Desinformation
Russische Staatsmedien umgehen EU-Sanktionen
Einem neuen Bericht zufolge werden Inhalte der russischen Staatsmedien trotz EU-Sanktionen weiterhin über soziale Medien verbreitet.
Ein Einblick in Russlands Kriegspropaganda-„Trollfabrik“
Ein von Großbritannien finanzierter Bericht stellt die neuen Taktiken einer "Trollfabrik" in St. Petersburg dar, die an der Desinformationskampagne des Kremls zur Rechtfertigung des Ukrainekrieges beteiligt ist.
Bulgarien will gegen „Online-Trolle“ vorgehen
Bulgarien will laut dem Minister für elektronische Verwaltung Bozhidar Bojanov eine Behörde einrichten, um Fake News in sozialen und Online-Medien, die sich als Nachrichtenagenturen ausgeben, zu überwachen.
Russland und China ziehen im Desinformationskrieg an einem Strang
China verbreitet aktiv Russlands Narrativ des Ukraine-Krieges und verstärkt in vielen Fällen die russischen Desinformationskampagnen, warnte der Europäische Auswärtige Dienst.
Zivilgesellschaft geht gegen russische Propaganda in Ungarn vor
Während die EU russische Propaganda verboten hat, verbreiten Ungarns öffentliche Medien deren Inhalte weiterhin ungehindert. Dagegen möchten die ungarische Bürgerrechtsunion (TASZ) und der Think Tank Political Capital (PC) vorgehen.
Bulgarische Anti-Vaxx-Aktivisten stellen sich hinter Putin
Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind viele der Anti-Vaxxer zu überzeugten Anhängern von Präsident Wladimir Putin und Russland geworden.
TikTok lässt weiterhin Kreml-Propaganda zu
Einer Studie zufolge wird Kreml-Propaganda auf TikTok von einem "Netzwerk koordinierter Konten" geteilt - trotz des Verbots der Plattform für neue russische Inhalte.
EU-Regierungen fordern von Online-Plattform verstärktes Faktenchecking
Die EU-Telekom-Minister haben digitale Unternehmen aufgefordert, in Mittelosteuropa eine wirksame Kapazität zur Bekämpfung von Desinformation sicherzustellen. Die Region gehört zu den Hauptzielen der russischen hybriden Kriegsführung.
TikTok schränkt Nutzung in Russland ein
Die Videoplattform TikTok hat ihre Dienste in Russland eingeschränkt, nachdem dort ein Gesetz verabschiedet wurde, das die Verbreitung "falscher" Informationen über den Krieg in der Ukraine unter Strafe stellt.
Beschränkung der Pressefreit führt zu Medien-Exodus aus Russland
Aufgrund eines neuen, umstrittenen Mediengesetzes in Russland, durch das die Verbreitung von angeblichen „Falschinformationen“ über den Krieg in der Ukraine mit bis zu 15 Jahren Haft belangt wird, stellen mehrere internationale Medien ihre Arbeit in dem Land ein.
Online-Plattformen gehen Bekämpfung russischer Kriegspropaganda an
Einige der größten Tech-Plattformen der Welt führen beispiellose Maßnahmen durch, um die vom Kreml gesponserten Desinformationen im Zusammenhang mit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine einzudämmen.
YouTube blockiert Zugriff auf russische Staatsmedien
YouTube sperrte am Dienstag (1. März) Konten, die mit den vom russischen Staat kontrollierten Sendern RT und Sputnik verbunden sind.
Facebook-Whistleblowerin fordert Überprüfung der irischen Datenschutzbehörde
Die Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen hat eine unabhängige Untersuchung der angeschlagenen irischen Datenschutzkommission (DPC) gefordert, die als Engpass bei der EU-weiten Durchsetzung der Allgemeinen Datenschutzverordnung (GDPR) gilt.
Experten fordern tschechische Regierung zur Bekämpfung von Desinformation auf
Tschechische Expert:innen fordern die Regierung auf, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um gegen die negativen Auswirkungen von Desinformation auf die tschechische Gesellschaft vorzugehen.
Fernsehsender RT Deutschland wird Ausstrahlung untersagt
Dem deutschsprachigen Fernsehprogramm von Russia Today wurde am Mittwoch (2. Februar) von deutschen Behörden die Ausstrahlung untersagt, weil hierfür die erforderliche medienrechtliche Zulassung fehle.
Friedensnobelpreisträgerin: Zugang zu Daten von Online-Plattformen entscheidend für DSA
Der Zugang zu Daten von Online-Plattformen sollte auf Journalisten und NGOs ausgeweitet werden, sagte die Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa am Dienstag (1. Februar) im Europäischen Parlament.
Facebook-User wegen Hassposting zu sieben Monaten Bewährung verurteilt
Nachdem der User der Grünen Bundestagsabgeordneten Katrin Göring-Eckardt ein falsches Zitat zugeschrieben hatte, wurde er nun zu sieben Monate Bewährungsstrafe verurteilt. Fälle wie dieser könnten sich durch das Inkrafttreten des novellierten (NetzDG) in Zukunft häufen.
Morawiecki verteidigt rechtsextreme polnische Partei nach Verbreitung von Corona-Verschwörungen
Nachdem Facebook die Seite der nationalistischen Konföderation-Partei der Opposition gelöscht hatte, verurteilten die Partei und Ministerpräsident Mateusz Morawiecki den Tech-Riesen dafür, die freie Meinungsäußerung zu drosseln.
Überarbeitung des Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation bis 2022 verlängert
Der Prozess der Aktualisierung des EU-Verhaltenskodexes zur Bekämpfung von Desinformation wurde bis Ende März 2022 verlängert, da sich 26 neue potenzielle Unterzeichner der Überarbeitung angeschlossen haben.
Reporter ohne Grenzen kritisiert EUs Schweigen zum griechischen Mediengesetz
Reporter ohne Grenzen hat sowohl die EU-Exekutive als auch das EU Parlament aufgefordert, ihr Schweigen zu brechen und das neue griechische Verleumdungsgesetz als "Angriff auf die Pressefreiheit" "entschieden zu verurteilen".
Desinformation: Russische Cyberangriffe während Bundestagswahl liefen bislang ins Leere
Zwar kam es während der Bundestagswahl zu Cyberangriffen auf Bundestagsabgeordnete. Für Desinformation genutzt wurde das erbeutete Material aber nicht. Russland in die Hände gespielt hat es aber trotzdem.
Nach Löschung von Russia Today droht Russland YouTube mit Gegenmaßnahmen
YouTube hat den Account des deutschen Ablegers von Russia Today aufgrund der Missachtung der Community-Richtlinien zur Desinformation dauerhaft gelöscht. Nun droht Russland mit Vergeltungsmaßnahmen gegen deutsche Medien und YouTube.
Italien gründet nationale Beobachtungsstelle zur Bekämpfung von Desinformation
Italien hat am Montag (20. September) an der Universität LUISS in Rom seine nationale Beobachtungsstelle zur Bekämpfung von Desinformationen - das italienische Observatorium für digitale Medien - eröffnet. Es ist Teil eines europäischen Netzwerks von acht nationalen Observatorien.