Umfragewerte für Union steigen durch Pandemie

Um fünf Prozent fünf Prozent sind die Umfragewerte der Unionsparteien in Corona-Zeiten in die Höhe gegangen. [Electric Egg/shutterstock]

Laut einer Umfrage hat die Union die besten Umfragewerte seit 2017. Die Deutschen sind scheinbar mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden.

Im aktuellen INSA-Meinungstrend der Zeitung “Bild” (Dienstagsausgabe) haben die Unionsparteien mit einem Zuwachs von fünf Prozentpunkten auf 33,5 Prozent den besten Wert seit der Bundestagswahl 2017 eingefahren und den höchsten Zuwachs innerhalb einer Woche erreicht. Die SPD (15 Prozent) gewinnt einen halben Punkt hinzu. Bündnis90/Die Grünen (20 Prozent) verlieren drei Punkte, die Linke (7 Prozent) verliert zweieinhalb Punkte. Die AfD (12 Prozent) muss einen Punkt abgeben. Die FDP bleibt bei 6,5 Prozent aus der Vorwoche. Sonstige Parteien kommen zusammen auf 6 Prozent (+ 1).

Erstmalig sei Anfang Juli 2018 hätte die große Koalition aus CDU/CSU und SPD, wenn am Sonntag gewählt würde, mit zusammen 48,5 Prozent wieder eine parlamentarische Mehrheit. Auch eine schwarz-grüne Koalition aus CDU/CSU und Bündnis90/Grünen mit zusammen 53,5 Prozent hätte eine klare Mehrheit.

INSA-Chef Hermann Binkert: “Die überwiegende Zufriedenheit der Deutschen mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung in der Corona-Pandemie verschafft der Union das beste Umfrageergebnis seit der Bundestagswahl. Die Zukunft der Union entscheidet sich daran, wie Deutschland die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen dieser Zeit besteht.” Für den INSA-Meinungstrend im Auftrag von BILD wurden vom 20. bis zum 23. März 2020 insgesamt 2070 Bürgerinnen und Bürger befragt.

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