Kampf gegen Fettleibigkeit [DE]

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Der moderne Lebensstil, der von sesshaften Tätigkeiten und übermäßigem Lebensmittelkonsum geprägt ist, hat das krankhafte Übergewicht zur Nummer eins der Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit für das 21. Jahrhundert werden lassen. Insbesondere die schnell ansteigende Zahl fettleibiger Kindern in westlichen Staaten gibt Anlass zur Sorge. Die Kommission hat der Lebensmittelindustrie und der Werbebranche bis 2010 Zeit gegeben, dagegen vorzugehen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich die Verbreitung der Fettleibigkeit in vielen europäischen Ländern seit den 1980er Jahren mehr als verdreifacht. Die Menschen nehmen mehr Kalorien pro Tag zu sich, insbesondere aus Fett, während ihre körperliche Aktivität nachlässt. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage des Eurobarometers zu den Gewohnheiten der Europäer hinsichtlich ihrer körperlichen Aktivitäten treiben nur 15% der Befragten Sport und der durchschnittliche Unionsbürger verbringt mehr als sechs Stunden pro Tag im Sitzen.

Adipositas bei Kindern stellt einen besonderen Grund zur Sorge dar, da Essgewohnheiten und das Niveau physischer Tätigkeiten oftmals sehr früh angeeignet werden und sich während des ganzen Lebens fortsetzen. Deshalb werden übergewichtige Jugendliche oft zu übergewichtigen Erwachsenen, mit allen damit verbundenen Gesundheitsrisiken: Herzerkrankungen, Typ-II-Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten. Laut der Kommission sind rund 3 000 000 europäische Schulkinder fettleibig und etwa 85 000 weitere Kinder entwickeln jährlich krankhaftes Übergewicht. Auf Fettleibigkeit zurückzuführende Krankheiten sind für circa 7% der Kosten des Gesundheitssystems in der EU verantwortlich.

Um sich mit dem Problem der „Epidemie“ auseinanderzusetzen, hat die Europäische Kommission eine EU-Aktionsplattform für Ernährung, körperliche Bewegung und Gesundheit eingerichtet. Seit März 2005 führt die Plattform Wirtschaft, Verbrauchergruppen und Gesundheitsexperten zusammen, um Wege für die Bekämpfung von Adipositas zu finden. Die Betonung liegt auf Selbstkontrolle und freiwilligen Verpflichtungen der Entscheidungsträger (Lebensmittelindustrie, NGOs im Gesundheitsbereich).

Im Dezember 2005 hat die Kommission ein Grünbuch zu krankhaftem Übergewicht vorgelegt, das Entscheidungsträger aus dem Wirtschaftsleben, Akademiker und NGOs auffordert, Empfehlungen an die Politik abzugeben.

Bei der europäischen Ministerkonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Kampf gegen die Fettleibigkeit, die im November 2006 stattfand, unterzeichneten die Gesundheitsminister die Europäische Charta, in der sie sich verpflichten, Fettleibigkeit an die Spitze der europäischen Politikagenden zu öffentlicher Gesundheit zu setzen und die Zunahme von Fällen krankhaften Übergewichts bis 2015 zu stoppen.

Die Kommission hat am 30. Mai 2007 ein Weißbuch zum Thema „Ernährung, Übergewicht, Adipositas: Eine Strategie für Europa“  angenommen. Die Strategie sieht vor, einen umfassenden Ansatz für die EU zu entwickeln, um zur Reduzierung der Gesundheitsschäden aufgrund schlechter Ernährung und krankhaftem Übergewicht beizutragen. Die Strategie legt die Entwicklung effektiver branchenübergreifender sowie maßnahmenorientierter Partnerschaften auf allen Ebenen als Eckstein der europäischen Reaktion auf Adipositas und die mit ihr verbundenen Gesundheitsprobleme fest. Dies würde private Akteure und die Organisationen für öffentliche Gesundheit und Verbraucherschutz einbinden.

