Energie und Klimaschutz-Archiv

  • Braunkohle als flexibler Partner der erneuerbaren Energien

    14-08-2012

    Partnerstandpunkt von Wolfgang Dirschauer (Vattenfall Europe)Um volkswirtschaftlich desaströse Blackouts in der Energieversorgung zu verhindern, müssen Netz- und Kraftwerksbetreiber ihre Leistung täglich dem Angebot und der Nachfrage anpassen. Braunkohlekraftwerke werden dabei unterschätzt und gelten zu Unrecht als unflexibel, Plädoyer von Wolfgang Dirschauer, Klimapolitik-Chef bei Vattenfall Europe, für die Braunkohle.

  • Hildegard Müller: „Den EU-Binnenmarkt wachsam im Auge behalten“

    26-06-2012

    BDEW-Kongress in BerlinDer Jahreskongress des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bringt heute und morgen in Berlin fast 1.500 Fachleute zusammen. EURACTIV.de ist Medienpartner. Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW, schreibt, worum es bei dem Kongress geht.

  • Rio+20: Die Glaubwürdigkeit der Weltgemeinschaft steht auf dem Spiel

    19-06-2012

    SWP-Standpunkt zur UN-KonferenzAm Mittwoch beginnt die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung. Statt mutige Reformen vorzubereiten, ist im Vorfeld am kleinsten gemeinsamen Nenner gefeilt worden. Nun ist es an den Staats- und Regierungschefs, den Stau aufzulösen, meinen Marianne Beisheim, Birgit Lode und Nils Simon von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

  • Erneuerbare Energien: Für eine gemeinsame EU-Förderpolitik

    15-06-2012

    Standpunkt von Severin Fischer (SWP)Die Vorstellungen über die Weiterentwicklung erneuerbarer Energien in der EU driften zunehmend auseinander. Die Einigung auf gemeinsame Ziele bis 2030 ist aber notwendig, um Investoren Sicherheit zu bieten, meint Severin Fischer von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

  • Energiewende: Transformation einer Oligopolwirtschaft?

    07-06-2012

    Standpunkt von Anna Leidreiter (World Future Council)Die Bundesregierung versteht die Energiewende als einen reinen Umstieg auf Erneuerbare Energien, bei dem die Oligopolisten ihre Marktmacht verteidigen, kritisiert Anna Leidreiter vom World Future Council. Die Energie-Expertin plädiert im Gastbeitrag für eine Transformation des Energiesektors hin zu einem dezentralen, demokratischen und partizipativen System.

  • Gaspipelines als europäische Schlüsselprojekte

    31-05-2012

    Noch liegen zwei Angebote des Nabucco-Konsortiums auf dem TischNabucco wird gelegentlich schon für tot erklärt, jüngste Austrittssignale aus Ungarn und aus der RWE-Zentrale in Essen haben dazu beigetragen. In einem Standpunkt für EURACTIV.de meldet sich nun Nabucco mit einem Lebenszeichen, verweist auf seine zwei Tarifangebote und ist zuversichtlich über seine Realisierungschancen, sobald über die Pipelines entschieden wird.

  • Turkmenistan – ein verlässlicher Partner für die EU?

    23-05-2012

    KASPISCHE REGION UND EUROPAS ENERGIEVERSORGUNG (VI)Auch Gas aus Turkmenistan soll zur Energieversorgung Europas beitragen. Die Beziehungen zwischen der EU und dem früher isoliertesten Land Zentralasiens lassen sich praktisch auf den Energiedialog reduzieren. Dennoch konnten sie unter dem jetzigen Präsidenten auf eine neue pragmatische Ebene gestellt werden. Die turkmenische Pendelpolitik bleibt indes bestehen.

  • Wie weiter mit CCS?

    21-05-2012

    Partnerstandpunkt von Vattenfall EuropeAusgerechnet in Deutschland, der Lokomotive für Europas Klimapolitk, wird die CO2-Abscheidung und Speicherung politisch blockiert. Wolfgang Dirschauer, Klimapolitik-Chef bei Vattenfall Europe, wirft in seinem Debattenbeitrag kritische Fragen zur Umsetzung der CCS-Richtlinie der EU auf.

