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Berlusconi unterstützt Lega-Chef Salvini als Regierungschef

Für den 81jährigen Silvio Berlusconi lief die Wahl nicht rund. [EPA-EFE/ANGELO CARCONI]

Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi spricht sich für den Chef der rechtsextremen Lega, Matteo Salvini, als neuen Regierungschef aus.

Seine Partei werde auf der Seite Salvinis stehen, wenn dieser eine Regierung bilde, sagte Berlusconi. „Als Chef der Forza Italia bin ich bereit, ihn zu unterstützten, die Koalition zu stärken und unsere Zusagen an die Wähler einzuhalten.“. Eigentlich setzte Berlusconi auf EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani als Regierungschef. Nachdem aber die Lega Nord innerhalb des Rechtsbündnisses stärkste Kraft wurde, steht dieser Anspruch Salvini zu.

Die Sehnsucht nach Wandel spaltet Italien

So klar der Wille der Wähler nach Wechsel, so unklar ist nach der Wahl, wie Italiens künftige Regierung aussehen wird. Ein Kommentar.

Eine Mehrheit hat das Rechtsbündnis jedoch nicht. Nach dem Wahlen gibt es eine politische Pattsituation. Auch die stärkste Kraft die -Sterne-Bewegung des Komikers Beppe Grillo, erhebt Anspruch, die Regierung zu übernehmen. Ebenso wie Salvini fehlt dafür jedoch die Mehrheit und die Aussicht auf einen Koalitionspartner.

Vor den Wahlen wurde über ein Bündnis von Berlusconi mit den Sozialdemokraten des Ex-Premiers Matteo Renzi spekuliert. Doch auch dafür reicht es nicht. Wie die nächste Regierung aussieht und ob sie ohne Neuwahlen zustande kommen kann, ist also völlig offen.

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