Das Weißbuch konzentriert sich auf Maßnahmen, die auf EU-Ebene ergriffen werden können:

  • Bessere Information der Verbraucher 

Die Kommission arbeitet derzeit an einer Überarbeitung der Gesetzgebung zur Kennzeichnung von Lebensmitteln. Die neuen Regeln sollen Problemen begegnen, wie beispielsweise welche Informationen verpflichtender oder freiwilliger Natur sind, wie viele Informationen gegeben werden sollten und an welche Stelle Kennzeichnungen gesetzt werden sollten. Diesbezüglich schlägt die Lebensmittelindustrie eine Kennzeichnung vor, die auf dem durchschnittlichen Tagesbedarf eines ausgewachsenen Menschen basiert, während einige Gesundheits- und Verbraucherschutzorganisationen eine Farbregelung nach dem Ampelsystem vorziehen, das Produkte mit hohem Salz-, Zucker- und Fettgehalt kennzeichnet.

Durch die neue EU-Regelung zu Nährwert- und Gesundheitsangaben von Lebensmitteln soll sichergestellt werden, dass Angaben auf verlässlichem wissenschaftlichem Nachweis beruhen, sodass Verbraucher nicht durch unstimmige oder verwirrende Angaben fehlgeleitet werden.

Es gibt Hinweise darauf, dass Werbung und Vermarktung von Lebensmitteln besonders die Ernährung von Kindern beeinflusst. Nach einem Runden Tisch zum Thema Werbung, der sowohl rechtliche als auch freiwillige Regulierung untersuchte, wurde ein Best-Practice-Modell vorgelegt, aber die Kommission fordert außerdem vom Privatsektor, stärkere Werbekodizes zu entwickeln.

  • Gesunde Entscheidungen ermöglichen

Sicherzustellen, dass gesunde Optionen für die Verbraucher bestehen, wird als gleichermaßen wichtig aufgefasst. Die Europäer, besonders Kinder, verzehren immer weniger Obst und Gemüse. Die Kommission beabsichtigt, mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) diese Situation zu verbessern, indem Überproduktionen an Bildungsinstitutionen und Freizeitzentren für Kinder verteilt werden dürfen.

Die Kommission ermutigt die Lebensmittel- und Einzelhandelsindustrie, die Zusammenstellung der von ihnen hergestellten Lebensmittel neu darzulegen, zum Beispiel in Hinsicht auf ihren Gehalt an Fett, gesättigten Fetten und Transfettsäuren, Salz sowie Zucker.

Ende 2006 war Lettland der erste EU-Staat, der den Verkauf von Limonaden, Schokoladenriegeln und Kartoffelchips in Schulen und Kindergärten untersagte. Die verbotenen Produkte werden durch „gesunde Alternativen“ wie Trockenfrüchte, ungesalzene Nüsse, ungezuckerte Fruchtsäfte, Vollkornprodukte, Mineralwasser und Milch ersetzt. Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich in Frankreich ab: Dort deinstallieren die Behörden Verkaufsautomaten in den Schulen.

  • Zu körperlichen Aktivitäten ermutigen

Die Kommissionsstrategie betont die Bedeutung der Entwicklung körperlicher und sozialer Umgebungen, die einen Jeden dazu ermutigen, täglich mehr Sport zu treiben. Die positive Rolle des aktiven Pendelns, d.h. die Wege zur Arbeit durch Laufen, Radfahren oder jegliche andere Aktivität zurückzulegen, wird ebenso betont, wie auch die Notwendigkeit, Sportverbände zur Entwicklung von Webung und Marketingkampagnen zu ermutigen, um körperliche Aktivitäten, besonders bei Kindern, zu fördern.

Die Kommission wird im Juli 2007 ein Weißbuch zu Sport vorlegen, das Vorschläge dazu enthalten soll, wie die Teilnahme der Unionsbürger an Sport und Sport im Allgemeinen gefördert werden kann, um auch allgemeinere körperliche Aktivitäten einzubeziehen.

Der Kommissar für Gesundheit Markos Kyprianou sagte, dass die Verbraucher entschieden, wie sie sich ernährten, aber dass sie in die Lage versetzt werden sollten, informierte Entscheidungen zu treffen und dass ihnen eine Reihe gesunder Optionen zur Wahl stünde. Deshalb überarbeite die Kommission die Möglichkeiten für Lebensmittelkennzeichnung und fordere die Industrie auf, verantwortungsbewusst zu werben und den Gehalt an Salz, Fetten und Zucker in Lebensmittelprodukten zu reduzieren.