  • Die Stromnetze der Zukunft – „smart“ oder „dumb“?

    17-04-2012

    MES-Perspektiven (Viadrina)Ist die Einführung eines europaweiten "Smart Grid" bestehend aus einem Verbund nationaler intelligenter Stromnetze wirtschaftlich lohnenswert? Die zweite Ausgabe der "MES-Perspektiven", einer Veröffentlichungsreihe der Europa-Universität Viadrina, beschäftigt sich mit der europäischen Energiepolitik und insbesondere der Transformation des Energiesystems durch "Smart Grids" auf regionaler und globaler Ebene.

  • Klimastadt – Stadtklima

    Stadt der Zukunft 10-04-2012

    Standpunkt von Nicola Krettek (NABU)Wenn wir künftigen Generationen eine lebenswerte und nutzbare Umwelt übergeben wollen, muss die Entwicklung unserer Städte gleichermaßen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigen. Auf der Agenda stehen die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Ein Standpunkt von Nicola Krettek, NABU-Expertin für Nachhaltige Siedlungsentwicklung.

  • Die europäische Stadt der Zukunft – Zukunft der europäischen Städte

    Stadt der Zukunft 26-03-2012

    Standpunkt von Sabine Drewes (Heinrich-Böll-Stiftung)Genau wissen wir nicht, wie sie aussehen wird, die europäische Stadt im Jahr 2050. Im besten Fall hat sie die Energiewende, Schrumpfungsprozesse und den demographischen Wandel bewältigt - und ist kein Ort großer Spaltungen. Ein Standpunkt von Sabine Drewes (Heinrich-Böll-Stiftung).

  • Friedrichshafen auf dem Weg zur „Smart City“?

    Stadt der Zukunft 01-03-2012

    Standpunkt von Lena Hatzelhoffer (Uni Bonn)Von der Gesundheitsversorgung bis zum Energieverbrauch - Informations- und Kommunikationstechnologien bieten Städten neue Lösungen. Wie die Idee der "Smart City" in Friedrichshafen am Bodensee ankommt, schildert Lena Hatzelhoffer (Universität Bonn).

  • Russland und EU: strategische Partnerschaft mit Hindernissen

    01-03-2012

    Standpunkt von Michael KaczmarekEU und Russland: das ist keine Liebesbeziehung. Das ist eine strategische Partnerschaft, eine komplexe und komplizierte Beziehungskiste, in der beide Partner bei fast allen wichtigen Fragen anderer Meinung sind. Ein Kommentar von EURACTIV.de-Redakteur Michael Kaczmarek für das Diplomatische Magazin.

  • Rote Linien am Persischen Golf

    31-01-2012

    SWP-Analyse zum EU-Embargo gegen den IranBei einem militärischen Eingreifen am Persischen Golf ginge es den USA nicht in erster Linie ums Öl, sagen Markus Kaim und Kirsten Westphal von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

  • Zur Zukunft des EEG

    26-01-2012

    Standpunkt von Anna Leidreiter (World Future Council)Die deutsche Energiepolitik befindet sich in einem nie dagewesenen Spannungsfeld. Die Förderung der erneuerbaren Energien bleibt dabei weiterhin eine wichtige Aufgabe der Politik, schreibt Anna Leidreiter vom World Future Council (WFC) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Aus dem Erfolg des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ergeben sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene neue Handlungsoptionen.

  • Stadt der Zukunft: Antworten auf das Post-A-O-Zeitalter

    Stadt der Zukunft 12-01-2012

    Standpunkt von Harald Bodenschatz (TU Berlin)Die Stadt der Zukunft darf nicht mehr "wie ein Junkie" von Atomenergie und vom Öl abhängig sein, kommentiert Harald Bodenschatz (TU Berlin). Der Soziologe erklärt, was der Umbau der "überkommenen Stadt" bedeutet und warum die Wissenschaft urbane Architektur und Mobilität zusammendenken muss. Bodenschatz warnt: Politik und Medien drohen wichtige Weichenstellungen der Stadtentwicklung zu verschlafen.

