Der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger kann sich eine weitere Amtszeit als EU-Kommissar gut vorstellen. Ansonsten wird sein Weg in die Privatwirtschaft führen, mittels Kontakte aus seiner Zeit als Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg.
Nein, Günther Oettinger wechselt im kommenden Jahr nicht als Präsident zum VfB-Stuttgart und nein, er wird auch nicht bei einem Energiekonzern seine Karriere in die Privatwirtschaft starten. Das erklärte Marlene Holzner, Sprecherin des deutschen EU-Energiekommissars, gegenüber EURACTIV.
Holzner erklärte, dass Oettinger nach dem Ende der Amtszeit als EU-Kommissar mehrere Optionen habe. "Die erste Möglichkeit wäre, wenn er denn wieder nominiert wird, eine zweite Amtszeit als EU-Kommissar."
Falls er nicht nominiert werde, "wäre eine andere Option, dass er in die Privatwirtschaft wechselt und dort für ein Unternehmen arbeitet", so Holzner weiter. "Bevor er Kommissar wurde, hatte er Kontakte zu einem Privatunternehmen. Wir reden hier aber nicht von einem Energiekonzern", stellte Holzner klar. Vor seinem Amtsantritt in Brüssel war Oettinger von 2005 bis 2010 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Die Option eines Wechsels zurück in die Landes- oder Bundespolitik wurde nicht erwähnt.
EURACTIV.com
EURACTIV Brüssel: Oettinger fuels speculation of a second-term bid (3. Mai 2013)