Angesichts der Dringlichkeit des Themas sei es jedoch besser, es zuerst mit freiwilliger Regulierung zu versuchen und dann im Jahr 2010 zu sehen, ob ein Bedarf an Gesetzen bestehe. Kyprianou wies darauf hin, dass die Entscheidung, den Unternehmen diese zweieinhalb Jahre zu gewähren, nach deren Ablauf die Mitgliedstaaten über die Einführung einer gesetzlichen Regelung entscheiden könnten, einen ‚großen Anreiz für die Industrie zur Zusammenarbeit beim Problem der Fettleibigkeit’ darstelle.

Das Phänomen der Adipositas könne in zehn bis 20 Jahren die zentralen Vermutungen über die europäische Demographie widerlegen, nach der alle Menschen in Zukunft längere und gesündere Leben führten, sagte Robert Madelin, der Generaldirektor der Generaldirektion der Kommission für Gesundheit und Verbraucherschutz. Die Situation sei bereits jetzt in den Mittelmeerländern sehr schlecht. In Italien und Spanien betrage der Anteil an krankhaft übergewichtigen Jugendlichen bereits jetzt mehr als 30%. Die am ‚schlimmsten’ betroffenen Staaten in Europa, das Vereinigte Königreich und Polen, holten mittlerweile die Vereinigten Staaten ein.

Der Sprecher der Kommission für Gesundheit, Philip Tod, fügte hinzu, dass eine neue Umfrage des Eurobarometers zeige, dass Verbraucher sich bei Lebensmittelfragen weniger um Gesundheit kümmerten, als um Genuss und Geschmack. Außerdem seien sie der Überzeugung, dass gesunde Lebensmittel langweilig seien. Die Kommission sage nicht, dass es gute oder schlechte Nahrungsmittel gebe. Ihr Ziel sei, über gesunde und ungesunde Lebensstile zu kommunizieren.

In einem unverbindlichen Bericht betonte das Europäische Parlament die Rolle von Schulen im Kampf gegen Adipositas. Es forderte, dass die Lage als politische Priorität der EU gesehen werden solle. Das Parlament forderte weiterhin die lokalen Behörden auf, die Förderung von Gesundheit und einer aktiven Lebensführung bei der Planung von Schulstandorten zu berücksichtigen und verlangte von den Mitgliedstaaten, ausreichende Möglichkeiten für Sport und körperliche Aktivitäten an Schulen sicherzustellen.

Der Präsident des Verbands der europäischen Getränke- und Lebensmittelindustrie (CIAA), Jean Martin, sagte, dass die Lebensmittel- und Getränkeindustrien zunehmend für die zunehmende Fettleibigkeit in den Gesellschaften verantwortlich gemacht würden, besonders für das krankhafte Übergewicht von Kindern. Viele seien zudem der Ansicht, dass nur eine neue Gesetzgebung für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie im Kampf gegen Adipositas helfen werde. Martin ist jedoch der Meinung, dass die freiwillige Selbstkontrolle der Branche, zusammen mit strenger Kontrolle, der Schlüssel sei. Dies sei wesentlich schneller und effektiver. Er erinnerte an die Richtlinie der EU zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, über welche die EU seit 2003 diskutiere und möglicherweise 2007 schließlich erlassen werde. Die Industrie entscheide und realisiere Änderungen zur Kennzeichnung in nur sechs Monaten.

Die Association of Television and Radio Sales Houses (egta) begrüßte ebenfalls die Strategie wie auch die Tatsache, dass die Kommission den zusätzlichen Wert einer Selbstregulierung der Werbeträger anerkenne und diese unterstütze. 

Wenn man anerkenne, dass jedes Individuum letztendlich selbstverantwortlich für seinen Lebensstil sei und dass Werbung und Marketing lediglich als weitere Informationselemente dienten, welche die Umwelt formten, in der Verbraucher persönliche Entscheidungen träfen, dann bewege die Europäische Kommission sich von vereinfachenden und ineffektiven Zusatzbeschränkungen weg, die der Bewerbung von Nahrungsmittelprodukten auferlegt seien.

Nach Ansicht des Handelsverbandes EuroCommerce  sei der Handelssektor mit dem Weißbuch zufrieden, das die Effektivität von Ansätzen anerkenne, die viele Stakeholder einbezögen, um gegen Fettleibigkeit vorzugehen. Freiwillige Initiativen seien als wichtige Instrumente anerkannt, um einen gesunden Lebensstil zu unterstützen. EuroCommerce begrüße die Tatsache, dass die Kommission Zeit zugestehe, um Ergebnisse zu erzielen, bevor eine neue Gesetzgebung vorschlagen würde. 

