Noch mehr Berichte, Analysen, Interviews und Kommentare über die Ukraine: Schon bisher war EURACTIV.de zentrale Plattform für Artikel über das 45 Millionen Einwohner starke Land, unterstützt durch die Nachrichtenagentur Ukrinform. Nun verstärken wir unsere Kompetenz durch die Kooperation mit der Stiftung „People First“.
Die Ukraine hat am Sonntag gewählt. Kaum ein Medium hat in der Vorwahlberichterstattung so viele Artikel und Interviews gebracht wie EURACTIV.de. Das gilt auch für die – durchwegs kontroversen – Reaktionen und Analysen, die wir heute veröffentlichen.
EURACTIV.de entwickelt sich in den ukrainischen Themen unter den deutschsprachigen Medien zur Plattform schlechthin. Damit wollen wir verhindern, dass die Ukraine in den Medien auf wenige Reizthemen reduziert wird, sich von Europa immer mehr distanziert und aus Enttäuschung über die EU zunehmend ostwärts orientiert. Europa sollte die Ukraine nicht links liegen lassen, sondern genau hinschauen.
Wir haben vor einiger Zeit damit begonnen. Wir kooperieren seit Monaten mit der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform.
Nun erweitern wir unser Spektrum. Wir arbeiten ab sofort auch mit der ukrainischen Stiftung für die Demokratie "People First" zusammen. Informationen, Analysen, Interviews und Kommentare über die politische und wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine, über die Fortschritte der Demokratie, die Annäherung an Europa und das Verhältnis zu Russland ergänzen unsere bisherige Berichterstattung.
Das ist keine Einbahnstraße: Experten aus der Ukraine bringen ukrainische Themen nach Deutschland, das für die Ukrainer unverändert die Schlüsselrolle in der EU spielt, und umgekehrt sollen deutsche Positionen der ukrainischen Gesellschaft und Elite nähergebracht werden.
Ziel von "People First" sind die Wiederherstellung der Würde des ukrainischen Volkes sowie die Weiterentwicklung der demokratischen Institutionen des Landes. Mit einer "Charta des Volkes" möchte die Stiftung mit Vertretern von Regierung und Zivilgesellschaft eine breite Diskussion anstoßen.
Unsere Unabhängigkeit beweisen wir, indem wir beispielsweise in der Causa Julia Timoschenko nicht im medialen Mainstream mitschwimmen und in der Oppositionspolitikerin nicht (nur) die Märtyrerin sehen, als die sie sich mit großem Aufwand verkauft. Wir sehen das differenzierter als die meisten Medien und auch Politiker Deutschlands. Außerdem gibt es noch andere Ukraine-Themen als die resolute Politikerin mit dem markanten Zöpfchenkranz-Styling.
Wir freuen uns über das erweiterte Angebot für unsere Leser. Wenn sich die Ukraine einst der EU angenähert haben wird, sind die Leser von EURACTIV.de gut informiert.
Ihr Ewald König
Herausgeber und Chefredakteur

