Europäer verfügen über immer bessere Fremdsprachenkenntnisse [DE]

Aus einer neuen Umfrage geht hervor, dass die Aussichten für mehrsprachiges Europa gar nicht so schlecht sind. Das langfristige politische Ziel von „Muttersprache + zwei Fremdsprachen“ stößt jedoch nur auf verhaltene Unterstützung.

Laut des Eurobarometer Spezial über die Europäer und ihre Sprachen, ist die Anzahl der Europäer, die mindestens eine Fremdsprache beherrschen, von 47 % 2001 auf 56 % 2005 gestiegen. Immer mehr  Europäer sind von den Vorteilen von Fremdsprachenkenntnissen überzeugt (83 %).

Gut die Hälfte der Europäer stimmt dem politischen Ziel der EU „Muttersprache + zwei Fremdsprachen“ zu.   44 % sind skeptischer.  Zurzeit sagen 28 % der Europäer, dass sie zwei Fremdsprachen beherrschen.  Die Luxemburger (92 %), Niederländer (75 %) und Slowenen (71 %) schneiden hierbei am besten ab.

Ungefähr  die Hälfte gibt an, nur die eigene Muttersprache zu sprechen.  Dies trifft vor allem für Irland (66 %), Großbritannien (62 %), Italien (58 %), Portugal (58 %) und Spanien (56 %) zu.  Im Vergleich hierzu sprechen 49 % der Franzosen und 33 % der Deutschen nur ihre eigene Sprache.

Englisch bleibt auch weiterhin die am meisten gesprochene Fremdsprache in Europa (38 %), gefolgt von Französisch und Deutsch (jeweils 14 %) sowie Spanisch und Russisch (jeweils 6 %).

Ziel der Sprachpolitik der Kommission ist es, die Bürger dazu zu ermutigen Fremdsprachen zu lernen, um hierdurch die Herausbildung einer gesunden von Mehrsprachigkeit geprägten  Wirtschaft zu fördern.

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