Die Mitglieder von EuroCommerce vertrauten darauf, dass freiwillige Initiativen effektiver und geeigneter seien, den Verbrauchern zu verdeutlichen, dass sie von guter Ernähung und einem gesunden Lebensstil profitieren könnten.

Der Europäische Verbraucherverband (BEUC) bewertete die Strategie als ‚enttäuschend, nicht ehrgeizig und eine minimalistische Antwort auf die Probleme der Fettleibigkeit und von ernährungsbezogenen Krankheiten’, die das Weißbuch selbst erwähne. Zur Werbung für Nahrungsmittel für Kinder sei im Weißbuch die vage Rede von Partnerschaften und freiwilligen Maßnahmen sowie von einer Überprüfung im Jahr 2010 – dann durch eine neue Kommission. 

Wenn man das Weißbuch lese, habe man den Eindruck, dass Kyprianou und die Barroso-Kommission bereits festgelegt hätten, einen großen Teil der Arbeit ihren Nachfolgern zu überlassen. Diese würden zweifellos die Situation überprüfen wollen, bevor eine Entscheidung gefällt würde, bedauerte der Direktor von BEUC, Jim Murray. Er forderte die Kommission auf, vor Ende ihrer Amtszeit wesentlich mehr zu unternehmen und zumindest einen ‚robusten Vorschlag für eine vereinfachte Nahrungsmittelkennzeichnung’ vorzulegen.

Sue Davies, die leitende Beraterin der britischen Verbraucherorganisation WHICH?, sagte, dass es viele Bereiche gebe, in denen noch immer Maßnahmen nötig seien, wie beispielsweise bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln, bei der man skeptisch sei, dass die Industrie sie vollständig durchführen könne, bis man einen großen Wandel sehe. Es werde eine Gesetzgebung benötigt, um dies zu erreichen. Man unterstütze die Einführung einfacher „Ampeln“ auf der Vorderseite der Verpackungen. Studien zeigten, dass dies das hilfreichste Format für Verbraucher sei.

Ein anderes Thema sei die an Kinder gerichtete Werbung. Man habe gehört, dass sich die Industrie mit diesem Bereich auseinandersetze und Fortschritte erziele. Aber man sehe, dass man noch immer weit entfernt sei von den Maßnahmen, die nach Ansicht von WHICH? nötig seien. Die Bewerbung ungesunder Lebensmittel (mit hohem Fett-, Zucker- oder Salzgehalt), die sich an Kinder richte, solle gestoppt werden. Man könne Kinder niemals dazu bewegen, positiv über gesunde Lebensmittel zu denken, wenn sie kontinuierlich mit ungesunder Lebensmittelwerbung „bombardiert“ würden.

Euro Coop, die Europäische Gemeinschaft der Konsumgenossenschaften, habe konkrete Maßnahmen von den EU-Politikern erwartet, anstatt dem anscheinenden Aufschub, den man derzeit verzeichne. Die Organisation begrüßt, dass das Weißbuch die Errungenschaften der Plattform für Fettleibigkeit unterstütze und anerkenne. Sie ist jedoch der Meinung, dass das Weißbuch mit seinem unverhältnismäßigen Fokus auf freiwillige Selbstkontrolle das richtige Gleichgewicht zwischen freiwilligen und verpflichtenden Vorschlägen verfehle. Die Gruppe fügte hinzu, dass in sehr frühen Jahren mit der Information über die Vorteile einer ausgewogenen Ernährung in Verbindung mit körperlichen Aktivitäten begonnen werden solle.

Der Ständige Ausschuss Europäischer Ärzte (CPME) betrachtet Kinder und Jugendliche als die wichtigste Zielgruppe im Kampf gegen Adipositas in Europa, weil Verhaltensmuster aus der Kindheit und der Jugend oft ins Erwachsenenalter übernommen würden. Deshalb empfiehlt der Ausschuss, Schulkantinen Anreize zu bieten, gesunde Mahlzeiten und Getränke zu vernünftigen Preisen anzubieten und die Menge an ungesunden Lebensmitteln, die man in Schulen erhalten könne, zu reduzieren. 