  • EEG-2012: Viele Feinde, wenig Alternativen

    21-12-2011

    Standpunkt von Josef Auer (DB Research)Seit seiner Einführung ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) höchst umstritten. Widersacher finden sich auf allen Ebenen. Dennoch sollte die Bundesregierung am Förderprogramm im Grundsatz solange festhalten bis Alternativen wie der Emissionshandel globale Akzeptanz finden, schreibt DB Research-Analyst Josef Auer.

  • Eine europäische Innovationsstrategie für Rohstoffeffizienz

    23-11-2011

    Debatte: Ressourcenschonendes Europa? (1)Ohne Rohstoffe geht Europas Wirtschaft die Puste aus, warnt der grüne EU-Industriepolitiker Reinhard Bütikofer in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Bütikofer fordert eine europäische Innovationsstrategie und verbindliche EU-Vorgaben für mehr Effizienz.

  • Die deutsche Energiewende europäisch denken

    20-10-2011

    SWP-Analyse von Severin Fischer und Oliver GedenIn Deutschland spielt sich die energiepolitische Debatte vornehmlich im nationalen Rahmen ab und vernachlässigt die wirtschaftlichen und politischen Rückkopplungen innerhalb der EU. Diese verengte Sichtweise gefährdet die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende, schreiben Severin Fischer und Oliver Geden in einer Analyse für die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). EURACTIV.de veröffentlicht die SWP-Studie in Auszügen.

  • „Ausbau der Energieinfrastruktur ist unverzichtbar“

    04-04-2011

    CEP-Analyse zu Erneuerbaren EnergienDie EU-Kommission kritisiert, dass sich die meisten Mitgliedstaaten auf den Ausbau erneuerbarer Energien im Inland konzentrieren, um ihre Ausbauziele für 2020 allein zu erreichen. Das Centrum für Europäische Politik (CEP) meint: Für eine effiziente Energieversorgung ist der nationale wie grenzüberschreitende Ausbau der Energieinfrastruktur unverzichtbar.

  • Mitterlehner: Österreich als „Grüne Batterie“ Europas

    Österreich 24-03-2011

    Debatte: EU-Energiepolitik nach FukushimaÖsterreich bekräftigt angesichts der Atom-Katastrophe im japanischen Fukushima seine Forderung: Europa muss auf die Kernkraft verzichten. Wie Österreich den Umstieg auf Ökostrom erleichtern kann, erklärt Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Bei den geplanten Stresstests für Europas Atommeiler dürfe sich niemand aus der Verantwortung stehlen.

  • Reck: „Energiesystem wird dezentraler und mittelständischer sein“

    Unternehmen und Arbeit 22-03-2011

    Debatte: EU-Energiepolitik nach FukushimaEine Technologie, deren Einsatz absolute Sicherheit voraussetzt, kann keine Zukunftsoption für die Energieversorgung sein, meint Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). In einem Standpunkt auf EURACTIV.de fordert Reck Investitionen in intelligente Netze und dezentrale Speicherlösungen. Gefragt sei eine ökologische Industrialisierung.

  • Kemfert: Gaskraftwerke als Brückentechnologie

    18-03-2011

    Debatte: EU-Energiepolitik nach FukushimaEin kompletter Atom-Ausstieg ist EU-weit kaum denkbar, meint die Energie- und Klimapolitik-Expertin Claudia Kemfert (DIW) in einem Standpunkt auf EURACTIV.de. Trotzdem könne die Atomkrise genutzt werden, die Energiewende einzuleiten. Kemfert erläutert, wie dabei eine Renaissance der Kohlekraft zu vermeiden ist.

  • Einheitliche Förderung für Europas Erneuerbare?

    Binnenmarkt 26-11-2010

    Standpunkt von Tim Mennel (ZEW)Die deutsche Ökostrom-Förderung ist erfolgreich, aber teuer. Der Mathematiker und Energieexperte Tim Mennel (ZEW) plädiert auf EURACTIV.de für ein EU-weites Quoten-System mit "grünen Zertifikaten". Das Ziel: die schnelle Marktreife der Erneuerbaren.