für die EU-weite Skepsis bezüglich des Verzichts auf Impfstoffpatente verantwortlich sei, für "unfair". Vielmehr würden die meisten Mitgliedsstaaten die gleiche Linie verfolgen.
Lampedusa wird wieder überrannt
In den vergangenen Tage sind gut 2000 Flüchtlinge auf der italienischen Insel Lampedusa gelandet. Dies ist zum einen viel früher als erwartet, und zum anderen sind damit bereits bis Mai mehr Flüchtlinge gelandet als in ganz 2019, berichtet die FAZ.
USA überraschen EU und unterstützen Aussetzung der Impfpatente
Es ist ein großer Schritt in Sachen weltweite Immunisierung: Die US-Regierung von Joe Biden hat sich für die Aufhebung der Patente auf COVID-19-Impfstoffe ausgesprochen, um die Impfaktionen weltweit zu beschleunigen.
Von der Leyen wünscht sich afrikanischen Green Deal
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Freitag die Schaffung eines afrikanischen "Green Deals" angeregt. Dieser solle ebenso wie sein EU-Pendant das "Herzstück" für die wirtschaftliche Erholung Afrikas nach der Pandemie werden.
EU entsendet trotz Tigray-Konflikt Wahlbeobachter nach Äthiopien
Die Europäische Union wird im Juni eine Wahlbeobachtungsmission nach Äthiopien entsenden, sagte EU-Chefdiplomat Josep Borrell am Montag. Man wolle die Wahlen trotz des anhaltenden Kriegszustands in der Provinz Tigray vor Ort beobachten.
EU-Entwicklungszahlungen steigen in der Pandemie deutlich an
Die Entwicklungshilfe der EU ist im vergangenen Jahr um mehr als 25 Prozent gestiegen: Man habe deutlich mehr Mittel für Programme zur Bekämpfung von COVID-19 und zur Unterstützung ärmerer Länder bereitgestellt.
MEPs wünschen sich Gesundheitsthemen als „Priorität“ in der EU-Afrika-Partnerschaft
In den Beziehungen zwischen der EU und Afrika sollte die Gesundheitspolitik als Teil einer neuen "Partnerschaft auf Augenhöhe" Priorität haben, fordern EU-Parlamentsabgeordnete.
Keine Schulung, keine Subventionen: Afrikanische Landwirtschaft sieht Farm to Fork mit Sorge
Afrikanische Landwirte befürchten, aufgrund der in der neuen EU-Lebensmittelpolitik geforderten Umweltstandards zurückzufallen und "allein gelassen" zu werden.
Situation in Tigray belastet die Beziehungen zwischen der EU und Äthiopien
Äthiopische Diplomaten heizen eine diplomatische Fehde mit der Europäischen Union an. Zuvor hatten der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und sein Gesandter, der Finne Pekka Haavisto, den Umgang der Regierung mit dem Konflikt in der nordäthiopischen Provinz Tigray harsch kritisiert.
Afrikanische Community in Frankreich kritisiert mangelnde Integration, hofft auf Unternehmertum
Eine Anfang Februar veröffentlichte Umfrage des französischen Präsidialrats für Afrika zeigt die wahrgenommenen Schwierigkeiten bei der Integration von Menschen ausländischer Herkunft in die französische Gesellschaft - insbesondere bei Personen aus der afrikanischen Diaspora.
Europäisches Parlament: EU und Afrika müssen “auf Augenhöhe kooperieren”
Europa sollte sich von der Geber-Empfänger-Beziehung zu Afrika lösen und stattdessen auf Augenhöhe kooperieren, fordern EU-Gesetzgeber in einem neuen Bericht, der am Donnerstag verabschiedet wurde.
Für einen Wandel im Lebensmittelsystem braucht es europäisch-afrikanische Partnerschaft
Nach der Coronavirus-Pandemie werde die Zusammenarbeit zwischen der EU und Afrika wichtiger denn je sein, um die Nahrungsmittelsysteme zu stärken und zu transformieren. Es müsse aber darauf geachtet werden, dass eine gleichberechtigte Partnerschaft entsteht, betonen Expertinnen und Experten.
EU-Afrika-Beziehungen: Geschützte Ursprungsangaben als Entwicklungsmotor?
Die lange Tradition und enorme Vielfalt afrikanischer Agrarprodukte könnte von einem Sonderschutz in Form von offiziellen Herkunftsbezeichnungen profitieren.
Afrika: Corona-Pandemie behindert Kampf gegen Malaria
Die WHO ist besorgt: Die Malaria-Eindämmung hinkt ihren Zielen hinterher. Für 2020 dürften die Todeszahlen wieder stark steigen – wegen Corona. Das Geld ist weiter knapp. Trotzdem gibt es auch Fortschritte zu vermelden. Dies ist ein Artikel unseres Medienpartners Deutsche...
London will Entwicklungshilfe kürzen
Die britische Regierung wird wohl ihre Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit kürzen. Schatzkanzler Rishi Sunak stellt am heutigen Mittwoch die geplante Ausgabenbilanz vor.