Schulen seien wichtige Bereiche zur Vermittlung guter Ernährungsgewohnheiten. Außerdem sollten alle Schüler in der Schule mindestens eine Stunde körperlicher Aktivität am Tag haben (mit einem breiten Angebot an verschiedenen Tätigkeiten) und Schulen sollten Kochunterricht anbieten.

Michael Trinker vom EU-Büro des deutschen Sports sagte, es sei ausschlaggebend, dass alle Partien, die am Kampf gegen das krankhafte Übergewicht beteiligt seien, die gleiche Nachricht vermittelten: die Bedeutung des Gleichgewichtes zwischen Lebensmittelaufnahme und körperlicher Aktivität; beispielsweise bezögen sich Sportverbände auf gesunde Ernährung und die Lebensmittelindustrie kommuniziere, wie wichtig es sei, sich zu bewegen.

Die Märkte sollten Verpflichtungen vorwegnehmen und die unsichtbare Hand der Märkte (die Selbstkontrolle der Wirtschaft) solle der schweren Hand der Regierungen gegenüber privilegiert sein, unterstrich der US-amerikanische Gesundheitsminister Alex Azar in Bezug auf die amerikanische Sicht der Dinge. Er betonte, wie wichtig es sei, Informationen über gesunde Ernährung für die Verbraucher zur Verfügung zu stellen, sodass sie informierte Entscheidungen treffen könnten. Außerdem müsse auch ein Geschäftsfall für gesunde Lebensmittel geschaffen werden: Gesunde Lebensmittel würden produziert werden, wenn es eine entsprechende Marktnachfrage dafür gebe. 

Um die Reaktionen von Entscheidungsträger zum Grünbuch der Kommission über Fettleibigkeit zu lesen, klicken Sie bitte hier.

  • Mai 2006 : Erste Konferenz zwischen der EU und den USA zum Thema Fettleibigkeit.

  • November 2006: Europäische Ministerkonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Bekämpfung der Adipositas – Unterzeichnung einer Europäischen Charta zur Bekämpfung der Adipositas.

  • 22. bis 25. April 2007: 15. Europäischer Kongress zu Fettleibigkeit (jährlich stattfindender Kongress, der eine internationale Diskussionsplattform über die jüngsten Entwicklungen der Wissenschaft zu Fettleibigkeit darstellt). 

  • 30. Mai 2007: Die Kommission nimmt das Weißbuch über „Ernährung, Übergewicht, Adipositas: Eine Strategie für Europa“ an, welches auf Selbstkontrolle basierende Maßnahmen der Lebensmittelindustrie darlegt.

  • Juni 2007: Dritte europäische  Jahreskonferenz zu Adipositas

  • 1. Juli 2007: Die neue Regelung für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben tritt in Kraft.

  • 4. Juli 2007: Die Kommmission wird ein Weißbuch über Sport annehmen.

  • Herbst 2007: Einrichtung einer hochrangigen Gruppe für Ernährung, Übergewicht und mit Adopositas verbundene Gesundheitsprobleme. Sie soll mit der Plattform für Fettleibigkeit auf nationaler Ebene Verbindung aufnehmen, um den Austausch von Best-Practice-Methoden sicherzustellen. 

  • Herbst 2007: Gemeinsame Kampagne der Kommission und der Uefa zu körperlicher Betätigung.

  • 18. Oktober 2007: Erstes Symposium des Europäischen Parlaments zu Ernährung und Gesundheit. 

  • 23. und 24. Oktober 2007: Jährliche Veranstaltung der Lebensmittelindustrie, der Healthy Foods European Summit (deutsch: Europäische Gipfel zu gesunden Lebensmitteln). 

  • 2008: Die Kommission wird eine Studie initiieren, welche die Möglichkeiten für eine neue Zusammenstellung der Lebensmittel untersuchen soll. Ziel ist es, den Anteil von Nährstoffen zu senken, die zur Entwicklung chronischer Krankheiten beitragen. 

  • 2010: Erste Überprüfung der Fortschritte, die bei der Umsetzung des Weißbuchs erzielt wurden. Gesetzgeberische Maßnahmen könnten folgen, wenn die Fortschritte als unzureichend beurteilt werden. 

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LIFE TACKLE wird vom LIFE-Programm für Umwelt- und Klimapolitik der Europäischen Union kofinanziert - Projektnummer LIFE17 GIE/IT/000611



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